offerendum
Bochum, Deutschland95%
Liebe Leser,
jetzt geht es ins Hotel Corinthia Royal in Budapest. Es handelt sich hierbei um das Flaggschiff der maltesischen Corinthiahotels.
Das Hotel Royal wurde 1896 aus Anlass der Millenium-Ausstellung eröffnet und hatte die darauf folgenden Jahre einen herausragenden Ruf. Ziel war es ein Hotel zu erschaffen, dass es dem verwöhnten Highsociety-Reisenden der damaligen Zeit den Atem verschlug. Dementsprechend war das Hotel von den Größen der damaligen Zeit besucht (das Gästebuch liegt heute in der Lobby aus) und im großen Ballsaal des Hotels fanden täglich Konzerte mit später berühmten Solisten statt. Dieser Höhenflug dauerte zunächst bis zum ersten Weltkrieg, während dessen das Hotel litt. Nach dem Krieg wurde zunächst der große Ballsaal in ein Kino umgewandelt und die Zahl der Gästezimmer reduziert. Im zweiten Weltkrieg litt das Hotel schwer und wurde erst 1953 wiedereröffnet. Jedoch wehrte die Herrlichkeit nicht lange, da es 1956 durch ein Feuer zerstört wurde. 1961 schließlich wurde es mit der Intention wiedereröffnet , das repräsentativste Hotel seiner Zeit zu werden. Dies misslang jedoch auf Dauer gesehen und das Hotel kam immer mehr herunter. Im Herbst 1991 wurde es schließlich geschlossen. Lange Zeit war unklar was mit dieser Immobilie passieren sollte, bis sich der Corinthia-Konzern ihrer annahm. Im Jahr 2000 kaufte er das Hotel und renovierte es für 100 Millionen Euro, was die teuerste Hotelrenovierung Ungarns war. 2003 wurde es wiedereröffnet und in der Folge als bestes ungarisches Hotel, mit dem Architekturpreis und ähnlichem ausgezeichnet. Es verfügt heute über 414 Zimmer, inklusive 98 Suiten und Clubräumen.
Preise: (in Klammern Sonderraten)
Superior-Zimmer: 300 (186)
Executive-Zimmer: 380 (236)
Juniorsuite: 450 (381)
De-Luxe Suite: 600 (550)
Präsidentensuite:
Reservierung
Die telefonische Reservierung verlief ganz gut, wenn das ganze auch nicht komplett perfekt lief. So brauchte die Bestätigungsmail mal eben 3 Tage, was ich doch entschieden zu viel finde.
Bewertung: Leider nur Durchschnitt
Note: befriedigend
Ankunft
Das Hotel liegt direkt an der Straße und hat keine eigentliche Vorfahrt, es handelt sich eigentlich nur um den fürs Parken gesperrten Bordstein. Dort vorgefahren warteten schon mehrere Doorman (es waren dauerhaft mindestens 2), die einen in Empfang nahmen. Das Gepäck wurde ausgeladen und der Schlüssel zum Parken des Autos entgegengenommen. Dieses kam in die umgerechnet etwa 15 € teure Garage, die übrigens dauerhaft von einem Hotelangestellten bewacht wurde, wie ich bei einem späteren Besuch zur Kontrolle des Ölstandes feststellen konnte. Wie in großen Hotels üblich gab es ein Zettelchen für Gepäck und Auto.
Durch eine große Drehtür ging es in die Halle, welche lang gezogen ist und sich über mehrere Ebenen erstreckt. Sie ist eigentlich der mittlere von 3 Innenhöfen, an denen in den höheren Etagen die Eingänge, bzw. Fenster der Zimmer liegen. Die Rezeption lag auf der mittleren Ebene und erstreckte sich über eine etwa 10 Meter lange Theke aus dunklem Holz. Ansonsten dominierten helle Farben. An der Rezeption wurden wir freundlich empfangen, wie die meisten Mitarbeiter dort sprach die Dame deutsch. Unsere Reservierung wurde herausgesucht und man händigte uns 2 Zimmerkarten samt Pass aus.
