Bewertung von elfenblume im Detail
elfenblume
Deutschland98%
Während einer Spanienrundreise stand auch Barcelona auf
dem Programm , und dort natürlich La Seu - die Kathedrale
Geschichte
Bereits im 11. Jahrh.wurde an dieser Stelle ein frühchristlicher
Bau wieder aufgebaut, der 985 von den Mauren zerstört wurde.
1297 begann man unter König Jaume mit dem Bau der
heutigen Kathedrale. Erst im 14. Jahrh. entstand das gotische
Hauptschiff, fertiggestellt wurde das Gotteshaus aber erst
200 Jahre später.
Lage
Mitten im gotischen Viertel an der Placa de la Seu ,
die mit der Placa Nova verschmilzt .Der grosse
Vorplatz ist ein gastlicher Ort , fast in jedem der
umliegenden Häuser findet man ein Cafè , Restaurant
oder Hotel , einige Andenkenläden gibt es natürlich
auch .
Hier wird auch die berühmte "Sardana" getanzt. Ein
Rundtanz , in den sich jeder einreihen darf . Auch lern-
willige Touristen dürfen mitmachen bei diesen schwierigen
Schrittfolgen , die nach diesen ungewöhnlichen Melodien
getanzt werden.
Links und rechts der Kathedrale führen schmale, alte
Gassen ins gotische "Barrio".Folgt man der "Carrer del
Bispe" entdeckt man das Gebäude des Erzdiakon aus
dem 12. Jahrh. , hier ist heute das Stadtarchiv untergebracht.
Über diese Gasse spannt sich auch die berühmte Brücke,
die oft auf Abbildungen und Postkarten zu sehen ist.
Erst Anfang des 20. Jahrh. wurde sie als Verbindung
zwischen Palast und Kathedrale gebaut, trotzdem fügt
sich die im neugotischen Stil erbaute Konstruktion ganz
harmonisch in das Gesamtbild.
Wir sind um den ganzen monumentalen Bau gelaufen,
so kann man auch die Grösse des Gebäudes am besten
erkennen.
Zurück am Hauptportal reihen wir uns in die Schlange
der Besucher ein. Das Gebäude wird zur Zeit von aussen
renoviert , deshalb müssen wir unter Holzgerüsten laufen.
Ein freier Blick auf die Fassade ist leider nicht möglich.
Die Türme schauen oben aus dem Gerüst heraus , der
schöne , gotische Spitzbogen über dem Portal ist leider
verdeckt.Auch die schöne Rosette aus buntem Glasmosaik
können wir nur von innen sehen.
Wir betreten das gewaltige Bauwerk , das aus drei Schiffen
besteht. Wie so oft in spanischen Kirchen befindet sich der
Chor mitten im Gebäude. Rundherum , in Mauernischen,
sind die angestrahlten kleinen Kapellen zu erkennen.
Die Gruppe zerstreut sich , jeder entdeckt jetzt einen anderen
Anziehungspunkt.
Ich laufe zui dem berühmten Chor und versuche mich etwas
durch die Menschenmassen zu drängeln.
Das Chorgestühl ist mit Marmorreliefs verziert, in ihnen
werden die Wappen dargestellt.Hier versammelte sich 1519
erstmals der Orden vom Goldenen Vlies.
Schnell ein Foto--bevor wieder jemand vor das Objektiv
läuft , dann laufe ich an den kleinen , verschiedenartig
geschmückten Kapellen in den
Kreuzgang.
Was sich aus dem inneren der Kirchen noch wie ein leises
Säuseln anhörte, entpuppt sich beim hinausgehen als Gänsegeschnatter
Genau 13 sollen es laut Überlieferung sein -gezählt habe ich sie nicht.
Offensichtlich fühlt sich die Schar unter den Palmen im Innenhof sehr
wohl., ein kleiner gemauerter Teich trägt sicher auch dazu bei. Ihr
Arreal ist mit Gittern eingezäunt, so laufen schnatternede Gänse und
Touristen nicht durcheinander.
Krypta
Durch ein kleines Tor gelange ich in die Krypta der Santa Eulalia.
Sie ist die Schutzpatronin Barcelonas.In einem Marmorsarphofag
liegen ihre sterblichen Überreste.Einige mehr oder weniger vertrocknete Blumensträusse liegen hier ,
offensichtlich wird sie noch heute von der Bevölkerung verehrt--oder wollte jemand um etwas bestimmtes bitten?
Eulalia war eine junge Frau, die von den Römern wegen ihres
christlichen Glaubens gefoltert und getötet wurde.
Anfahrt und Tipps
Mit der Metro gelangt man am schnellsten ins Barrio Gotico,
die Station " Jaume" ist ideal.
Will man sowieso noch mehr in Barcelona anschauen , kann
man auch eine Tageskarte für den Touristik- Bus nehmen , der
19.- Euro kostet. Einmal bezahlt , kann man aus- und einsteigen ,
wo man möchte..
Kathedrale von Barcelona9
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Atmosphäre
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Architektur