Bewertung von Klopsie im Detail
Klopsie
Bielefeld, Deutschland99%
1. Ein paar Fakten:
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Der Goldene Reiter“ gilt auch heute noch als eines der Wahrzeichen Dresdens und das gute Stück (die Figur) wurde bereits in den Jahren zwischen 1732 und 1734 von Ludwig Wiedemann erschaffen. Als Material wurde damals noch Kupfer verwendet und dann anschließend noch Feuer vergoldet.
Auch der Sockel stammt aus dem Jahre 1735 und zwar hat diesen Longuelune entworfenen. Ein Jahr später wurde dann das Denkmal enthüllt. Es erfolgte im Jahr 1884 eine Restaurierung und während des 2. Weltkrieges hat man dann das Denkmal zerlegt und woanders untergebracht. Erst in den Jahren zwischen 1953 und 1956 wurde es wieder zusammen gebaut und im Jahre 1965 erfolgte ein Überzug mit Blattgold. Vor knapp 10 Jahren gab es dann die letzte Restaurierung. Soweit die reinen Zahlen und Fakten und dann wollen wir mal schauen, ob es mir ein bisschen gefallen hat.
2. Wie hat es mir gefallen?
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Wie bereits zu Beginn erwähnt, haben wir die Skulptur bereits auf unserer Stadtrundfahrt gesehen und aus dem Doppeldeckerbus heraus wirkte sie schon ganz imposant. Besonders der goldene Überzeug leuchtete und strahlte extrem grell im Sonnenlicht. Da hat man aber auf jeden Fall eine dicke Schicht aufgelegt und hier wurde nicht gekleckert sondern wirklich ordentlich geklotzt.
Wir haben uns ja dem Goldenen Reiter aus Richtung Neustädter Markthalle genähert und auf dem ersten Blick ist der Platz rund um die Skulptur eher nicht besonders einladend. Halt viel Beton und so gut wie überhaupt keine grünen Flächen. Es gibt einen Brunnen, in dem sich aber leider kein Wasser befand. Das mag im Sommer vielleicht ein wenig netter sein. Um den Platz herum herrscht dann auch noch relativ viel Verkehr und die Straßenbahn fährt auch in regelmäßigen Abständen hin und her. Da hab ich schon Plätze gesehen, die eindeutig mehr Flair besitzen.
Zurück zur Skulptur und diese ist wirklich richtig gut gelungen. Es handelt sich übrigens bei dem Reiter um den sächsischen Kurfürsten und polnischen König August den Starken und er sitzt auf einem prächtigen Pferd. Klar, sonst hieße das ganze ja wohl auch kaum Reiterstandbild oder? Also, August reitet in seiner römischen Rüstung in Richtung Polen und er wird auf jeden Fall überdimensional groß dargestellt. Besonders gut hat mir dann auch noch der Sockel gefallen und zwar ist dieser in dunkel gehalten und mit einer Innschrift versehen. Ein Fotomotiv ist das ganze auf jeden Fall wert, gerade bei Sonnenschein und darüber konnten wir uns an diesem Wochenende auf keinen Fall beschweren.
Wie bedeutend diese Statue anscheinend für Dresden ist, kann man unter anderem auch daran sehen, dass nach ihr Preise benannt werden. Da hätten wir zum Beispiel eine Auszeichnung beim Dresdner Filmfest. Da Dresden natürlich jede Menge hochkarätiger Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, würde ich persönlich das Reiterstandbild nur so als mittelmäßig bezeichnen. Wenn man sich also gerade mal in der Gegend befindet, dann kann man gerne einen Blick darauf werfen und das ganze Gold bewundern, aber extra dorthin fahren, würde ich nun nicht zwingend empfehlen.
3. Mein Fazit:
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Abschließend kann ich Euch das Reiterstandbild Goldener Reiter“ in Dresden durchaus für einen Abstecher empfehlen. Die Restaurierung ist auf jeden Fall eindrucksvoll gelungen und die stattliche Statue ist definitiv absolut sehenswert. Mir persönlich hat die Umgebung und die Lage nicht so wirklich gut gefallen und aus diesem Grunde möchte ich für diese Sehenswürdigkeit insgesamt sieben Punkte vergeben.
Goldener Reiter7