Bewertung von FLYGVA im Detail
FLYGVA
Neuk.-Vluyn, Deutschland98%
Auf den Punkt gebracht kann man sagen, die Hardware ist okay, aber die Software hat einige Schwächen.
Das Hotel selbst ist top, die Ausstattung gut und für ein Wellness-Wochenende eigentlich alles vorhanden, was man braucht. Allerdings fallen einige Schwächen im Service bei dem hohen (Preis-)Niveau dieses Hotels stärker ins Gewicht als dies bei anderen Hotels der Fall ist. Daran ist das Intercontinental nicht ganz unschuldig, da es den Ruf als over-the-top Hotel pflegt. Dumm nur, wenn man dem dann nicht ganz gerecht werden kann. Schwächen, wie die im Bericht aufgezeigten, dürfen nicht passieren. Hier fällt besonders das mehrfach nicht vorhandene Geschirr beim Buffet ins Gewicht. Sicherlich ist auch die nicht aktuelle Homepage hinsichtlich des Kursangebotes ein Ärgernis. Dazu kommt, daß sich das SPA etwas einfallen lassen muß, um entweder die hohen Preise zu rechtfertigen (was m.E. eigentlich unmöglich ist) oder diese senken. Diese werden von vielen Gästen, darunter mehreren Leuten mit Royal Ambassador Status im Gästeprogramm und demzufolge entsprechender Erfahrung, als zu hoch angesehen. Der Vorteil für den, der diese Preise zahlen möchte, es gibt meist keine Terminschwierigkeiten.
Auch das Frühstücksbuffet an sich ist im Umfang durchaus noch erweiterungs- und verbesserungsfähig.
Insoweit stimmt das Preis-Leistungs-Verhältni s in diesem Hotel nicht immer. Wer seine Erwartungen an diese Hotel nicht ganz so hoch schraubt, der findet hier oben aber ein ruhiges und nettes Hotel mit einer großzügigen Pool und Saunalandschaft, an dem sich ein verlängertes Wochenende gut entspannen und relaxen läßt. Wer ein wenig flexibel mit den Terminen ist, der ist bei Raten ab 139 EUR oder als 2 for 1 mit 107 EUR in der Woche hier oben gut aufgehoben und dann stimmt auch das Preis-Leistungs-Verhältni s. Unseres Erachtens sind 244 EUR für ein Standardzimmer aber definitiv zu hoch und in unserem Fall nur dadurch kompensiert, daß ich als Royal Ambassador in einer Suite gelandet bin.
InterContinental Berchtesgaden Resort9
Einzelbewertung
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Zimmer
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Größe
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Sauberkeit
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Ausstattung
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Zustand (gut erhalten etc.)
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Design/ Flair Zimmer
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Bett-/ Matratze
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Ausblick
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Zimmerservice
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Das Hotel verfügt über 138 Zimmer in verschiedenen Zimmerkategorien und -ausstattungen. Neben den Zimmern in den Kategorien Standard und Executive Studio gibt es noch 12 Suiten. Diese teilen sich auf vier Panoramasuiten mit ca. 70 qm, sieben Duplexsuiten mit rund 154 qm und einer Präsidentensuite mit 170 qm auf.
Die Standardzimmer, verfügbar mit oder ohne Terrasse bzw. Balkon, und auch mit Kamin erhältlich, sind mit 38 qm eher klein. Neben einem Bett gibt es noch einen Schreibtisch und zwei Sitzgelegenheiten. Die Studios sind etwas größer und gleichfalls mit oder ohne Terrasse bzw. Balkon erhältlich. Hier gibt es neben mehr Platz auch meist ein Sofa nebst Tisch. Beide Zimmerkategorien verfügen über ein Badezimmer in schwarzem Granit mit separater Wanne und Dusche. Alle Zimmerkategorien kommen einher mit zwei Bademänteln nebst Hausschuhen und der im Zimmerpreis enthaltenen alkoholfreien Minibar.
