Bewertung von stefbl im Detail
stefbl
München, Deutschland98%
Ich liebe es, zu reisen und die Welt zu entdecken - und so ist es ausgesprochen untypisch für mich, dass ich mich dabei ertappe, die Tage rückwärts zu zählen, bis ich endlich wieder im Flieger sitzen und nach Hause fliegen kann. Bei unserem Aufenthalt im Hotel Panorama war aber genau das der Fall. Die angeblichen vier Sterne sind selbst nach italienischem Standard eine Farce, in Deutschland würde eine solche Absteige noch nicht einmal zwei Sterne bekommen. Mag sein, dass das Hotel sicher einmal schön war, als es neu gewesen ist und gepflegt wurde. Mittlerweile macht aber alles einen dermaßen dreckigen und heruntergekommenen Eindruck, dass von Erholung dort wirklich keine Rede sein kann.
Für uns ist aus diesem Grund klar, dass unser erster Aufenthalt im Hotel Panorama gleichzeitig auch der letzte gewesen ist. Ich kann dieses Hotel auf gar keinen Fall weiterempfehlen und würde jedem, der dort möglicherweise schon einen Aufenthalt gebucht hat, dringend raten, nach Alternativen zu suchen und sich nicht von den schönen Bildchen auf der Internetseite blenden zu lassen. Nur dann bleibt einem nämlich der Verlust von viel Urlaubsfreude erspart.
Panorama Village & Camping2
Einzelbewertung
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Zimmer
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Größe
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Sauberkeit
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Ausstattung
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Zustand (gut erhalten etc.)
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Design/ Flair Zimmer
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Ausblick
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Im Panorama stehen unterschiedliche Unterkünfte zur Verfügung - die Residenz (eine Art Ferienwohnungen), die Villette-Zimmer (Zimmer in Holzhäuschen mit Bad), die Bungalows (zusätzlich mit Küche) und die Family-Cottages (mit mehr Schlafgelegenheiten und Küche). Wir hatten ein Villette-Zimmer bekommen, also beziehen sich meine Erfahrungen auch auf diesen Unterkunfts-Typen. Als wir das Auto geparkt und unser Gepäck zu unserem Villette-Zimmer befördert hatten, ahnte ich noch nichts Böses. Die Häuschen machten von außen zwar einen alten und nicht gerade sauberen Eindruck, das muss aber noch nichts heißen. Aufgefallen war mir jedoch gleich, dass alle anderen Häuschen vor der Tür einen großen Holztisch und zwei Bänke hatten, bei uns jedoch der Tisch fehlte. Auffällig waren auch die überall verteilten Putzutensilien, vor unserem Häuschen stand ein Wischmop, vor einem anderen ein Eimer. Keine Ahnung, warum die Reinigungskräfte ihr Zeug einfach in der Landschaft stehen lassen
Die Eingangstür zu den Häuschen musste über eine dreistufige Holztreppe erreicht werden. Mein Freund öffnete die Tür - und uns traf erst einmal der Schlag. Denn statt eines normalen Zimmers blickte uns etwas ganz anderes ins Auge - ein Etagenbett! Eigentlich wäre das schon Anlass genug gewesen, gleich wieder kehrt zu machen und das Hotel zu verlassen. Zum Glück entdeckten wir jedoch, dass seitlich des Etagenbett-Zimmers noch eine Tür zu einem "normalen" Schlafzimmer mit Doppelbett abging. Glück gehabt. Der Gesamteindruck des Zimmers war jedoch ausgesprochen desolat. Die Wände mit Flecken von zerdrückten Insekten übersäht. Die Tür zum Bad mit einem Loch. Der Bodenbelag zum Teil gesprungen. Und das schlimmste: Überall Dreck! Es war ganz offensichtlich so, dass die Reinigungskraft das Zimmer mal oberflächlich durchgefegt hatte - offensichtlich jedoch keine Mühe verwendete, den Dreck auch zu entfernen, sprich: zu putzen! Auf der Holzverkleidung hinter unserem Bett lag zentimeterdick der Staub. Rechts in der Spalte neben einem kleinen Kleiderschrank lagen nicht nur Dreckwürste, sondern auch ein gekauter Kaugummi. Im Bad das gleiche Bild. Das Bad war übrigens so winzig, dass man sich nicht nur kaum darin drehen konnte, sondern auch die Tür erst dann schließen konnte, wenn man sich in eine Lücke zwischen Toilette und Dusche drückte. In den Duschecken dominierte der Schimmel und der Dreck. Auch hinter dem Waschbecken: Dreck und Staub. Kurzum: Von vier Sternen keine Spur!