Gegenüber der Rezeption lagen in einer Art Seitengalerie 3 Fahrstühle und ein Souvenirshop. Ein Mitarbeiter des Hotels begleitete uns mit dem Gepäck nach oben zum Zimmer in der zweiten Etage. Aus dem Fahrstuhl ausgestiegen ging es links um die Ecke und wir befanden uns auf einem Gang, der nach rechts hin zum Atrium hin offen war und so einen Blick auf den hinteren Teil der Eingangshalle erlaubte. Wir fanden prompt unser Zimmer und der Page brachte unser Gepäck ins Zimmer. Bevor er sich verabschiedete erklärte er uns noch kurz, wie das ein oder andere technisch funktionierte.
Bewertung: Es verlief eigentlich alles so, wie man es aus entsprechenden Großstadthotels kennt und erwartet. Die gesamte Atmosphäre war vornehm und gediegen, wobei es durch die große Zahl an Gästen natürlich auch immer etwas betriebsamer zugeht als in kleineren Häusern. Das Personal war dafür durchweg freundlich und herzlich.
Note: gut
Zimmer
Unser Superiorzimmer lag zum Innenhof hin, in dem sich auch der Außenbereich des Restaurants Brasserie befand. Die führt dazu, dass man abends nicht nur den Lärm von dort hat (den von der Eingangshalle gibt es auch noch dazu), sondern auch noch den Rauch, wenn man zu später Stunde auf die Idee kommen sollte, noch einmal das Fenster zu öffnen. Nehmen wir es also mal vorweg, ich habe hier mittelmäßig geschlafen, da es ziemlich laut war. Positiv könnte man daran vielleicht noch finden, dass abends ein Klavierspieler in der Lobby seine Kunst zum Besten gab, was man dann im Zimmer noch gut mitbekam. Außer dieser Atriumzimmer gibt es auch noch einige wenige zum Erzebethboulevard hin, welcher allerdings auch alles andere als ein ruhiges Sträßlein ist und in meinen Augen auch keine Schönheit. Da ist der Ausblick in die Halle schon attraktiver.
Kommen wir nun aber zum Zimmer selbst. Es handelte sich um einen relativ schmalen, dafür aber recht langen Raum mit einer Größe von etwa 33 qm (27,5 qm Zimmer, 6 qm Bad). Beim Betreten stand man erst einmal in einem Flur mit großem Schrank, in diesen integrierte Kofferablage und Safe, marmorne Ablage und Badzugang. Im Zimmer selber fand man zunächst das Bett (ca. 1,80 breit, durchgehende gute Matratze) mit 2 Nachtschränken und diesem gegenüber einen Schrank mit 50 er Fernseher (verwunderlicher Weise kein Flat, wie ich es in einem 2004 eröffneten Hotel erwartet hätte, was in der europäischen Spitzenklasse mitspielen will). Neben dem Bett standen ein Sofa mit Sessel und Glas-/Holztisch und dem gegenüber ein Schreibtisch mit passendem Stuhl.
Die gesamten Möbel waren hochwertig und durchweg in tadellosem Zustand. Im Zimmer war alles zu finden was das Herz begehrt, insbesondere hatten wir eine vernünftige Coach und nicht nur Sesselchen oder wie in manchen Hotels gar nur einen Stuhl! Trotzdem fand ich das Zimmer klein, ich wünsche mir alles etwas größer.
Bewertung: Das Zimmer selbst war generell gut ausgestattet und bot die im Spitzenbereich zu erwartenden Annehmlichkeiten. Der Zustand der Möbel war neuwertig. Schön war es, eine durchgehende Matratze zu haben. Störend fand ich neben dem hohen Geräuschpegel, dass man über das Fenster nicht wirklich Frischluft bekam.
Note: gut
Bad
Das Badezimmer war relativ groß und ansprechend in Marmor und hellen beigen Fliesen ausgestaltet. Rechts waren die große, glaseingefaßte Toilette zu finden, frontal der Marmorwaschtisch mit großem Spiegel und links die Badewanne, welche schön in die Wand integriert war. Der Boden des Bades bestand aus rotem Marmor. Das einzige was mir schleierhaft erscheint ist die Entscheidung des Architekten, in dieses eigentlich sehr harmonische Bad eine weiße Standardtoilette einzubauen, welchen farblich nun so gar nicht passte. Da hätte ein beiges Modell viel besser gepasst. Die Badkosmetik entsprach dem Standard.
