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Museu de Arte Contemporânea de Niterói - MAC
Das Museum für zeitgenössische Kunst von Niterói befindet sich in einem futuristischen Gebäude auf der Klippe "Mirante da Boa Viagem" über dem Strand der Stadt. Der von Oscar Niemeyer in Form eines UFO's konzipierte Museumsbau wurde 1996 eingeweiht. Das Bauwerk mit einem Durchmesser von 50 Metern ruht auf einem sechs Meter hohen zylindrischen Grundkörper von neun Meter Durchmesser in einem kreisrunden Gewässer. Man betritt das Museum über eine rubinrote Rampe, die sich über 98 Meter zum Empfang im ersten Stock windet.
Im Inneren des Gebäudes gibt es vier Etagen, davon drei im Kuppelbau: Im ersten Stock sind Rezeption und Verwaltung, im zweiten und dritten Stock Ausstellungsflächen untergebracht. Eine Glasfront im zweiten Stock bietet freie Sicht auf die Bucht von Guanabara und die Stadt Rio de Janeiro. Das Untergeschoss verfügt über ein Auditorium für 60 Personen, ein Restaurant und die Technik.
Das Museum für zeitgenössische Kunst zeigt ständig ca. 120 Werke der plastischen Kunst Brasiliens aus der Zeit von 1950 bis heute. Außerdem finden regelmäßig Wechselausstellungen moderner Kunst statt.
Die jeweiligen Öffnungszeiten können der Homepage entnommen werden.
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Ilha Fiscal
Die 7.000 qm große Ilha Fiscal (Zollinsel) liegt etwa einen Kilometer von der Küste entfernt in der Baía de Guanabara inmitten der Hafenanlagen von Rio de Janeiro. Der Name der kleinen Insel ist in der Tatsache begründet, dass dort seit dem 18. Jahrhundert ein Zollposten seinen Sitz hatte. Umgangssprachlich wird die Insel auch Ilha dos Ratos (Ratteninsel) genannt.
Die Insel wird fast ganz von einem im April 1889 eingeweihten hellgrünen Schlösschen im neugotischen Stil mit mittelalterlichen Zinnen eingenommen. Es bleibt nur noch Platz für einige Kokospalmen. Zu den architektonischen Besonderheiten zählen die Turmuhr aus Deutschland mit vier von innen beleuchteten Zifferblättern, die Mosaikböden aus 14 verschiedenen brasilianischen Hartholzarten, Wandmalereien von Friedrich Steckel sowie die Buntglasfenster aus englischem Kristall mit Portraits von Kaiser Dom Pedro II und Prinzessin Isabel und deren Wappen. In dem Schloss fand am 9. November 1889 das letzte Fest der brasilianischen Monarchie vor ihrem Sturz statt.
Das Schloss ist eines der letzten verbliebenen Bauwerke aus der kaiserlichen Zeit Brasiliens und heute in das auf der Ilha das Cobras liegende Marinemuseum integriert.
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Santos Dumont
Der "Aeroporto Santos Dumont", der Stadtflughafen von Buenos Aires, liegt ca. drei Kilometer von der Innenstadt entfernt auf einer Landzunge an der Guanabara Bucht. Er wurde 1936 eröffnet und nach einem brasilianischen Luftfahrtpionier benannt. Derzeit können im Jahr ca. 4 Millionen Passagiere abgefertigt werden.
Santos Dumont wird nur für regionale Flüge genutzt. Grenzüberschreitende Flüge starten vom Flughafen "Antônio Carlos Jobim". Derzeit gibt es zwei Start- und Landebahnen. Die größere hat eine Länge von 1323 Metern und eine Breite von 42 Metern und ist für Turboprop-Maschinen und kleinere Jets geeignet.
Die Parkmöglichkeiten für PKW sind begrenzt. Im Inneren des Gebäudes findet man Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Cafés, eine Bank und Autovermietungen. Der Flughafen wird von den Frescao-Bussen halbstündlich angefahren.
