Bewertung von LittleSparko im Detail
LittleSparko
Leipzig, Deutschland98%
Sparko war mal wieder in Berlin....dabei hab ich 2000 mal geflucht, ich fahre nie wieder nach Berlin, was für eine furchtbare Stadt. Ich war seither 10 oder 15x in Berlin - soviel zu den Vorsätzen - lach -
Anlass war wie auch auch die letzten beiden Jahre das Festival of Lights. Diesmal gleich mitsamt Mama und Papa. Hotel sponsored by Papi, aber ich hab mich um alles gekümmert und organisiert.
Über hotel.de wurden dann zwei Nächte mit 1 Einzel und 1 Doppelzimmer gebucht, inkl. Frühstück.
...Hotel AGON am Alexanderplatz...
Lag das Hotel Am Potsdamer Platz doch deutlich weit weg von eben jenem, war das Agon am Alex seinem Namensgeber schon deutlich näher.
Das 3Sterne-Hotel befindet sich in der Mollstrasse 4/Ecke Otto-Braun-Strasse. Dies ist 2. größere Querstrassen vom Alex entfernt und zu Fuß ist man wirklich in 5min dort angelangt.
MetroTram 4,5 und 6 fahren direkt vor dem Hotel.
Gekostet haben uns die beiden Zimmer für beide Nächte inkl. Frühstück für alle schnieke 260 Euro, was aufgrund der kurzfristigen Buchung (Mitte September) und für mitten in Berlin, schon fast ein Schnäppchen ist.
Das Einzelzimmer kostete dabei 54 und 59 Euro und das Doppelzimmer 71 und 76 Euro.
Gebucht war vom 17.10.-19.10.07
Die Preise sind Internetbestpreise über hotel.de und für die regulären Zimmerpreise nicht als Faktum zu betrachten. Laut Aushang kosten Einzelzimmer von 66-144 Euro. Das Hotel hat 7 Etagen, normale Zimmer und auch Junior Suiten sowie Familienappartements.
Die Website des Hotels ist www.agon-alexanderplatz.d e und bietet leider nur Preise von 2006.
ANREISE
Papas Kreditkarte wurde direkt belastet und somit war das Zimmer bereits bezahlt.
Der Check-in ist ab 14 Uhr möglich und wir waren halb eins angekommen. Wir wurden trotzdem im System schon eingecheckt und erhielten Pappkärtchen mit Zimmernummern, die wir um 14 Uhr nur noch vorlegen sollten, um unsere Keycards zu erhalten.
Das klappte problemlos.
Da wir mit dem Auto waren, fragte Papa nach den kostenpflichtigen Parkmöglichkeiten. Pro Nacht kostet der Stellplatz 9,20€ und ist mittels einer Schranke zugänglich. Hierfür erhält man zur Einfahrt eine Fernbedienung, die man wieder abgeben muss. Beim Rausfahren öffnet die Schranke von selbst.
Leider verfügt das Hotel über karge 17 Plätze für Autos, was anbetracht der Zimmerzahl recht wenig ist.
PUBLIKUM
Extrem gemischt. Familien, normale Reisegruppen, Jugendgruppen. Wir hatten holländisch, japanisch, irgendwas östliches (also polnisch, tschechisch oder russisch oder sowas) und auch englisch und französisch an den umliegenden Frühstückstischen vernehmen können.
FAZIT
Es liegt mitten in Berlin, zentraler geht es kaum und das zu einem wirklich guten Preis. Das Frühstück ist prima und gut geschlafen haben wir nach Aufpolsterung der Kopfkissen schliesslich auch. Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet, aber viel mehr braucht man eigentlich auch nicht. Schliesslich verbringt man einen Städteurlaub in Berlin wirklich nicht im Hotel.
Einige Dinge könnten einen Tick besser sein, aber es reicht trotzdem für 80% und eine Empfehlung.
Für schmales Budget ist das Hotel sehr gut geeignet und wenn man sein Zimmer auf der Rückseite hat, kann man direkt zum Fernsehturm sehen, den Dom, das Rote Rathaus und das Park Inn erspähen.
Mercure Hotel Berlin am Alexanderplatz8
Einzelbewertung
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Zimmer
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Größe
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Sauberkeit
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Ausstattung
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Zustand (gut erhalten etc.)
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Design/ Flair Zimmer
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Bett-/ Matratze
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Ausblick
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Unsere beiden Zimmer waren nahezu identisch. Das Einzelzimmer war einen Tick schmaler und der Teppich hatte eine andere Farbe.
Unsere Zimmer waren im 5. Stock, lagen nebeneinander und waren auf der Rückseite des Hotels.
Das Hotel ist übrigens ein DDR Plattenbau und mit größter Wahrscheinlichkeit war das mal ein Wohnblock.
Die Zimmertüren gehen NUR mit Schlüsselkarte. Es gibt keinen normalen Schlüssel für den Notfall.
