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Kloster und Schloss Mildenfurth
Das Kloster und Schloss Mildenfurth in Wünschendorf wurde 1193 als Prämonstratenserkloster gegründet. Mit Einzug der lutherischen Lehre erfolgte der Niedergang des Klosterbetriebes. Im 16. Jahrhundert wurde es zu einem Renaissanceschloss umgebaut. Erhalten sind Reste der spätromanischen Klosterkirche, ein Flügel der ehemaligen Klausur und ein Wirtschaftsgebäude. Die Besichtigung des Klosterareals ist nach Absprache möglich, der Eintritt ist frei. Es finden zudem Konzerte und Veranstaltungen statt.
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Barbarossahöhle
Diese Schauhöhle befindet sich ungewöhnlicherweise in einer Anhydritgesteinsschicht und ist etwa 13.000 qm groß. Entdeckt wurde sie am 23. Dezember 1865 durch Bergleute auf der Suche nach Kupferschiefervorkommen. Da sich ein Abbau nicht lohnte, wurde stattdessen die Höhle für Besucher zugänglich gemacht. Zunächst hieß sie "Rottlebener Höhle" oder "Falkenburger Höhle". Nach und nach wurde sie immer mehr erschlossen bis zu ihrer gegenwärtigen Ausdehnung.
Allmählich wurde die Barbarossasage mit der Schauhöhle verbunden und daraus ergab sich der Name, den sie bis heute trägt. Kaiser Friedrich I. Barbarossa soll der Sage nach nicht gestorben sein, sondern in einem unterirdischen Schloß schlafen, solange noch Raben um den Berg fliegen. Erst nach deren Verschwinden würde er zurückkehren und der Welt Frieden und Einheit bringen. Sein roter Bart soll mit dem Marmortisch verwachsen sein, an dem er sitzt. Kaiser Rotbart hielt sich nachweislich tatsächlich einmal im Kyffhäusergebirge auf.
Die Besichtigung ist nur im Rahmen von Führungen möglich. Diese beginnen jeweils zur vollen Stunde und bei großem Besucherandrang auch in kürzeren Abständen. Sie dauern etwa 50 bis 60 Minuten. Festes Schuhwerk und geeignete Kleidung wird empfohlen.
Auch Sonderführungen und Veranstaltungen finden statt.
Öffnungszeiten:
1. April bis 31. Oktober, täglich geöffnet
10.00 Uhr (erste Führung) bis 17.00 Uhr (letzte Führung)
1. November bis 31. März, Dienstag bis Sonntag (Montag Ruhetag)
10.00 Uhr (erste Führung) bis 16.00 Uhr (letzte Führung)
Preise:
Erwachsene: 6,- €
Kinder von 3 bis 16 Jahren: 4,- €
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Bergmannskapelle
Die Bergmannskapelle ist ein kleines Fachwerkhaus am Rande der Stadt und zählt zu den ältesten Baudenkmälern von Ilmenau.
Das Haus wurde aufwändig instant gesetzt und beherbergt jetzt ein Museum.
Die Ausstellung informiert über den Bergbau und das Wirken Goethes in Ilmenau.
Für Besucher ist es Dienstag bis Sonntag von 9 - 12 und 13 - 17 Uhr geöffnet.
Es sind auch Besuche nach Vereinbarung möglich.
Gruppen werden gebeten, sich vorher bei der Museumsverwaltung Am Markt 7
98693 Ilmenau oder direkt bei der Bergmannskapelle Mobiltelefon +49(151)12179087 anzumelden.
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Jagdhaus Gabelbach
Das historische Jagdhaus aus dem 18. Jahrhundert ist ein einfacher spätbarocker Bau, der im Sommer 1783 errichtet wurde.
Sein Name leitet sich aus der Flur- und Forstbezeichnung des Waldgebietes unterhalb des Kickelhahns ab.
Es diente der höfischen Jagdgesellschaft um Karl August aus Weimar als Gästehaus.
