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Lagunas Miscanti y Miñique
Die Lagunen Miscanti und Miñique sind Salzseen und liegen in der Höhe von 4.200 Metern in der Nähe des Salar de Atacama und des historischen Dorfes Socaire. Die Lagune Miscanti hat eine Oberfläche von 15 Quadratkilometern. Die Lagune Miñique liegt etwa fünf Meter tiefer, ihre Oberfläche beträgt nur 1,5 Quadratkilometer. Beide werden durch unterirdische Flüsse gespeist.
An beiden Lagunen kann man Flamingos und Taguas beim Bau ihrer Nidos beobachten. Es gibt einen markierten Fußweg zwischen Miscanti und Miñique, am Eingang befindet sich eine Informationstafel.
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Laguna de los Pozuelos
Die etwa 15.000 Hektar große "Laguna de los Pozuelos" liegt in einer Höhe von ca. 3.700 Metern in einem Hochbecken der Puna, ca. 100 km südwestlich von La Quiaca in der Provinz Jujuy. Das Gebiet um das Gewässer ist ein Vogelschutzgebiet und wurde bereits 1981 zum Biosphärenreservat ernannt. Im Januar und Februar ist der See Heimat von Tausenden von rosa gefärbten Flamingos, darunter der Flamingo andino, der lange Zeit als ausgestorben galt.Insgesamt 44 Vogelarten, insbesondere Stelzvögel, leben im Seegebiet.
Abhängig von den Jahreszeiten schwankt die Ausdehnung der Salzwasserlagune stark. Tendenziell hat sich die Wasserfläche in den letzten Jahren verkleinert. An den Uferbereichen, die von Salzkrusten und Sauergras geprägt sind, leben Vicunas.
Die Lagune ist entweder ab Abra Pampa -auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln- über die Ruta 7 oder ab La Quiaca über die Ruta 5 erreichbar. Essen und Getränke sowie einen Beutel zur Abfallentsorgung muss man mitbringen, da es keine Einkaufsmöglichkeiten gibt.
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Oficinas salitreras de Humberstone y Santa Laura
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte Chile eine Blütezeit, die vor allem seinen Bodenschätzen geschuldet war. Viel Geld verdiente das Land mit dem Abbau von Salpeter. 1872 gründete die Bergbaugesellschaft Compañía de Nitratos del Perú des 48km östlich von Iquique die Niederlassungen Santa Laura und Humberstone - allerdings noch unter dem Namen "Oficina La Palma". Damals gehörte das Gebiet noch zu Peru, fiel aber im Zuge des Salpeterkriegs 1883 an Chile, woraufhin es sich zu einem der größten Salpeterwerke des Landes entwickelte. Nach der Erfindung eines Verfahrens zur synthetischen Gewinnung von Ammoniak brach der Salpetermarkt in den 1930er Jahren ein, 1960 wurde der Betrieb in Santa Laura und ein Jahr später auch in Humberstone eingestellt. Seitdem sind die Orte verlassen.
Im Jahre 2005 erklärte UNESCO die Industrieruine zum Weltkulturerbe. Die Salpeterwerke sind heute eine Touristenattraktion und es wurde ein Freilichtmuseum eingerichtet.
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Gran Salar de Atacama
Der "Gran Salar de Atacama" liegt etwa 50 Kilometer südlich von San Pedro de Atacama, zwischen der Präkordillere und der Westkordillere der Anden. Mit einer Größe von rund 3.000 qkm ist es der drittgrößte Salzsee der Welt, nach dem Salar de Uyuni in Bolivien und dem Großen Salzsee in Utah, USA. Er ist komplett mit einer Salzkruste überzogen und darunter befindet sich ein unterirdischer See, welcher von Andenwasser gespeist wird. Der vorhandene Überdruck führt dazu, dass der See an manchen Stellen nach oben "ausbricht" und freie Wasserflächen, Lagunas bildet.
