blonde_lady
bei Dresden, Deutschland98%
1. Einleitung
Im September war ich mit meinem Mann auf der griechischen Insel Chios. Heute stelle ich euch das Hotel vor, das für zwei Wochen unser Zuhause war.
2. Buchung
Ursprünglich wollten wir auf Peloponnes Urlaub machen. Aufgrund der Brände haben wir dann aber kurzfristig umgebucht. Danke an Attika-Reisen für die umkomplizierte und kostenfreie Umbuchung. Bei unserem Stammreisebüro haben wir dieses Hotel innerhalb einer Pauschalreise gebucht. Somit waren die Flüge und das Hotel samt Frühstück unter Dach und Fach. Zudem haben wir uns gleich im Reisebüro dazu entschieden, einen Mietwagen für die komplette Urlaubszeit zu buchen. Da wir den Mietwagen am Flughafen übernehmen wollten, wurde uns der sonst übliche Transfer zum Hotel mit einem entsprechenden Betrag gutgeschrieben. Insgesamt haben wir für die Buchung 1.900 Euro bezahlt. Klingt für manchen User vielleicht zu viel.
3. Lage des Hotels
Das Hotel Grecian Castle liegt nur ca. 1 km vom Flughafen in Richtung Chios-Stadt entfernt. Jetzt werden sicher einige von euch aufschreien und denken, dass das doch viel zu nah am Flughafen ist. Da hier aber nur wenige Flugzeuge landen und starten, ist die geringe Nähe zum Flughafen absolut kein Problem. Für uns war es jedenfalls keins.
Das Hotel liegt direkt am Mittelmeer. Nur die Küstenstraße trennt es vom Wasser.
Zur Stadt Chios läuft man ca. 10 Minuten. Wir sind sehr oft dorthin gelaufen. Besonders am Abend fanden wir den Spaziergang schön.
Zum Strand geht man höchstens 5 Minuten vom Hotel aus. Dieser liegt direkt hinter der Küstenstraße, ist nicht sehr groß und total steinig. Ohne Badeschuhe würde ich mich nicht ins Meer wagen. Das Wasser sah immer sehr klar aus und war somit sicher zum Baden absolut geeignet. Wir haben hier allerdings nie gebadet. Dafür gibt es meiner Meinung nach auf der Insel Chios viel schönere und ruhigere Strände.
4. Hotel allgemein
Das Hotel besteht aus einem Haupthaus und vier Nebengebäuden. Alle bestehen nur aus Erdgeschoss und erster Etage. Insgesamt hat das Hotel Grecian Castle 51 Zimmer und 4 Suiten. Uns war es dieses mal auch wichtig, ein eher kleines Hotel zu buchen. Die riesigen Bettenburgen hatten wir genug gesehen und erlebt. Jetzt war Ruhe angesagt und Gemütlichkeit angesagt. Immerhin sind wir nicht mehr die jüngsten und Party ohne Ende brauchen wir schon lange nicht mehr.
Der Eingangs-/Rezeptionsberei ch ist mit alten Gegenständen, wie Truhen, Möbeln und Bildern bestückt. Ich kam mir vom ersten Betreten des Hotels an wie in einer anderen Zeit. Das Restaurant ist im Erdgeschoss und erstreckte sich auch über die Terrasse.
Die komplette Außenanlage des Hotels war sehr gepflegt. Die mit Sandsteinen gepflasterte Wege waren immer sehr sauber und passten auch wunderbar in das Gesamtbild. Entlang des Hauptweges standen reichlich Bäume und Sträucher, die zum Teil auch blühten, wie z. B. die Oleander. Alles machte einen sehr guten Eindruck.
Das Hotel Grecian Castle war früher mal eine Fabrik. Das hatten wir im Reisekatalog gelesen und das stimmt sogar. Vor vielen Jahren wurde hier Pasta produziert.
Einen Fahrstuhl gibt es im Haupthaus auch. Er kann allerdings nicht Unmengen von Leuten und Gepäck befördern.