Auch Goethe weilte hier oft als Gast, obwohl er nicht viel für die feuchtfröhlichen Gelage der fürstlichen Gesellschaft übrig hatte.
Heute beherbergt das Jagdhaus ein Museum, in dem man Jagdtrophäen und eine Austellung zu Goethes naturwissenschaftlichen Arbeiten anschauen kann.
Erreichen kann man das Haus entweder über die Strasse, von Ilmenau kommend in Richtung Neustadt - Coburg ca. 2 km die Waldstrasse entlang bis zum Parkplatz Gabelbach, von dem es dann zu Fuss weiter geht, oder über den Goethewanderweg.
Geöffnet hat das Museum nur Samstag und Sonntag
im Sommer(1. April - 31. Oktober) von 10 - 17 Uhr
und im Winter(1. November - bis 31. März) von 11 - 15 Uhr.
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Goethewanderweg
Der Goethewanderweg wurde 1970 auf Anregung Ilmenauer Goethefreunde von den Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur in Weimar angelegt.
Er ist der erste als "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" zertifizierte Wanderweg in Thüringen und ist mit einem Holzschild markiert, in dem das von Goethe im Schriftverkehr oftmals als Abkürzung seines Namens gebrauchte "G" zu sehen ist.
Entlang des Weges bekommt der Wanderer die Gelegenheit, Goethegedenkstätten, wie das Amtshaus in Ilmenau, das Jagdhaus Gabelbach oder das Goethehaus in Stützerbach zu besuchen, wo ihm ein Eindruck in das Schaffen Goethes vermittelt wird.
Der Streckenverlauf:
Amtshaus Ilmenau, Museum - Friedhof - Zechenhaus - Mittlerer Berggraben - Bertha-Quelle - Schwalbenstein - Schöffenhaus - Marienquelle - Emmastein - Manebach - Haus des Kantors - Helenenruhe - Großer Hermannstein - Goethehäuschen auf dem Kickelhahn - Jagdhaus Gabelbach, Museum - Hirtenwiese - Hinterer Erbskopf - Knöpfelstaler Teich - Finsteres Loch - Auerhahn - Schlossberg - Glasersches Haus - Goethe- und Glasmuseum, Stützerbach
Die Gesamtwegstrecke beträgt 18,5 km.
Höhenunterschiede:
Anstiege gesamt: 766 m, Abstiege gesamt: 536 m
(Schwierigkeitsgrad anspruchsvoll).
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Havanna Bar
Das Havanna ist eine Szene-Kneipe im Zentrum von Ilmenau (gleich gegenüber der Eishalle), die haupsächlich von Studenten besucht wird.
Es werden Cocktails und andere Getränke angeboten.
Ein Kickertisch, an dem hin und wieder Turniere ausgetragen werden, ist vorhanden, und von Zeit zu Zeit gibt es Live-Musik.
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Rennschlittenbahn Wolfram Fiedler
Diese Rodelbahn ist für Winter- und Sommerrodeln ausgelegt. Hier finden normaler Trainingsbetrieb, aber auch nationale und internationale Wettkämpfe statt. Für die Ilmenauer und die Gäste ist die Nutzung als Freizeitsportanlage möglich.
Geöffnet hat die Rennschlittenbahn:
Dienstag bis Donnerstag von 9:00 - 12:30 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr,
am Freitag von 9:00 - 12:30 Uhr und Samstag und Sonntag von 14:00 - 17:00 Uhr
Die Nutzungsgebühr beträgt für
Kinder bis 16 Jahre, Schüler und Studenten 0,50 EUR pro Fahrt
Erwachsene 1,00 pro Fahrt
Die 6er-Karte für Kinder, Schüler und Studenten kostet 2,00 EUR
und für Erwachsene 5,00 EUR
Gruppen ab 10 Personen zahlen 15,00 pro Stunde
Nachtrodeln wird gemäß dem Veranstaltungsplan durchgeführt und kostet für Gruppen ab 10 Personen 20,00 in der Stunde.
