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Six Flags Mexico
Der im Jahr 1982 eröffnete Freizeitpark Reino Aventura wurde im Jahr 1999 von der US-amerikanischen Six Flags-Gruppe übernommen und in Six Flags Mexico umbenannt. Der Themenpark ist für alle Altersstufen gedacht und bietet deshalb Attraktionen sowohl für Kinder und Familien als auch für abenteuerlustige Besucher an.
Der Schwerpunkt des Parks liegt auf Action und spektakulären Attraktionen, gegliedert in Themenbereiche wie Mexiko, Frankreich, Polynesien, Schweiz u.ä. Es gibt allein sieben Achterbahnen, davon eine aus Holz. Natürlich findet man neben den Fahrgeschäften eine Menge Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Ständige Veranstaltungen ergänzen die vorhandenen Attraktionen.
Der Park ist ganzjährig geöffnet. Die täglichen Öffnungszeiten sind jahreszeitlich unterschiedlich. Die Ticketpreise für Kinder orientieren sich an der Körpergröße: Bis zu 80 cm ist der Eintritt kostenlos, bis zu 120 cm gibt es einen erheblichen Preisnachlass.
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Azteca
Das Aztekenstadion liegt über einem erloschenen Vulkan im Stadtteil Santa Ursula. Wegen seiner Größe wird es auch "Il Coloso de Santa Ursula" (Der Koloss von Santa Ursula) genannt. Es wurde von 1962 bis 1966 für die Fußballweltmeisterschaft 1970 gebaut und hat aktuell ein Fassungsvermögen von fast 105.000 Zuschauern. Für die Weltmeisterschaft 1986 wurde das Stadion umfassend renoviert und modernisiert. Neben einer modernen Lichtanlage gibt es an der Nord- und Südseite zwei riesige, 9,12 x 16,32 Meter große, Leinwände für Detaildarstellungen.
Das Aztekenstadion ist das einzige Stadion der Welt, das zweimal Gastgeber der WM-Endrunde (1970 und 1986) war. Edson Arantes do Nascimiento, besser bekannt als Pelé, und Diego Armando Maradona waren die bekanntesten Spieler dieser WM's. Das Stadion wird auch für sonstige sportliche Ereignisse (u.a. Boxkämpfe), religiöse Veranstaltungen und Konzerte genutzt. Neben Anderen hatten hier Michael Jackson, Madonna, Elton John, Gloria Estefan und U2 erfolgreiche Auftritte.
Es werden Führungen durch das Stadion angeboten. Einzelheiten können der Homepage entnommen werden.
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Iglesia de Santo Domingo
Die "Iglesia de Santo Domingo" liegt an der Nordseite des gleichnamigen Platzes im historischen Zentrum von Mexiko-Stadt, in unmittelbarer Nähe der Kathedrale. Das in den Jahren 1717 bis 1737 errichtete einschiffige barocke Gotteshaus ersetzte einen mehrfach veränderten und erweiterten Kirchenbau aus dem Jahr 1530, der bei einem Hochwasser schwer beschädigt worden war.
Auf der linken Seite, der teilweise mit rotem Vulkangestein verkleideten Vorderfront, befindet sich ein schlanker Glockenturm, dessen pyramidenmäßige Turmspitze mit Talavera-Ziegeln gedeckt ist. Die Fassade weist eine dreistufige vertikale Gliederung auf: Die Eingangstür wird von Skulpturen der Heiligen Augustinus und Franziskus flankiert, der mittlere Teil ist mit Reliefs geschmückt und oben ist, zwischen zwei Fenstern, ein Flachrelief, das Maria's Himmelfahrt zeigt.
Das Innere des Gotteshauses wurde im späten 18. Jahrhundert im neoklassizistischen Stil umgestaltet. Kunsthistorisch bedeutsam sind Heiligenfiguren aus dem 16. Jahrhundert, Ölgemälde von Juan Corres und Alonso López de Herrera, die alte Orgel, das Zedernholz-Chorgestühl aus dem 18. Jahrhundert sowie der Haupt- und die Seitenaltäre mit Goldverzierung.
