Bewertung von kairo im Detail
kairo
Saarwellingen, Deutschland98%
Wer die Museen Dahlem besucht wird sich beim Eingang die Frage stellen, was möchte ich besichtigen und womit fange ich an.
Neben dem Ethnologischem Museum ist das Museum für Asiatische Kunst sicher das zweite, hochinteressante Museum in diesem Museumskomplex.
Seit Dezember 2006 sind das Museum für Ostasiatische Kunst und das Museum für Indische Kunst unter dem neuen gemeinsamen Namen Museum für Asiatische Kunst vereinigt.
Das Museum für Asiatische Kunst besitzt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen von Kunstwerken des indisch-asiatischen Kulturraums.
Die Objekte stammen aus der Zeit vom 4. Jahrtausend v. Chr. bis in die Gegenwart.
Der Schwerpunkt und Höhepunkt des Museums liegt meines Erachtens bei den frühindischen Skulpturen.
Neben den Indischen Objekten werden aber auch viele Skulpturen und Kunstobjekte aus den Regionen Pakistan, Afghanistan, Sri Lanka, Bangladesh, Nepal, Tibet, der Volksrepublik China, Myanmar, Thailand, Kambodscha, Vietnam sowie Indonesien ausgestellt.
Laut Aussage des Museums zählt die Sammlung japanischer Malerei und ostasiatischer Lackkunst des in Berlin geborenen und in Tokio ansässigen Kunsthändlers und Sammlers Klaus Friedrich Naumann zu den Höhepunkten des Museums. Dies mag durchaus sein, ich persönlich fand die Atmosphäre in dieser Abteilung als sehr angenehm, die Objekte selbst interessierten mich allerdings weniger.
Aufgrund der vielen fremden Namen und Jahreszahlen ist es sehr empfehlenswert sich am Eingang einen kostenlosen Audioguide zu nehmen. Durch ihn erhält man alle interessante Informationen und Zahlen über die wichtigsten Ausstellungs-Objekte.
Museum für Asiatische Kunst8
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Architektur
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Konzept
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Exponate
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Bedeutung
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Erreichbarkeit:
Das Museum für Asiatische Kunst Berlin-Dahlem liegt etwas abseits der Berliner Innenstadt im Stadtteil Dahlem.
Ich bin mit der U-3 bis zum U-Bahnhof Dahlem-Dorf gefahren. Von dort sind es nur wenige Meter bis zu den Museen Dahlem.
Um das Museum gibt es auch einige PKW-Parkplätze
Zur Geschichte:
Das Museum für Asiatische Kunst hat eine ähnlich lange und bewegte Sammlungsgeschichte wie das Ethnologisches Museum.
Bis zur Herausbildung des Museums für Indische Kunst im Jahre 1963, reicht sie bis zum 1873 gegründeten Museum für Völkerkunde, heute Ethnologisches Museum, mit seiner indischen Abteilung zurück.
Im heutigen Museum für Asiatische Kunst werden vor allem Stein-, Bronze-, und Keramik-Skulpturen ausgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt sind Stein-Reliefs mit hinduistischen, buddhistischen und jinistischen Themen. Ergänzt wird die Sammlung durch Wandmalereien, Lehmplastiken und Textilien aus buddhistischen Kultanlagen. Des Weiteren werden in den Ausstellungsräumen glasierte Tonreliefs, Grabfunde aus prähistorischer Zeit, Keramikgefäße sowie Bronze- und Glasschmuck gezeigt
Einer der absoluten Höhepunkte und zugleich architektonischer Mittelpunkt der Ausstellung ist die berühmte "Turfan-Sammlung".
Im Mittelpunkt dieser Sammlung steht der Nachbau eines in Originalmaßen rekonstruierten quadratischen Tempels, der mit den originalen Wandmalereien einer Höhle in der Oase Kucha ausgestattet ist.
Zusammenfassung:
Das Museum für Asiatische Kunst Berlin-Dahlem bietet seinen Besuchern ein sehr breites Spektrum an. Sicher ist dieses Museum nicht für jeden interessant. Für Menschen die an der Geschichte und Kultur anderer Völker Interesse zeigen, ist dieses Museum sicher eine Bereicherung der Museumslandschaft.
Auch wenn einem vieles aus der asiatischen Mythologie eigenartig vorkommt, werden einen die exotisch wirkenden Ausstellungsobjekte begeistern.
Viele der Exponate sind sehenswert und das Museum ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Nicht vergessen!
Die "Museen Dahlem“ bestehen aus 3 Museen. Auf keinen Fall versäumen sollte man neben dem "Museum für Asiatische Kunst“ das "Ethnologisches Museum“.
2010 betrug der Eintrittspreis für alle Museen in Dahlem für Erwachsene 6,00 €. Die jeweiligen aktuellen Eintrittspreise und Öffnungszeiten gibt es auf der Homepage des Museums immer auf dem neuesten Stand.