Aufgrund meines Royal Ambassador Status gab es ein Upgrade in eine Panoramasuite. Dies entspricht genau einem zwei Kategorien-Upgrades. An dieser Stelle der Hinweis, daß man in diesem Hotel zwar als Royal Ambassador meist eine Suite als Upgrade erhält und das Hotel dankenswerterweise die regulären Zimmer nicht noch einmal in solche mit Balkon / Terrasse oder Kamin unterteilt, aber aufgrund der geringen Anzahl an Suiten bedeutet dies auch, daß man schon mal leer ausgehen kann, wenn die Suiten alle gebucht sind.
Die Suite liegt an einem der Ecken des U. Man betritt die Suite und befindet sich in einem recht große Flur der nach rechts in den Wohnbereich führt. Dem Eingang gegenüber befindet sich der Garderobenschrank. Schräg gegenüber dem Eingang geht es in das Schlafzimmer.
Dieses verfügt über ein Doppelbett mit zwei Nachttischen nebst Nachttischlampe. Die Leuchten lassen sich jeweils von beiden Seiten aus steuern, zusätzlich gibt es auf jeder Seite einen Masterschalter (ein weiterer ist neben dem Eingang). Zwischen Bett und Fenster befindet sich noch ein Sessel und vor dem Bett eine Bank. Ein Flachbildschirm hängt an der Wand gegenüber des Betts. Die Wandschränke sind recht großzügig, hier befindet sich auch der Safe. Insgesamt ein schöner Raum, vielleicht in der Tendenz schon etwas zu vollgestellt, auf den Sessel hätte ich persönlich verzichten können.
Vom Schlafzimmer gelangt man über eine Schiebetür in das Bad, welches zwischen Schlaf- und Wohnzimmer liegt. Es verfügt über zwei Waschbecken mit dazwischen liegender Badewanne. Auf der anderen Seite die Toilette, mit Milchglas vom Rest des Bades getrennt, sowie die großzügige verglaste Dusche mit Sitzbank und normaler Dusche und zusätzlicher Regenschauerdusche an der Decke. Letztere war allerdings etwas verkalkt, weshalb nur rund zwei Drittel der Düsen funktionierten. Nachdem ich diese gereinigt hatte, was dank Sitzbank einerseits und Gumminoppen im Duschkopf recht problemlos ging, funktionierte diese auch so, wie sie es sollte. Gleichwohl sollte dies natürlich von Housekeeping bemerkt werden, wenn das Zimmer gereinigt wird. Die Spiegelflächen waren nicht beheizt, was allerdings nicht so problematisch war, da das Bad groß war und über ein Fenster verfügte. Angenehm waren die beheizten Handtuchhalter und die Fußbodenheizung. Handtücher lagen in dreifacher Ausführung bereit und wurden zweimal täglich ersetzt (morgens und zum Aufdeck-Service). Die Toilettenartikel waren von Bulgari und wurden täglich neu aufgefüllt (die regulären Zimmer haben normale Toilettenartikel, die meine Begleitung aber besser fand als die von Bulgari). Telefon im Bad war vorhanden und der Ton des Fernsehers im Schlafzimmer ließ sich auf die beiden Lautsprecher im Bad legen, so daß man die Dusche oder Morgenpflege auch musikalisch durch das Radioprogramm untermalen kann, wenn man möchte. Schön fand ich, daß jeder Waschtisch über einen eigenen Fön versuchte und die Accessoires mal einen vernünftigen Umfang hatten (Rasierer, Watte, Zahnbürste, etc.).
Vom Design war das Bad in schwarzem Granit gehalten und wirkte recht modern und hochwertig. Kleine Akzente, wie eine kleine Blume schufen eine angenehme Atmosphäre.
