-
Kaiser-Lothar-Linde
Das Naturdenkmal Kaiser-Lothar-Linde in unmittelbarer Nähe zur Stiftskirche St. Peter und Paul (Kaiserdom genannt) in der Elmstadt Königslutter gelegen, ist mit ihren 900 Jahren eine der ältesten und dicksten Linden in Niedersachsen. Der Sage nach soll sie anlässlich der Grundsteinlegung der Stiftskirche im Jahre 1135 von Kaiser Lothar auf dem früheren Klosterhof gepflanzt und im Mittelalter als Gerichts- und Tanzlinde Verwendung gefunden haben. Um den 13 Meter dicken und fast 20 Meter hohen Baum zu erhalten wurde er 1956 unter Naturschutz gestellt und besondere Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die Kaiser-Lothar-Linde ist freizugänglich und kann besichtigt werden.
mehr
weniger
-
Schloss Wolfenbüttel
Das Schloss Wolfenbüttel im Zentrum der Stadt gilt als zweitgrößter erhaltener Schlossbau in Niedersachsen. Das ehemalige Wasserschloss diente den Herzögen von 1283 bis 1754 als Residenz in Wolfenbüttel. Es wurde von Widekind von Wolfenbüttel direkt an der Oker erbaut. Das Schloss wurde mehrmals zerstört, doch immer wieder aufgebaut und dabei auch verändert.
Im Jahre 1614 wurde der weithin sichtbare Renaissanceturm durch Paul Francke errichtet, 1715 wurde die Fassade im Barockstil verblendet. Plastiken vor dem Schloss sollten das Fürstenhaus sichtbar verherrlichen. Im 1643 umgestalteten Innenhof dominieren Arkadengänge. Die im Inneren des Gebäudes zahlreich vorhandenen Säle mit Stuckdecken und Wandmalereien können als museale Schlossräume besichtigt werden.
Heute ist das Schloss auch Sitz der Bundesakademie für kulturelle Bildung sowie seit 1969 Standort des gemischten Gymnasiums Wolfenbüttel. Ein Amateurtheaterverein wurde 1989 gegründet und führt seine Stücke im Theatersaal des Schlosses auf. Ein gastronomischer Anbieter stellt den Renaissance-Saal des Schlosses für Veranstaltungen und Feierlichkeiten bereit.
mehr
weniger
-
Possen
Der Freizeit- und Erholungspark Zum Possen befindet sich auf dem Höhenzug der Hainleite, etwa 5 Kilometer entfernt von Sondershausen. Zum Park gehören ein Jagdschloss mit einem Restaurant und Biergarten, zwei Aussichtstürme, ein Tierpark mit Streichelzoo und ein Bungalowdorf.
Das Restaurant Jagdschloss hat 180 Sitzplätze und bietet gutbürgerliche Küche und Wildspezialitäten an. Der Biergarten verfügt über 300 Plätze. Hier ist auch ein Imbissangebot erhältlich. Es können Familien- und Gruppenfeiern ausgerichtet werden.
Im Tierpark gibt es neben Wild- und Haustieren ein Bärengehege. Die Besichtigung ist kostenlos.
Die Bungalows im Bungalowdorf verfügten über Dusche/WC und teilweise Miniküche. Sie werden für privaten Urlaub, Klassenfahrten und Ferienlager angeboten. Für die Freizeit stehen eine Spielhalle mit Billard, Tischtennis, Tischfußball, ein Abenteuerspielplatz , Aufenthalts- und Videoraum, Beachvolleyballfeld und eine Lagerfeuerstelle kostenlos bereit.
Auf dem Possen gibt es einen Reiterhof, der u.a. Tagestouren anbietet. Unweit des Parks befindet sich das Naturbad "Bebraer Teiche". Es finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die auf der Homepage eingesehen werden können.
mehr
weniger
-
Rhumequelle
Die Rhumequelle bei Rhumspringe ist am südwestlichen Harzrand gelegen und eines der bedeutendsten Naturdenkmäler in Norddeutschland. Sie ist die Quelle des Flusses Rhume, der zusammen mit der Quelle dem Ort Rhumspringe seinen Namen gab.