Vor dem Rodeln wird man beraten, und Rennschlitten, Sturzhelm sowie Kleidung werden gestellt.
Gastronomische Versorgung ist in der Gaststätte Rodelklause möglich, die sich direkt an der Bahn befindet. Hier gibt es auch ein Wanderquartier mit zirka 12 Betten.
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Irodion
Das Restaurant Irodion befindet sich am Ortsausgang von Ilmenau in Richtung Roda. Es handelt sich um ein griechisches Lokal. In der Speisekarte finden sich Gerichte, die typisch griechisch zubereitet werden. Im Sommer kann man auf der Terrasse des Restaurants verweilen. Parkmöglichkeiten stehen den Gästen ebenfalls zur Verfügung
Geöffnet ist das Irodion Montag bis Samstag von 11 Uhr bis 14.30 Uhr und von 17 Uhr bis 24 Uhr.
An Sonn- und Feiertagen ist von 11 Uhr bis 24 Uhr durchgehend geöffnet.
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Königspfalz Tilleda
Die ehemalige Königspfalz von Tilleda gehört zur Südroute der "Straße der Romanik", die durch Sachsen-Anhalt führt.
Ihre erste urkundliche Erwähnung als Pfalzort erfolgte im Jahr 972 in der Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu, wo ihr dieser "kaiserliche Hof" als Witwengut übereignet wird. Später war er immer wieder Ausstellungsort von Urkunden der Kaiser Otto II., Otto III., Konrad II. und Heinrich III. Im 11. Jahrhundert verlor die Pfalz ihre militärische Bedeutung, zumal auf dem Kyffhäuser andere Burgen entstanden waren. Lediglich 1174 wurde der Ort noch einmal erwähnt, als Kaiser Friedrich I. Barbarossa hier ein Heer versammelte für seinen beabsichtigten Kriegszug nach Oberitalien.
Zwischen dem 14. und dem 20. Jahrhundert wurde das Gelände landwirtschaftlich genutzt und die Ruinen im Laufe der Zeit abgetragen. Der Archäologe Paul Grimm begann mit den ersten Ausgrabungen im Jahr 1935. Bis 1939 konnte durch diese Arbeit die Existenz der Königspfalz bestätigt werden. Weitere Untersuchungen erfolgten von 1958 bis 1979, bei der die Anlage bis auf wenige Kontrollflächen vollständig ausgegraben wurde.
Heute ist das Geländer der ehemaligen Königspfalz Tilleda ein Freilichtmuseum und gilt als ist die einzige vollständig ausgegrabene Pfalz in Deutschland.
Öffnungszeiten:
Geöffnet von März bis November jeden Tag.
März und November: 10 - 16 Uhr.
April bis Oktober: 10 - 18 Uhr.
Winterpause von Dezember bis Februar.
Preise:
Erwachsene: 3 Euro.
Kind über Schwertmaß / Jugendlicher / Studenten: 2 Euro.
Führungen:
Führungen kosten je 1 Euro zusätzlich zum Eintrittspreis.
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Rotschnabelnest
Das Museum Rotschnabelnest liegt in Reichmannsdorf, Thüringens ältester Goldgräbersiedlung. Hier gibt es 100 Miniaturstuben, die die Arbeitswelt der Korbflechter, Besenbinder, Puppenmacher und vieler anderer alten Berufe zeigen. Außerdem zeigen 60 weitere Miniaturzimmer Sagen und Märchen. Hier kann man die größte Schatztruhe der Welt besichtigen. An einer Dukatenpresse darf man selbst Dukaten pressen. Neben einem historischen Klassenzimmer und einer Heimatstube findet man die Goldstube mit seltenen Ausstellungsstücken. Auch ein Goldlehrpfad kann erkundet werden. Ständig finden wechselnde Sonderausstellungen statt.
Weitere Informationen sowie die aktuellen Öffnungszeiten findet man auf der Homepage.
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