Was an dieser Stelle leider negativ ins Feld zu führen ist, ist die Tatsache, dass die Marmorfliesen die zwischen Waschtisch und Toilette auf den Wandvorsprung aufgesetzt waren leicht abgebrochen waren und bei jeder Berührung den Eindruck machten, als würden sie gleich abfallen. Ansonsten war alles tadellos.
Bewertung: Das Bad war sehr schön und gefiel mit den schönen Details wie der eingelassenen Badewanne. Sehr angenehm war die separate, große Dusche, die sich für ein Hotel dieser Klasse aber auch gehört. Negativ sind die hässliche Toilette und der bauliche Mangel zu nennen. Zu einem perfektem Bad fehlte noch ein bisschen etwas, wobei das Bad schon gehobenen Ansprüchen gerecht wurde.
Note: gut plus
Wellness
Das Hotel verfügt über einen traumhaften, wieder aufgebauten SPA aus dem 19. Jahrhundert, der auf Abbildungen traumhaft aussieht. Einziges Problem: Er war bei unserem Aufenthalt im Mai noch nicht fertig, so dass wir ihn nicht erlebt haben. Statt dessen wurden wir kostenlos mit dem Taxi in den Aphrodite-SPA des Schwesternhotels Corinthia Aquium gebracht. Jetzt macht es aus meiner Sicht wenig Sinn diesen groß zu beschreiben, da der SPA im Royal mittlerweile eröffnet ist. Der Aphrodite-SPA besteht aus 3 Thermalbecken (ein großes, kalte zum Schwimmen, 2 kleinere mit 32, bzw. 38 Grad zum entspannen), einem Jaccuzzi, Kneipbecken und mehreren Behandlungsräumen. Der SPA selbst ist schön, doch war es lästig etwa 30 Minuten Taxifahrt dorthin auf sich zu nehmen.
Ich spare mir hier eine Bewertung, da sich die Situation mittlerweile geändert hat und es daher keinen großen Wert hat, das Gewesene zu benoten. Siehe aber den extra Bericht dazu.
Tourningdowm
Ein zweiter Zimmerservice fand an beiden Abenden nicht statt, man durfte seine Tagesdecke schön selber runter nehmen und verstauen. Für ein Hotel dieser Klasse ein Armutszeugnis und geradezu peinlich, was auch zu Abzügen bei der Gesamtnote führt.
1. Abendessen
Das Hotel verfügt über 3 Restaurants, das Cafe Royal mit kleinen Gerichten, Das Le Brasserie mit internationaler Küche und dem japanischen Restaurant Rickshaw.
Wir entschieden uns für das Rickshaw, da uns die Speisekarte am meisten reizte. Telefonisch reservierten wir einen Tisch, was jedoch nicht notwendig gewesen wäre, da das Restaurant nur schwach besetzt war.
Das Restaurant liegt gleich neben dem Brasserie und ist komplett im japanischen Stil eingerichtet, wobei auf die in japanischen Restaurants anzutreffenden und von mir nicht geschätzten Gruppentische verzichtet wurde. Die Einrichtung gefiel mir schon einmal.
Kaum hatten wir an unserem Tisch Platz genommen, wurde uns schon die Speisekarte samt Kropuk mit Erdnusspaste gebracht.
Als erstes wählten wir eine scharf-saure Suppe mit Meerestieren für 2 Personen. Es kam eine große Schüssel Suppe mit 2 Schalen. Eine wirklich große Portion, wir konnten unsere Schalen jeweils zweimal füllen. Geschmacklich war die Suppe übrigens hervorragend.