Die Rhumequelle gehört mit ihrem mittleren durchchschnittlichen Quellvolumen, auch Schüttung genannt, von ca. 2500 Litern pro Sekunde zu den größten Karstquellen Europas.
Mit dieser Wassermenge könnte man jeden Bundesbürger täglich mit etwa zwei Litern Wasser versorgen.
Über das Jahr verteilt liegt ihre Schüttung zwischen ca. 1000 und 5000 Litern pro Sekunde.
Der eigentliche Quelltopf hat eine Fläche von etwa 500 Quadratmetern; die Tiefe hier liegt bei ca. 12 Metern. An der Oberfläche erkennt man an den leichten Wellen das Quellen des Wassers aus dem Grund des Quelltopfes. Neben diesem Hauptquelltopf gibt es noch etwa 300 bis 360 Nebenquellen.
Zu erreichen sind die Rhumequelle und der Ort Rhumspringe am einfachsten über die A7.
Aus Richtung Süden (ca. 35 km von der A7 entfernt):
Ausfahrt Göttingen-Nord, dann geradeaus bis Gieboldehausen fahren.
In Gieboldehausen in Richtung Rhumspringe abbiegen.
In Rhumspringe angekommen fährt man in Richtung Herzberg, um dann am Ortsausgang, nahe der ehemaligen Papierfabrik, die Rhumequelle zu erreichen.
Am Ortsausgang findet man rechts einen Parkplatz für die Besucher der Rhumequelle.
Aus Richtung Norden (ca. 45 km von der A7 entfernt):
Ausfahrt Seesen abfahren, um dann über Osterode, Herzberg und Pöhlde bis nach Rhumspringe zu fahren.
Direkt am Ortseingang, Ortsteil Rhumequelle, liegt linker Hand der Parkplatz und die Rhumequelle.
Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt:
- nahe der Hauptquelle gibt es einen kleinen Kiosk, in dem Eis, Ansichtskarten, Souvenirs usw. verkauft werden.
- direkt gegenüber dem Parkplatz befindet sich das Quellen Restaurant, in dem man den Gaumen mit verschiedensten Speisen verwöhnen kann. Unter anderem ist dort auch immer frischer Fisch, z.B. Forelle, im Angebot.
mehr
weniger
-
Geburtshaus Martin Luther
In diesem Haus, welches seit 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört wurde 1493 Martin Luther geboren.
Im Inneren des barocken Hauses sieht man mittelalterliche sakrale Kunstgegenstände, einen spätgotischer Schnitzaltar und eine kostbare deutschsprachige Bibel aus dem Jahre 1483.
Luthers Geburtshaus ist das erste und älteste Museum auf deutschsprachigen Boden und eines der ältesten der Welt
Erreichbar ist das Geburtshaus über die Bundesstraßen B80 und B180, die Nordumfahrung B180n sowie über die neue Südharzautobahn A38 mit dem Autobahnzubringer.
Von April bis Oktober ist das Museum ist täglich geöffnet von 10-18 Uhr
von November-März: Di-Fr 10-16 Uhr; Sa-So 12-16 Uhr
mehr
weniger
-
NaturFreundeHaus
Das Natur Freunde Haus im Uferbachtal im Westharz liegt inmitten eines Waldes, in unmittelbarer Nähe des Ortes. Das Selbstverpfleger-Haus besitzt 17 Betten, die in 3-Zweitbettzimmer und einem Schlafsaal aufgeteilt sind. Neben dem Gesellschaftsraum gibt es unter anderem eine große Freisitzfläche mit Grillplatz und einem Kinderspielplatz sowie einen Sportplatz. In der näheren Umgebung findet man ein Hallen-und Freizeitbad. Für Naturfreunde gibt es Wanderwege in und um den Ort.