Wer seine Papiere und Wertsachen wegschließen will, kann sich einen Safe für 2,50 Euro pro Tag mieten. Ist nicht ganz preiswert. Diese Safes befinden sich bei der Rezeption und stehen somit immer unter Kontrolle, da auch die Rezeption ständig besetzt war. Wir haben uns dieses Mal aber die Ausgabe gespart. Auch so ist uns nichts abhanden gekommen. Ich finde so und so, dass Chios eine sehr sichere Insel ist.
Es wird gewünscht, dass man den Zimmerschlüssel beim Verlassen des Hauses an der Rezeption abgibt. Schon aufgrund der Größe und des Gewichts des Schlüsselanhängers stellte sich für uns gar nicht die Frage, ob wir den Schlüssel lieber mitnehmen.
Im Hotel Grecian Castle werden alle gängigen Kreditkarten akzeptiert.
Ich denke, dass das Hotel für Familien mit Kindern weniger geeignet ist. Im Hotel bzw. im gesamten Objekt gibt es keine Spielmöglichkeit für Kinder.
Ich habe mir auch die Frage gestellt, ob das Hotel für Behinderte geeignet ist. Ich denke, Behinderte, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, haben spätestens bei der Benutzung des Bades große Probleme. Ob es behindertengerechte Zimmer gibt, kann ich leider nicht sagen. Ich hätte mal fragen können, habe es dann aber vergessen.
Das Hotel Grecian Castle ist auch bei den Einheimischen sehr beliebt. So finden hier auch gern mal Familienfeiern im Restaurant statt, von denen dann auch die Hotelgäste in Sachen Geräuschkulisse etwas haben. Wir haben eine solche Feier mitbekommen. Allerdings war diese kurz vor 01:00 Uhr beendet und das kann ich auch mal akzeptieren.
Als Gäste trifft man sonst in diesem Hotel auf Holländer, Belgier, Engländer und natürlich auf Deutsche. Wir hatten aber während unseres Aufenthalts keine Deutschen im Hotel getroffen.
Nun habe ich noch ein paar Daten für euch:
Grecian Castle
6, Leoforos Enossos
Chios-RG-82100 Hellas
Tel. 0030 22710 44740-42
Fax 0030 22710 44052
www.greciancastle.gr
infogreciancastle.gr
5. Zimmer/Bad
Das Zimmer samt Bad spielt natürlich immer eine große Rolle. Davon hängt es ab, ob man sich im Urlaub wohl fühlt. Ich stelle euch jetzt mal das Zimmer vor, in dem wir 14 Tage wohnten.
Kommt man zur Tür herein, steht man in einer Art Vorraum. Dort hatten wir links die Tür zum Bad und rechts einen großen Einbauschrank. Im Schrank konnten wir problemlos unsere ganzen Sachen verstauen. Kleiderbügel waren in ausreichender Anzahl vorhanden. Im Schrank fanden wir zudem zwei Decken und ein zusätzliches Kopfkissen, was wir auch nutzten.
Ein paar Schritte weiter standen wir im eigentlichen Doppelzimmer. Ich schätze mal, dass es ca. 16 m groß war. Unser Zimmer war wie folgt ausgestattet:
Doppelbett (mit einer großen Besucherritze)
Nachttische
Kleines Sofa (kann bei Bedarf als 3. Bett genutzt werden)
Schreibtisch mit eingebauter Minibar
Stuhl
Spiegel über dem Schreibtisch
Fernseher und Telefon
Weitere Ablagemöglichkeit
Das Bett war recht hart. Mich stört es normalerweise nicht, aber hier hatte ich manchmal leichte Rückenschmerzen. Das Bett bestand aus zwei zusammengeschobenen Einzelbetten und hatte deshalb eine gewaltige Besucherritze.
Das kleine Sofa sah durch den Bezug ein wenig unaufgeräumt aus. Wir gewöhnten uns aber schnell an den Anblick.
Die Minibar war gut gefüllt. Das war uns aber egal. Wir nahmen nie etwas heraus im Gegenteil wir legten unsere gekauften Lebensmittel noch mit rein. Wir verpflegten uns ja (außer Frühstück) selbst und so kauften wir immer was und verstauten es im Kühlschrank. Vom Hotel aus war es zwar nicht erwünscht, aber das war uns einfach egal. Ich denke schon, dass das Personal es bemerkt hat, immerhin wurde täglich kontrolliert, ob die Minibar nachgefüllt werden muss. Die Preise für die Getränke und das Knabberzeug fehlten bei uns. Da wir aber kein Interesse an diesen Dingen hatten, haben wir auch nicht nachgefragt.
