[10.05.2006] "Einmal Saurier gucken", das wollte die Autorin, wenn sie mal wieder in Berlin sei. Das war ihr "Traum" . Dieser erfüllte sich nun.
Das Haus ist ein "historisches Gebäude", es wirkt von innen auch "ein wenig altertümlich". Rechts im Museum befindet sich ein "kleines, schlichtes Café".
Im ersten Raum, der außerdem sehr groß ist, gelangte sie zu "Ziel ihrer Träume", dorthin, wo die Saurier stehen. Gleich "in der Mitte des Raumes" der "Riesensaurier", der eine Länge von 23 m und eine Höhe von 12 m hat. Das entspricht "ungefähr drei Etagen" eines Hauses. Es ist ein "harmloser Pflanzenfresser" und heisst "Brachiosaurus brancai" . Es ist allgemein "das größte überhaupt aufgestellte Saurierskelett" auf der Welt.
"Nicht weniger beeindruckend" sind auch die anderen dort aufgestellten Saurier. Sie ähneln eher "krokodilartigen Skeletten" und sind teilweise mit "Knochenschuppen und riesigen Dornfortsätzen auf dem Rücken und anderen merkwürdigen Eigenarten" hintereinander aufgestellt.
Ebenso befindet sich in dem Museum auf "ein Fossil des Urvogels Archaeopteryx lithographica", auf den es "besonders stolz" ist. Dabei handelt es sich um ein "Bindeglied zwischen Reptilien und Vögeln". Davon gibt es auf der Welt nur 8 Exemplare. Bei diesem hier ist das "Gefieder gut zu erkennen".
An einem "unscheinbaren Platz" befindet sich ein "Skelett eines Vorläufers" einer Schildkröte. Das Besondere die "Dornfortsätze auf den Halswirbeln", die sie vor Angreifern geschützt haben.
In verschiedenen anderen Ausstellungsräumen entdeckte die Autorin noch viele ausgestopfte Tiere", nach Lebensräumen geordnet. Neben den Sauriern kann man im Ausstellungsraum "Paläontologie" viele Fossilienfunde bis aus der Zeit vor der letzten Eiszeit verfolgen. Daneben befindet sich der Saal für Mineralien und Meteoriten. Ein weiteres "Bindeglied zwischen Fischen und Amphibien" ist der "Quastenflosser", der sich im Raum "hinter den Sauriern" befindet.
Weiter gibt es dann noch die Räume der Primaten, der Huftiere - wie z..B. das "ausgestorbene Quagga" - und diverser einheimischer Vogelarten. Ein "Stubenfliegenmodell von 1932" ist zu "bewundern". Neben den Vögeln gibt es "56 Säugetiere in Dioramen". Weiter rechts befinden sich 80 Fischarten der Binnengewässer.
Insgesamt findet sie, dass das Museum "nicht diese sterile Atmosphäre mancher modernen Museen" hat, sondern eine "altehrwürdige Stimmung" ausstrahlt, die ihr gut gefällt. Die Menge der Ausstellungsstücke schätzt die Autorin als "überwältigend" ein und hat sie "ziemlich erschlagen".
Bei dieser Bewertung handelt es sich um eine Interpretation des Beitrags des oben genannten Verfassers
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