Immerhin war das Zimmer als "Komfort" mit Fernseher, funktionierender Klimaanlage und Kühlschrank ausgestattet. Wahrscheinlich reicht das in Italien schon aus, einem Hotel vier Sterne zu verleihen. Immerhin schien kein offensichtliches Ungeziefer in dem Raum zuhause zu sein. Ich entdeckte weder Kakerlaken noch Bettwanzen.
Fünf Minuten, nachdem wir unser Zimmer betreten hatten, standen wir bereits wieder an der Rezeption, um nach einer Alternative zu fragen. Wir bekamen den Schlüssel zu zwei Nachbarzimmern ausgehändigt - aber die waren eher noch schlimmer als besser (fehlende Klobrillen etc.), so dass wir beschlossen, doch in dem uns zuerst angebotenen Zimmer zu bleiben.
Immerhin war das Bett halbwegs bequem und machte auch einen sauberen Eindruck. Nicht bequem fand ich hingegen, dass das Häuschen bei jedem Schritt, bei jeder Bewegung aus den Nachbarzimmern schaukelte und schwankte wie ein Schiff. Dass die Zimmer so hellhörig waren, dass wir an jedem Gespräch aktiv teilnehmen konnten, erwähne ich nur am Rande. Das war schlussendlich dann auch schon egal.
Ein weiterer Schwachpunkt des Zimmers sind übrigens die Zimmertüren. Diese bestehen nämlich aus halb offenen Lamellen. Dahinter ist zwar noch eine Glastür angebracht, diese lässt sich jedoch nur von innen schließen, nicht aber von außen. Von daher dürften Eidechsen und anderes Kleingetier kein Problem haben, tagsüber munter in den Hotelzimmern ein- und auszugehen. Mich wundert es sehr, dass wir keine Tiere immer Zimmer hatten.
Gereinigt wurde das Zimmer während unseres Aufenthaltes gar nicht. Das scheint dort nicht üblich zu sein. Statt dessen fanden wir zweimal eine Rolle Klopapier und frische Handtücher vor unserer Tür. Das war schon mehr, als ich zu hoffen gewagt hatte
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Hoteleinrichtungen
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Erscheinungsbild/ Architektur
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Atmosphäre/ Flair Lobby
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Gesamtzustand
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Rezeption/ Organisation
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Personal (Freundlichkeit/ Service)
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Vielfalt gastron. Einrichtungen
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Publikum/ Gäste
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Pool & Außenanlagen
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Die Anlage insgesamt macht einen alten und schmuddeligen Eindruck - so, als wäre hier schon lange nichts mehr getan worden. Auf den Wegen häuften sich Baumabfälle (erst an unserem letzten Tag wurde dort mal gefegt), Mülltonnen standen offen herum und stanken, zum Teil lag der Müll einfach so auf dem Gelände herum. Die erste negative Erfahrung mit dem Hotel machten wir aber schon bei Ankunft an der Rezeption. Nach fünf Minuten kamen wir an die Reihe, gaben den Gutschein ab und warteten gespannt auf unseren Zimmerschlüssel. Weit gefehlt. Der junge Hotel-Mitarbeiter hinter der Rezeption - weder ein Inbegriff von Freundlichkeit, noch von Service - schaute sich das Papier an - und schien offensichtlich nicht zu wissen, was er damit machen sollte. In einer Mischung aus Italienisch und Englisch versuchten wir ihm zu erklären, dass es sich dabei um einen Voucher handeln würde - und wir doch gerne unser Zimmer hätten. Danach war erst mal Stille angesagt, der Herr blätterte gelangweilt in einem Ordner - um danach erst einmal an das klingelnde Telefon zu gehen und in aller Ruhe mit einem Anrufer eine Reservierung zu besprechen. Hier war ich schon etwas verwundert, denn wenn man gerade Kunden hat, lässt man das Telefon doch im Normalfall klingeln? Fünf Minuten später widmete er sich dann wieder uns. Wieder starrte er verwirrt auf das Papier, fragte, wo denn auf dem Blatt bitte der Name stehen würde (das mussten wir ihm noch zeigen), was wir gebucht hätten - und welches der Preis wäre (so schwierig KANN es nicht sein, ein einfaches Blatt zu lesen). Beim Gesamtpreis von etwas über 320 Euro für die fünf Tage fragte er ernsthaft, ob das denn der Preis pro Person wäre war er natürlich nicht. Erst hatten wir vermutet, ein besonders günstiges Angebot erwischt zu haben, ein Blick auf die Homepage des Hotels zeigte aber, dass die Zimmerpreise ansonsten nur geringfügig höher liegen, wir also einen für die Nebensaison ganz normalen Kurs bekommen hatten. In mir verstärkt sich deshalb der Eindruck, dass es sich beim Rezeptionsmitarbeiter lediglich um einen Praktikanten oder eine Aushilfe gehandelt hatte.
