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Ermita de San Pedro de Alcántara
Die "Ermita de San Pedro de Alcántara" liegt zwischen dem Hospital und dem Zentrum von La Ampuyenta, dem nördlichsten Dorf der zentralen Ebene Fuerteventuras. Die Einsiedelei wurde am 14.08.1681 von Mönchen des Franziskanerordens gegründet und im Jahr 1689 erstmals schriftlich erwähnt. 1753 wurde die Kapelle umgebaut und erweitert.
Die weiße Hauptfassade wird von einem kleinen Kreuz aus Stein gekrönt. Der barocke Glockenstuhl wurde entgegen der sonst üblichen Bauweise auf der Insel nicht über dem Eingangsportal, sondern auf der nördlichen Seitenwand angebracht. Der mit schwarzen Kieseln gepflasterte Kirchhof wird von einer zinnengekrönten Mauer umschlossen.
Das Innere der Kirche wird geprägt vom leicht erhöhten Chor mit dem Hochaltar, in dessen Mitte eine Statue von Pedro de Alcántara, des Gründers des Barfüßer-Franziskanerordens, platziert ist. Die Seiten des Chorraums sind mit Fresken versehen. Die Decke im Chor besteht aus vier rautenförmig angeordneten Balken, während das Langhaus von einer Kassettendecke überdacht ist.
Das einschiffige Gotteshaus beherbergt eine Sammlung von Gemälden aus dem 18. Jahrhundert. Sie zeigen Darstellungen aus dem Leben des San Pedro de Alcántara.
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Fuente de la explanada
Der Brunnen des Vorplatzes (Fuente de la explanada) steht in einem Kreisverkehr am Hafen. Er wurde im Jahre 2003 von dem Künstler Amancio Glez in Bronze gefertigt. Der Brunnen erinnert an die Handelstätigkeiten des Ortes. Hier im Zentrum und am Hafen fanden die gezeigten Tätigkeiten statt. Gezeigt werden Majoreros (Bewohner der Kanaren). Dazu gehören eine Frau, eine Mutter, Bauern, Maurer und Hafenarbeiter sowie Fischer.
Der Brunnen wird auf der Hauptstraße durch den Ort, am Hafen entlang, leicht gefunden.
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Parroquial de Santa Ana
Die Pfarrkirche Iglesia Parroquial de Santa Ana wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts von Francisco Rugama gestiftet und in Casillas des Angel erbaut, das 1812 bis 1926 eine eigene Gemeinde war und später in Puerto del Rosario eingemeindet wurde. Neben dem Friedhof des Dorfes steht noch die Kapelle gleichen Namens, die bereits zu Anfang des 18. Jahrhunderts ebenfalls von Francisco Rugama gestiftet worden war.
In der Inneneinrichtung besitzt die Kirche ein einfaches Retabel, das aus mehrfarbigem Holz gefertigt und mit Vegetalmotiven verziert wurde. Es stammt von einem unbekannten Künstler aus dem 18. Jahrhunderts, der dieses Retabel aus einem einzigen Stück erschuf, das 3 Paneele besitzt, in denen mit kleinen Säulen Nischen geschaffen wurden.
Die hölzerne Kanzel besitzt Darstellungen der Evangelisten. Der Chor befindet sich am Fuß der Kirche und wird auf einer Empore von Holzsäulen mit Steinbasis getragen. Die Gemälde und Heiligenstatuen stammen ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert. Neben verschiedenen Christusfiguren am Kreuz ist auch eine hölzerne Figur von Johannes dem Täufer als Kind zu sehen. Mittelpunkt einer Gruppe von Figuren auf dem Altarbild ist die Heilige Anna.
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Ecomuseo la Alcogida
Das Ecomuseo la Alcogida liegt am Rande des Ortes Tefia und umfasst sieben Bauernhöfe, die in der traditionellen Architektur der Insel erbaut wurden und das frühere Leben auf dem Lande zeigen. Neben Vieh- und Landwirtschaft werden auch typisches Kunsthandwerk wie Weben, Töpfern, Hohlsaumstickerei oder Messingbearbeitung und auch Spiele dargestellt. Traditionelle Windmühlen, die Mais zu Mehl mahlen, befinden sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe, an der Straße nach Los Molinos. Die Häuser wurden Ende des 20. Jahrhunderts renoviert. Ab und zu werden in einem runden Steinofen im Hof eines der Häuser Brote gebacken.
Die Rezeption des Museums und eine kleine Bar sowie öffentliche Toiletten befinden sich in einem der Häuser, der Weg ist ausgeschildert. Ein großer Parkplatz steht direkt an der Rezeption zur Verfügung.
Öffnungszeiten und Preise:
Der Eintritt beträgt fünf Euro pro Person.
Sonntags und montags ist das Museum geschlossen.