Das Wohnzimmer war das Eckzimmer des Gebäudes. Es verfügt über ein Sofa nebst zwei Beistelltischen an der rückseitigen Wand zum Badezimmer. Vor dem Fenster stand der im Verhältnis kleine Schreibtisch mit Telefon und LAN-Anschluß. Dem Sofa gegenüber ein (Gas)Kamin, der über eine Fernsteuerung aktiviert werden konnte und den Raum zusätzlich beheizte. Er war durch eine Glasscheibe geschützt. An der linken Seite ein Sideboard, welches die Minibar und den Wasserkocher für die Tee- und Kaffeezubereitung beinhaltete. Die Minibar (auch hier im Zimmerpreis enthalten) verfügte über diverse Säfte, Mineralwasser, Kombucha, Kefir. Dazu gab es Wasabi-Nüsse und Müsliriegel.
Über dem Sideboard hing der zweite Falchbildschirm. Letzterer war, da seitlich hängend, nicht so günstig positioniert, wenn man vom Sofa aus Fernsehen wollte.
Die große Fensterfront ließ tagsüber recht viel Lichts ins Zimmer und bot großartige Blicke auf die umliegenden verschneiten Berge. Wenn man aber künstliches Licht benötigte, stellte man echt schnell fest, daß das Licht eher dunkel war. Die 40 W Glühbirnen in den Leuchten auf dem Beistelltisch und der Stehleuchte gaben nur ein dunkles Licht ab, zum lesen eigentlich zu dunkel. Vielleicht hatte man hier eher die vor dem Kamin kuschelnden Gäste im Blick als die, die vor dem Kamin lesen wollen. Vermißt haben wir außerdem eine Uhr im Zimmer.
Eingerichtet war das Wohnzimmer, wie auch der Rest des Zimmers bzw. Hotels in modernem Design. Hierbei überwogen die warmen bzw. dunklen Töne. Der dunkel-beige Teppich harmonierte gut mit dem dunklen Laminat im Flur und dem dunkeln Sofa und den dunkleren Vorhängen. Die Möbel waren in einwandfreiem Zustand und wiesen so gut wie keine Gebrauchsspuren auf.
Bemängeln kann man, daß der Schreibtisch eher klein ist und keine eigene Schreibtischleuchte vorhanden ist; es gibt nur eine Halogenleuchte oberhalb an der Decke. LAN kosten 8 EUR / Tag
Ein Aufdeck-Service wurde angeboten, der das Bett aufdeckte und die Handtücher noch einmal austauschte. Er kam zw. 17:00 und 19:00 Uhr.
Das Royal Ambassador Amenity bestand aus Süßigkeiten, drei Äpfeln und einer Flasche Rotwein. Der Wein, die Hausmarke des Hotels, war okay.
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Hoteleinrichtungen
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Erscheinungsbild/ Architektur
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Atmosphäre/ Flair Lobby
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Gesamtzustand
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Rezeption/ Organisation
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Personal (Freundlichkeit/ Service)
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Vielfalt gastron. Einrichtungen
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Publikum/ Gäste
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Business-Ausstattung
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Sportangebot im Hotel
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Wellnessangebot
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Erholungswert
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Das Hotel liegt oberhalb Berchtesgadens mit grandiosem Blick auf Watzmann und Kehlstein.
Es ist in U-Form angelegt, wobei sich das U nach Süden zum Berg hin öffnet, während der Eingang auf der Nordseite liegt. Das dreistöckige Gebäude ist dabei modern gestaltet und tlw. verputzt bzw. mit Natursteinen verklinkert, ohne dabei einerseits den typischen alpinen Stil nachzuahmen, andererseits aber auch ohne als Fremdkörper in der Landschaft zu wirken.
Der moderne Eindruck setzt sich auch im Inneren des Gebäudes fort. Nachdem man die große Lobby, die sich über die gesamte Breite des Hotels erstreckt, betreten hat, blickt man auf einen großen offenen Kamin, der in der Mitte des Raumes steht und um den sich einige Sitzgelegenheiten befinden. Rechts davon befindet sich die Bar "ROCKS American Bar" mit einer großen Auswahl an verschiedenen Whiskey-Sorten. Auf der anderen Seite befindet sich die Bibliothek, in der Belletristik in mehreren Sprachen sowie eine Selektion an internationalen Zeitschriften und Zeitungen zu finden sind.
