-
Templo Mayor
Hinter der Kathedrale, an der Kreuzung der Calles Argentina und Guatemala, liegen die Überreste des Templo Mayor, des wichtigsten Heiligtums der Aztekenstadt Tenochtitlán. Obwohl von jeher bekannt war, dass sich unter dem Pflaster des Zócalo und den Mauern der umliegenden Gebäude einstmals das heilige Zentrum der Azteken befand, begann man erst 1978 mit Ausgrabungen. Zuvor hatte man bei Arbeiten an einem Kabelschacht den in zwei Teile zerbrochenen Opferstein der Mondgöttin Coyolxauhqui (Durchmesser 3,25 Meter) ausgegraben.
Im Zentrum der im 14. und 15. Jahrhundert erbauten Tempelstadt befand sich eine Pyramide mit einem Zwillingstempel, der Huitzilopochtli (Sonnen- und Kriegsgott) und Tlaloc (Regen- und Fruchtbarkeitsgott) gewidmet war. Bereits 1790 waren hier der Kalenderstein und eine Statue der Fruchtbarkeitsgöttin Coatlicue gefunden worden, die im Anthropologischen Museum ausgestellt sind. An der Nordseite befinden sich der Adlertempel und ein Altar mit 200 in Stein gehauenen Totenschädeln. Stege führen durch die Anlage, die mehrmals überbaut wurde.
Ein Modell des Tempelbezirks findet man im Museo del Templo Mayor, wo auch die meisten Fundstücke ausgestellt sind.
mehr
weniger
-
Santuario de Nuestra Señora de Guadalupe
Das am Fuße des Hügels "Cerro del Tepeyac" gelegene "Santuario de Nuestra Senora de Guadalupe" ist das meistbesuchte katholische Heiligtum des amerikanischen Kontinents. Jedes Jahr kommen etwa 20 Millionen Pilger hierher, die meisten in den Tagen um den 12. Dezember, wenn die dunkelhäutige Jungfrau von Guadalupe (La Morena) gefeiert wird. Auf dem Gelände befinden sich verschiedene Heiligtümer:
- Die alte Basilika im Norden des Platzes wurde 1709 erbaut. Zwillingstürme
flankieren ihre Barockfassade mit Reliefbildern aus dem Leben Marias. In einem
Anbau zeigt das Museo de la Basilica sakrale Gemälde und naive Votivgaben.
- Die im Jahr 1976 geweihte neue Basilika, ein ovaler Rundbau mit einem
geschwungenen Dach, liegt daneben. Sie kann bis zu 10.000 Menschen aufnehmen. Ein Förderband schiebt die Gläubigen unter dem Glasschrein mit dem Umhang von Juan Diego vorbei.
- Die Capilla del Pocito am Ostrand des Platzes stammt vom Ende des 18.
Jahrhunderts. Die elliptische Barockkapelle schützt eine Quelle, deren Wasser
Heilkräfte besitzen soll.
- Auf dem Hügel über der Basilika steht die Capilla de Indios.
mehr
weniger
-
El Lago
Das seit den 60er Jahren bestehende Restaurant "El Lago" liegt am Rande des Lago Mayor des Chapultepec-Parks im Stadtteil Polanco. Auffallend ist die moderne Architektur des Restaurantgebäudes und der Gasträume. Das Lokal hat sich auf zeitgenössische mexikanische Küche spezialisiert. Räumlichkeiten für Bankette und sonstige Veranstaltungen sind vorhanden. Eine große Terrasse ergänzt den Innenbereich. Hervorzuheben ist die schöne Aussicht auf den Chapultepec-Wald.
Ein Highlight bei den Vorspeisen ist warme Leberpastete mit Erdbeersauce. Bei den Hauptspeisen werden Rindfleischmedaillons mit Morchelsauce oder Lachs auf schwarzen Bohnen empfohlen. Zum Nachtisch gibt es zum Beispiel Buñuelos del Viento, ein frittiertes Gebäck oder allerlei Früchtekreationen.
Die Weinkarte umfasst mehr als 200 Spezies aus unterschiedlichen Anbaugebieten und Jahrgängen.
Das Restaurant ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto erreichbar. Es sind ausreichend Parkplätze vorhanden.
Die aktuellen Öffnungszeiten können der Homepage entnommen werden. Es werden alle gängigen Kreditkarten akzeptiert.
mehr
weniger
-
Palacio Nacional
Der über 200 Meter lange Palacio Nacional, Amtssitz des mexikanischen Präsidenten, erstreckt sich über die gesamte Ostseite der Plaza de la Constitución (Zócalo). Das ursprünglich im Jahr 1563 auf Veranlassung von Hernán Cortés auf den Trümmern der Häuser des Aztekenkaisers Moctezuma II fertiggestellte Anwesen diente einst den spanischen Vizekönigen als Residenz. Das Gebäude ist mehrmals abgebrannt und anschließend wieder rekonstruiert und verändert worden. Sein heutiges Aussehen hat es seit dem Jahr 1929, als die dritte Etage aufgestockt wurde. In einer Nische über dem mittleren Balkon hängt die Freiheitsglocke, die am Unabhängigkeitstag geläutet wird.