Ausserdem sind die Türen verdammt schwer. Wenn man noch Gepäck in der Hand hat, kriegt man die Tür kaum auf, offen stehen bleibt sie auch nicht.
Hinter der offenen Tür verbirgt sich eine Nische mit Kleiderschrank und Kofferablage. Von der Tür geradeaus ist eine zweite Tür, die in den Wohnbereich führt. Links ab vom Flur gehts in das kleine Bad.
Das Bad ist klein, aber schick. Um die Toilette ist reichlich Platz, die Tür geht nach aussen auf. Ein Waschbecken, ein Fön und eine kleine halbrunde Duschkabine sowie ein kleines Regal finden großzügig Platz. Es ist sogar ein Waschmaschinenanschluss vorhanden.
Das Bad ist komplett gefliest und sauber. Keine Dreckecken, kein Schimmel oä. Leider geben die Wasserhähne am Waschbecken kaum sinnvoll mischbares Wasser her. Der Kalthahn war derart zugebrezelt, dass meine Mama erstmal wie ein Schluck Wasser dran hing und ihn nicht aufkriegte. Aber selbst als wir das geschafft hatten, gab es aus dem Hahn nur entweder eisig kalt oder brütend heiss.
Papa hat es mit großer Mühe geschafft, zu duschen und dabei eine brauchbare Temperatur zu erhaschen.
Die Betten standen getrennt in unseren Zimmern. Leider aber stehen entweder die Betten schief, der Zimmerboden ist schief - oder, was so langsam immer mehr meine Vermutung ist (wenn ich mir meine Fotos ansehe) - ganz Berlin ist schief. Auf jeden Fall fielen die Betten zum Kopfende hin ab, so dass man quasi kopfunter schlafen musste.
Papa konnte im EZ immerhin das zweite Kissen und die Bettdecke als Polster verwenden, ich stopfte mir die Handtücher drunter, Mama hatte sich ein Kissen von daheim eingepackt, was ihr ausreichte.
Die Matratzen waren okay, müssten aber bald erneuert werden. Sie waren jedenfalls noch nicht derart durchgelegen wie in unserem letztjährigen Hotel. Die Bettwäsche war ganz und sauber.
In der Wand zum Bad befand sich eine Küchennische mit Schränken und einem Spülbecken, zwei Gläser fanden sich da. Leider aber weder technisches Gerät (Wasserkocher oder Kaffeemaschine, oder Mikrowelle), auch kein Kühlschrank zu finden, geschweige denn ein Teller oder Besteck. Ein Geschirrkorb für 15 oder 25 Euro hätte man mieten können.
In der hinteren Ecke hing ein kleiner TV, der sich sogar ohne Studium bedienen liess - ist ja leider nicht bei allen Hotel TVs der Fall. Die wichtigsten Sender waren da, aber VOX wäre mir doch lieber gewesen als HSE24....vom Bett aus war der TV jedenfalls um Welten zu klein um vernünftig guggen zu können.
Die Fensterfront bestand aus einem Fensterflügel zum kippen oder öffnen, sowie einer Tür, die zum Balkon hinausführte. Der war nett, zum Frischluft schnappen, aber die Balkonbrüstung hatte schon ein paar Wochen keinen Lappen mehr gesehen.
Zum Nachbarzimmer hin trennt eine Plastikwand, mit großzügigen Spalten, man kann also prima rüberspitzeln. Die Front der Balkone steht 3-5cm von der Hauswand ab - kleine Dinge solle man nicht fallenlassen....
Die Vorhänge liessen sich nicht bis ans Ende aufziehen, die Balkontür war quasi immer verdeckt.
Dafür hatte man den ganzen Tag knalle Sonne auf dieser Seite des Hotels, was das ganze Zimmer gut erhitzt hat - im Sommer muss das grausam sein.
Allerdings war auch eine Heizung vorhanden, die schnell gut geheizt hat. Meine Mama ist nämlich ne kleine Frostbeule.
Mittig stand ein Tisch mit einem Sesselstuhl, in der Nische zur Gadarobenwand ein langer Schreibtisch mit einem normalen Stuhl. Für ein Doppelzimmer hätte ich zwei Stühle am Tisch erwartet. Möbelrücken übrigens verboten.
Es gab Telefon sowie Anschlüße für Fax und Internet. Kostenpflichtig. Telefonieren von Zimmer zu Zimmer klappte prima, normale Telefonate kosten 25ct pro Einheit.
Der Teppich war nicht sehr abgelatscht und wirklich sauber. Da habe ich schon schlimmeres gesehen, selbst im 5Sterne-Hotel gabs da auch mal Brandlöcher im Teppich.
Eine Stehlampe, drei identische Lampen auf Nachttischen und Schreibtisch sorgten für Licht, dazu eine Deckenleuchte jeweils im Zimmer, im Flur und in der Gaderobennische, alles getrennt schaltbar.