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Albamar
Das seit 1933 bestehende Restaurant Alba Mar befindet sich in einem stehen gelassenen Turm der Mitte des 20. Jahrhunderts abgerissenen städtischen Markthalle am Rande der Altstadt von Rio de Janeiro. Das aus Stahl errichtete, einem Pavillon ähnelnde, achteckige, grün angestrichene Gebäude wurde in den Jahren 2008/10 einer umfassenden Renovierung und Sanierung unterzogen. Seit dem Frühjahr 2009 steht die Gastronomie unter neuer Leitung.
Das Restaurant hat sich auf die traditionelle Zubereitung von Fisch und Meeresfrüchten spezialisiert. Es hat eine umfangreiche Speisekarte mit Vorspeisen, Hauptgerichten und Desserts. Highlights sind u.a. "Peixe brasileira" (Fisch in Kokosnuss-Milch) oder Shrimp-Curry. Unter den Desserts sind "Mineiro de Botas" oder Minas Käse mit Guave und karamelisierten Bananen hervorzuheben. In der Weinkarte werden Rotweine aus acht Ländern und Weißweine aus Chile, Argentinien, Brasilien und Portugal angeboten.
Durch die Fenster hat man eine außergewöhnliche Aussicht auf die Baia de Guanabara, den Hafen, die Ilha Fiscal, die Brücke Rio-Niterói und die auf dem Flughafen Santos Dumont startenden und landenden Flugzeuge.
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Praia Vermelha
Die Praia Vermelha (deutsch: Roter Strand) ist ein kleiner Strand zwischen dem Zuckerhut und dem Morro do Urubu, dessen Sand aber keineswegs rot ist, wie der Name vermuten lässt. Die Bucht ist umgeben von Kokospalmen, Bambus-Bäumen und weiteren exotischen Gewächsen. Zum Surfen ist wegen der guten Wellen der linke Teil des Strandes geeignet. Ansonsten herrscht wenig Wellengang. Wegen des nahen Militärstandortes wird der knapp 250 Meter lange Strandabschnitt ständig überwacht und ist dadurch einer der sichersten Orte von Rio de Janeiro.
Von der nahen Praça General Tibúrcio kann man direkt mit der Seilbahn auf den Morro da Urca und von da aus auf den Zuckerhut fahren.
Montags, mittwochs und freitags findet in der Nähe des Strandes abends eine Samba-Show der "Movimento Artistico da Praia Vermelha" statt.
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Chafariz do Mestre Valentim
Der im brasilianischen Barock errichtete Brunnen "Chafariz do Mestre Valentim", auch "Chafariz da Pirâmide" genannt, steht auf dem Praça XV de Novembro im historischen Teil von Rio de Janeiro. Er wurde nach den Plänen des in Minas Gerais gebürtigen Bildhauers Valentim da Fonseca e Silva errichtet. Die Bauarbeiten an der Bucht von Guanabara begannen 1779 und wurden 1789 abgeschlossen. Heute trennt eine breite Allee den Brunnen vom Ozean. Im Jahr 1990 wurde neben dem Brunnen eine steinerne, zur Pier führende, Treppe angelegt, die an die ursprüngliche Platzierung erinnern soll.
Der turmartige Brunnen besteht aus Granit und aus Gneis. Er diente ursprünglich der Wasserversorgung der Bevölkerung und der Schiffe, da es zu dieser Zeit noch keine Wasserleitungen gab. Auf einem quadratischen Unterbau, in den einige weiße Marmorplatten mit Inschriften eingelassen wurden, ruht eine Pyramide mit feinen Verzierungen. Auf der Spitze der Pyramide befindet sich eine Metallkugel mit der Kaiserkrone aus dem Jahr 1842, die die Macht des Königs von Portugal in der Welt symbolisieren soll.
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Dito & Feito
Dito & Feito ist ein Club im Zentrum Rio de Janeiros, der Platz für bis zu 1.200 Menschen bietet. Es gibt zwei Tanzflächen, auf denen feste DJs und Gast-DJs für Musik sorgen. Die Musikstile wechseln mit den Wochentagen, eine Übersicht dazu sowie zu den Sonderveranstaltungen bekommt man auf der Homepage der Disko.