Der Empfang befindet sich links vom Eingang, nicht als typischer Tresen sondern als Tisch mit zwei Plätzen um Gäste einzuchecken. Auf der rechten Seite vom Eingang ist das Concierge Desk.
An den beiden Enden der Lobby führen Treppen nach unten, einmal links zum Business Center und Konferenz- und Tagungsräumen, und zum anderen rechts zu den drei Restaurants des Hotels.
Das Design ist wie eingangs erwähnt, modern, aber nicht unterkühlt. Die Kombination aus dunklem Holz und warmen erdfarbenen Tönen und Naturstein strahlt eine gewisse Wärme aus. Dabei lassen die großen Fensterflächen sehr viel Tageslicht in die nach Süden ausgerichtete Lobby.
Herzstück des Hotels ist das mehrfach ausgezeichnete "THE MOUNTAIN SPA" im Souterrain des Hotels. Es ist von den einzelnen Etagen über einen eigenen SPA Aufzug zu erreichen, der mittels Zimmerkarte bedient werden kann. Man kann daher als Gast im Bademantel vom Zimmer zum SPA Bereich fahren, ohne die öffentlichen Bereiche des Hotels durchqueren zu müssen. Baubedingt liegt der Aufzug jedoch am äußersten Ende eines der Gebäudeflügel, so daß der Weg schon mal etwas weiter ist.
Das SPA besteht aus dem Schwimmbadbereich, dem Fitneßcenter, dem eigentlichen SPA Bereich und dem Saunabereich.
Der Poolbereich, geöffnet von 07:00 bis 21:00 Uhr besteht aus einem Innenpool mit 28 C und einem Außenpool mit 35C. Der Innenpool ist der deutlich größere Pool. Er verfügt über einige Massagedüsen, ist aber m.E. eher kalt und wurde daher jetzt im späten Herbst nicht ganz so häufig genutzt. Der runde Außenpool kann von Innen betreten werden. Auch hier gibt es Massagedüsen und dazu einen tollen Blick auf das Adlernest und den Watzmann.
Handtücher liegen bereit, daneben gibt es zahlreiche Liegen und auch drei "Tagesbetten", auf denen man zu zweit liegen kann. Die Anzahl an Liegen kann bei einer hohen Auslastung, insbes. am Wochenende schon mal etwas knapp werden.
Der Saunabereich hat die gleichen Öffnungszeiten wie der Poolbereich. Der großzügig dimensionierte Bereich verfügt über eine reguläre recht große Sauna mit 95 C und Fenster nach draußen. Zusätzlich gibt es eine rund 70 Grad warme Aromasauna, die kleiner ist. Daneben steht den Gästen noch ein großes und gut temperiertes Dampfbad zur Verfügung. Es gibt mehrere Duschen (kalter Schlauch, Wasserfall, Massagedusche, Regenschauer, normale Dusche) und die Spender in der Dusche sind mit einer Waschlotion von Molton Brown gefüllt. Ein eigener Ruhebereich für Saunagäste sowie eine kleine Frischluftterrasse, die mit Büschen gegen allzu neugierige Blicke geschützt ist. Ein Meditationsraum ist gleichfalls vorhanden. Handtücher liegen für den Gast bereit und auch ein Wasserspender steht bereit.
Beide Bereiche sind in einem einwandfreien Zustand und waren während unseres Besuches auch nicht übervoll, so daß es sich hier gut aushalten und entspannen ließ.
