Bewertung von Faramira im Detail
Faramira
Dresden, Deutschland80%
Im März 2009 hatte ich an einer Verlosung für einen Hotelgutschein -2 übernachten, 1 bezahlt- unter dem Motto: "Zu Gast in der eigenen City" teilgenommen und eine Übernachtung im Art´otel Dresden gewonnen. Das Citymanagement Dresdens organisierte diese Aktion, damit Dresdnern die Hotellerieszene vertrauter wird.
Von der Möglichkeit, in einem Design-Hotel übernachten zu können war ich fasziniert, da ich bislang immer nur Gutes von diesen ausgefallenen Fashion-Hotels in Hochglanzprospekten gelesen hatte.
Wir hatten zwar nur eine Nacht zur Verfügung, mussten jedoch diverse Bekleidung für Stadtführung und Abendprogramm mit dabei haben, also doch etwas umfangreicher packen. Somit reisten wir fast wie echte Touri´s an.
Das Gebäude des Art´otel Dresden ist recht markant. Die nahe Altstadt mit Zwinger und Semperoper ermöglichte dem Architekten sicherlich eine gute Kulisse, von der er sich unbedingt abheben wollte. Das ist gut gelungen, denn auf dem Dach des kegelförmig auslaufenden gläsernen Gebäudekomplex steht ein exzentrischer "Artefax" - ein überlebensgroßer nackter Mann aus Kupfer. Da ich von Gästen in Dresden oft nach dem Weg zu ihrem Hotel, das ´weiss nicht mehr´ heißt gefragt werde, wäre diese Figur mit den erhobenen Armen ein gutes Symbol, um sie in die richtige Richtung zu schicken. So ein Portier am Ende der Ostra-Allee hat weitreichende Bekanntheit.
Wir freuten uns, im großräumigen Empfangsbereich auf modernste Innenarchitektur schauen zu können. Die gläsernen Wände lassen die Sicht auf mehrere benachbarte Räumlichkeiten und höher gelegene Etagen zu. Die für alle zugänglichen Innenräume wirken somit vernetzt und wie ein riesiges Gewächshaus. Als Farbtupfer fällt zunächst die Rezeption ins Auge, die in strahlendem Gelb alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die 2 jungen Damen dahinter, waren als Page verkleidet und wirkten wie eine Art Kofferträger. Das unkomplizierte Aussehen ließ auf ebensolches einchecken schließen, was dann leider auch so geschah. Gern hätte ich erlebt, dass das Empfangspersonal mit netten Hinweisen und Gesten unseren Einzug nicht nur mechansich abwickelt. Das wäre dem Ambiente angemessener gewesen. Wenn schon exzentrisch, dann durch und durch, (kriegt jeder gute Friseur ja auch hin, dachte ich mir im Stillen). Darüber hinweg half ein Empfangsgetränk an der Bar.
Ein großer Fahrstuhl und geräumige Flure mit reichlich Kunstexponaten lassen ein Flanieren im Haus zu. Wir fanden uns gut zurecht und nun war die Neugierde auf den Designgenuss ungetrübt. Die Kunststücke sind zeitgenössisch und somit frei zugänglich für jede Art von Kritik.
Unser Zimmer machte einen noblen Eindruck. Ins Auge fiel sofort das Bett, weil es eine sehr dicke Matratze hatte. Es muss schon hohe Gäste gesehen haben, so erhaben wirkte es auf uns. Die restliche Einrichtung forderte uns dann allerdings heraus. Ins tolle Bad konnte man durch eine große Glasscheibe gucken. Nichts für prüde Leute, war meine Ansage und es dauerte etwas, bis wir hinter den Trick mit der Milchglasilumination gekommen waren. Als nächstes mußte der Schrank gefunden werden und eventuell der Fernseher. Bloss gut, das wir genügend Zeit hatten .....
Der Blick aus dem wandeinnehmenden Zimmerfenster war selbst für uns Dresdner einfach klasse. Unten fuhr geräuschlos die Straßenbahn vorbei, gegenüber war das Pressehaus mit seiner modernen Architektur zu sehen und als Kulisse die Dresdner Altstadt mit den berühmten Türmen. Das war Großstadtflair! Gern schreibe ich diese ersten Eindrücke einmal auf, weil sie ja immer wie im Flug vorbei gehen und durch anderes überdeckt werden.
Nach einem Hotelrundgang mit halbstündiger Kunstvisite, war es dann an der Zeit, die Badezimmerausstattung zu beanspruchen. Ein hochwertiges Dusch-, Haarschampoo- und Cremeset machte einen verlockenden Eindruck und den Duschgang zum Genuss. Der Abend fing gut an und endete nach einem Besuch des Pantomimentheaters auf der höchsten jemals benutzten Matratze.