Nach weiteren endlosen Minuten, in denen sich nichts tat, hatte ich schon befürchtet, dass unser Zimmer gar nicht reserviert sein würde und wir auf der Suche nach einer neuen Unterkunft durch die Nacht irren müssten. Schließlich bekamen wir doch einen Schlüssel vom Schlüsselbord ausgehändigt - und wie es sich zeigte, waren noch fast alle Zimmer frei. Warum dauert so ein Checkin dann so lange?
Als wir später wieder an der Rezeption standen, um den Zustand unseres Zimmers zu reklamieren, behauptete der Angestellte, das Wort "dirty" nicht zu verstehen. In meiner Aufregung fielen mir italienische Wörter wie "Dreckstall", "Absteige" und "Schweinestall" allerdings auch nicht ein. Die Verständigung gestaltete sich aus diesem Grund etwas schwierig.
Zur Hochsaison ist das Panorama scheinbar ein Hotel für junge Leute und Familien. Dann wird offensichtlich auch ein Animationsprogramm angeboten, es besteht die Gelegenheit zum Bogenschießen, Tennis oder Boccia spielen. Jetzt, in der Nebensaison, war davon nichts zu merken. Es gab kein Programm und auch kein Sportangebot, was mich aber nicht weiter gestört hat.
Zu unserer Reisezeit wurde das Hotel hauptsächlich von wenigen Personen in der Altersklasse zwischen 30 und 60 besucht. Die meisten davon waren Italiener, ein paar Deutsche, ein paar Ungarn. Auf dem Campingplatz standen lediglich zwei Wohnwagen. Im Sommer ist dort sonst sicher auch mehr los.
Eine der wenigen wirklich schönen Einrichtungen in der Anlage ist hingegen der Hotelpool. Dieser machte optisch einen wirklich sehr schönen Eindruck - zumal die Lage auf einem Plateau oberhalb des Meeres wirklich phantastisch war. Auch Sonnenliegen standen zur Verfügung - zwar nicht in großer Zahl, aber da das Hotel ohnehin kaum besucht war, war hier immer ein Platz zu finden. Auch Sonnenschirme waren vorhanden. Negativ ist allerdings anzumerken, dass die Liegen eher dreckig waren (wen wundert das in diesem Hotel noch?) - und auch nicht sonderlich bequem. Dennoch machten wir es uns hier gemütlich, um Sonne zu tanken und die Aussicht zu genießen. Natürlich wäre das Hotel Panorama nicht das Hotel Panorama, wenn an dieser Stelle nicht die nächste unangenehme Überraschung auf uns gewartet hätte. Denn um halb elf Uhr morgens nahm am Pool ein DJ seine bis zum Abend dauerte Arbeit auf - und beschallte das Areal dermaßen mit Musik, dass jede Disco dagegen eine Oase der Stille ist. Die italienischen Gäste fanden das scheinbar toll und begannen, exstatisch im Pool zu tanzen - wir nicht. Da eine Flucht ans Meer keine wirkliche Alternative war (hier gab es nach einem langen Marsch über diverse Treppen eine Art Holzterrasse im Felsen, aber keine Sonnenschirme), fanden wir immerhin ein halbwegs stilles Eckchen neben einem Mauervorsprung, bei dem die Lautstärke der Musik nicht mehr an einen startenden Jumbo-Jet, sondern nur noch an ein Kleinflugzeug erinnerte. Ruhe und Erholung sehen bei mir auf jeden Fall anders aus.
