Bewertung von leo56 im Detail
leo56
Rosenheim, Deutschland97%
Natürlich müssen wir Betancuria aufsuchen, den Ort, der direkt nach der Eroberung Fuerteventuras durch die Spanier Anfang des fünfzehnten Jahrhunderts zur Hauptstadt ernannt wurde. Benannt wurde sie nach dem normannischen Eroberer Juan de Bethencourt. Die "historische Altstadt" liegt auf einem Hügel. Sie ist nicht groß, wie auch der gesamte Ort Betancuria nicht groß ist. Am Ende der Straße, nachdem man einige "Andenkenläden" hinter sich gelassen hat, kommt man zum Eingang der Cafeteria. Hier wirkt sie sehr unscheinbar und wir gehen zunächst weiter, bis wir eine mit Holz beschlagene Steintreppe erreichen, die nach oben in einen schattigen Garten führt. Das wirkt nun sehr einladend und wir gehen nach oben.
Einige Holztische stehen hier, jeder mit einem Sonnenschirm und gemütlichen Holzstühlen versehen, die sogar ein Kissen besitzen. Dazu kommen die Schatten spendenden Bäume und besonders schön sind wieder die blühenden Bougainvillea, die in allen Farben leuchten und sich rund um die Holzgeländer der Cafeteria ranken. Was gibt es denn zu essen? Es soll nur eine Kleinigkeit sein. Salate, Ziegenkäse in verschiedenen Variationen, odeer entscheiden wir uns für Kaffee und Kuchen? Es ist später Vormittag und wir nehmen eine Cola und den Ziegenkäse mit Tomaten. Da die preise hier etwas gesalzen sind, verschieben wir den Kaffee auf die nächste Rast, aber wohlfühlen kann man sich hier in diesem nettenGarten sehr wohl. Hier oben denken wir gar nicht mehr an den Touristen-Nepp, mit dem wir noch bevor wir richtig aus dem Auto gestiegen waren, überfallen wurden. Eine Deutsche verteilte Flyer und pries sich als Guide an. Dann, bevor wir die Kirche besuchten, die vier Euro Eintritt kostet (das erregt meinen katholischen Mann immer wieder, dass er in Spanien oft für den Besuch einer Kirche zahlen muss), suchen wir die Toiletten auf. Ein Euro kostet das. Die Krönung sind dann die Art-Geschäfte, die billigen Kitsch und überhaupt keine Kunst anbieten. Mit der Atmosphäre hier oben und dem wunderschönen Ausblick werden wir entschädigt.
Cafeteria Santa Maria7
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Atmosphäre
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Erreichbarkeit:
Die Cafeteria befindet sich an einem Eckpunkt der Historischen Altstadt und ist sehr gut zu erreichen.
Muss man gesehen haben:
Muss man nicht, aber es ist der Lichtblick innerhalb einer leider sehr auf Touristennepp ausgerichteten Altstadt
Budgetfreundlichkeit:
Das Essen ist gut, die Getränke gekühlt, aber etwas sehr überteuert
Atmosphäre:
Die Atmosphäre stimmt. Es wird alles getan, dass der Gast sich wohlfühlt.