Geeignet ist dieses Haus überwiegend für Jugendliche, kleine Schulklassen und Familien. Ausflüge in nächster Umgebung bieten verschiedene Orte im Harz.
Öffnungszeiten:
März - Dezember
mehr
weniger
-
Sterbehaus Martin Luthers
Das Sterbehaus Luthers befindet sich in unmittelbarer Nähe des Marktes von Eisleben gegenüber der Andreaskirche.. Seit 1894 wird es als Museum genutzt. Es ist ein zweigeschossiges Gebäude, hat ein steiles Satteldach und einen gestreckten Seitenflügel.
Dort wohnte Martin Luther, als er im Januar 1546 in seine Geburtsstadt kam, um Streitigkeiten der Mansfelder Grafen zu schlichten Von Kindheit an hatte Luther eine enge Beziehung zum Mansfelder Land und dem Kupferbergbau.
Er starb in diesem Haus In der Nacht vom 17. zum 18. Februar 1546.
In der Ausstellung findet an Exponate, die über seinen letzten Aufenthalt in Eisleben und seine Todestunden berichten.
Im Mittelpunkt des Sterbezimmers befindet sich die einzige Lutherreliquie., ein Bahrtuch, welches von den Erben Luthers 1988 erworben wurde. Es wird in einer schreinähnlichen Vitrine ausgestellt.
Öffnungszeiten:
im Sommerhalbjahr: 01. 04. - 31. 10 täglich von 9.00 - 17.00 Uhr
im Winterhalbjahr: 01. 11. - 31. 03 montags geschlossen
Dienstag - Freitag: 10.00 - 16.00 Uhr - samstags/sonntags 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr
mehr
weniger
-
Lutherdenkmal
Das Lutherdenkmal aus Bronze befindet sich mitten auf dem Makrtplatz, direkt vor dem Rathaus, der Lutherstadt Eisleben.
Es wurde bereits anlässlich des 400. Geburtstages von Martin Luther im Jahre 1883 auf dem historischen Marktplatz in Eisleben aufgestellt, und zwar an der Stelle, an der im Mittelalter das Stadtgericht "Unter der Linde" abgehalten wurde. Erschaffen hat es Professor Rudolf Siemering.
Der Reformator steht auf einem dunkelgrünen Unterbau aus schwedischem Granit.
Auf jeder Seite ist ein Relief, welches Szenen aus dem Leben Luthers zeigt.
1991/92 wurde das Denkmal von Wolfgang Konrad restauriert.
mehr
weniger
-
Andreaskirche
Eine der vielzähligen Kirchen der Lutherstadt Eisleben ist die St. Andreaskirche.
Bei der Andreaskirche handelt es sich um eine evangelische Kirche, in welcher Martin Luther seine letzten Predigten gehalten hat.
Errichtet wurde die spätgotische Hallenkirche im 15. Jahrhundert. Sie hat 2 Türme, Hausmannstürme genannt,, welche nach 1601 barocke Hauben erhielten.
In der Kirche befindet sich die fast unversehrte Lutherkanzel und in den Seitenchören Grabmäler der Mansfelder Grafen.
Öffnungszeiten:
Andreaskirche mit Lutherkanzel
Mai -September täglich von 14.00 - 16.00 Uhr geöffnet
mehr
weniger
-
Sankt Nicolai Kirche
Die Sankt Nicolai Kirche ist eine der vielzähligen Kirchen der Lutherstadt Eisleben.
Sie ist ein Denkmal mitteldeutscher spätgotischer Architektur Die dreischiffige Hallenkirche ist die älteste Kirche Eislebens.
1420 wurde mit dem Bau begonnen, nachdem eine Kapelle in der nördlichen Vorstadt zu klein geworden war.
Die Kirche hat Maßwerkfenster mit spätgotischer Fischblasenornamentik.
mehr
weniger
|