Als Hauptspeise hatte ich Nudeln mit Meeresfrüchten gewählt. Es kam eine große Portion Nudeln, in denen sich 2 Jakobsmuscheln, mehrere Garnelen und Fischstücke befanden. Dies verwunderte mich wirklich, zumal das Gericht gerade einmal 2200 Kronen kostete, was umgerechnet etwa 8 Euro sind. Wenn ich bedenke was ich im Laden alleine für 2 Jakobsmuscheln bezahle. Nun ja, aber darauf kommt es nicht an, der Preis ist schließlich nicht die eigentliche Richtschnur, entscheidend ist der Geschmack. Dieser war wie schon bei der Suppe grandios.
Meine Frau hatte Ente mit verschiedenen Gemüsesorten, ebenfalls sehr gut. Nur der Reis kostete extra.... Als Nachtisch hatten wir je 2 Kugeln hausgemachtes Sorbet.
Der Service war in Ordnung, wobei er etwas aufmerksamer hätte sein können. Immer wieder sah man den Kellner mit seinen Kollegen aus der Brasserie dastehen und quatschen. Wenn er dann kam konnte man deutlich riechen, dass er gerade noch geraucht hatte, was ich als sehr unangenehm empfinde. Das wünsche ich mir anders.
Bezahlt haben wir mit Mineralwasser und Service Tax (10 % kommen immer noch zu den Preisen dazu) knapp 40 €, also nicht gerade viel.
Bewertung: Das Essen war sehr gut und wirklich außergewöhnlich. Ich hätte es nicht erwartet, eine japanische Topküche in Budapest anzutreffen. Einziger Wermutstropfen war der stinkende Kellner.
Note: sehr gut minus
1. Frühstück
Gespannt war ich aufs Frühstück, das in der Brasserie serviert wurde - und es gab keine Enttäuschung! Ich beschreibe es mal ausführlich.
Im hinteren Teil fand sich eine offene Küche, wo man bei einem Koch Eierspeisen, Pfannkuchen und so weiter bestellen konnte. Weiterhin warteten ein Backschinken, Rührei, Speck, Bohnen, Frensh Toast, Porridge, überbackene Tomaten mit Mozarella, florentinische Eier und Würstchen auf den Gast. Zu den Pfannkuchen gab es Pudding, Schokocreme und Ahornsirup. Eine sehr gute Auswahl an warmen Speisen.
Links daneben stand ein Tisch mit Kuchen, Erdbeermilch, verschieden Früchten, Obstsalat Toast, Marmeladen, verschiedene Honigsorten, mehrere Joghurts, Milch und Cerealien. Davor gab es Fisch (Lachs, Räucherfisch, Fischsalat), verschiedene Salate, Mozarella, Tomaten und Gemüse. An einem weiteren Tisch warteten wiederum mehrere Kuchensorten, verschiedene Muffins und schließlich Brot- und Brötchensorten in reicher Auswahl. Zu trinken gab es verschiedene Säfte.
Am Tisch konnte man natürlich auch noch Heißgetränke ordern, hervor stach hierbei vor allem die Schokolade. Diese war offensichtlich mit Sahne und richtiger Schokolade gemacht, eine der besten (wenn nicht die beste) Schokolade die ich je getrunken habe.
Der Service war relativ flink, einmal war sogar schon unser Tisch abgeräumt, obwohl wir noch am Buffet waren.
Bewertung: Ein sehr gutes Frühstück mit einer reichhaltigen Auswahl. Klar wäre da noch hier und da etwas zu verbessern, aber insgesamt stimmte es schon.
Note: sehr gut
Zimmerservice
Während wir in der Stadt waren gab es den Zimmerservice. Ich kann eigentlich nichts negatives zur Sauberkeit sagen, ich habe jedenfalls keinen Schmutz entdeckt. Negativ war nur, dass die Badkosmetik nicht aufgefüllt wurde, dafür gab es allerdings neue Handtücher. Ein Betthupferl für den Abend wurde nicht platziert.
Bewertung: Ein ganz normaler Zimmerservice ohne jeden Glanz. Allerdings war die Sauberkeit insgesamt vorbildlich, so dass ich doch zufrieden war.
Note: gut
Zweites Abendessen
Am zweiten Abend ging es wieder in Rickshaw, schließlich waren wir noch vom ersten Abend begeistert. Um es schon einmal vorweg zu nehmen, der Restaurantbesuch war wie am Vortag und auch der Kellner war der gleiche. Allerdings schien er dieses mal etwas weniger zu Rauchen, jedenfalls fiel mir diesmal kein negativer Geruch auf.
