[30.09.2009] Der Autor hari berichtet in der Berliner Woche über die Grundsteinlegung des Christlichen Gartens im Erholungspark Marzahn.
Er zitiert die Stadtentwicklungssenatorin, die gesagt haben soll, dass sie den Besuch in "dieser einzigartigen Berliner Gartenanlage" empfunden habe "wie eine kleine Weltreise". Der Geschäftsführer der Grün Berlin Park und Garten GmbH habe dazu ergänzt, dass der orientalische Garten "für die islamische Gartenkunst" stehe und ihm nun ein Garten "aus dem abendländisch-christlichen Kulturkreis" "an die Seite gestellt" werden solle.
Er bringt zum Ausdruck, dass die "Platzwahl" zwischen Chinesischem und Japanischem Garten und unweit des Orientalischen Gartens "den Charakter des Dialoges zwischen den Kulturen" betone. Hari sagt, dass die Planung für den neuen Garten bereits seit 3 Jahren im Gange sei und der "letztlich akzeptierte Entwurf“ mit "den Grundmustern christlichen Glaubens spielt.“
Das Landschaftsarchitektenbüro "Relais" bezeichnet die "symbolische" Auswahl des "Kreuzganges in den Klöstern" als "Urmuster“ für den neuen Garten und die vorgesehene "Umrahmung" durch eine 4 Meter hohe Buchenhecke als "Wandelgang“. Durch die Ergänzung mit Metallprofilen würden sich "Zeilen ergeben", die mit Textpassagen aus dem Alten und neuen Testament "gefüllt werden". Im "Zentrum des Gartens“ sei ein "überquellender Wasserstein“ vorgesehen. Der Garten solle eine Größe von 1.000 Quadratmetern einnehmen und neben dem "Wandelgang" aus 113 Buchen mit 560 Stechpalmen und "zahlreiche weiß blühende Sträucher und Stauden“ bepflanzt werden.
Der Autor beziffert die "veranschlagten“ Gesamtkosten für den Bau des Christlichen Gartens (6,3 Millionen Euro) und schildert "ihre Abdeckung" durch unterschiedliche "Fördertöpfe“. Er meint, dass der Garten im nächsten Sommer "übergeben werden könne“, "so alle Termine eingehalten werden“.
(Quelle: Berliner Woche, Nr.39-20. Jahrgang, Seite 2)
Bei dieser Bewertung handelt es sich um eine Interpretation des Beitrags des oben genannten Verfassers