[15.08.2007] Einleitend beginnt der Autor des Berichts auf den Seiten 461 und 462 auf etwa einer halben Seite mit dem geschichtlichen Hintergrund der Insel Philäe. Im weiteren Verlauf des Textes über die Insel auf den Seiten 462 bis 464 werden alle auf der Insel befindliche Bauwerke und der Isis Tempel beschrieben. Hilfe bietet ein Schaubild, auf dem alle Bauwerke der Insel verzeichnet sind. Die Nummerierung des Schubildes finden sich im Text wieder, so daß der Leser einen genauen Überblick über die Insel und den Bauwerken erhält. Auf Seite 464 wird auf einer fast halben Seite über die Anfahrtsmöglichkeit zur Insel berichtet.
Für den Autor ist der Säulengang zwischen Pavillon des Nektanebos I. und Erstem Pylon "stimmungsvoll". Weiter hebt der Autor die "große Vielfalt der Kapitelle" am ersten Pylon und im Sisi-Tempel selbst hervor, denn es gebe "fast keine identische Gestaltung". Es wird vom Autor auf eine Besonderheit im Isis-Tempel hingewiesen, nämlich, daß die Achse des Temepls "zweimal abknicken" damit das gebäude den "Gegebenheiten des (ursprünglichen) Geländes anzupassen". Durch diese Andersartigkeit liegt das Geburtshaus ("Mammisis" genannt) im Vorhof und nicht "vor dem Tempel im rechten Winkel", wie es zu jener Zeit bei diesen Anlagen "üblich" ist.
Im Säulensaalen nach dem Zweiten Pylon dienten, nach Angaben des Autors, den Kopten "später als Kirche". Er weist auf "eingemeißelte Kreuze" und "eine Inschrift" als Zeugnisse an.
Erwähnung findet auch "das attraktivste Fotomotiv der Insel": der Trajans-Kiosk, der vom Autor als "unvollendet" und "heiter" beschrieben wird. Der Trajans-Kiosk liegt südlich des Hathor Tempels, "dessen Inneres derzeit nicht zugänglich ist". Aus Sicht des Autors ragen die Säulen des Trajams-Kiosk "anmutig" und "leicht" in den Himmel.
Der Autor gibt auch einen Hinweis für Besucher, wenn sie im Januar und Februar die Insel Philae besuchen: von der Terrasse des Trojans-Kiosks aus kann bei Niedrigwasser "Teile der ursprünglichen Insel Philae" sehen, die noch von "Resten der Spundwand umgeben" sind.
Der Autor beschriebt die Anfahrt zur Insel Philae ausführlich. Haupttransportmitteln sind Taxis und Boote, die die Passagiere zur Insel übersetzen. Das Tickethäuschen ist am Nilufer und so muss man vor der Bootsfahrt die Eintrittskarten gekauft haben. Das Procedere ist dann wie folgt: die Überfahrt dauert "etwa 10 Minuten", Besucher werden auf Philae abgesetzt und das Boot "parkt" an der Nachbarinsel. Für die Rückfahrt sollte man sich sein Boot merken, merkt der Autor an. Für die Überfahrt sollte man sich nach Meinung des Autors mit "anderen Individualisten" oder "Gruppen" zusammen tun, damit man nicht alleine "den vollen Mietpreis für ein Boot" zu zahlen hat.
Der letzte Tipp des Autors bezieht sich auf die Tageszeit des Besuchers, danach sollte man "spätnachmittags" die Insel bsuchen, denn dann sei man "ziemlich allein" und könne so die Eindrücke "um so mehr" genießen.
(Quelle: Ägypten individuell, Wil und Sigrid Tondok, 15. Auflage, März 2005, Seiten 461-464)
Bei dieser Bewertung handelt es sich um eine Interpretation des Beitrags des oben genannten Verfassers