Bewertung von mousebear im Detail
mousebear
Weilmünster, Deutschland80%
Wir kommen wir ziemlich gerne in den Park, da nicht jeder Wildpark keinen Eintritt nimmt. Ob man das Futter nimmt um den Kleinen einen Gefallen zu tun, kann man ja immer noch frei entscheiden. Dies ist ja kein Zwang. Positiv finde ich auch die Lage des Parks, die, wie bereits erwähnt, ein gewisses Gefühl von Urlaub vermittelt. Besonders natürlich wenn schönes Wetter ist. Die Tiervielfalt ist natürlich nicht ganz so groß wie in manchen anderen Park, kann sich allerdings schon sehen lassen. Das fällt manchmal nur sich so auf, da sich mehrere Tierarten in ein- und dem gleichen Gehege befinden. Die Wege sind mit dem Kinderwagen und auch einem Buggy sehr gut begehbar. Auf dem Rundweg kann man schon einige Zeit verbringen wenn man kleine Kinder dabeihat, die sich die Tiere genau anschauen wollen. Der Spielplatz und der Streichelzoo sind die optimale Ergänzung zu den restlichen Tieren. Hier können kleine Kinder erste Erfahrungen mit Tieren machen um ggf. die Angst zu verlieren.
Wildpark Bad Marienberg8
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Gastronomisches Angebot
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Kindereignung
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Artenvielfalt
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Der Wildpark in Bad Marienberg liegt oberhalb der Stadt und ist innerhalb von 10 Minuten zu Fuß zu erreichen. In der Nähe liegt ein Hotel, dem der Wildpark seinen Namen gegeben hat. Außerdem liegt am Eingang des Parks die Steigalm, eine urige Hütte mit alpinem Flair.
Durch Das Gelände, was durch Wiesen und Wälder führt, gibt es einen 4 km langen Rundweg über den die alle Gehege der vielen Tierarten erreichbar sind. Übrigens sind die Wege im Wald- und Wiesengelände Rollstuhl und- Kinderwagengeeignet. Von den Wegen aus kann man das Zusammenleben der Tiere in einer natürlichen Umgebung beobachten.
Ergänzt wird das Angebot noch von einem Streichelgehege, wo Ziegen, Hasen und auch Schafe auf die Besucher warten. Seit neuestem gibt es im Streichelgehege einen Aussichtsturm für die Ziegen. Außerdem gibt es einen Spielplatz, der mit einem Karussell, einer Schaukel, einem Klettergerüst, einem Sandkasten, einer Seilbahn und einer Rutsche ausgestattet ist. Obendrein gibt es münzbetriebene Attraktionen wie ein Auto Scooter und einen Bagger. Hier sollte eigentlich für jedes Alter etwas dabei sein. Des Weiteren ist der Bereich des Spielplatzes mit Tischen und Bänken aus Holz ausgestattet, wo man auch mal ein Picknick machen kann.
Das Besondere an diesem Tierpark ist, dass man keinen Eintritt zahlen muss. Stattdessen hat man die Möglichkeit Futter für die Tiere zu kaufen und diese damit zu füttern. Wer sich erst später dafür entscheidet kann das Futter auch an den Automaten im Park erstehen. In jedem Gehege befindet sich ein Futternapf in dem man durch eine Rinne von außen Futter reinfallen lassen kann. Wenn die Tiere dieses hören kommen sie schon angestürzt. Einen genauen Überblick über die Tiere, die hier gezeigt werden, bekommt man auf der Homepage des Wildparks. Zu den Attraktionen gehören sicherlich die Wildschweine, Lamas, Waschbären und einige andere, die man nicht alle Tage zu Gesicht bekommt. Ponys, Pferde, Ziegen und verschiedene Arten von Wild sieht man hin und wieder sicherlich auf dem Bauernhof oder auch im Wald.
Ein besonderes Angebot ist sicherlich die Falknerei, die man allerdings bezahlen muss, wenn man es nutzen möchte. Diese ist auch nicht immer geöffnet sondern nur von April bis Oktober. In dieser Zeit finden hier Flugvorführungen mit Bussarden, Falken und natürlich dem Falkner statt. Die Shows finden jeweils Samstag, Sonntags und an Feiertagen um 15 Uhr oder Werktags um 16 Uhr statt und dauern jeweils 45 Minuten. Der Preis hierfür beträgt 3,50 Euro, was ich aber immer noch als human bezeichnen würde. Der Preis für Gruppen ab 20 Personen beträgt 3,25 Euro.
