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Catedral de Morelia
Die "Catedral de la Transfiguración del Señor de Morelia", wie sie mit vollem Namen offiziell heißt, liegt zwischen der baumbestandenen Plaza de Armas und der gepflasterten Plaza Melchor Ocampo im historischen Zentrum von Morelia. Der Bau des dreischiffigen Gotteshauses aus rosa Trachyt wurde im Jahr 1660 nach den Plänen des italienischen Baumeisters Vicente Barroso begonnen und nach einer Bauzeit von fast hundert Jahren 1744 vollendet. Im 19. Jahrhundert wurde das Innere der Kirche im neoklassizistischen Stil renoviert. Das Gotteshaus ist heute eine bunte Kombination aus Renaissance, Barock und Neoklassizismus.
Die Fassade mit den beiden fast 67 Meter hohen Glockentürmen weist eine barocke Struktur auf. In Reliefs werden -neben Skulpturen von Heiligen- die Auferstehung Christi, die Hirten und die Heiligen Drei Könige dargestellt.
Der Hauptaltar befindet sich unter einer säulengetragenen Kuppel zwischen Chor und Mittelschiff. Hier findet man auch die im gotischen Stil aus Holz geschnitzte Kanzel. Highlights im Inneren sind das Taufbecken aus purem Silber in einer Seitenkapelle, die aus dem 16. Jahrhundert stammende Statue des Señor de la Sacristía und die Orgel aus Deutschland.
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Palacio de Gobierno
Der "Palacio de Gobierno", Sitz verschiedener Ämter der Landesregierung von Michoacán, liegt direkt gegenüber der Kathedrale an der Kreuzung der Rua Benito Juárez und der Avenida Madero Poniente. Das zwischen 1760 und 1770 im Barockstil errichtete zweistöckige Gebäude beherbergte einst ein Priesterseminar (Seminario Tridentino de Valladolid). Während der Zeiten politischen Umbruchs erfolgten im Jahr 1859 die Beschlagnahme und Enteignung des Kirchenvermögens durch die liberale Regierung. Der Palast wurde zunächst als Kaserne und ab 1867 als Regierungssitz genutzt.
Highlights des Gebäudes sind die 1960 von Alfredo Zalce, einem einheimischen Künstler, geschaffenen Wandmalereien am Hauptreppenaufgang und in der Galerie der 1. Etage. Die drei Murales im Treppenhaus zeigen Szenen aus der Geschichte des Bundesstaates Michoacán. In der ersten Etage bilden die Wandbilder schöne Ansichten aus dem Bundesstaat sowie weitere Einzelheiten aus der Geschichte ab.
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Biblioteca Pública de de la Universidad Michoacána de San Nicolás de Hidalgo UMSNH
Der im historischen Zentrum von Morelia liegende ehemalige "Templo de la Compania de Jesús" beherbergt seit 1930 die öffentliche Bibliothek der Universität des Bundesstaats Michoacán. Die in Form eines lateinischen Kreuzes mit rosafarbenen Steinen gebaute Barockkirche wurde in den Jahren 1660 bis 1695 für das angrenzende Jesuitenkolleg (Palacio Clavijero) errichtet. Die Fassade wird von Reliefs zu unterschiedlichen Themenkreisen geprägt. Im Inneren des Bauwerks findet man an der Gewölbedecke, der Kuppel, der Apsis und der Empore Reste der neoklassizistischen Freskenmalereien aus dem 19. Jahrhundert. Im Zuge der Umwidmung in eine Bibliothek mussten die Malereien an den Wänden den Buchregalen weichen.
Kunsthistorisch bedeutsam sind monumentale Wandgemälde (Murales) zu geschichtlichen Themen der amerikanischen Künstler Hollis Howard Holbrook, SC Schöneberg und R. Hansen aus den 50er Jahren.
Die Bibliothek betreut eine Sammlung von Literatur aus dem fünfzehnten bis zum frühen zwanzigsten Jahrhundert, die aus der Zusammenführung diverser öffentlicher und privater Bestände entstanden ist. Schwerpunkte liegen auf den Themen Theologie, Kirchengeschichte, Recht und Medizin.