Den Fernseher nutzten wir nicht. Es waren nämlich nur griechische Sender und ein englischer Sender zu bekommen. Zudem wollte die Fernbedienung nicht so, wie wir es gern hätten. Somit blieb der Fernseher für 14 Tage ausgeschaltet. Im nachhinein war das total klasse. Wir haben mal wieder mehr miteinander geredet und auch viel gelesen.
Eine Klimaanlage hatten wir auch im Zimmer. Wir waren erstaunt, dass diese anfangs sogar funktionierte. Laut Reisekatalog ist die Klimaanlage nämlich nur von Mitte Juni bis Mitte September in Betrieb. ES war wohl auch Ende September noch so warm für die Griechen, dass die Klimaanlage eingeschaltet blieb. Die Temperatur konnten wir im Zimmer so richtig gut regulieren. Es war nämlich wirklich ganz schön heiß und auch nachts kühlte es anfangs nicht so richtig ab. Ohne Klimaanlage hätten wir geschwitzt. Ab 01.10. wurde die Klimaanlage dann doch außer Betrieb genommen. O. k., wir konnten damit leben, denn auf einmal kühlten sich die Nächte ganz schön ab. So stand unserer Nachtruhe auch ohne Klimaanlage nichts im Weg.
Es war gut, dass wir uns bei der Buchung des Hotels für ein Zimmer mit Balkon entschieden hatten. Obwohl der Balkon nicht gerade riesig war, haben wir ihn täglich genutzt. Der Balkon war ca. 1 m x 2,5 m und mit einem Tisch und zwei Stühlen bestückt. Er hatte ein schmiedeeisernes Geländer, an dem ich wunderbar meine mitgebrachte Wäscheleine befestigen konnte.
Die Balkontür bestand aus einer äußeren mit Fliegengitter und einer inneren verglasten Tür. Dank Fliegengitter konnten wir die innere Tür vor allem in den Nächten geöffnet lassen. So hatten wir stets frische Luft, ohne Besuch von ungebetenen Gäste zu bekommen. Es gab nämlich auch Mücken auf Chios.
Die Zimmer mit Balkon waren von der Lage her auch wesentlich besser, als die Zimmer ohne Balkon. Wir schauten auf die gepflegte Anlage, wogegen die Zimmer ohne Balkon mit Blick auf eine Baustelle waren. Na ja, und dort sah es natürlich nicht so toll aus.
Das Bad war leider nicht sehr geräumig und machte auch nicht den besten Eindruck. Von der Größe her denke ich, dass wir mit 4 m auskommen mussten. Uns standen Dusche, Toilette, Waschbecken, Spiegel und wenige Ablageflächen zur Verfügung. Einen Fön gab es auch. Er hatte nicht die größte Leistung, aber für meine kurzen Haare hat er genügt. Dann hatten wir auch am Waschbecken und in der Dusche je einen Spender mit Flüssigseife bzw. Duschgel. Das Duschgel haben wir nicht genutzt, da es nicht so ganz unseren Bedürfnissen entsprach.
Außer der Dusche sahen die Gegenstände recht neu und ordentlich aus. Die Dusche hatte aber ganz sicher schon bessere Zeiten erlebt. Sie war nur mit einem Duschvorhang versehen, der an einer Stange hing, bei der ich immer dachte, dass sie nicht mehr lang hält. Die Fliesen um die Dusche herum hatten auch schon gelitten. Heißes Wasser gab es immer. Allerdings verlangte das richtige Mischungsverhältnis von kalten und warmen Wasser ein gewisses Fingerspitzengefühl. Ich habe es kaum geschafft, die für mich richtige und angenehmste Wassertemperatur zu finden.
