Bewertung von JSBroker im Detail
JSBroker
Ilsfeld, Deutschland96%
Im Herbst 2010 waren wir wenige Tage zum Tauchen auf Madagaskar. Daher suchten wir eine preisgünstige Unterkunft in der Nähe des Meeres an der Westküste. Es war gar nicht so leicht übers Internet etwas zu finden. Die meisten Hotels sind speziell auf französische Gäste ausgerichtet und die Websites auch ausschließlich auf französisch angelegt.
Zufällig fand ich dann das Aladabo, welches mir auf meine englische Anfrage antwortete, einen sehr günstigen Preis hatte und alles in allem einen sympathischen Eindruck machte.
Der Besitzer schrieb uns sehr nett zurück und organisierte im Vorfeld bereits alles, wie Abholung vom Hotel etc.
Dort angekommen fanden wir eine große, liebevoll angelegte Gartenanlage vor mit mehreren kleinen Hütten die als Unterkunft dienten.
Zu solch einer Hütte wurden wir dann geführt. Natürlich darf man für dieses Geld nicht allzu viel verlangen. Im Inneren jedoch war diese sauber, traditionell und zweckmäßig eingerichtet. Die Toiletten waren ebenfalls sauber und auch der Rest erfüllte seinen Zweck. Es gab zwei große Betten, eine kleinen Schreibtisch und ein Badezimmer. Nicht mehr ideal waren die Netze an den Fenstern die als Mückenschutz dienten. Da es davon zahlreiche gab, empfehle ich hier DRINGEND eigene Moskitonetze mitzubringen die man übers Bett hängen kann. Andernfalls könnte die Nacht unruhig werden.
Läut man von den Hütten in Richtung Meer kommt man irgendwann am Restaurant und der Bar vorbei. Dabei handelt es sich wirklich um eine urgemütliche Hütte die nur ein Strohdach hat und nach allen Seiten sonst offen ist. Abends wir dort immer gekocht und an der Bar gibt es fast rund um die Uhr Getränke zu kaufen. Das Essen hier war wirklich eine Wucht. Der Besitzer hat einen einheimischen Koch der sehr viel mit einheimischen Gewürzen kocht. Er versteht sein Handwerk tadellos. Vor allem der Fisch dort war sehr empfehlenswert.
Direkt hinter dem Restaurant befindet sich sofort das Meer. Ein flach abfallender Strand führt mehrere hundert mehr nach rechts und nach links. Da diese Ecke trotz der Tatsache, dass es die touristisch am weitesten entwickelten Ecke ist, immer noch sehr unberührt ist, hat man den Strandabschnitt oft für sich alleine. Bei Ebbe fallen weite Teile des Strandes trocken und man kann sehr weit hinauslaufen.
Abfinden muss man sich jedoch mit der Tatsache, dass alle anderen Gäste im Hotel, wie auch überall sonst auf der Insel, ausschließlich Franzosen sind.
Es hatte schon fast etwas klischeehaftes, als jeden Mittag alle französischen Gäste auf dem eigens dafür angelegte Feld direkt am Meer anfingen Boccha zu spielen.
Der Besitzer ist ebenfalls ein Franzose der ausgewandert ist und gibt sich sichtlich Mühe, es auch anderen Nationen recht zu machen. Man merkt aber sofort dass er ein echter Aussteiger ist. Immer relaxed, alles schön langsam, manchmal auch etwas verpeilt, aber dennoch sehr liebenswert.
Ein großer Vorteil ist sein Fahrer. Eigentlich nicht sein eigener aber er arbeitet eng mit einem Taxifahrer zusammen. Er vermittelt ihm die Gäste und dieser macht dafür Sonderpreise. Dieser Taxifahrer ist echt der Hammer. Er wäre besser Fremdenführer geworden. Er zeigt uns alles, fuhr mit uns um die ganze Insel und hatte unzählige Hintergrundinfos für uns. Er gab uns Ausflugstipps und vieles mehr. Zudem war er noch witzig ohne Ende. Mit ihm fuhren wir eigentlich die ganze Zeit durch die Gegend. Denn glücklicherweise spricht er auch englisch. Nicht gerade perfekt aber wir konnten uns gut verständigen.
Abends ist es im Aladabo sehr ruhig. Einige Gäste sitzen noch etwas länger an der Bar aber im Großen und Ganzen ist das Hotel sicher nichts für Nachtschwärmer.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Hotel für die paar Tage absolut ausreichend war. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt wirklich und man fühlt sich wohl. Für diejenigen die allerdings nicht wie wir nur unterwegs sind oder tauchen, sondern auch mal eine Zeit lang im Hotel bleiben wollen um zu relaxen, werden sich hier wahrscheinlich nicht wohl fühlen, da es dafür einfach zu wenig zu bieten hat.
Für junges, unternehmungslustiges Zielpublikum jedoch optimal, wie ich finde.
Hébergement Aladabo7
Einzelbewertung
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Zimmer
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Größe
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Sauberkeit
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Ausstattung
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Zustand (gut erhalten etc.)
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Design/ Flair Zimmer
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Hoteleinrichtungen
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Erscheinungsbild/ Architektur
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Gesamtzustand
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Rezeption/ Organisation
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Hotelbar
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Lage und Umgebung
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Landschaft/ Umgebung
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Verkehrsanbindung
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Nachtleben/ Ausgehmöglichkeiten
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Ruhige Lage (kein Baulärm etc.)