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Bosque de Chapultepec
Der "Bosque de Chapultepec" (Heuschreckenwald) ist mit einer Fläche von 9 qkm der größte Park von Mexiko-Stadt und deren wichtigstes Freizeit- und Kulturzentrum. Das Areal ist in drei Bereiche unterteilt:
Sektor 1 - In erster Linie wissenschaftliche und kulturelle Einrichtungen
Anthropologisches Museum, Museum Rufino Tamayo, Museum San Carlos, Museum für Moderne Kunst, Historisches Museum (im Castillo de Chapultepec), Museo Caracol, Wachsfigurenkabinett, Nationale Konzerthalle, Botanischer und Zoologischer Garten sowie der Lago Chapultepec mit dem Restaurant Casa del Lago.
Sektor 2 - In erster Linie Vergnügungs- und populärwissenschaftliche Einrichtungen
Papalote Museo del Niño (Museum für Kinder), Vergnügungspark "La Feria", Komplex Mexico Mágico mit Modellen mexikanischer Bauwerke, Museum der Naturgeschichte, Technologisches Museum sowie Gartenbereiche und die Präsidentenresidenz Los Pinos.
Sektor 3 - In erster Linie Ruhe- und Erholungsgebiet
Hauptattraktion sind die Wasserparks Marino Atlantis mit Delfinen und Seelöwen und La Ola mit Wellenbad und Wasserrutschen.
Die jeweiligen Öffnungszeiten können der Homepage entnommen werden.
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Museo Nacional de Historia - Castillo de Chapultepec
Das auf der höchsten Erhebung des Parks von Chapultepec liegende "Castillo de Chapultepec", ehemals Residenz von Kaiser Maximilian bzw. Präsidentenpalast, beherbergt seit 1944 das Museo Nacional de Historia. Das zweistöckige Barockgebäude entstand zwischen 1784 und 1787 und wurde zwischenzeitlich zum Historischen Baudenkmal erklärt.
Hauptthema der Ausstellung ist die Darstellung der Geschichte Mexikos von der Eroberung bis zur Verabschiedung der Verfassung von 1917. In den beiden Etagen mit 20 Sälen werden Objekte und Artikel ausgestellt, die die Geschichte von Mexiko illustrieren: Münzen, Skulpturen, Gemälde, Fotografien, Dokumente, Fahnen, Technologie, Fahrzeuge, Mobiliar und Kleidung. Gezeigt werden die Sammlungen in Räumen, die mit Historienmalereien von Juan O'Gorman, Eduardo Solares, David Alfaro Siqueiros, José Clemente Orozco und anderen zu unterschiedlichen Themen versehen sind. Wechselausstellungen, klassische Konzerte und sonstige Veranstaltungen im Auditorium vervollständigen das Museumsangebot. Zur Ergänzung gibt es eine Bibliothek, eine Videothek, eine Buchhandlung und ein Museumscafé.
Die Öffnungszeiten und Eintrittspreise können der Homepage entnommen werden.
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Museo Nacional de Antropología
Das Museo Nacional de Antropología ist das Nationalmuseum von Mexiko City und ist innerhalb des Chapultepec Parks gelegen. Vor allem bedeutende archäologische und anthropologische Funde der frühen Epochen sind hier zu finden. Das Gebäude des Museums wurde von Pedro Ramírez Vázquez, Jorge Campuzano and Rafael Mijares im Jahr 1963 erschaffen. In den Gärten um das Museum selbst, kann man ebenfalls einige Ausstellungen besichtigen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise:
Dienstags bis Sonntags von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr
45 Pesos (ca. 3 Euro)
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La Valentina
Das seit mehr als 15 Jahren bestehende "La Valentina" liegt in der zweiten Etage des Masarik Plaza Einkaufszentrums im Stadtteil Polanco. Es hat sich auf authentische mexikanische Küche (nueva cocina mexicana) spezialisiert. Die Gasträume, Restaurant- und Barbereich- erinnern mit ihren pastellfarbigen Stuckwänden, glänzenden Holzböden und Holzdecken sowie nostalgischen Möbeln an eine alte mexikanische Hacienda. Für gutes Wetter ist eine Außenterrasse vorhanden.