Die Laguna Chaxa präsentiert sich tiefblau und bietet mehreren Flamingoarten und anderen Wasservögeln einen Lebensraum.
An Bodenschätzen besitzt der Salar de Atacama unter anderem Kaliumsalze, Pottasche, Borax und Lithium. 40% der Weltreserven sollen hier liegen. Abgebaut wird das Alkalimetall derzeit nur am südlichen Ende des Salzsees.
Wirtschaftliche Gründe sind dafür verantwortlich, dass nur Teile des Salars unter Naturschutz gestellt wurden. Sie gehören zur Reserva Nacional los Flamencos.
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Valle de la Luna
Ca. 17 Kilometer entfernt von San Pedro de Atacama liegt mitten in der Cordillera de la Sal (Salzberge) das Valle de la Luna (Mondtal). Hier hat sich über die Jahrtausende durch Vulkanismus, Erosion, große Temperaturunterschiede, die Sonneneinstrahlung und heftige Winde auf dem Boden eines ehemaligen Salzsees eine mondähnliche Landschaftsstruktur gebildet. Sie besteht aus den unterschiedlichsten Formationen, Zacken, Vertiefungen und Felsspitzen, die alle mit Salzkristallen übersät sind. Bei Sonnenuntergang und in Vollmondnächten erscheinen die Felsklippen in den unterschiedlichsten Farben von gelb über rot bis hin zu blauen und grünen Farbnuancen und am Boden glitzern die Salzkristalle.
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Catedral Basilica de Salta
Die an der Plaza Central von Salta stehende, dreischiffige Kathedrale wurde von 1858 bis 1882 im klassischen italienischen Stil auf den Ruinen ihrer Vorgängerin errichtet. Überspannt wird sie von einer großen Kuppel und der spätbarocke Hauptaltar ist mit Gold beschichtet. Im Pantheon, im Inneren der Kirche, sind viele bekannte Persönlichkeiten bestattet, u.a.General Martin Miguel de Güemes.
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Quebrada de Humahuaca
Die "Quebrada de Humahuaca" ist eine rd. 170 km lange Schlucht in der nordargentinischen Provinz Jujuy. Sie beginnt nördlich von San Salvador de Jujuy und endet nahe der kleinen Stadt Humahuaca, wobei sie kontinuierlich um rd. 1.400 Meter ansteigt. Die Talsohle bildet gleichzeitig das Flussbett des Rio Grande und wurde bereits von den Inkas als Verkehrsweg genutzt. Davon zeugen heute noch die Ruinen von Wohn-Festungen an strategisch wichtigen Punkten. Von den Flussauen abgesehen, ist die Landschaft eher karg. Sie wird geprägt von bis zu sechs Meter hohen Baumkakteen, den "cordones".
Die Hauptattraktion der Schlucht sind die "bunten" steil aufragenden Felsen. Je nach Sonnenstand und mineralischer Zusammensetzung des Gesteins sind alle Nuancen des Farbenspektrums sichtbar. Deshalb wurde die "Quebrada" 2003 in die Weltnaturerbe-Liste der Unesco aufgenommen. Besonders spektakulär ist der "Cerro de los siete Colores" bei Purmamarca.
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Volcán Llullaillaco
Der 6.739 Meter hohe Vulkan Llullaillaco liegt in einer abgelegenen Region der Atacamawüste etwas südlich des Wendekreises des Steinbocks an der Grenze zwischen Argentinien und Chile. Er ist der höchste nicht vergletscherte Berg der Erde, der höchste aktive Vulkan und der dritthöchste Vulkan der Erde. Als einer der höchsten Gipfel der Anden ist er permanent schneebedeckt und überragt die umgebenden Berge um mehr als 600 Meter. Die Landschaft der ihn umgebenden Atacama-Wüste wird geprägt von zahlreichen Salaren. Hierauf geht auch sein Name "Schmutzige Lagune" (Ketschua) zurück.
