[20.10.2009] Der Verfasser dieses Artikels bezeichnet die Eröffnung des Neuen Museums als "ein historisches Ereignis", denn dadurch würde die "Geisteshaltung der Toleranz und des gegenseitigen Verständnisses" nach Berlin zurückkehren.
Der Autor ist der Meinung, dass "die ursprüngliche Idee" dieser Berliner Museumsinsel eine Wanderung der Besucher durch "Jahrhunderte und die Welt" wäre. Hier könne man verschiedene Kulturen und Kunstwerke studieren, anschauen und vergleichen.
Weiter wäre in Berlin bereits im 19. Jahrhundert "die Idee einer Weltkultur (...) am konsequentesten und überzeugendsten" dargebracht worden.
Außerdem hätten sich "Europa und große Teile der restlichen Welt" an der Museumsidee orientiert.
Schon im Jahr 1830 wären in diesem Museum diverse "Dinge und Ideen" von Schriftstellern, Archäologen und Wissenschaftlern zusammengetragen und damit der erste Schritt für "ein tieferes Verständnis der antiken Welt" geschaffen worden.
Die Idee der Berliner Museumsinsel wäre sowohl intellektuell als auch architektonisch "in London und Sankt Petersburg, Paris und New York" kopiert worden.
Laut Verfasser wäre das Museum "das größte und einflussreichste Monument der Aufklärung". Die ägyptische Sammlung würde "die berühmtesten und vielleicht sogar die schönsten ägyptischen Skulpturen der Welt" zeigen. Als besonders hebt der Schreiber den Raum hervor, der den "Gott und Göttern gewidmet(e)" ist. Hier würde ein antiker Dionysos auf eine Christusskulptur treffen.
Die Räume der Vor- und Frühgeschichte würden den Besucher von den "ältesten Werkzeuge(n)" bis hin zur Neuzeit mit der "Entdeckung des Mobiltelefons" führen.
Am Gebäude selbst würde der Besucher noch immer Zeichen "von seiner eigenen Zerstörung" an den "Wände(n) und Decken" erkennen. Zahlreiche Räume würden "noch Teile der Reliefs oder Wandgemälde" enthalten und wurden trotz der Restaurierung "in die hochmoderne Struktur des neuen Gebäudes integriert".
Der Autor bezeichnet dieses Museum als "großartig" und "die ganze Welt" solle diese Museumsinsel einmal besucht haben, "um sich an Wissen und Schönheit zu ergötzen".
Bei dieser Bewertung handelt es sich um eine Interpretation des Beitrags des oben genannten Verfassers
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