Zusätzlich sollte man noch erwähnen, dass der Park auch über einen Kiosk verfügt, wo man sich mit etwas zu trinken oder auch Snacks eindecken kann, falls man etwas zu Hause vergessen hat. Hier stehen auch einige Sitzmöglichkeiten zur Verfügung.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit von April bis Oktober eine Führung durch den Wildpark zu machen. Diese Angebot richtet sich insbesondere an Kindergärten, Grundschulen aber auch an Erwachsene und Kinder, die die Natur hautnah erleben wollen. Während der Führung können Kinder einen Bogen ausfüllen indem sie die Tiere genau beobachten. Außerdem gehören zur Führung die Besteigung des Hedwigturms, der sich direkt neben dem Tierpark befindet und ein Besuch des Abenteuerspielplatzes. Interessenten können sich an die Parkverwaltung wenden um nähere Informationen zu bekommen.
Wir besuchen den Wildpark gerne mal an einem Sonntag, wenn wir ein wenig länger unterwegs sein wollen, denn die Anreise sind für uns auch ca. 40 50 km. Von daher gehen wir entweder noch ins Schwimmbad in Bad Marienberg oder gehen in der Steigalm“, die sich auch direkt am Wildpark befindet noch etwas essen bzw. frühstücken. Gut finden wir auf jeden Fall, dass es keinen Eintritt kostet, was uns ein wenig überrascht hat.
Außerdem gefällt uns die Lage direkt am Westerwaldsteig. Man hat bei schönem Wetter einen herrlichen Blick über die Wiesen, Wälder und Erhebungen in der Umgebung. Das ist noch schöner, wenn man auch den Turm, der sich direkt neben dem Wildpark befindet, besteigt und von oben schaut. Das vermittelt etwas von Urlaubsgefühl obwohl man eigentlich gar nicht im Urlaub ist. Aber man kann für kurze Zeit entspannen.
Wer möchte, kann die Tiere mit Futter, was am Eingang es Parks erworben werden kann, füttern. Hierfür gibt es an jedem Gehege einen Futtertrug, der über eine Rinne von außen durch die Besucher befüllt werden kann. Die Tiere finden das auch immer super und kommen in der Regel direkt angestürmt. Mitgebrachtes Futter darf nicht verfüttert werden damit die Tiere auch nicht krank werden. Außerdem unterstützt man mit dem Kauf den Tierpark, wenn man schon keinen Eintritt bezahlen muss. Das Futter kostet 2 Euro pro Packung und ist, wie bereits erwähnt, am Eingang des Parks oder an den aufgestellten Automaten im Park erhältlich. Kinder haben immer sehr viel Spaß dabei wenn sie die Tiere füttern können.
Die Wege sind größtenteils geschottert oder geteert und man kann hier einen schönen Spaziergang machen. Wer dann den Tag ausklingen lassen möchte, kann entweder den Streichelzoo oder den Kinderspielplatz besuchen. Im Streichelzoo gibt es Ziegen, Hasen und auch teilweise Schafe. Hier können die Kinder den Tieren ganz nah kommen, allerdings sollte man trotzdem aufpassen. Vor allem wenn man Futter aus den Automaten in der Hand hat. Das kennen die einzelnen Tiere schon sehr gut.
Auf dem Spielplatz stehen den Kindern ein Kinderkarussell, eine Rutsche, mehrere Schaukeln, ein Klettergerüst, eine Seilbahn und ein Sandkasten zur Verfügung. Außerdem gibt es einige Dinge, die mit Geld betrieben werden können. Diese haben wir persönlich aber nie genutzt, da unser Sohn immer mit den normalen Geräten auf dem Spielplatz zufrieden war. Allerdings wirken diese teilweise auf mich etwas veraltet und hätten mal eine Renovierung nötig. Außerdem finde ich Holz eigentlich immer schöner und die Geräte hier sind größtenteils aus Metall. An den Wochenenden ist der Spielplatz meistens sehr gut besucht und man muss hin und wieder ein wenig an den Geräten warten. Wenn die Kinder allerdings schon größer sind, kann man sich oben in aller Ruhe in den Biergarten setzen und die Kinder auf dem Spielplatz tollen lassen.