Geöffnet hat es dienstags bis samstags von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
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Playa del Cotillo
Die Playa del Cotillo befindet sich in El Cotillo auf Fuerteventura. Es handelt sich um einen 200 Meter langen Natursandstrand, welcher sich gut für Surfer eignet. Allerdings gibt es hier starke Strömungen und bis zu sechs Meter hohe Wellen, so dass man nicht zu weit hinaus schwimmen sollte. Ebenfalls gibt es auch steinige Abschnitte. Für Sicherheit sorgt eine Strandwacht, es gibt jedoch keine Essensmöglichkeit in der Nähe.
Erreichen kann man den Strand per Bus bis zum Ort El Cotillo. Von dort aus ist man in 20-30 Gehminuten am Strand. Oder man kommt mit dem Auto und stellt dies einfach in Strandnähe ab.
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Museo del Grano La Cilla
Das Museum “Museo del Grano” (übersetzt Museum des Korns) befindet sich in Casa de La Cilla. Besucher dieses Gebäudes durchlaufen einen traditionellen landwirtschaftlichen Zyklus und lernen die verschiedenen Kornarten kennen ebenso wie eine Sammlung von Geräten, die der Landwirtschaft angehören. Es befindet sich in der Stadt La Oliva, Fuerteventura. Die Landwirtschaft ist wirtschaftlich gesehen die Hauptaktivität der Insel.
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Casa museo Doctor Mena
Das Museum, auch ""Casa de los Alfaro"" genannt, aufgrund des Nachnamens der Erben von Herrn Dr. Thomas Mena, welche das Gebäude bis 1999 bewohnten, ist daher nennenswert, da es das Leben einer bürgerlichen Familie der damaligen Zeit aufweist (19. Jahrhundert) und es sich hier um ein riesiges Gebäude handelt. Es befindet sich in La Ampuyenta, Gemeinde Puerto del Rosario. Dr. Tomás Mena war außerdem eine berühmte Persönlichkeit dieser Insel. Er studierte in Gran Canaria, Cuba, Paris und USA und erhielt seinen akademischen Titel in der Medizinfakultät von Cádiz. Danach ging er in seinen Geburtsort zurück und praktizierte dort als Arzt und führte seine Güter in Fuerteventura und Teneriffa. Sein Biograph Manuel Barroso Alfaro erzählt über seine Arbeit, in der er sich mächtigen Personen widmete, aber auch einfachen, ohne diese um eine Honorar zu bitten.
Er hatte einen starken Charakter. Er war ein Feind von Francisco Rugama, ein mächtiger Eigentümer in Casillas del Angel und kümmerte sich aber um ihn, als er erkrankte. Dafür wollte er jedoch kein Geld, da er es als seine Aufgabe sah und er meinte, es würde ihn eher zufrieden stellen, wenn er ihn weiter verärgern könnte.
Nach seinem Tod übergab Dr.Mena einen großen Teil seiner Gelder für den Bau eines Krankenhauses in La Ampuyenta.
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Casa de los Coroneles
Das Haus der Oberleutnants “ Casa de los Coroneles” befindet sich in der Gemeinde La Oliva, Fuerteventura, und zwar in einer flachen Landschaft. Es fällt die architektonische Einzigartigkeit auf, es ist nicht mit den traditionellen Gebäuden der Kanarischen Insel zu vergleichen. Die große Fassade, mit 9 Öffnungen, zwei Stockwerken, zwei Türmen und einigen Balkonen mit blumigen Motiven der Renaissance-Barock-Zeit. Auf dem Haupttor das Wappen der Familie Cabrera Bethencourt. Die Möbel sind aus dem 19. Jahrhundert, das Gebäude selbst wurde in der zweiten Hälfte von 1600 gebaut und während der darauffolgenden Jahrhunderte renoviert. Es war einst die offizielle Residenz der Oberstleutnants, welche einst die Macht über Fuerteventura hatten. Es war die Wiege der Familie Cabrera Bethencourt, die sozial und militärisch hoch angesehen war.
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Casa museo Unamuno
Das Museum ist dem verbannten Schriftsteller und Philosophen Miguel de Unamuno gewidmet. Es befindet sich in einer ehemaligen Hotelpension. Miguel de Unamuno wohnte hier während seines Exils. Im Museum werden Objekte, persönliche Fotografien und Schriften von Unamuno ausgestellt, die die Beziehung des Schriftstellers zu seiner Exilheimat Fuerteventura zeigen.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 09:00-13:00 & 17:00-19:00, am Wochenende und an Feiertagen geschlossen
Eintritt frei
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Montaña de Tindaya
Den Vulkan Montaña de Tindaya darf man nur mit behördlicher Genehmigung und Guide besteigen. Er ist 397 Meter hoch und hat rötlich schimmernde Kraterhänge. An diesen sind Felszeichnungen der Guanchen zu besichtigen. Der Vulkan gilt als heilig.
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