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Día de Muertos
Am 1. und 2. November jeden Jahres (Allerheiligen und Allerseelen) wird in Patzcuaro und rund um den gleichnamigen See der Dia de Muertos, das Totenfest, gefeiert. Entgegen der Bezeichnung ist es eine fröhliche Feier, die auf eine Legende der Indigenas zurückgeht. Der Ablauf des Rituals, das von Ort zu Ort variieren kann, hängt deshalb in starkem Umfang mit den indianischen Wurzeln der Bewohner zusammen:
Während der ganzen Nacht sind zwischen Patzcuaro und den Inseln singende, festtagsmäßig gekleidete Menschen auf Booten, die mit Kerzen und Blumen geschmückt wurden, unterwegs. Über dem See schweben Weihrauchschwaden und die Kirchenglocken läuten unentwegt. Auf Holztabletts und Schalen - dekoriert mit Blumen und Girlanden - werden Früchte und Lebensmittel mitgeführt. Auf den Friedhöfen werden damit die Gräber geschmückt, um die Toten mit ihren Lieblingsspeisen, Alkoholika, Pan de muerto, Fotos und Spielzeug zu erfreuen.
Darüberhinaus tanzen die Menschen tagsüber auf den Plätzen und Straßen der Dörfer in bunten Kostümen mit schädelförmigen oder Teufelsmasken.
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Lago de Pátzcuaro
Der Pátzcuaro-See liegt etwa 65 km westlich der Stadt Morelia in einer von Vulkanen umgebenen Hügellandschaft 1.920 Meter über dem Meer. Das durchschnittlich fünf Meter tiefe Gewässer bedeckt eine Fläche von circa 130 qkm. Der See ist umgeben von ausgedehnten Feuchtgebieten mit einer dichten Sumpf-Vegetation, in der sich vielfältige Vogel-Kolonien angesiedelt haben. Im See gibt es sieben Inseln, von denen Janitzio die bekannteste ist.
Wegen des angenehmen Höhenklimas ist der See in den Sommermonaten das Ziel vieler Hauptstädter. Eine Besonderheit sind die "Schmetterlingsnetze", mit denen die Fischer ihren Fang aus dem Gewässer holen. Auf dem See können verschiedene Wassersportarten betrieben werden und kleine Schiffe laden zu Ausflugsfahrten ein. Boote setzen zur Insel Janitzio mitten im See über, auf der eine 40 m hohe Skulptur des Revolutionsführers José María Morelos y Pavón steht. Im Inneren des Denkmals führt eine Treppe bis in die geballte Faust, von wo man einen Panoramablick auf die Berglandschaft genießen kann. Am "Dia de los Muertos" bringen die Bewohner von Janitzio mit beleuchteten Booten ihren Toten über den See Blumen, Kerzen und Speisen auf den Friedhof.
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Agua Caliente
In der Nähe des Dorfes Agua Caliente, 23 km nördlich von Copan Ruinas, gibt es heiße Quellen gleichen Namens. Diese entspringen mit einer Temperatur von bis zu 83° Celsius am Fuß eines Vulkans und ergießen sich in einen kleinen Bach. Der gesamte Quellbereich ist in Dampfwolken gehüllt. Unterhalb dieser Quellen wurden in einem weiten Tal diverse Becken zum Baden angelegt, die von dem Bach gespeist werden. Umkleidemöglichkeiten, Duschen und Toiletten sowie ein Picnicplatz sind vorhenden.
Da die Grenze zu Guatemala ganz in der Nähe ist, eignet sich Agua Caliente bei einer Fahrt von Tical nach Copan auch als Zwischenstopp zur Entspannung.
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La Valentina
Das seit mehr als 15 Jahren bestehende "La Valentina" liegt in der zweiten Etage des Masarik Plaza Einkaufszentrums im Stadtteil Polanco. Es hat sich auf authentische mexikanische Küche (nueva cocina mexicana) spezialisiert. Die Gasträume, Restaurant- und Barbereich- erinnern mit ihren pastellfarbigen Stuckwänden, glänzenden Holzböden und Holzdecken sowie nostalgischen Möbeln an eine alte mexikanische Hacienda. Für gutes Wetter ist eine Außenterrasse vorhanden.