Highlights sind die in den Jahren 1929 bis 1951 von Diego Rivera geschaffenen Wandmalereien am Hauptreppenaufgang und in der Galerie der 1. Etage. Die Murales "Traves de los Siglos" im Treppenhaus zeigen die Geschichte Mexikos von 1521 bis 1930. In der ersten Etage behandeln elf Wandbilder die präspanische Epoche.
In dem Palast befinden sich das Benito-Juárez-Museum (einziger Indigena-Präsident), das Nationale Palastmuseum, das Staatsarchiv und die Biblioteca Miguel Lerdo de Tejada.
mehr
weniger
-
Antara Polanco
Das im Jahr 2006 eröffnete Open-Air-Einkaufszentrum "Antara Polanco" liegt im Stadtteil Polanco, im Westen von Mexiko-Stadt. Die nicht als geschlossenes Einkaufszentrum, sondern als eine Art "riesige Fußgängerzone" ohne Überdachung konzipierte Anlage beherbergt auf den drei Etagen mehr als 100 Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von ca. 50.000 qm. Angebotsschwerpunkte sind Designer-Kleidung, modische Accessoires, Möbel und elektronische Geräte. Außerdem gibt es sieben Gourmet-Restaurants, 10 Cafés und einen Food-Court. Zur Unterhaltung findet man ein Multiplex-Kino mit 12 Sälen, eine Spielhalle, zwei Nachtclubs und ein Unterhaltungszentrum. In Letzterem finden das ganze Jahr hindurch kulturelle Veranstaltungen, Modenschauen und Ausstellungen statt. Die aktuellen Öffnungszeiten können der Homepage entnommen werden.
In einem dreistöckigen Parkhaus sind ausreichende Parkgelegenheiten vorhanden. Außerdem ist das Einkaufszentrum an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen.
mehr
weniger
-
Árbol del Tule
Der Baum von Tule steht im Hof der Kirche Santa Maria del Tule, etwa 13 Kilometer von Oaxaca de Juárez entfernt. Diese mexikanische Sumpfzypresse ist mit einem Stammdurchmesser von 14,05 Metern der dickste Baum und eines der größten Lebewesen der Welt. Nach Aussage der mexikanischen SEDUE (Secretaría de Desarrollo Urbano y Ecológico) ist er etwa 42 Meter hoch und wiegt 636,107 Tonnen.
Er wird auch "Baum des Lebens" genannt. Die Einwohner von Oaxaca verehren ihn und veranstalten jedes Jahr ein Fest beim Árbol del Tule.
Eintrittspreise und Öffnungszeiten können auf der Homepage eingesehen werden.
mehr
weniger
-
Mercado Sonora
Der in einer Halle im Stadtviertel Rosario angesiedelte "Mercado Sonora", ist einer der Märkte von Mexiko-Stadt. Er besteht aus dem "normalen" Markt "La Merced", in dem man alles für den täglichen Bedarf erhält und -drei Straßen weiter- dem "Sonora", wo neben Plastikspielzeug allerlei Heilkräuter, esoterische Artikel, Sakralwaren, Liebeselixiere, Amulette und Verwandtes angeboten werden. Den verkaufenden Frauen werden Zauberkräfte nachgesagt. Auch Schamanen kommen hierhin, um ihre Dienste anzubieten. Im Marktgeschehen dieses Teils herrscht eine, für Mexiko ungewohnte, gedämpfte Atmosphäre.
mehr
weniger
-
Grutas de Tolantongo
Die Tolantongo-Grotten befinden sich 17 Kilometer entfernt von Ixmiquilpan auf der Route 27. Die Wände des Canyons sind an dieser Stelle bis zu 500 Meter hoch - hier befinden sich unter anderem zwei Grotten. In einer der Grotten sprudelt warmes Wasser aus einer Quelle.
Um die Eingänge der Grotten herum treten Wasserfälle aus den Felswänden hervor - auch dieses Wasser ist warm. Besucher können hier unter anderem baden, wandern, an Führungen teilnehmen oder sich an den Steilwänden abseilen.
mehr
weniger
-
Kunsthandwerksmeile
Am südlichen Ende der Avenida Ignacio Comonfort reihen sich unzählige Kunsthandwerksläden aneinander. Vor allem Töpferwaren im für Metepec typischen Design - braun mit stilisierten Blumenornamenten - sind hier zu finden, aber auch Kunsthandwerk aus Metall oder Glas, Möbel. Einige Silberwarenläden und Kunstgalerien sind ebenfalls vertreten.
mehr
weniger
-
Centro Histórico
In der Altstadt mit dem zentralen Hauptplatz Zócalo findet man alte spanische Häuser aus der Kolonialzeit, die damals auf den Resten der aztekischen Stadt Tenochtitlán erbaut wurden. Zwar wurden die Häuser über eine lange Zeit sehr vernachlässigt, aber seit 2002 gibt es eine private Stiftung führender Wirtschaftsbetriebe, die Gebäude für Gebäude sanieren läßt. Problemzonen sind allerdings noch der Osten und Norden der Altstadt mit fliegenden Händlern, maroden Bauten und mangelnder Sicherheit. In der Altstadt gibt es auch viele Parks, Kirchen und Museen. 1987 wurde das historische Zentrum Mexiko-Stadt zusammen mit Xochimilco zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.
mehr
weniger
|