Das Menü bestand diesmal aus der schärfsten Suppe des Hauses (eine klare Brühe mit Gemüse, Meerestieren und Glasnudeln), Lamm und zum Dessert Sorbet.
Alles wieder sehr lecker und gut, wie wir es schon kannten.
Bewertung: Ein kulinarisches Erlebnis, wo es nichts zu bemängeln gab, also lassen wir es.
Note: sehr gut
Zweites Frühstück
Das Buffet selber war bis auf wenige, eher unbedeutende Änderungen wie eine andere Brotsorte oder ähnliches wie am Vortag, was schon mal erfreulich war. Allerdings zeigte sich beim Service leider nur allzu deutlich, dass ihn die Situation eines voll besetzten Frühstückssaales offensichtlich überforderte. Es war schon nervig, wenn man nur begrenzt Englisch verstand und dann irgendetwas falsches brachte oder erst einmal den Kollegen rufen musste, der dann noch einmal nachfragte. Ich hatte das Gefühl, an diesem Morgen wurden einige Lehrlinge eingeführt.
Bewertung: Frühstück Top - Service Flop. Diese Formel ist zwar flott, aber wohl doch nicht angemessen, denn so schlecht war der Service nun auch nicht. Er fiel nur deutlich gegenüber anderen Spitzenhotels ab, ich würde ihn mal als eben noch befriedigend bezeichnen, das Buffet nach wie vor als sehr gut.
Note: gut plus
Check out
Wieder einmal hieß es Abschied nehmen, aber Wien wartete ja schon. Der Herr an der Rezeption sprach Deutsch, machte noch ein paar freundliche Bemerkungen zu unserem Wohnort Bochum ("Sie haben dort ein schönes Theater" - "Sie kennen das Schauspielhaus?" - "Ich meine Starlight Express." Hatte ich erst gar nicht dran gedacht, aber Recht hat er.) und überreichte uns die korrekte Rechnung (mit Erklärung). Schnell kam jemand auf das Zimmer um unser Gepäck abzuholen und brachte es mit uns zum bereits vorgefahrenen Auto. Dort wurde es verstaut und man wünschte eine Angenehme Heimfahrt.
Bewertung: Herzlich und reibungslos, so soll es eigentlich sein. Da kommt zum Schluss doch noch mal Freude auf
Note: sehr gut
Gesamtbewertung
Sicher, das Royal ist ein feines Hotel, welches sich auch gegenüber der europäischen Top-Hotellerie nicht zu verstecken braucht und über dies ein gutes Preis-Leistungsverhältnis hat. Allerdings bin ich kein Fan der Atriumzimmer und hätte sie mir doch etwas geräumiger gewünscht, damit ich begeistert gewesen wäre. Trotzdem bleibt insgesamt ein positiver Eindruck, schließlich war das Personal stets freundlich und zumeist kompetent. Wenn jetzt noch der SPA dazu kommt, wird es sicher noch schöner.
Was ich jetzt allerdings wirklich negativ in die Waagschale werfen muss ist die Lage. Dadurch, dass man doch 15 Minuten ins Zentrum läuft ist es doch nicht ganz so zentral wie andere Häuser und es stört schon, dass man abends nicht mal kurz vor die Türe und in die City gehen oder zwischendurch mal ungezwungen kurz zum relaxen ins Zimmer zurückziehen kann. Die Lage ist aber andererseits auch nicht so schlecht, dass man nicht zu Fuß ins Zentrum kommt und zur Oper ist es zum Beispiel nur ein Katzensprung (gut für Musikfans).
Natürlich empfehle ich das Hotel, als Gesamtnote gibt es ein gut. Eigentlich bin ich ja auch gewillt 5 Sterne zu vergeben, aber da ist ja auch noch der fehlende zweite Zimmerservice. Außerdem wirkt es vom persönlichen Gefühl her einfach nicht wie 5 (Ciao-)Sterne. Daher gibt es 4 gute.
Note: gut