Bewertung von elfenblume im Detail
elfenblume
Deutschland97%
Nach der Besichtigung der Stadt Ronda und der Sherrybodega kam unserer Reisebus am frühen Nachmittag in Cadiz an. Nach einer Stadtrundfahrt mit dem Bus konnten wir hier 2 Stunden verbringen, natürlich auch, um etwas zu essen und einen Kaffee zu trinken.
Die beiden Kuppeltürme der Kathedrale sieht man schon von weitem, jedenfalls wenn man aus Richtung Rathaus hierher läuft. An diesem Sonntag wurde man allerdings schon von der musik einer Kapelle hierher gelotst, offensichtlich fand hier gerade ein Fest statt. Der kleine Platz vor der Kathedrale war regelrecht überfüllt, vor dem Kirchenbau war eine Bühne aufgebaut, auf der die Kapelle spielte. Rund um den Platz hatte alle Restaurants und Cafès ihre Tische und Stühle unter die Sonnenschirme gestellt, fast alle Plätze waren besetzt.
Wir entschieden uns zuerst ein Blick in die Kathedrale zu werfen, denn noch waren die Türflügel geöffnet.
An einem Tischchen saß ein Herr und wollte Eintritt kassieren. Nach einigen Nachfragen, der Herr nuschelte etwas, konnte ich verstehen, dass die 5.- Euro gleichzeitig auch das Eintrittsgeld für das Museum der Kathedrale sind, das sich links von der Kathedrale befindet.
Innenansichten
Dicke, helle Marmorsäulen, die allerdings im unteren Bereich aus braunem Marmor bestehen, stützen das Kirchengewölbe. Schaut man nach oben, sieht man stuckartige Dekorationen, die auch in den kleinen Seitenkapellen zu sehen sind. Besonders ins Auge fällt ein kleiner weißer Pavillon, der mitten im Kirchenschiff steht. Zwischen den schlanken Säulen, die den Baldachin tragen, entdeckt man ein Kreuz. Da vor dem Pavillon ein Tisch und ein Mikrofon stehen, gehe ich davon aus, dass wir hier vor dem Hauptaltar stehen., darau deuten auch die Stuhlreihen hin, die davor plaziert sind. Viel Licht dringt durch die Fenster etwas unterhalb der Gewölbekuppel in das Innere der Kirche, sodass man alles genau betrachten kann. In einer durch ein Gitter abgeteilten Seitenkapelle steht ein funkelnder Silbertabernakel, der bestimmt 2,5 Meter hoch ist.
Ein Schild mit einem Pfeil weist in Richtung der Krypta, die man durch eine steile Steintreppe erreicht. Hier unten befindet sich das Grab des berühmten Komponisten Manuel de Falla, der hier auf seinen Wunsch in der Kathedrale seiner Heimatstadt begraben wurde. Die Nischen hier unten sind nur mit einigen Wandleuchtern ausgeleuchtet, was dem Raum eine eigenartige Stimmung gibt, aber die Reliefs an den Wänden effektvoll beleuchten.
Über eine ebenso steile Treppe geht es wieder zurück in die Kathedrale und begleitet von der immer noch tapfer aufspielenden Kapelle vor dem Portal.
Endlich gab es einige frei Plätze vor den Restaurants, sodass wir beim essen noch den Blick auf die beeindruckende Fassade mit den beiden Türmen genießen konnten.
Catedral de Cádiz9
Einzelbewertung
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Atmosphäre
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Architektur
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Leider war ich zu kurz in Cadiz, um über die Verkehrsanbindung berichten zu können, da die Kathedrale mitten im historischen Zentrum liegt, wird es sicher eine Busverbindung geben. Der Platz und die umliegenden Gassen sind allerdings Fußgängerzonen, sie wären auch zu schmal für Autos und Busse.