[29.08.2009] Das Hotel liege "15 - 20 Busminuten vom Zentrum entfernt" und zwar "in Richtung Flughafen". Man müsse sich aber keine Sorgen machen, denn der Flughafen wäre "noch etliche Kilometer entfernt" und man würde "auf keinen Fall von Fluglärm belästigt" werden.
Die Außenseite des Hotels wirke "einfach" und "nicht mehr all zu neu", heißt es weiter. Betrete man jedoch die Lobby des Hauses, käme "gleich ein besseres Gefühl auf". Die Lobby ist nämlich mit "einem großen Luster" sowie "mehreren Ledercouches" ausgestattet.
Trotz frühzeitiger Reservierung, war das Zimmer "beim Einchecken noch nicht fertig" und der Autor musste 3 Stunden warten, ehe das Zimmer bezugsfertig war. Diese Zeit hat er überbrückt, indem er die Altstadt aufsuchte. Auf der Bitte hin, wo man das Gepäck solange lassen könne, wurde man auf einen Gepäckraum im Keller verwiesen. Dieser Raum im Kellergeschoss wirke "aber nicht gerade sehr vertrauenserweckend" und der "soeben gewonnene gute Eindruck schwindet". Im Gepäckraum lagen nämlich ein "schmutziges Gewand" und "alte Matratzen" und auch die Spinde, die dort standen, sahen "auch nicht mehr sehr vertrauenserweckend" aus. Der Autor habe sein Gepäck mit "einem eher unguten Bauchgefühl" im Keller zurück gelassen.
Als man wieder im Hotel eintraf und das Gepäck aus dem "kuriosen Keller" holen wollte, war man erleichtert, dass die Koffer noch da waren. Auf dem Weg ins Zimmer bemerkte man dann, dass "der Verputz in den Gängen an manchen Stellen schon etwas abbröckelt" und der Autor meint: "Tja, das müsste aber nicht sein, oder? Schon gar nicht bei der angegebenen Hotelkategorie!"
Das Gästezimmer habe "auf den ersten Blick einen guten Eindruck hinterlassen", allerdings "genauer sollte man die Möbel etc. nicht betrachten!" Diese waren "schon ziemlich abgenützt" und zeigten "einige Kratzer" auf. An der Badewanne befanden sich noch Silikonreste, was der Autor vermuten lässt, dass man hier "ziemlich schlampig" gearbeitet habe. Der Deckel am Spülkasten der Toilette "hatte keinen festen Halt" und das Licht im Badezimmer "entsprach in etwa dem eines Teelichts!" "Positiv" erwähnen möchte Tweezer jedoch das "bequeme Bett", worin man "wirklich gut schlafen" könne.
Das Frühstücksbuffet war ein "leicht erweitertes Continental" und "wider Erwarten sehr ausgiebig!" "Einziger Nachteil" am Speiseraum war die Tatsache, dass "die Tische und Stühle ziemlich beengt gestellt waren" und so "der Komfort somit eher gegen unten tendierte."
Das Hotelpersonal war "im Großen und Ganzen freundlich".
Abschließend berichtet der Autor, dass "der Preis für die gebotene Leistung massiv überzogen" ist. Und "klar" wäre ihm auch, dass die "auf der eigenen Website angeführten 3 Sterne" "hier auf keinen Fall gerechtfertigt" sind. "Zum Glück" bekäme man hier ein "bequemes Bett" und ein "breit gefächertes Frühstück", denn sonst "hätte es die Stimmung sicherlich getrübt". Tweezer endet den Bericht mit der Feststellung, dass er das Hotel "auf keinen Fall weiterempfehlen" wird.
Bei dieser Bewertung handelt es sich um eine Interpretation des Beitrags des oben genannten Verfassers
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