Anwendungen im SPA sind separat zu buchen, hier ist das Personal am Empfang des SPA Bereiches gerne behilflich. Allerdings ist das Preisniveau mit einem Satz von über 2 EUR / Minute Anwendung nur noch als unverschämt zu bezeichnen. Eine normale Massage von einer halben Stunde schlägt mit mindestens 70 EUR zu Buche und das ist auch in diesem gehobenem Umfeld nicht mehr akzeptabel, insbes. da die Anwendungen nicht durch Besonderheiten hervorstechen. Als häufiger Gast in 5 (oder teuren) Hotels ist uns klar, daß das Preisniveau hoch ist, aber selbst Hongkong, Tahiti, Monterrey etc. sind günstiger. Das SPA wurde und wird daher auch nicht so stark benutzt, wie das Hotel sich dies wünscht. Immerhin hat dies für den, der diese Preise bereit ist zu zahlen, den Vorteil, daß es so gut wie keine Wartezeiten gibt.
Dazu kommt, daß die auf der Homepage beworbenen Yoga-Kurse entgeltlich sind (steht dort nicht expressis verbis, war aber eigentlich klar), allerdings aufgrund einer längeren Erkrankung der diese Kurse anbietenden Mitarbeiterin zur Zeit nicht angeboten werden. Da stellt sich mir als Gast die Frage, warum man nicht entweder einen Ersatz sucht (längere Erkrankung) oder einen entsprechenden Hinweis auf die Homepage setzt. Dies aber in der Mail, die ich als Gast eine Woche vorher bekomme, noch durch einen Link zu bewerben, erscheint wenig sachdienlich. Hier wäre etwas mehr Sorgfalt angebracht.
Der Fitneßbereich des Hotels, in typischer Intercontinental-Tradition rund um die Uhr geöffnet, verfügt über moderne Geräte von Technogym. Neben Steppern, Crosstrainer, Laufbändern, Ergometer gibt es zahlreiche Geräte für das Training des Oberkörpers. Den Gästen werden Ohrhörer für die eingebauten Fernseher zur Verfügung gestellt.
Auch hier steht ein Wasserspender und es liegen Handtücher bereit. Desinfektions- und Reinigungsmittel stehen gleichfalls bereit. Der Bereich war während unseren Aufenthaltes nicht sonderlich frequentiert, wir waren meist allein und nach dem Schließen des Pool / Saunabereich wurde es auch recht ruhig. Workout und Training waren auf den Geräten, die in gutem Zustand waren, problemlos möglich und so haben wir diesen Bereich auch zu späterer Stunde genutzt.
Umkleidekabinen stehen den Gästen zur Verfügung und bei Bedarf kann man im Poolbereich auch kleine Snacks oder Getränke ordern.
Was ich persönlich etwas bemängele ist die doch recht eingeschränkte Öffnungszeit des Sauna- und Poolbereichs. Ich hätte es begrüßt, wenn der Pool etwas früher und auch länger geöffnet ist, der Saunabereich war m.E. zumindest zu früh geschlossen.
Der Business Center verfügt über die Ausstattung, die man in einem Intercontinental erwartet und das was nicht vorhanden ist, kann besorgt werden. Die sieben Tagungsräume offerieren meist auch ein tolles Alpenpanorama. Veranstaltungen bis zu 300 Personen sind möglich.
Eine Tiefgarage, die direkt vom Hotel aus zugänglich ist, steht für 15 EUR / Tag zur Verfügung. Daneben gibt es etwas unterhalb des Hotels noch einen kostenfreien Parkplatz, denn der Platz in der Tiefgarage ist begrenzt. Ich kann diese Parkplätze, die auch im Winter gut zu befahren sind, empfehlen und würde sie der Tiefgarage immer vorziehen.
