Bewertung von kundschafter im Detail
kundschafter
Bremen, Deutschland97%
Der Bremer Freimarkt ist das älteste Volksfest überhaupt, was in Deutschland bekannt ist. Im Jahre 1035 wurde dem Bremer Erzbischof Bezelin die Jahrmarktsgenehmigung von Kaiser Konrad II verliehen. Ein Karussell hat sich auf diesem Markt zum ersten Mal im Jahre 1809 gedreht. Dieses Karussell wurde von einem Gastwirt betrieben, der Wilhelm Pollmann hieß.
Nun ist es seid dem 19.10 04 zum 969.Mal soweit. Mit einem großem Feuerwerk wird die fünfte Jahreszeit hier in Bremen eingeläutet. Nach dem Freimarktsumzug vom letztem Samstag, ist der Freimarkt an seinem Höhepunkt angelangt. Zu diesem Umzug finden sich immer sehr viele Wagen ein, die wunderschön geschmückt werden. Viele Gruppen sind auch zu Fuß unterwegs und machen ihre Späßchen. Jedes Jahr dabei ist Madam Lothar, mit ihrer Truppe. Dabei handelt es sich um die Travestiegruppe, die ihre Vorstellungen in einem Theater im Schnoor geben. Die Kostüme dieser Gruppe sind immer eine Show. Man munkelt, dass das Kostüm, alleine von Madam Lothar ca. 10.000 Euro kostet.
Bei dem Prunk in blau mit viel Glitzer kann ich mir das gut vorstellen. Diesen Umzug kann man sich ähnlich wie einen Karnevalsumzug vorstellen. Auch hier gibt es viele Musikkapellen, die mit ihrer Marschmusik, viel Stimmung in das Geschehen bringen. Kamellen (Bonbons) werden hier genauso geschmissen, wie Blumen, und andere Kleinigkeiten. Bei manchem Wagen bekommt der Zuschauer auch schon mal einen Becher vom Fass Bier ab. Am Nachmittag des selben Tages wird dann im Bayernzelt, der schönste Wagen und das schönste Fußvolk prämiert.
Zelte gibt es auf dem Bremer Freimarkt übrigens 6 Stück an der Zahl. Namentlich sind das , Bayernzelt, Brauhaus, Hansezelt, Riverboat, Kuhstall und Halle 6. Da geht es heiß her in den Zelten, das könnt ihr mir glauben. Gute Laune, Musik und Bier wird hier groß geschrieben. Mich persönlich ziehen ja mehr die ganzen Stände mit den leckeren Köstlichkeiten an. Mein Sohn dagegen ist von den Fahrgeschäften beeindruckt.
Als besondere Attraktion steht auf dem Bremer Freimarkt das Hochkarussell Flying Circus. Wer da wieder raus kommt, ohne das ihm die Knie wackeln, der ist zu bewundern. In diesem Karussell wird man nämlich in einer schwindelnden Höhe von 20 Metern, in verschiedenen Sitzpositionen durch die Luft gewirbelt. Wellenflug, Happy-Sailor, Techno Power, Wildwasserbahn, Top Spin und viele Fahrgeschäfte mehr runden das Bild ab.
Beim Dynamik handelt es sich um eine 3D Animation, bei der man das Gefühl hat, man säße selber in dem Rennwagen, oder würde den Höllentrip durch die Wüste machen. Geisterbahnen Labyrint, Stände mit Mandeln, Waffeln und anderen Süßwaren, sowie die Fischbuden, Losbuden und wie sie alle heißen, gehören selbstverständlich auch dazu. Ein Lebkuchenherz muß jedes Jahr dran glauben. Ohne ein solches verlasse ich den Freimarkt grundsätzlich nicht. Der Bremer Freimarkt ist so komplex, das man schon ein wenig Zeit mitbringen sollte, um alles genau gesehen zu haben.
Vom Riesenrad aus kann man einen ordentlichen Blick über einen großen Teil von Bremen werfen. Warm anziehen Gabi sollte man sich schon. Da oben ist es doch ein wenig zugiger, als am Boden.g Für die Kleinen werden die üblichen Fahrgeschäfte und Ponyreiten angeboten. Auf dem Marktplatz, wo sonst noch ein paar kleinere Schaustellerbuden stehen, (mittelalterlicher Markt) ist dieses Jahr leider nix. Wegen Bauarbeiten konnten dort keine Buden aufgebaut werden.