Als Vorspeisen gibt es Spezialitäten aus dem ganzen Land, wie Koriander-Suppe, Fisch-Tacos oder Panuchos Yucatecos (frittierte Tortillas mit Huhn oder Schwein im Yucatán-Stil). Highlights bei den Hauptspeisen sind Chalupas Poblanas aus Puebla, Pescado Esmeralda (gegrillter Fisch mit Limetten Sauce), Indios de la Ventana (Seebarsch oder Red Snapper mit einer milden Soße), Fische vom Grill im Veracuz-Stil,Mol Tamarindo (Huhn in Tamarindensauce) sowie Filete en pipián (Steak mit einer Sauce aus Kürbiskernen und fermentiertem Agavensaft).
Die Bar bietet eine Auswahl von Premium-Tequilas. Mexikanische Trios
und Mariachis bieten hier donnerstags und samstags Live-Musik.
Das Lokal ist täglich von 13.00 bis 2 Uhr geöffnet.
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Museo Nacional de Antropología
Das Museo Nacional de Antropología ist das Nationalmuseum von Mexiko City und ist innerhalb des Chapultepec Parks gelegen. Vor allem bedeutende archäologische und anthropologische Funde der frühen Epochen sind hier zu finden. Das Gebäude des Museums wurde von Pedro Ramírez Vázquez, Jorge Campuzano and Rafael Mijares im Jahr 1963 erschaffen. In den Gärten um das Museum selbst, kann man ebenfalls einige Ausstellungen besichtigen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise:
Dienstags bis Sonntags von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr
45 Pesos (ca. 3 Euro)
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Bosque de Chapultepec
Der "Bosque de Chapultepec" (Heuschreckenwald) ist mit einer Fläche von 9 qkm der größte Park von Mexiko-Stadt und deren wichtigstes Freizeit- und Kulturzentrum. Das Areal ist in drei Bereiche unterteilt:
Sektor 1 - In erster Linie wissenschaftliche und kulturelle Einrichtungen
Anthropologisches Museum, Museum Rufino Tamayo, Museum San Carlos, Museum für Moderne Kunst, Historisches Museum (im Castillo de Chapultepec), Museo Caracol, Wachsfigurenkabinett, Nationale Konzerthalle, Botanischer und Zoologischer Garten sowie der Lago Chapultepec mit dem Restaurant Casa del Lago.
Sektor 2 - In erster Linie Vergnügungs- und populärwissenschaftliche Einrichtungen
Papalote Museo del Niño (Museum für Kinder), Vergnügungspark "La Feria", Komplex Mexico Mágico mit Modellen mexikanischer Bauwerke, Museum der Naturgeschichte, Technologisches Museum sowie Gartenbereiche und die Präsidentenresidenz Los Pinos.
Sektor 3 - In erster Linie Ruhe- und Erholungsgebiet
Hauptattraktion sind die Wasserparks Marino Atlantis mit Delfinen und Seelöwen und La Ola mit Wellenbad und Wasserrutschen.
Die jeweiligen Öffnungszeiten können der Homepage entnommen werden.
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Museo Nacional de Historia - Castillo de Chapultepec
Das auf der höchsten Erhebung des Parks von Chapultepec liegende "Castillo de Chapultepec", ehemals Residenz von Kaiser Maximilian bzw. Präsidentenpalast, beherbergt seit 1944 das Museo Nacional de Historia. Das zweistöckige Barockgebäude entstand zwischen 1784 und 1787 und wurde zwischenzeitlich zum Historischen Baudenkmal erklärt.
Hauptthema der Ausstellung ist die Darstellung der Geschichte Mexikos von der Eroberung bis zur Verabschiedung der Verfassung von 1917. In den beiden Etagen mit 20 Sälen werden Objekte und Artikel ausgestellt, die die Geschichte von Mexiko illustrieren: Münzen, Skulpturen, Gemälde, Fotografien, Dokumente, Fahnen, Technologie, Fahrzeuge, Mobiliar und Kleidung. Gezeigt werden die Sammlungen in Räumen, die mit Historienmalereien von Juan O'Gorman, Eduardo Solares, David Alfaro Siqueiros, José Clemente Orozco und anderen zu unterschiedlichen Themen versehen sind. Wechselausstellungen, klassische Konzerte und sonstige Veranstaltungen im Auditorium vervollständigen das Museumsangebot. Zur Ergänzung gibt es eine Bibliothek, eine Videothek, eine Buchhandlung und ein Museumscafé.
Die Öffnungszeiten und Eintrittspreise können der Homepage entnommen werden.
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