An dieser Stelle ein Wort zum Publikum des Hotels. Es setzt sich zusammen auch Mitgliedern der Münchener Schickeria oder solche, die sich dafür halten. Da muß man dann auch schon mal darüber hinweg sehen, daß man zwar ein Mobiltelefon von Vertu für alle sichtbar auf dem Frühstückstisch plaziert hat, aber sich ansonsten nicht benehmen kann. Wer ein Faible für Sportwagen hat, der kann hier oben manches Luxusgeschoß sehen: Neben drei Maserati, einem Bentley, einem Audi RS 8 kommt man sich mit einem BMW 3er als Sozialfall vor noch dazu, wenn es nicht der eigene ist. Dankenswerterweise gibt es aber auch Gäste, die nicht overstyled mit D&G, EA, etc. zum Frühstück gehen sondern normal gewandet und das auch noch mit Kind, also Leuten wie Du und ich, für die das halt ein normales Hotel ist. Und die Anwesenheit dieser letztgenannten Leute ist es, die für mich zählen. Sonst würde ich diese durchaus als Nachteil des Hotels sehen.
Wir waren kurz vor 13:00 Uhr im Hotel und haben den Wagen zunächst auf dem Platz vor dem Hotel abgestellt. Im Gegensatz zu anderen Gästen sind wir nicht direkt vor den Eingang gefahren, sondern haben unser Gepäck selbst entladen. Zur Ehrenrettung des Bell-Boys muß ich allerdings sagen, daß er uns angeboten hat, unser Gepäck abzunehmen.
Die Mitarbeiterin am Check In kam uns ein Stück entgegen und begleitete uns zum Tisch. Wie weiter oben bereits erwähnt, geschieht der Check in hier im Sitzen. Ein Glas Wasser wurde auch gebracht und ich würde mit Namen angeredet; meine Begleiterin fälschlicherweise mit meinem Familiennamen, was aber korrigiert und auch notiert wurde. Hier kann auch so manch anderes Hotel besser punkten, denn die Anrede mit Namen suggeriert eine gewisse Wertschätzung und den persönlichen Touch. Ein Unterschreiben Sie bitte hier klingt halt einfach nicht so gut wie ein Dürfte ich Sie dann noch bitten hier zu unterschreiben, Herr .... Kleinigkeiten sicherlich, aber hierauf achte ich und so schwer sollte dies nicht sein.
Wir wurden zum Zimmer begleitet, wobei die Zeit dazu genutzt wurde, die Ausstattung des Hotels zu erläutern. Es wurde uns angeboten, das Zimmer selbst zu erkunden oder dies erläutert zu bekommen. Wir haben ersteres vorgezogen.
Generell eine gute Leistung und ein guter erster Eindruck, den das Hotel hier gemacht hat.
Der Check-Out war gleichfalls gut. Der Late Check-Out um 16:00 Uhr, der eines der Vorteile des Royal Ambassador Status im Gästeprogramm ist, war bereits im System hinterlegt und die Zimmerkarte entsprechend programmiert. Die Rechnung korrekt und auch die Frage, ob alles zu meiner Zufriedenheit war, wurde gestellt.
Im Bereich des Services ist der Eindruck allerdings nicht over the top. Es gibt kleiner Schwächen im Service, die einfach nicht vorkommen dürfen und die sicherlich in einem Hotel mit diesem Anspruch anders bewertet werden müssen, als in einem Holiday-Inn oder einem Hilton.
So durfte ich miterleben, wie ein Servicemitarbeiter mittags das Frühstück des Room Service abräumte und hierbei über ein Exemplar der Gästezeitung Mountain News fuhr. Obgleich er diese sah, hob er es nicht auf. Als das Willkommensgeschenk auf unsere Zimmer gebracht wurde, waren wir nicht anwesend. Es wurde neben zwei leere Flaschen und deren Kronkorken gestellt, ohne daß zumindest die Kronkorken mitgenommen oder zumindest in den Abfall geschmissen wurden. Der Schuhputz-Service funktionierte, aber es wurde für den nächsten Tag keine neue Karte für den Service dazu gefügt, so daß ich gezwungen war, daß alte Datum handschriftlich zu überschreiben. Sicherlich, Kleinigkeiten, aber dies darf einfach nicht passieren.