Am Morgen dann ging ich mit hoher Erwartung um 7.30 Uhr zum Frühstück hinab und fand u.a. eine üppige Auswahl an Milchprodukten und Cerealien vor. In diverse Schalen verteilt, nahm ich dieses samt Morgenkaffee mit auf das Zimmer. Wir hatten ja keine Eile und somit Gelegenheit zum 1. und 2. Frühstück. Das letztere verlief auch ausgiebig, bis 11.00 Uhr wurde frisch nachgelegt. Auf den Tischen standen weisse Lilien und auf dem Büffet thronte ein großes Arrangement dieser magischen Blumen. Ein würdevoller Tagesbeginn war für uns der Aufenthalt im Frühstücksrestaurant.
Da wir kein romantisches und familiengeführtes Hotel erwartet hatten, waren wir angenehm beeindruckt vom Flair und der Organisation. Es macht frisch und einen jugendlichen Eindruck, es ist nichts konservatives für Allerweltsreisende. Wir bedanken uns für das Erlebnis!
art'otel dresden9
Einzelbewertung
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Zimmer
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Größe
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Sauberkeit
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Ausstattung
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Zustand (gut erhalten etc.)
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Design/ Flair Zimmer
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Ausblick
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Zimmerservice
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Größe: reichlich großes Zweibettzimmer
Sauberkeit: tiptop
Ausstattung: modern gehalten, Baddesign sticht hervor durch frische Farben; Schrank hinter der Schreibtischwand versteckt ist klein; verspiegelte Lampen an Decke und Wand mit Dimmer sind nicht 08/15 ; schönes großes Fenster bei Bedarf mit extra Verdunklungsvorhang; sehr großes weiches Doppel-Bett
Zustand: neuwertig
Design: Mix aus exzentrischer Kunst und neutralem Mobilar
Ausblick: nachts schöner als am Tage wegen der Stadtbeleuchtung an Straße und Häusern
Zimmerservice: prima, Nähzeug benötigt und schnell gebracht worden.
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Hoteleinrichtungen
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Erscheinungsbild/ Architektur
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Atmosphäre/ Flair Lobby
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Gesamtzustand
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Rezeption/ Organisation
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Personal (Freundlichkeit/ Service)
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Publikum/ Gäste
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Business-Ausstattung
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Erscheinungsbild/ Architektur: modernes Stadthotel, eigenes Konzept
Atmosphäre/ Flair Lobby: dito, ein langer Aufenthalt im Hotel ist kein Problem wegen der Kunstexponate, die in allen Räumen und Gängen vorhanden sind
Gesamtzustand: top
Rezeption/ Organisation: schnelles Ein- und Auschecken möglich, überschaubare Zimmeranordnung
Personal (Freundlichkeit/ Service): an der Rezeption könnten mehr Hinweise gegeben werden, ansonsten o.k.
Publikum/ Gäste: meißtens Dienstreisende und Sightseer
Business-Ausstattung: großer Schreibtisch, Platz für Laptop und Schreibereien, W-LAN
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Essen und Trinken
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Vielfalt des Speisenangebots
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Qualität des Speiseangebots
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Getränkeangebot
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Atmosphäre Restaurant/ Speisesaal
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Bedienung/ Service
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Da wir Frühstück eingenommen haben, bezieht sich die Bewertung auch nur darauf.
Reichhaltig von gesund bis kalorienhaltig, warmes und kaltes Frühstücksangebot mit seriöser Bedienung. Das Mittagessen kann man sich danach sparen.
Durch die vielen frischen Blumen und die verglasten Wände war die Stimmung schon morgens munter.
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Lage und Umgebung
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Lage (Stadthotel)
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Verkehrsanbindung
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Einkaufsmöglichkeiten
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Kulturelle Angebote
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Nachtleben/ Ausgehmöglichkeiten
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Ruhige Lage (kein Baulärm etc.)
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Lage (Stadthotel): bis Bahnhof Mitte 10 min, Parkarea im Keller, Lage stimmt
Einkaufsmöglichkeiten: in 15 Minuten fußläufig bis zu den Einkaufsstraßen der gesamten Innenstadt
Kulturelle Angebote: Semperoper in 15 Minuten, Staatsschauspiel in 15 Minuten, Kulturpalast in 15 Minuten; Kongresscentrum in 15 Minuten etc.
Nachtleben/ Ausgehmöglichkeiten: Bars und Kneipen in der Nähe, nächste Nachtbar ist in der Münzgasse an der Frauenkirche
Ruhige Lage (kein Baulärm etc.): im Hotel und in den Zimmern war es wirklich sehr ruhig