Der Vulkan besteht seit dem Pleistozän und brach zum letzten Mal im Jahr 1877 aus. Große Schuttlawinen zeugen auch heute noch von den früheren Ausbrüchen.
Der Llullaillaco war für die präkolumbianische Bevölkerung ein heiliger Berg. Vermutlich haben die Inkas schon vor 1500 den Llullaillaco bestiegen. Auf seinem Gipfel errichteten sie ausgedehnte Bauten, die zu religiösen Zwecken und Opferungen dienten. Unter anderem sind eine Treppe, diverse kleine, steinerne Häuser und Terrassen bis heute als Ruinen erhalten. 1999 entdeckten hier Archäologen und Bergsteiger drei tiefgefrorene, ca. 500 Jahre alte Kindermumien. Außerdem wurden zahlreiche Artefakte freigelegt: 20 bekleidete und 16 unbekleidete Kunstfiguren sowie andere Beigaben wie Statuetten, Töpferwaren, Beutel mit Lebensmitteln und Kokabeutel. Llullaillacao gilt als die höchstgelegene archäologische Fundstätte der Welt.
Die erste Besteigung des Berges erfolge am 1. Dezember 1952 durch die Chilenen Bión González León und Juan Harseim. Ausgangspunkte für Besteigungen sind die Wüstenoase San Pedro de Atacama in Chile und San Antonio de los Cobres in Argentinien. In Höhe von 4.170 Metern befindet sich eine Hütte, die als Basislager genutzt wird. Es gibt mehrere Routen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades auf den Gipfel. Wichtig ist die Einplanung einer ausreichenden Zeit für die Akklimatisierung. Für die Besteigung benötigt man keine Genehmigung, jedoch eine Registrierung bei der Polizei.
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Parque Nacional El Rey
Der bereits seit 1948 geschützte, ca. 44.000 Hektar große, Nationalpark El Rey liegt ca. 190 km östlich von Salta im Grenzbereich zu Bolivien in einer Höhe von 700 bis 2.300 Metern. Der Park wird von Bergketten umgeben, wodurch der Eindruck eines "Amphitheaters" entsteht. Er wurde eingerichtet, um die typischen Pflanzen- und Tiergesellschaften der Yungas - "Subtropischer Regenwald"- zu erhalten.
Der Park beherbergt in seinen 10 Ökosystemen mehr als 700 Arten von Pflanzen, darunter bis zu 40 Meter hohe Bäume. In einzelnen dieser Habitate sind die Bäume von Lianen sowie anderen Schling- und Kletterpflanzen bewachsen. In den Dschungelgebieten fällt die Vielzahl von Epiphyten (z.B. Bromelien, Orchideen) auf, die Stämme und Äste der Bäume nahezu vollständig bedecken. Der oberste Teil des Gebirges ist Grasland.
Wegen seines unwegsamen Geländes ist dieses nahezu unberührte Urwaldgebiet sehr artenreich. Es ist die Heimat von Jaguaren, Pumas, Tapiren, Pekaris, Andenhirschen und mehr als 250 Vogelarten. Es gibt auch Giftschlangen wie die Klapperschlange, die Grubenotter und die Korallenschlange.
Der Park verfügt über acht Wanderwege von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und Entfernung.
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Museo Municipal Chiribaya
Das Archäologische Museum Chiribaya liegt im Ort El Algarrobal und zeigt in insgesamt neun Räumlichkeiten bis zu 270 Fundstücke der Chiribaya Kultur. Diese Kultur siedelte sich im Hafen von Ilo, oder auch Moquegua genannt, zwischen 800 und 1350 an. Die Artefakte sind aus unterschiedlichen Bereichen wie Fischerei, Landwirtschaft und die des täglichen Lebens. Der Inhaber der Funde, Jose Jimenez Lazo, steht für Fragen zur Verfügung. Erweiterte Informationen können entweder telefonisch oder per Mail angefordert werden.
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