Bewertung von celles im Detail
celles
Wien, Österreich93%
Die Main Street haben wir gleich nach dem Überwinden einer Serpentinenstraße befahren. Was auffiel, es herrschte buntes Leben auf den Straßen. Die Leute haben nach dem Vulkanausbruch vor über 10 Jahren wieder neuen Lebensmut gefunden. Auf einer Steinmauer stand auf einer aufgezeichneten Kapverdenfahne Continuamos juntos“ Machen wir gemeinsam weiter. Die Straße, die durch die grauen Aschenfelder führte, war eine reine Kopfsteinpflasterstraße. Es rumpelte sehr beim Befahren.
Unser Fahrer schwenkte kurz von der Main Street ab, um seiner Familie Erdnüsse zu bringen. Kurz darauf sehen wir die Schule der Stadt. Die Kinder spielten am Schulhof. Gleichzeitig wollten sie auch selbst gemachte Sachen verkaufen. Auffällig war, dass fast alle Häuser ein Flachdach hatten. Das einzige mit Spitzdach, war die Touristeninfo, die wie eine Hütte aus Kenia aussah.
Wir gingen vom einzigen Hotel, der Casa Marisa, in die Stadt gegangen. In der Casa muss man übernachten, wenn man auf den Pico do Fogo will. Sowas ist nicht an einem Tag machbar. Auch ein kleines Restaurant mit landestypischen Speisen ist vorhanden.
Die Straße ging bergauf. Einen Gehsteig gab es nicht. Der Zustand war nicht sehr gut und sie hatte viele Löcher. Auch mussten wir den Autos gekonnt ausweichen.
Um Farbe ins Leben zu bringen, wurden viele Häuser weiß bemalt und wirkten mit ihren blauen und grünen Türen fast karibisch. Wir trafen auf zwei spärlich ausgestatte Emma-Läden und eine Polizeistation. Die Menschen, die uns entgegen kamen, waren reserviert-freundlich. Die Kinder wollten alle mit uns reden. So viele Leute kommen ja nicht nach Cha.
Wo man glaubte, es gibt nichts, tauchte eine Weinkellerei auf. Nichts für uns aber ein paar Mitreisende haben Flaschen gekauft. Auch ein eigener Shop war vorhanden.
Der Ausblick auf den Pico ist omnipräsent. Die Häuser und die toten Bäume kontrastieren gut mit der Aschenlandschaft und dem mächtigen Vulkan.
Die einzige Kirche sah auch ziemlich wild aus. Ein weißes Gebäude, wo das Giebeldach fehlte. Um die drei Fenster der Hauptfront bröckelte die Farbe ab.
Ein Besuch der nichtalltäglichen Ansiedlung zahlt sich aus. Auch die sanften Hügeln auf der anderen Seite geben ein gutes Bild ab.
Main Street of Bangaeira10