Bewertung von celles im Detail
celles
Wien, Österreich90%
Dresden war unsere erste Stadt, die wir vor kurzem im Osten besucht hatten. Im Fernsehen sahen wir diese immer nur als Bombentrichter und waren dann sehr erstaunt, wie sie in altem Glanz erstrahlte. Das Hilton wird mit 5 Sternen geführt, was es vielleicht auch verdient. Meiner Meinung nach war es 4 Sterne.
Ich hab es , wie fast alle Hilton im Januray Sale für 99 Euro mit Frühstück bekommen. Heuer war das ein schlechterer Deal und es gab kein gratis Frühstück mehr dazu. Das Hotel war perfekt gelegen. Mit der S-Bahn ging es vom Flughafen zum Bahnhof. Anschließend mussten wir mit der Straßenbahn zirka 15 Minuten fahren. Der Bahnhof war ziemlich abgelegen.
Das Hotel war nochmals 10 Gehminuten von der Straßenbahnhaltestelle weg, einmal links an der Frauenkirche vorbei und schon sah ich in der Weite den Fürstenzug und den Eingang des Hilton mit dem großen, grauen Portal, wo Hilton in weiß drauf stand.
Wir kamen bei Nieselregen an. Um die Mittagszeit hatte man kein Zimmer fertig. Obwohl wir direkt bei Hilton gebucht hatten, Silver VIP waren, war der Empfang auch nicht so dolle. Nach einem Papierzettelwerk wollte man unsere Daten nochmals erfassen. Dann hätten wir angeblich ein Raucherzimmer haben wollen. Diese Information hatte ich aber schon vor 5 Jahren geändert. Wo sie diese uralte Weisheit her hatten, weiß ich nicht. In meinem Hiltonprofil stand nachweislich nur Nichtraucherzimmer drinnen. Der Check-In war sau lahm und wir mussten so 10 Minuten warten mit dem Ergebnis, dass wir so um 14 Uhr wiederkommen könnten. Nicht berühmt für ein 5 Sterne Hilton, aber so war es nun mal.
Wir zogen los und versuchten, mal die Umgebung zu erforschen. Wir wohnten einer Führung in der Frauenkirche bei und sahen uns noch etwas in der Altstadt um. Um 14:30 waren wir dann im Hotel und bekamen das Zimmer. Natürlich gab es keinerlei Upgrade, sondern nur Standard pur, aber das hatten wir auch so gebucht.
Die Lobby war sehr modern. Ich erinnere mich an den dünkleren Spannteppeich mit blauen und roten Elementen. Die Sitzlandschaften waren in Schwarz gehalten. Immer eine Couch und zwei Fauteuils und in der Mitte ein Couchtisch in Schwarz mit weißer Tischplatte. Als dezente Abtrennung steckte man mehrere, dicke Bambusstangen in hohe, schwarze und eckige Töpfe, die mit Kies gefüllt waren. Wir ließen die Koffer aus Verwahrungskammer holen und nahmen den Lift nach oben. Die befanden sich neben dem Rossini Restaurant. Auch das Bistro Frauenkirche war gleich in der Nähe.
Mit einem der beiden Lifte waren wir im Nu im 3.Stock. Wir hatten das Zimmer 3024. Es hatte mittlere Größe und war sauber. Wie wir das Zimmer betraten, lief schon der Flatscreen mit dem Hilton Begrüßungsschirm. Ein 16:9 Philips mit grauem Rahmen. Links davon stand ein TV_Guide und das aktuelle TV-Programm war griffbereit. Rechts vom Fernsehe fanden sich diverse Prospekte wieder.
Das Fernsehset mit grauer Fernbedienung stand auf einer Glasplatte der hellbraunen Kommode. Im linken Teil befand sich die Minibar, dazwischen zwei Glasregale mit der Hilton Mappe und rechts konnte man den kleinen Schrank selber verwenden. Links davon war der Kofferständer sehr praktisch angeordnet.
Der graue Teppichboden war sauber gepflegt. Die Betten waren durch ein Nachtkästchen getrennt. Sie waren sehr niedrig und sahen schlicht aus. Keine Überdecke, dafür alles weiße Bettwäsche. Die Hinterwand war sehr hoch und setzte sich aus drei Quadratkästchenreihen zusammen. Ich glaube, das war grüner Filz, es sah jedenfalls danach aus. Also vor lauter 5 Sterne teilten wir uns zu zweit ein Nachtkästchen. Das ist ziemlich ungewöhnlich, noch dazu wenn da gar nicht viel Platz mehr blieb. Das braune Kästchen hatte eine mittelbraune Rückwand, die in dieses Filzwand hinaufragte. Auf dem Kästchen befanden sich das Telefon und die Stehlampe, deren Fuß aus vier Glaskugeln bestand. Über dem Lampenschirm weiter oben an der Wand hingen drei Bilder mit weißem Hintergrund auf welchen jeweils braune Farne dargestellt wurden.
Die Ecke zum Fenster mit dem grauen Vorhang stand ein grüner Ottoman mit einem Rundtisch. Der hatte eine türkise Glasplatte mit transparentem Innenteil. Der braune Holzfuß mündete in eine Metallplatte. Den Ottoman kann ich getrost als bequem beschreiben.
Gleich gegenüber folgte der hellbraune Schreibtisch mit Glasplatte. Anscheinend meint man im Hilton dort, dass man auf Glas besonders bequem schreiben würde. Das ist nicht unbedingt richtig, aber schön sah es trotzdem aus. Rechts unter der Unterplatte aus Pressspan befanden sich eine kleine Schublade sowie nochmals darunter ein kleines Ablagefach. Auf der gleichen Seite stand in Reichweite der braune Papierkorb. Der dunkelbraune Bürosessel auf Rädern sollte eine ergonomische Form haben. Ich fand, dass er verbaut aussah.
Auf der rechten Seite stand auf dem Tisch eine graue Leselampe mit Schwenkarm. Der hohe Spiegel war auch recht praktisch und hatte einen braunen Rahmen. Zur Tür hin, hatten wir die Kaffee-Tee Ecke. Sie sah sehr gediegen aus, war beidseitig verspiegelt und die Anrichte hatte eine schwarze Unterplatte.
Das Badezimmer habe ich als sauber in Erinnerung. Der Waschtisch mit rosa Marmoroptik hatte einen großen Spiegel, der dreifach geknickt war. Der Mittelteil war groß und die rund um 20 Grad abgeknickten Teile waren wir Seitenspiegel. In der Mitte des Waschtischs war das weiße Becken versenkt. Es war von mittlere Größe. Rund um das war ausreichend Abstellfläche. Links vom Spiegel hing das Notfalltelefon. Darunter stand der silberne Papierkorb.
Die Wanne hatte eine Duschkombination mit einem elastischen Schlauch. Ringsum alles großflächig on Weiß gefliest und mit einer Plaxiglaswand vor Spritzern geschützt. Über dem WC war von der Wand weg ein massiver Haltegriff und eine Aushöhlung mit Papiertaschentüchern.
Wir verließen dann das Zimmer 3024 und schlossen die schneeweiße Türe mit goldenem Kartenschloss.
Hilton Dresden8