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Hoteleinrichtungen
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Erscheinungsbild/ Architektur
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Atmosphäre/ Flair Lobby
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Gesamtzustand
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Rezeption/ Organisation
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Personal (Freundlichkeit/ Service)
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Die Lobby ist klein und recht gemütlich, der Speisesaal für Frühstück allerdings einsehbar und durch das Raucherabteil des Saales muss man durch, wenn man das Hotel zum Parkplatz hin verläßt.
Hier steht auch ein kostenfreies Internetterminal - welches aber vehement den Dienst verweigert. Genauer steht da ein PC mit 800x600er Auflösung auf einem 15 Zoll Monitor und Linux drauf. Webbrowser finden sich zwei, Websites aufrufen nicht möglich. Am Monitor klebt ein "Loginname: gast/Passwort: gast" - aber wo man das eingeben muss und wie man nun ins Netz kommt bleibt dem Benutzer verborgen.
Ausser dem Frühstücksbuffet bietet das Hotel keine Gastronomie, an der Rezeption steht ein Heissgetränkeautomat, an den Fahrstühlen ein Colaautomat und in der Lobby ein Kaugummiautomat.
Die Fahrstühle, zwei an der Zahl, sind unterschiedlich. Einer extrem winzig und mit Teppich, der andere karg mit Metallboden, aber dafür fast doppelt so tief.
Ein Rollstuhl würde wohl in der Breite grad noch so reinpassen. Durch unsere Zimmertür wär der aber nicht mehr gekommen, Rollis müssen dann wohl Juniorsuiten buchen....
An der Rezeption findet sich reichlich Infomaterial. Kleine Karten und Stadtpläne von Berlin, sowie Postkarten können gekauft werden. Infoflyer über Museen, Berlin by bike und andere interessante Dinge wie Musicals etc. fanden sich reichlich. Ein Stapel aktuelle S/U-Bahn-Pläne hat aber eindeutig gefehlt, den mussten wir uns am Bahnhof besorgen.
Haustiere sind gegen Aufpreis übrigens erlaubt.
PERSONAL
Freundlich, fast ausschliesslich weiblich (ich habe nur Damen beim Putzen, Küchendienst und an der Rezeption gesehen) und sehr hilfsbereit. Kann man echt nicht meckern.
RUHE?
Der Plattenbau ist recht hellhörig. Wenn Papa telefoniert hat, haben wir es gehört, wenngleich auch nichts verstanden. Leute auf dem Flur konnte man laufen und reden hören.
Am zweiten Abend hatten wir irgendwelche Kids oder Jugendliche aufm Flur, die Klingelputzen gespielt haben. Die Türen hatten nämlich wirklich alle eine Türklingel - und nen Spion.
Nachts wurde Papa in der zweiten Nacht dann dauernd hochgeklingelt von irgendwelchen "jungen Hühnern" die sich offenbar dauernd verirrten und die richtige Zimmertür nicht fanden.
Ansonsten war im 5. Stock nicht viel vom Strassenlärm zu vernehmen, insofern recht ruhig - nur das Hotel selbst hat halt Wände wie Papier.
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Essen und Trinken
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Vielfalt des Speisenangebots
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Qualität des Speiseangebots
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Arrangement der Speisen
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Getränkeangebot
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Atmosphäre Restaurant/ Speisesaal
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Bedienung/ Service
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Das FrühstücksbBuffet ist reichhaltig und wird permanent aufgefüllt. Die Helferinnen sind stets am Wuseln, verlassene Tische am aufräumen und Kaffee zum Tisch bringen. Die Brötchen sind recht winzig, dafür gibts reichlich und immer frisch. Es gibt alles: Kaffee, Kakao, Säfte, Joghurt, Marmeladen, Frischkäse, Butter, Magarine, Wurst, Käse, Müslis, Obst, Gemüse (Gurken, Tomaten), sogar Rührei.
Es schmeckt und man kann richtig gut satt werden.
Allerdings wird genaustens aufgepasst, dass man auch ja nix mit rausnimmt. Nur essen, nicht mitnehmen.
Weitere Gastronomie bietet das Hotel nicht.
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Lage und Umgebung
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Lage (Stadthotel)
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Verkehrsanbindung
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Einkaufsmöglichkeiten
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Kulturelle Angebote
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Nachtleben/ Ausgehmöglichkeiten
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Ruhige Lage (kein Baulärm etc.)
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Direkt wenige Gehminuten vom Alex entfernt und mit Metrotram und Haupstrassen vor der Tür, wunderbar gelegen. Am Alex findet der geneigte Berlinbesucher dann alles, was das Herz in Sachen Shopping, Erlebnis, Nachtleben und Ausgehen begehren könnte.
Oben in der 5. Etage haben wir keinen Strassenlärm vernommen, weiter unten kann ich mir vorstellen, dass es etwas lauter sein könnte.