Bewertung von Kayah im Detail
Kayah
Erkrath, Deutschland89%
Die Große Markthalle (ungar. Nagy Vásárcsarnok) in Budapest liegt im Zentrum der Stadt, fast unmittelbar am Donauufer.
Wir besuchten die Stadt per Schiff und der Flusshafen liegt ca. 10 Minuten zu Fuß von der Großen Markthalle entfernt und daher war es das erste Ausflugsziel, dass wir am Ankunftstag früh morgens besucht hatten.
Die Große Markthalle, auch Zentrale Markthalle genannt, hat schon frühmorgens auf und kurz nach 7 Uhr waren mein Mann und ich dort. Obwohl es erst so früh war, war schon eine Menge los.
Die Markthalle liegt in der Innenstadt und wir haben nicht den Weg der Donau entlang, sondern den Weg über die Fußgängerzone gewählt. Leider spielte das Wetter nicht mit. Es regnete und so waren wir froh, als wir die Markthalle erreichten.
Das Gebäude ist sehr auffällig. Es ist eine Stahlkonstruktion, die man im Innern der Halle deutlich sehen kann. Die Fassade besteht aus gemauerten Backsteinen. Eigentlich ein typischer Baustil für die Zeit der Industrialisierung (1894-1896), wenn die Dächer aus bunten glasierten Ziegel nicht wären. Diese Ziegel stammen aus der bekannten Zsolnay Porzellanmanufaktur und schmücken auch das Dach der Matthiaskirche in Budapest. Das bunte Dach macht die Markthalle optisch außergewöhnlich und hebt sich vom Aussehen anderer Markthallen ab.
Wir betraten die Halle über den Haupteingang. Im Innern sieht man erst die Größe der Halle. 180 Geschäfte gibt es hier. Man sieht oben die Stahlkonstruktion, die auch nicht verkleidet ist und viele, viele Verkaufsbuden. Im Erdgeschoss gab es Obst, Gemüse, Gewürze, Fleisch und Fisch. Alles war appetitlich angerichtet. Die meisten boten die gleichen Sachen und auch zu denselben Preisen an. Da wir auf dem Schiff bestens versorgt wurden, brauchten wir keine Lebensmittel, aber ich interessierte mich für Gewürze und kaufte für 3 € in kleinen verzierten Stoffsäckchen edelsüßen und scharfen Paprika.
Wir gingen dann zu den Treppen, um uns die obere Etage anzusehen. Hier kommt man zu einer Galerie und man hat einen wunderbaren Überblick von oben auf das Erdgeschoss. Mir hat es ja besonders die Stahlkonstruktion angetan, da sie mich an alte Fabrikgebäude erinnert, die ich mag.
Im oberen Stockwerk gibt es Verkaufsstände, die für Touristen interessanter sind. Man bekommt hier Souvenirs, Lederwaren, Wein, T-Shirts, traditionelle Kleidung und ungarische Spezialitäten, die man gleich vor Ort essen konnte. Es duftete alles sehr lecker. Da wir an dem Tag schon seit 4 Uhr auf dem Beinen waren, weil wir die Einfahrt in diese schöne Stadt Budapest mitbekommen wollten und wir das Frühstück ausfallen ließen, holten wir es hier nach. Wir kauften Lángos mit Schafskäse und zum Nachtisch Strudel. Sehr zu empfehlen.
Wir kauften noch einige Flaschen Wein und ein paar T-Shirts mit witzigen Aufdrucken.
Zum Schluss gingen wir in die unterste Etage. Hier gibt es noch einmal Lebensmittel satt.
Das einzig Interessante hier für Touristen sind die Fischstände mit den riesigen Aquarien.
In unmittelbarer Nähe der Markthalle befinden sich die Freiheitsbrücke und die Universität, Wer in der Nähe ist, bzw. sich in der Innenstadt aufhält, sollte in der Markthalle vorbeischauen.
Die Buslinie Nr. 15 und die Straßenbahnlinien Nr. 2, 47 und 49 halten hier.
Zentrale Markthalle10
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit