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Bahnhof Blankenheim - Wald
Der Bahnhof Blankenheim (Wald) liegt etwa 6 Kilometer abseits des Ortes Blankenheim im Deutsch - Belgischen Naturpark. Die Eifelbahn Köln - Euskirchen - Gerolstein - Trier hält seit 1913 an dem Bahnhof, heute im Stundentakt. Vom Bahnhof aus kann mit mit dem Bus in die verschiedenen Stadtteile Blankenheims fahren.
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Burgruine Gollenfels
Die Burg Gollenfels wurde im 10. oder 11. Jahrhundert teilweise auf den Grundmauern eines ehemaligen Römerlagers errichtet und 1614 von spanischen Truppen zerstört. 1619 wurde die Burg wieder aufgebaut und ein Wohnhaus sowie ein Denkmal für den preußischen Leutnant von Gauvain hinzugefügt.
Sie liegt am Rande des Soonwalds über dem Guldenbachtal auf dem Gollenfels und gegenüber der Stromburg.
Seit dem Zweiten Weltkrieg ist sie nicht mehr bewohnt und teilweise verfallen. Das Außengelände ist zugänglich, die Burg kann nicht besichtigt werden. Sie befindet sich in Privatbesitz.
Einer Legende nach soll soll Michael Praetorius, der damalige Hauslehrer derer von Stein-Kallenfels, 1595 hier das Weihnachtslied "Es ist ein Ros entsprungen" gedichtet haben.
Eine Sage erzählt, dass am Guldenbach Zwerge gewohnt hätten, die den Menschen ab und zu einen kleinen Goldklumpen in den Bach geworfen hätten. Als die Menschen aber so habgierig geworden seien, dass sie die Wohnung der Zwerge durchsucht hätten, wären sie auf und davon. Die Burgruine Gollenfels liegt am Rheinischen Sagenweg.
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Stromburg
Die Stromburg bei Stromberg im Hunsrück entstand vermutlich im 11. Jahrhundert und wurde 1056 erstmals urkundlich erwähnt. Anfang des 12. Jahrhunderts wurde sie zerstört und unter dem Namen Stromburg vom Pfalzgrafen wieder aufgebaut. Sie liegt oberhalb der Gemeinde Stromberg und befindet sich auf einem langgestreckten Bergsporn am Rande des Soonwalds.
Hans Michael Elias von Obentraut, geboren am 2. Oktober 1574, verlebte seine Kindheit auf der Burg, die sein Vater verwaltete. 1618 zog er mit 500 Mann kurpfälzischer Kavallerie in den Dreißigjährigen Krieg und schlug eine für den Kaiser eingesetzte spanische Reitertruppe vernichtend. 1622 siegte er gegen General Tilly und 1625 kämpfte er westlich von Hannover erneut gegen ihn. Michel wurde tödlich verletzt, als eine feindliche Kugel seine Brust traf. Feldherr Tilly ließ sofort das Gefecht stoppen und ehrte den Sterbenden, indem er ihn aufsuchte. Hans Michael Elias von Obentraut wurde der "Deutsche Michel" genannt, wobei den Namen zuerst die Spanier aufbrachten.
Einer Sage nach soll der letzte Angriff so überraschend und im Morgengrauen erfolgt sein, dass Michael von Obentraut sich ohne Helm, sofort in den Kampf stürzend, nur mit einem Stiefel und noch mit der Schlafmütze auf seinem Kopf bekleidet gewesen sein soll. Hiervon könnte das Bild des "Deutschen Michel" als spießiger und schlafmütziger Deutscher entstanden sein, das bis heute, die Tatsachen verkennend, erhalten geblieben ist.
Die Stromburg liegt am Rheinischen Sagenweg.
Während der Orléanschen Erbfolgekriege wurde die Burg 1689 zerstört.
In den Jahren 1977 bis 1981 wurde die Burgruine teilweise saniert. Sie wurde zum Burghotel erweitert und beherbergt heute Johann Lafer's Feinschmeckerestaurant Stromburg.
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Burg Nassau
Die Burg Nassau erhebt sich auf der höchsten Stelle des Berges und ist daher eine Gipfelburg. Sie wurde um 1100 von den Herren von Laurenburg neben der Stelle eines alten Handelsweges zwischen Mainz und Koblenz auf nachweislich fremdem Grund errichtet.