6. Reinigung
Zimmer und Bad wurden täglich gereinigt. Anfangs sah es auch so aus, als würde diese Reinigung sehr gründlich erfolgen. Nach und nach hatte ich aber den Eindruck, dass sich das Reinigungspersonal immer oberflächlicher damit beschäftigt. Es soll aber nicht heißen, dass das Zimmer am Ende unseres Aufenthalts total verdreckt war. Immerhin ging das Zimmermädchen täglich mit dem Wischmopp durch Zimmer und Bad. Ich hätte mir aber schon gewünscht, dass gewisse Stellen im Zimmer auch mal gereinigt werden. Wir hatten unter dem Schreibtisch, direkt neben der eingebauten Minibar einen Papierkorb, der auch täglich geleert wurde. Allerdings waren an der Außenseite der Minibar so einige Flecken, die sicher schnell mit einem feuchten Tuch zu entfernen gewesen wären.
Die Dusche wurde mindestens einen Tag gar nicht gereinigt. Das muss nun wirklich nicht sein. Auch das Toilettenbecken, am hinteren Teil der Toilettenbrille, wurde nicht so richtig sauber gemacht. So was finde ich ekelig und doch etwa ärgerlich.
Dagegen haben wir jeden Tag frische Dusch- und Handtücher erhalten, obwohl wir fast nie die einmal benutzten Tücher auf den Boden gelegt haben, so wie es im allgemeinen üblich ist, wenn man frische Handtücher wünscht. Die Bettwäsche wurde auch fast jeden Tag gewechselt. Muss das denn wirklich sein?? Ich denke nicht. Immerhin ist Wasser besonders auf einer Insel sehr kostbar.
Der Rest des Hotels wurde täglich und auch gründlich gesäubert.
7. Frühstück
Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag. Wenn diese Mahlzeit zu meiner Zufriedenheit verläuft, ist der Tag schon mal gerettet. Aus folgendem Angebot konnten wir täglich wählen:
Kaffe oder Tee
Wir sind Kaffeetrinker und der Kaffee im Grecian Castle schmeckte gar nicht mal so
schlecht.
Zwei bis drei verschiedene Säfte
Wir haben immer Orangensaft getrunken. Auch dieser war ganz gut. Er wurde nicht verdünnt, kam direkt aus der Packung hatte sicher einen hohen Fruchtgehalt.
Wasser
Milch
Gurken, Tomaten, Oliven
Ca. 3 verschiedene Sorten Wurst
Diese hatten sogar einen recht guten Geschmack. Ich habe regelmäßig Wurst gegessen.
Schnittkäse, Feta und Halloumi
Feta und Schnittkäse waren tadellos und immer wieder mal anders angerichtet. Halloumi ist absolut nicht mein Fall und habe ihn deshalb auch nicht probiert.
Quark und Früchtemischung
Diese Früchtemischung kam sicher aus der Dose. Das war uns aber egal, da wir so etwas eher selten essen. Ich habe aber gesehen, dass andere Gäste es gegessen haben, muss also gut gewesen sein.
Verschiedene Sorten Brot und Toast
Das Weißbrot war stets ganz frisch. Man musste es selbst schneiden. Für den Toast stand ein Toaster bereit, den wir auch rege genutzt haben.
7 verschiedene Sorten Gelees und Marmeladen
Ich bin nicht so der Fan von süßen Dingen zum Frühstück, aber die Marmeladen und Gelees habe ich trotzdem probiert und fand sie sehr lecker.
Spiegeleier, Omelett, gekochte Eier
Da gab es keine Beanstandungen. Die Omeletts waren fast täglich anders zubereitet, mal mit Käse, dann mit Champignons oder auch mit Kräutern und Schinken. Es war immer richtig lecker. Spiegeleier und gekochte Eier waren natürlich auch gut.
Kleine heiße Würstchen und Schinken
Eine Vielzahl von verschiedenen süßen Teilchen
Etwas frisches Obst gab es auch, aber nicht täglich.
Zum Frühstück kann ich wirklich nichts Negatives berichten. Der Kaffee wurde zügig nachgeschenkt, sofern man es wünschte.
Das Frühstück gab es immer von 07:30 Uhr bis 10:00 Uhr im Restaurant. Wer wollte, konnte natürlich auch auf der Terrasse sitzen und die Morgensonne genießen.
