Bewertung von Tristar im Detail
Tristar
Berlin, Deutschland98%
Auf dem Gendarmenmarkt
im Ensemble mit dem Schauspielhaus und dem Deutschen Dom steht auch der Französische Dom. Er wurde erst im 18. Jahrhundert an die Friedrichstadtkirche angebaut,
fälschlicherweise werden beide Gebäude zusammen oft als Französischer Dom bezeichnet.
Auch in diesem Fall, ähnlich dem Deutschen Dom, hat die Bezeichnung Dom übrigens keine kirchliche Bedeutung sondern bezieht sich auch hier lediglich auf die Kuppel.
Dem Platz am Gendarmenmarkt wurde Dank des Bauherren, der niemand geringerer als Friedrich der Große war, durch die Art der Bebauung regelrecht italienischer Glanz verliehen.
Seit 1929 befindet sich auch das Hugenottenmuseum im Dom. Im Turm befindet sich ein Glockenspiel das 3x täglich erklingt.
Nachdem der Dom 1905 von Otto March im inneren aufwendig umgebaut wurde, fand 1943 seine völlige Zerstörung im 2. Weltkrieg statt. Erst 35 Jahre später 1978 wurde damit begonnen eine Wiederherstellung zu betreiben, 2005 mussten nochmals Sanierungsarbeiten vorgenommen werden. . Heute erstrahlt er wieder ganz im Sinne von March.
Es finden viele Events im Französischen Dom statt. So auch in diesem Jahr wieder ein Silvesterkonzert im Konzertsaal Französische Friedrichstadtkirche in Mitte .
Die Öffnungszeiten
für die einzelnen Aktivitäten und Ausstellungen sind recht unterschiedlich, aber es besteht die Möglichkeit sich unter 030 - 20 64 99 22 Tel. zu informieren.
In der Umgebung des Gendarmenmarkt sind viele Restaurants und Kaffees und direkt auf dem Platz bekommt man im Sommer Bier und Limonade, im Winter Glühwein.
Es ist ausgesprochen angenehm auf und um den Platz zu flanieren und sich an der Architektur der Bauwerke zu erfreuen.
Eintritt in den Dom: 2,- Euro, ermäßigt 1,- Euro
Zu erreichen:
U-Bahn: U6 bis Stadtmitte, Französische Straße, Leipziger Straße
Bus: 100, 147, 200, N2, TXL bis Unter den Linden/Friedrichstraße
100, 200, N2, TXL bis Staatsoper
147, N6 bis U-Bhf. Französische Straße
Französischer Dom und Friedrichstadtkirche9