Viele Sonderveranstaltungen gibt es hier. Angefangen von einem Behinderten Nachmittag, über einen Senioren Nachmittag, bis hin zu einem Nachmittag für Kids, die dem Knax-Club angehören. Der Knax- Club ist ein von der Sparkasse gegründeter Club, der den Kids ermöglicht, für viele Veranstaltungen Vergünstigungen, oder Freikarten zu bekommen. Anständig beerdigt wird der Freimarkt, nach Ablauf seiner Zeit, am 4. November, mit einer ordentlichen Schlußfeier und einem Abschluß-Feuerwerk.
Zu den Preisen der einzelnen Fahrgeschäften kann ich nur sagen, das sie nicht gerade billig sind. Für einkommensschwache Familien ist es fast unmöglich, die Preise zu bezahlen. Wenn man aber bedenkt, wie hoch die Unkosten der Schausteller sind, dann kann man sich über die Preise nicht beklagen. Schließlich müssen diese Menschen auch leben.
Prima ist allerdings der Bummelpass den man für 16 Euro beim Pressehaus des Weser Kuriers in der Innenstadt kaufen kann. Mit dem Action Bummelpass kann man folgende Fahrgeschäfte aufsuchen:
Stardust
ODER
Bee Bop
ODER
Top In
Breakdancer No.2
ODER
Frisbee
Countdown
ODER
Olympia Looping
ODER
X-Treme
Take off
ODER
Commander
ODER
Psycho
Techno Power
ODER
Magic House
Night Fly
ODER
Star World
ODER
Top Spin
Happy Traveller
ODER
Die Krake
ODER
Zyklon
Sky circle
oder
Wildwasserbahn
oder
Sensorium
Zwei weitere Variationen des Bummelpasses gibt es noch. Einen für die Kinderfahrgeschäfte, den man für 12,50 Euro bekommt und ein Mix Ticket für die ganze Familie für 19,50 Euro in dem 12 Gutscheine enthalten sind.
durch Brandstiftung ist ein Kinderkarussel vernichtet worden wurde. Das ist sehr schade, denn dieses Karusell war Dreh und Angelpunkt für alle Eltern die kleinere Kinder haben.
Zu finden ist der Bremer Freimarkt, direkt auf der Bürgerweide, die sich hinter dem Hauptbahnhof befindet. Mit dem Auto sollte man dort am besten nicht hinfahren. Es werden immer wieder viele Fahrzeuge abgeschleppt, die einfach ins Parkverbot gestellt werden. Da leidet dann nur die gute Laune drunter.
Man kann schließlich mit allen Bahnen und Bussen zum Bahnhof gelangen. Als Nicht-Bremer kann man mit dem Zug direkt bis zum Bremer Hauptbahnhof fahren. Das Geschehen des Freimarktes ist vom Hauptbahnhof aus überhaupt nicht mehr zu verfehlen, weil bei schönem Wetter, die Menschenmengen, die sich durch das Bahnhofsgebäude hindurch zum Hinterein-und ausgang, des Bahnhofsgebäudes bewegen ziemlich groß sind. Wer was trinken will, braucht sich bei Anfahrt mit Bus, Bahn, oder Zug keine Gedanken um seinen Führerschein machen.
Fazit
Den muß man mal besucht haben, den Bremer Freimarkt. Die Atmosphäre eines solchen Rummels sorgt für gute Laune Stimmung bei groß und klein. Der Bremer Freimarkt ist für jede Altersgruppe zu empfehlen. Ob Oma und Opa mit ihrem enkelkind dort hin gehen oder ein verliebtes Paar, es ist für jeden etwas da, an was er sich erfreuen kann. Ein paar Tage habt ihr nun noch Zeit, euch am lustigem Geschehen zu erfreuen. In diesem Sinne - Ischa Freimarkt
Freimarkt9
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Atmosphäre
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Gastronomisches Angebot
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Kindereignung