8. Pool
Einen Pool gibt es im Hotel Grecian Castle auch. Er ist ca. 8 m x 15 m groß, von 1,30 m bis 3,3 m tief und besitzt sogar ein Sprungbrett. Der Poll grenzt an die Terrasse des Restaurants. Es gibt ca. 40 Liegen und ca. 20 Sonnenschirme, natürlich kostenlos. Auf mich machte der Poll einen sauberen Eindruck. Da wir außerhalb der Saison dort waren, war stets genügend Platz für uns am Pool. Besser gesagt, hatten wir den Pool sogar für uns ganz allein, als wir uns dort an zwei Nachmittagen niedergelassen hatten. Handtücher kann man sich an der Rezeption ausleihen, für die man normalerweise eine Kaution von 10 Euro bezahlen muss. Wir bekamen die Handtücher aber einfach so. Es lag vielleicht daran, dass das Hotel nur schwach belegt war und außer uns niemand an und in den Pool wollte. Wir fühlten uns am und im Pool jedenfalls wohl.
9. Check-In/Check-Out
Als wir im Hotel ankamen, war es schon recht spät. Wir wurden an der Rezeption freundlich begrüßt. Wir gaben unseren Hotel-Voucher ab, unterschrieben die Hotelanmeldung, hinterließen unsere Pässe, damit die Anmeldung vom Personal ausgefüllt werden kann und schon bekamen wir den Zimmerschlüssel. Der Check-In war eine unkomplizierte Sache von fünf Minuten.
Hotelausweise gibt es im Hotel Grecian Castle nicht.
Unsere Pässe bekamen wir noch am selben Abend zurück.
Einchecken kann man in diesem Hotel ab 13:00 Uhr.
Das Hotelzimmer muss am Abreisetag bis 11:00 Uhr geräumt sein. Gegen eine gewisse Gebühr kann man aber noch bis 18:00 Uhr im Zimmer bleiben.
Für uns stellte sich diese Frage nicht, da wir um 05:45 am Flughafen sein mussten.
In der Zeit von 07:00 Uhr bis 23:00 Uhr kann man noch offene Rechnungen an der Rezeption bezahlen. Wir mussten also am Vorabend der Abreise schon mal alles klären. Wobei es nichts zu klären gab, da wir weder offene Restaurantrechnungen noch uns aus der Minibar bedient hatten. Der Check-Out ging noch viel schneller als der Check-In. Nicht einmal eine Minute haben wir benötigt. Total unkompliziert. Herrlich! Den Schlüssel gaben wir am nächsten Morgen einfach an der Rezeption ab und fuhren zum Flughafen.
10. Sonstiges
Das Personal des Hotels Grecian Castle war immer freundlich, dabei aber nicht aufdringlich, eher zurückhaltend im positiven Sinn.
Mit Deutsch kommt man in diesem Hotel (wie auch auf der ganzen Insel) nicht weit. Entweder man spricht griechisch oder englisch.
Am letzten Abend haben wir im hoteleigenen Restaurant gegessen. Es war lecker und wesentlich preiswerter, als wir dachten. Es wird zwar nicht griechisch, sondern mehr italienisch gekocht, aber das war uns egal. Es gibt einige Pastagerichte. Das liegt vielleicht daran, dass das Hotel früher eben mal eine Pastafabrik war.
Die Portionen waren ordentlich. Wir wurden im angemessenen Zeitrahmen bedient. Selbst der Wein ist dort nicht zu teuer. Ich kann auf jeden Fall einen oder mehrere Abende im Restaurant empfehlen.
11. Fazit
Ich bin froh, dass wir uns für dieses Hotel entschieden hatten. Wir haben uns hier wohlgefühlt. Die Größe des Hotels war für uns absolut passend. Fast alles hat hier im Grecian Castle gestimmt. Wenn das Bad noch besser gereinigt worden wäre und die Fliesen sowie die Dusche von besserer Qualität wären, würde ich die volle Punktzahl geben. So bekommt das Hotel Grecian Castle 4 Punkte von mir. Ich empfehle es allen, die ohne Kinder reisen. Kinder würden sich hier sich langweiligen.
Vielen Dank für euer Interesse.
blonde_lady