[07.12.2006] Der Autor beschreibt im Reiseführer "Reise kow-how Ägypten individuell" auf den Seiten 452 bis 454 die Insel Elephantine.
Mit einer Feluke kommt man zum südlichen Nubierdorf auf der Insel. Die öffentliche Fähre legt vom "südlichsten Anleger" an der Corniche ab, "kurz" vor dem Ferial-Park (Nähe Telefonamt bzw. Egypt Air). Um zum Grabungsgelände/Museum zu gelangen, muss man sich auf der Insel "links halten".
Es besteht eine weitere Fährverbindung "weiter nilabwärts" zum "zweiten, nördlicher gelegenen Dorf". Eine "kostenlose Hotelfähre" verkehrt zum Oberoi Hotel, die "etwa gegenüber dem Oberoi von der Corniche ablegt". Der Hotelpark ist "meist gesperrt" und es ist "nicht möglich" weiter auf die Insel zu kommen.
Aus Sicht des Autors scheinen beide öffentlichen Fähren "keine festen Fahrpreise" zu haben und "eher auf Bakschichbasis" zu agieren. Als Tourist wird man "in der Regel 1 L.E. zahlen müssen".
Am südlichen Ende der Insel liegt die "pharaonische Siedlung Elephantine", ausgegraben vom Deutschen Archäologischen Institut und dem Schweizerischen Institut für Ägyptische Bauforschung. Der "Kontrast" zu der pharaonischen Siedlung liegen "gleich nördlich anschließend die heutigen nubischen Dörfer".
Das Ausgrabungsgelände ist freigegeben und mit der "vorbildlichen" Gestaltung eines Rundgangs hat Assuan ein in Ägypten "einmaliges" Denkmal "über das Leben in einer altrömischen Siedlung anzubieten". Auf den Autor übt dieses Denkmal insofern einen "besonderen" Reiz aus, weil es die Geschichte einer Stadt über vier Jahrtausende förmlich aufblättert".
Der Autor berichtet, dass der Besucher anhand "ausgewählter" Bauwerke durch die Jahrtausende, "die sich als Schichten im Schutt der Siedlung abgebildet haben". Aus Sicht des Autors ist es eine "einmalige Gelegenheit, nicht nur ein schmales Zeitfenster, sonder eine ganze Entwicklungsgeschichte nachzuvollziehen".
Das Museum ist die "Ex-Dienstvilla des britischen Ingenieurs, der 1902 den alten Damm baute." Das Haus liegt in einem Blumengarten und ist "einen Blick wert". Besonders erwähnt wird als Beispiel der "sehr schön prähistorische Schmuck um 4500 vC im rechten Gebäudeteil". Für den Autor handelt es sich im Grunde "eher um eine Abstellkammer", in der "lieblos" antike Stücke herumstehen.
Das bereits erwähnte Deutsche Archäologische Institut hat "in einem sogenannten Annex" "quasi ein zweites, tatsächliches Museum" eröffnet - mit "wichtigen" Grabungsfunden aus der "direkten" Nachbarschaft, das man laut Autor "unbedingt" anschauen sollte.
Bei dieser Bewertung handelt es sich um eine Interpretation des Beitrags des oben genannten Verfassers