1159 erhandelten sie sich den Burgberg als Lehen und nannten sich nun Grafen von Nassau. Zu dieser Zeit wurde die Burg neu erbaut; von der ursprünglichen Burg ist nichts erhalten.
Als Stammburg eines weit verzweigten Nassauer Hofes stand sie anteilsmäßig allen Linien zur Verfügung. Etwa 150 Jahre später wurde sie als Residenz nicht mehr genutzt.
Im Jahre 1816 übernahm, der Legende nach, der 24jährige Herzog Wilhelm I die Verantwortung für das Herzogtum Nassau, da sein Vater tödlich verunglückt war. Er ermöglichte jungen Männern seines Herzogtums ein Studium in Hannover, indem er entsprechende Verträge abschloss.
Der Sage nach entstand der Begriff "Nassauern" dadurch, dass der Graf Wilhelm I von Nassau im Vertrag mit der Uni Hannover vereinbart hatte, dass die Studenten aus Nassau am "Freitisch" teilnehmen durften, also kostenlos verköstigt wurden. Immer dann, wenn einer der Nassauer Studenten nicht anwesend war, rückte schnell ein anderer Student (Nicht -Nassauer) nach und gab sich als Nassauer Student aus, um für sein Essen nicht zahlen zu müssen. Nassauer im Sinne von "sich Freihalten lassen" sind also die Nicht- Nassauer gewesen.
Die Burg Nassau liegt am Rheinischen Sagenweg.
Zwischen 1970 und 1982 wurde die Burg renoviert. Der fünfeckige Bergfried stammt aus gotischer Zeit und wurde ebenfalls umfassend nach dem Vorbild seiner spätmittelalterlichen Ansicht renoviert. Er hat in der Mitte der Hofseite einen angebauten Treppenturm und ist heute frei besteigbar (keine Eintrittsgebühren). Parkplätze sind vorhanden. Es gibt ein Burgcafé, Übernachtungen auf der Burg sind jedoch nicht möglich.
Öffnungszeiten des Burgcafés:
donnerstags und freitags 17:30 - 23:00 Uhr
samstags 17:00 - 23:00 Uhr
sonn- und feiertags von 11:30 - 23:00 Uhr
oder nach Absprache
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Gasthaus Dockendorff
Das Gasthaus besitzt neben der Speisegaststätte auch einen Wein- und Biergarten. Hier wird deutsche Küche geboten. Spezialitäten sind regionale Gerichte wie "Finsel" oder auch Bratkartoffeln von Kartoffeln aus eigenem Anbau.
Für Feiern steht eine Kapazität für bis zu 50 Personen zur Verfügung. Im Sommer werden bei schönem Wetter im Freien zusätzliche Tische und Stühle aufgebaut.
Das Gasthaus wird auf dem Ellerbach-Gräfenbachtal-Radwanderweg von Bad Kreuznach aus nach etwa einer Stunde erreicht.
Öffnungszeiten: täglich (außer montags und donnerstags) ab 17.00 Uhr (sonntags ab 10.00 Uhr.
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Basilika Sankt Salvator
1721 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen. Sie steht zum Teil auf der Ruine der Abtei Prüm, die zum Baubeginn bereits 1.000 Jahre gewesen ist. 1730 weihte man die Kirche ein, aber die komplette Vollendung des Kirchenbaus sollte erst zwischen 1908 bis 1912 erfolgen. 1950 erhielt die Kirche von Papst Pius XII. den Titel einer "Basilika minor". Zu besichtigen sind in der Basilika unter anderem das Grab von Kaiser Lothar, einen Reliquienschrein mit Teilen der Sandalen Christi und ein Chorgestühl aus dem Jahr 1731.
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Freizeitbad Remagen
Das Freizeitbad Remagen verfügt über 3 Becken (Schwimm-, Plansch- und Spaß-, sowie Sprungbecken, je 25 Grad), eine 87m Riesenrutsche und einen Sprungturm (5-3-1m). Zum sportlichen Ausgleich kann man das Beachvolleyballfeld nutzen oder Tischtennis spielen.
