Bewertung von tommixyz im Detail
tommixyz(49)
Neubrandenburg, Deutschland87%
Wer abends von aussen die Staatsoper Berlin sieht, wird schon von aussen erkennen, das der Abend in diesem Gebäude auf jeden Fall ein besonderer wird. Mitten "Unter den Linden" gelegen, ist die Staatsoper seit Jahrzehnten ein Ort höchster Kultur, großer Qualitätsansprüche und berühmter Gäste. Zu DDR - Zeiten war es ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen, 1 oder 2 Karten auf normalem Weg zu ergattern. Heute ist es etwas leichter, aber immer noch schwierig.
Zu einem Besuch der Staatsoper geht man nicht in Jeans und Schlapperpullover. Hier ist einer der Orte , wo man siejt und gesehen wird. Also mindestens Anzug, die Frauen sind sowieso bei solchen Anlässen geputzt und besonders schön......
Im Inneren wirken Architektur, Beleuchtung und der Glamour für sich, ehe man durch Vestibül vorbei an den immer höflichen Angetsellten zum großen Saal kommt.Hier werden die Hauptteile des Programms, die klassischen Opern und Konzerte, dargeboten. Das haus bietet heute akustisch einen sehr guten Klang und optisch ist es sowieso ein Genuss. Es erfasst einen Besucher unwillkürlich etwas von großer Welt, einem Hochgefühl, extreme Vorfreude - wenn endlich die Musiker im etwas tiefer gelegenen Musikerpodium Platz genommen haben und einer der meist weltbekannten Dirigenten endlich den taktstock zum Beginn erhebt - dann taucht man ein in die Welt der Oper, der Musik, des zauberhaften Ambientes einer vergangenen Zeit.
Wer die Gelegehnheit hat, eine Karte zu ergattern- die Preise schwanken von 20 - 120 Euro, je nach Sitzplatz und Veranstaltung- der sollte diese Gelegenheit nutzen.
Eine der Besondergeiten ist auf jeden Fall der Apollo - Saal. Dieser, berühmt durch die Gestaltung mit Marmor und einem exzellenten Klang bei Kammerkonzerten, ist optisch und alustisch ein Highlight.
Eng verbunden mit der Staatsoper, den Sinfonikern und den namen Beethoven und Wagner ist der Name Barenboim. Der auf Lebenszeit zum Chefdirigenten der Sibfoniker gewählte Chefdirigent und Generalmusikdirektor hat dem offenen, internationalen Flair und Ruf der Staatsoper einen wesentlichen Anteil zugefügt .
Ein imposantes Gebaäude, ein Ort der teilweise schweren, aber schönen Musik, ein Ort des Hörens und geniessens. Die Staatsoper halt.
Staatsoper Unter den Linden10
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Architektur
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Programmvielfalt
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Ensemble