[19.12.2007] Der Architekt des Hotels, Moritz Lau-Engehausen, habe die Farben "Schwarz, Weiss und Grau" "nicht zugelassen". Er erlaubte ebenfalls "keine Schnörkel" und "keine Verspieltheiten". Die Architektur und Ansicht des Hauses sei "wohltuend frisch und schlicht". Es hebe sich "positiv" von den anderen Herbergen der Insel ab. Das Hotel ist im Mai dieses Jahres eröffnet worden und somit ist alles "neuwertig". Der Gast finde hier "einen Ort der Ruhe", die Lage sei jedoch trotzdem "nicht einsam" und "sehr gut erreichbar" "direkt" an der Seebrücke von Binz. Die 50 Zimmer seien "nicht gross", dafür aber "sehr durchdacht" mit einem "wunderschönen Blick" aufs weite Meer. Das Mobiliar ist "modern" und fügt sich "gut" ein. Die Preise starten je nach Saison bei 190 Euro pro Doppelzimmer was der Autor als "relativ teuer" bezeichnet.
Das Personal sei "bemüht" und "sympatisch", müsse sich jedoch "noch einspielen". Das ganze Hotel werde aber "seinem selbstgesetzten hohen Anspruch gerecht". Im Restaurant Negro könne man "herrvorragend" speisen. Der Raum ist "gross und offen" gehalten und je nach Geschmack "zu wenig intim". Durch das "gedämpfte" Licht störte dies den Autor jedoch nicht und er empfand die Atmosphäre als "sehr angenehm".
Im "gut" eingerichteten Spa spielt Wasser die Hauptrolle und die verschiedenen Anwendungen sorgten für "Wohlbefinden".
Das ganze "sehr strukturierte" Haus tue der "traditionell ausgerichteten" Ferieninsel Rügen "gut", wird abschliessend als Fazit geschrieben.
Quelle: Neue Zürcher Zeitung vom 13.12.2007, Seite B3
Bei dieser Bewertung handelt es sich um eine Interpretation des Beitrags des oben genannten Verfassers