Sonstiges:
- Kiosk
- Sitzterrasse
- Babywickelraum
- Fernsehraum
- Grillecke
Öffnungszeiten:
Vom 12. Mai bis 09. Sept.
Mo. 11:00 - 20:00 Uhr
Die - Fr. 9:00 - 20:00 Uhr
Sa/So/feiertags 9:00 - 19:00 Uhr
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Burg Sooneck
Die Burg Sooneck liegt in der Nähe des Ortes Niederheimbach im Unesco Welterbe "Oberes Mittelrheintal".
Der erste Bau stammt vermutlich aus dem 11. Jh. Nachdem die Burgherren sich wie Raubritter aufführten und sich den Zorn des rheinische Städtebundes zugezogen hatten, eroberten dessen Truppen die Burg und zerstörten sie. König Rudolf von Habsburg sprach 1290 ein Wiederaufbauverbot aus, das erst im Jahr 1349 durch Kaiser Karl IV. aufgehoben wurde.
Ab April 1346 begann der Wiederaufbau durch den Ritter Johann Marschall. 1553 starb das Geschlecht von Waldeck aus und die Burg verfiel wieder, bis sie 1689 von französischen Truppen gesprengt wurde. Der preußische Kronprinz Friedrich Wilhem IV und seine drei Brüder kauften die Burg 1834 und ließen bis 1861 wieder aufbauen.
Nach dem ersten Weltkrieg fiel sie an das Land Rheinland-Pfalz, das sie bis heute für die Öffentlichkeit zugänglich hält. Sie ist allerdings nur mit Führung zu besichtigen.
Öffnungszeiten: 1.April - 30. September, 9:00 bis 18:00 Uhr, 1. Oktober - 31.März, 9:00 - 17:00 Uhr. Im Dezember und an jedem ersten Werktag der Woche bleibt die Burg geschlossen.
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Klapperjungenlauf am Neutor
Jedes Jahr in der Karwoche schweigen wegen des bevorstehenden Todes Christi die Kirchenglocken zwischen Gründonnerstag und Karsamstag. Im Volksmund heißt es dazu, die Glocken seien nach Rom geflogen.
Klapperjungen und heute auch Klappermädchen übernehmen die Funktion der Kirchenglocken und klappern an diesen Tagen durch die Straßen. Mit dem letzten Klappern vor der Ostermesse sammeln die Klapperjungen für ihren Einsatz und klingeln an allen Haustüren. Sie erhalten neben Süßigkeiten auch Geld.
Die Klapperläufe der "Bunten Stadt" Linz beginnen immer am Neutor.Hier ist den Klapperjungen ein Denkmal gesetzt worden. Die Linzer Künstlerin Inge Heim schuf einen Klapperjungen aus Bronze, der im Neutor aufgestellt wurde. Diese Figur und der Brauch des Klapperns befinden sich am Rheinischen Sagenweg.
Für den österlichen Brauch des "Klapperns" wurden von der Stadt Holzklappern angeschafft, die sich Kinder und Jugendliche vorher beim Rathaus ausleihen können.
Für die Klapperläufe durch die Stadt gelten folgende Zeiten (Angeluszeiten):
Karfreitag 6:00 Uhr, 12:00 Uhr, 18:00 Uhr,
Karsamstag, 6:00 Uhr, 12:00 Uhr, 18:00 Uhr,
Treffpunkt ist jeweils das Neutor.
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Biewer
Der Stadtteil Biewer ist einer von insgesamt 19 Bezirken der Stadt Trier. Dieses Viertel liegt an der Mündung des Biewerbaches in die Mosel, nördlich der Innenstadt. Die erste urkundliche Erwähnung von Biewer kam im Jahre 929 vor, wobei archäologische Funde ein früheres Jahr der Besiedlung vermuten lassen. Zur Infrastruktur zählen mehrere Schulen und Vereine. Ein alljährlich stattfindendes Event ist der Schärensprung, am Fastnachtsdienstag. Ein sehenswertes Ausflugsziel ist das Falsche Biewertal, nur wenige Kilometer entfernt. Weitere Informationen können der Homepage entnommen werden.
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