Das es auch anders geht, bewies eine Mitarbeiterin, als wir uns nach den beiden untersten Zimmerkategorien erkundigten und diese besichtigen, bemerkte die Mitarbeiterin einen Korken auf der Terrasse. Sie entschuldigte sich und hob ihn auf uns nahm ihn mit. So hätte es auch in den anderen Fällen sein sollen.
Im großen und ganzen ist der Service aber freundlich und bemüht, er könnte nur etwas proaktiver sein.
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Essen und Trinken
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Vielfalt des Speisenangebots
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Qualität des Speiseangebots
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Arrangement der Speisen
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Getränkeangebot
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Atmosphäre Restaurant/ Speisesaal
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Bedienung/ Service
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Das Hotel verfügt über drei Restaurants. Es gibt einmal das "Le Ciel", ein rundes Restaurant mit wenigen Sitzplätzen. Es hat sich mittlerweile einen Michelin-Stern verdient und das Preisniveau ist entsprechend hoch, mit weniger als 100 EUR / Person läßt sich hier nicht wirklich speisen. Das "3'60 ° Restaurant & Grill" ist das reguläre Restaurant, welches den gesamtem Tag geöffnet ist und morgens als Frühstücksrestaurant dient. Hier kann man entweder á la carte speisen oder ein tagesaktuelles Menü ab 35 EUR bestellen. Das Ambiente hier ist modern und es gibt eine große Glasfront mit einem tollen Blick auf Watzmann und Co; im Sommer kann man auch auf der Terrassen speisen.
Daneben gibt es noch deftige bayrische Küche im "Schalander", einer bayrischen Stube nachempfunden. Generell gilt wie nicht anders zu erwarten, das Preisniveau ist hoch, aber der Concierge ist behilflich, eine Restaurant im Tal zu finden.
Wer für einen privaten oder geschäftlichen Empfang etwas Besonderes will, der findet dies evtl. in der Vinothek, einem Glaskubus in dem das Hotel exklusive Weine lagert.
Angrenzend an die Lobby findet sich die bereits erwähnte "ROCK American Bar" und daneben auch noch eine "Tee Lounge". Plätze an denen man den Abend ausklingen lassen kann, wenn man dies nicht auf dem Zimmer tun will.
Das Frühstück wird für im Restaurant "3'60° Restaurant & Grill" serviert. Es handelt sich um ein Continental Buffet mit den normalen Zutaten wie Käse, Aufschnitt und Konfitüre. Dazu gibt es Rührei, Sausages (auch Weißwürste), Bacon, Pilze und Kartoffeln. Weitere Eierspeisen und Waffeln werden von einem Koch auf Wunsch zubereitet. Brötchen, Croissants und Brot stehen genauso bereit wie Müsli und Obst. Allerdings empfand ich die Auswahl als unterdurchschnittlich. Die Auswahl an Müsli war eingeschränkt auf wenige verschiedene Sorten, gleiches gilt für Obst (Obstsalat mit drei Sorten) nebst Ananas und Orangenscheiben. Hier hätte ich wie insgesamt eine größere Auswahl gewünscht. Da auch die Sorten von Brötchen geringen Umfangs waren und das Gebäck sich auf kleine Apfeltaschen und Schokoladencroissant beschränkten empfand ich den regulären Preis von 25,00 EUR als zu hoch. Ich habe schon für weniger Geld einen besseren Umfang gehabt bzw. erwarte für den Preis auch hier oben einen größeren Umfang wie z.B. im IC Berlin. Die oben angesprochenen Serviceprobleme sind in diesem Zusammenhang ein absolutes No-go. Die Qualität ist durchwachsen, die Waffeln waren nicht besonders, und auch das Omelette war eher trocken und wirke ein wenig wie Unterseite mit Deckel.
Tee und Kaffee bringt das Servicepersonal, daß jedoch bei starkem Andrang recht viel zu tun hat. Der zum Tisch gebrachte Tee ist Beuteltee (von Ronnefeld), am Buffet steht auch loser Tee bereit.