Der Club kann für Veranstaltungen gemietet werden.
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag ab 18 Uhr
Samstag ab 23 Uhr
Akzeptierte Kreditkarten
Amex, Diners, Mastercard und Visa
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Ponte Presidente Costa e Silva - Rio-Niterói
Die im Jahr 1974 eröffnete Spannbeton-Brücke „Ponte Presidente Costa e Silva“ verbindet Rio de Janeiro mit der östlichen Nachbarstadt Niterói. Die mehr als 13 km lange Brücke (davon 8.836 Meter über Wasser) überspannt die Guanabara-Bucht in bis zu 72 Meter Höhe, damit unter ihr der Schiffsverkehr problemlos abgewickelt werden kann. Durch die Brücke wird der Weg zwischen den beiden Städten um mehr als 100 Kilometer verkürzt. Seit 1995 wird sie im Rahmen einer 20-Jahres-Konzession privatwirtschaftlich von der Ponte S/A betrieben.
Schon bald nach der Einweihung gab es Stauprobleme. Heute ist das Verkehrsaufkommen in Stoßzeiten fünfmal höher als vorgesehen. Die Brücke wird täglich von ca. 140.000 Fahrzeugen mit geschätzten 400.000 Personen passiert. Im Jahr 2009 wurden aus den drei Fahrspuren in jeder Richtung vier gemacht, was zur Folge hat, dass Lastkraftwagen mit drei Achsen die Brücke nur zwischen 22 Uhr und 4 Uhr passieren dürfen. Die Brücke ist Teil der Bundesautobahn BR-101 zwischen Rio de Janeiro und Vitória.
Die Rio-Niterói-Brücke ist eine der längsten Spannbeton-Brücke der Welt. Als sie gebaut wurde, war es sogar die zweitlängste Brücke.
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Porcão Rio's
Die Churrascaria "Porcão Rio’s" liegt unmittelbar am Strand von Flamengo. Sie ist das "Flaggschiff" der im Jahr 1975 gegründeten Restaurant-Kette Porcão, die sich auf die traditionelle Zubereitung brasilianischer Gerichte spezialisiert hat. Die Gasträume sind mit Klinker und Holz verkleidet. Durch die großen Fenster blickt man auf die Guanabara-Bucht, den Zuckerhut und den Corcovado.
In der "Rodizio" gibt es zu einem festen Preis eine Auswahl an Speisen. Die Vorspeise holt man sich vom Buffet: Viele frische Salate (Highlight ist der Cäsar-Salat), Palmherzen, Pasta, Fisch, Meeresfrüchte, Sushi und weiteres. Als Hauptgericht nimmt man i.d.R. schwarze Bohnen, Reis und Gemüse. Die Kellner bringen dann gegrilltes Fleisch vom Rind, Schwein, Lamm oder Huhn, Innereien oder Wurst an den Tisch und die Gäste bestimmen, ob und wie viel sie davon wollen. Mit einer "Ampel-Karte" kann man anzeigen, dass man satt ist. Desserts und Getränke sind nicht im Festpreis enthalten.
Für Kinder gibt es Spielmöglichkeiten oder sie werden von Helfern mit Musik, Spielen, Wettbewerben, Malen u.ä. unterhalten. Gäste über 70 Jahre bezahlen den halben Preis.
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Museu Nacional de Belas Artes
Das Museu Nacional de Belas Artes, das Nationalmuseum der Schönen Künste, befindet sich direkt im Stadtzentrum von Rio de Janeiro. Es wurde 1808 gegründet und zeigt brasilianische Malerei aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie europäische Kunst aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Neben der Dauerausstellung werden auch wechselnde Sonderausstellungen gezeigt und Kurse sowie Führungen veranstaltet.
In der Bibliothek des Museums werden rund 18.500 Bücher mit Schwerpunkt auf brasilianische Malerei aufbewahrt.
Ein Museumscafé sorgt für das leibliche Wohl der Besucher.
Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 12 bis 17 Uhr
Der Eintritt ist sonntags kostenlos. Sonst kostet er 5 Reais.
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