Als Vorspeisen gibt es Spezialitäten aus dem ganzen Land, wie Koriander-Suppe, Fisch-Tacos oder Panuchos Yucatecos (frittierte Tortillas mit Huhn oder Schwein im Yucatán-Stil). Highlights bei den Hauptspeisen sind Chalupas Poblanas aus Puebla, Pescado Esmeralda (gegrillter Fisch mit Limetten Sauce), Indios de la Ventana (Seebarsch oder Red Snapper mit einer milden Soße), Fische vom Grill im Veracuz-Stil,Mol Tamarindo (Huhn in Tamarindensauce) sowie Filete en pipián (Steak mit einer Sauce aus Kürbiskernen und fermentiertem Agavensaft).
Die Bar bietet eine Auswahl von Premium-Tequilas. Mexikanische Trios
und Mariachis bieten hier donnerstags und samstags Live-Musik.
Das Lokal ist täglich von 13.00 bis 2 Uhr geöffnet.
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Reforma 222
"Reforma 222" ist ein im November 2007 eröffneter, aus drei Hochhäusern bestehender, gemischt genutzter Gebäudekomplex an der "Paseo de la Reforma", der Hauptverkehrsader von Mexiko-Stadt. Ein 125,8 Meter hoher Turm mit 26 Stockwerken wurde für Büros konzipiert. In den beiden anderen Türmen befinden sich 319 Luxus-Wohnungen und -Appartements, teilweise mit Hotelservice. Die drei Sockelgeschosse werden von einem Einkaufszentrum belegt. Die Gesamtanlage hat eine Nutzfläche von mehr als 170.000 qm.
Die Geschäfte im Einkaufszentrum erstrecken sich über 150 Meter entlang einer mit Glas überdachten "Straße". Im Erdgeschoss findet man in erster Linie Restaurants und Cafés sowie Läden mit hochpreisiger Ware. Im ersten Stock bieten die Geschäfte Artikel für jeden Bedarf an. Auch viele internationale Marken sind hier vertreten. Zur Unterhaltung gibt es im zweiten Stock ein Multiplex-Kino mit 11 Sälen.
Das Einkaufszentrum ist mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln schnell erreichbar. In dem Komplex stehen 2.000 Parkplätze zur Verfügung.
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Mercado Sonora
Der in einer Halle im Stadtviertel Rosario angesiedelte "Mercado Sonora", ist einer der Märkte von Mexiko-Stadt. Er besteht aus dem "normalen" Markt "La Merced", in dem man alles für den täglichen Bedarf erhält und -drei Straßen weiter- dem "Sonora", wo neben Plastikspielzeug allerlei Heilkräuter, esoterische Artikel, Sakralwaren, Liebeselixiere, Amulette und Verwandtes angeboten werden. Den verkaufenden Frauen werden Zauberkräfte nachgesagt. Auch Schamanen kommen hierhin, um ihre Dienste anzubieten. Im Marktgeschehen dieses Teils herrscht eine, für Mexiko ungewohnte, gedämpfte Atmosphäre.
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Plaza de las Tres Culturas
Die "Plaza de las Tres Culturas" liegt zwei Kilometer nördlich des Zócalo am Ende des Paseo de la Reforma. Auf diesem Platz treffen Zeugen der mexikanischen Geschichte aus drei unterschiedlichen Epochen aufeinander:
- Die Überreste des Zeremonialzentrums von Tlatelolco aus der präkolumbischen Zeit.
- Ein Kloster und die Iglesia de Santiago der Franziskanermönche aus der Kolonialzeit.
- Das Glas-Beton-Hochhaus des Außenministeriums und moderne Wohnsilos.
Die Plaza de las Tres Culturas war Schauplatz wichtiger Ereignisse, die die Geschichte Mexikos beeinflussten:
- Am 13. August 1521 eroberte Hernán Cortés das von Cuauhtémoc heldenhaft verteidigte Tlatelolco. Über 40.000 Azteken sollen dabei umgekommen sein.
- 1967 wurde hier der Vertrag von Tlatelolco unterzeichnet, mit dem sich Lateinamerika zur atomwaffenfreie Zone erklärte.
- 1968 wurde von Polizei und Miliär eine Studentendemonstration gegen die Olympischen Spiele und für mehr Demokratie in Mexiko gewaltsam aufgelöst. 400-500 Zivilisten sollen den Tod gefunden haben.
- 1985 sind bei einem Erdbeben viele der Wohnblocks eingestürzt oder so schwer beschädigt worden, dass sie unbewohnbar waren.
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