Nachdem wir am letzten Tag unser Zimmer geräumt hatten, unser Flug allerdings erst abends ging, kamen wir nach ein paar Stunden am Pool noch mit einer weiteren Hoteleinrichtung in Berührung - den Campingklos. Hier wollten wir uns umziehen, bevor wir zum Flughafen starten. Manchmal bin ich regelrecht dankbar dafür, dass ich kein Mensch bin, der mit Herpes zu kämpfen hat. Denn sonst wäre dieser bei der Qualität der sanitären Anlagen sicher zum Ausbruch gekommen
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Essen und Trinken
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Nachdem wir uns notgedrungen damit abgefunden hatten, die Nacht in dem von uns gebuchten Hotel zu verbringen, machten wir uns noch auf den Weg, die Anlage zu erkunden. Ein paar Schritte von unserem Zimmer entfernt führte eine Treppe auf ein Steinplateau nach oben - und ein Wegweiser war mit dem freundlichen Wort "Pizzeria" bestückt. Auf den Zimmerschreck beschlossen wir, dort erst einmal ein Bierchen zu trinken - und wurden freundlich aufgenommen. Zwar bestand die Pizzeria nur aus einem Holzofen mit Theke und zahlreichen Plastiktischen und Stühlen, doch trotzdem ging es hier sehr lebhaft zu und man konnte nett sitzen. Weil die Pizzen so gut aussahen, beschlossen wir, gleich am nächsten Abend zum Essen dort einzukehren. Wie schade, dass sie an den anderen Tagen allerdings nie mehr geöffnet war
Am nächsten Morgen wollten wir erst einmal frühstücken. Da Mitte September allerdings scheinbar schon zur Nebensaison gehört, waren alle Hoteleinrichtungen, in denen man möglicherweise Frühstück erwartet hätte, geschlossen. Als Alternative schlugen uns unsere Zimmernachbarn eine Tankstelle vor, an der sie selbst schon gefrühstückt hatten. Hier bekamen wir immerhin sehr guten Kaffee und ein Croissant. Auch, wenn ich es schon ungewöhnlich finde, im Urlaub an der Tankstelle zu frühstücken.
Ein weiteres Restaurant steht für Gäste zur Verfügung, die Halpension gebucht haben (wo haben die eigentlich gefrühstückt???). Dieses war jedoch auch nur an einigen Abenden geöffnet und scheinbar für "normale" Gäste nicht zugänglich. Deswegen kann ich zu dem Angebot auch keine Angaben machen.
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Lage und Umgebung
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Landschaft/ Umgebung
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Verkehrsanbindung
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Einkaufsmöglichkeiten
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Nachtleben/ Ausgehmöglichkeiten
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Ruhige Lage (kein Baulärm etc.)
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Sportmöglichkeiten
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Acireale ist ein Kurort an der sizilianischen Ostküste, nur knappe 15 Kilometer vom benachbarten Catania entfernt. Von der Bezeichnung "Kurort" sollte man sich aber nicht beeindrucken lassen - denn eigentlich ist Acireale nichts anderes als eine graue, nicht besonders spektakuläre Stadt, die man besuchen kann, es aber genauso bleiben lassen kann. Das Hotel Panorama befindet sich am Stadtrand an der Steilküste oberhalb des Meeres, nahe der Hauptstraße Catania - Messina und gute zehn Autominuten vom Stadtzentrum entfernt. Die Fahrt zum Flughafen dauert je nach Verkehrsaufkommen und gewählter Route zwischen 30 und 60 Minuten. Ohne Navigationssystem hätten wir uns wahrscheinlich schwer getan, das Hotel überhaupt zu finden, denn die Straße, an dem es sich befindet, ist von der Hauptstraße schlecht einsehbar und biegt recht unvermittelt ein. Dann passiert man ein Leuchtschild mit der Aufschrift "Panorama Village & Camping" - um ca. 50 Meter weiter an einer Schranke und einem Holzhäuschen - der Rezeption - stehen zu bleiben.
Dennoch ist die Lage des Hotels einer der wenigen Pluspuntke der Anlage. So ist man mit dem Auto in knapp 30 Minuten Fahrt am Ätna, bis ins schöne Städtchen Taormina sind es rund 45 Minuten. Möglichkeiten für Unternehmungen gibt es entsprechend einige. Schwieriger wird es schon, etwas zu Essen zu bekommen. Acireale hat weniger Restaurants, als man sich vorstellen mag - und viele davon öffnen abends nicht vor 20 Uhr. Zwar sind wir auch dort einmal zum Essen eingekehrt, allerdings war unsere Überlebensgrundlage ein benachbartes Einkaufszentrum, in dem wir uns mit Getränken und Snacks versorgt hatten. Unsere Abende sahen dann meistens so aus, dass wir am Pool auf einer Liege saßen, ein Bierchen schlürften und aufs Meer schauten. Diese Momente gehörten zu den wenigen, in denen ich in meinem Urlaub richtig gelassen und entspannt war.
Einen knappen Kilometer vom Hotel entfernt befindet sich der Bahnhof von Aciereale. Von hier ist man z.B. in knapp 15 Zugminuten in Catania, außerdem gibt es regelmäßige Verbindungen nach Messina.