Beim Frühstück waren mehrfach keine großen und kleinen Teller und keine Gläser mehr vorrätig. Obwohl dies bemerkt wurde, dauerte es mehrere Minuten bis wieder nachgefüllt wurde. Auch dies etwas, was einfach nicht passieren darf. Wobei, das Personal beim Frühstück ist outgesourct und kein hoteleigenes Personal. Die Identifikation dieser schlechter bezahlten Mitarbeiter mit dem Hotel naturgemäß schlechter als die des hoteleigenen Personals. Trotzdem, bei gutem Quality Management sollte auch dies nicht passieren.
Frühstück wird über einen recht langen Zeitraum serviert, wenn ich mich recht erinnere von 6.30 bis 11.00 Uhr.
Das Ambiente ist okay, man hat von den Tischen an der Fensterfront einen schönen Blick auf die Berge, allerdings war für uns das Frühstück nur in der ersten Nacht im Zimmerpreis enthalten. Am zweiten Tag haben wir uns nach einer Alternative umgesehen. Wer es geschickt anstellt, kann vom Room Service Frühstück auch für 30 EUR zwei Personen satt bekommen oder fährt ins Tal zum Frühstück.
Der High Tea in der Tee Lounge kostet 28 EUR und ist vom Blick her nicht besonderes und nicht mit englischem High Tea in diversen Traditionshotels zu vergleichen. Etwas Vergleichbares kostet im Steigenberger in Frankfurt rund 10 EUR weniger.
Die Restaurants, allen voran das Sternen gekrönte, sind recht gut besucht und eine Reservierung ist äußerst empfehlenswert. Im "3'60° Restaurant & Grill" empfiehlt es sich nach dem drei oder fünf gängigen Tagesmenü zu fragen, daß noch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis verspricht. Die abendliche Küche, die vom Stammteam bestritten wird, ist aber wohl durchaus ganz gut. Die Weinauswahl ist mit über 6000 Flaschen dem Hotelniveau angemessen.
Ansonsten ist der Concierge gerne bereit im Berchtesgaden oder Salzburg bzw. der jeweiligen Umgebung eine Empfehlung zu geben. Wer eine abendliche Fahrt durch verschneite Wälder nicht scheut, findet hier eine ausgezeichnete lokale Küche mit einem außergewöhnlich guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
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Lage und Umgebung
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Landschaft/ Umgebung
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Verkehrsanbindung
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Kulturelle Angebote
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Nachtleben/ Ausgehmöglichkeiten
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Ruhige Lage (kein Baulärm etc.)
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Sportmöglichkeiten
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Das Intercontinental Berchtesgaden Resort liegt auf ca. 1000 m Höhe oberhalb von Berchtesgaden in unmittelbarer Nähe der bayerisch-österreichischen Grenze am Obersalzberg. Nach Berchtesgaden sind es rund 4 km oder ca. 10 Minuten mit dem Wagen hinab ins Tal.
Nach München sind es rund 150 km, nach Salzburg rund 35 km. Das Resort ist hierbei für Gäste, die aus Richtung München oder Salzburg aus anreisen ausgeschildert. Am besten fliegt man bis Salzburg und nimmt sich von dort einen Leihwagen oder läßt sich vom Hotel (gegen Gebühr) abholen. Wir sind vom Flughafen aus rund 35 Minuten gefahren, die letzten fünf Minuten ging es dabei fast schon wildromantisch durch Wälder zum Hotel hinauf.
Wer es ganz exklusiv will, das Hotel verfügt über einen Hubschrauberlandeplatz.
In der näheren Umgebung des Hotels gibt es nicht ganz so viel zu sehen. Im Sommer kann man ganz gut wandern, im Winter Skifahren. Empfehlenswert ist sicherlich auch ein Besuch im Dokumentationszentrum am Obersalzberg, das den nicht ganz so ruhmreichen Teil der Geschichte dieses Fleckens Erde veranschaulicht. Ein Auto zur Verfügung zu haben ist sehr empfehlenswert, wenn man etwas unternehmen will.