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Sankt Michael zu Bautzen
Sankt Michael entstand an dem Platz, wo der Sage nach während der Hussitenbelagerung von 1429 der Erzengel Michael erschien und den Bautzener Bewohnern bei der Verteidigung half. Hier errichtete man später eine Kapelle, die 1473 erstmals erwähnt wurde und heute einen Teil der Kirche darstellt. Zwischen 1621 und 1634 erweiterte man sie um den westlichen Teil und errichtete einen Turm an der Südseite.
Bei der Renovierung im 19. Jahrhundert beseitigte man die farbige Ausstattung, so dass lediglich nüchterne Neugotik blieb.
Seit 1619 ist sie Gemeindekirche der evangelischen Sorben der Stadt und der umliegenden Orte.
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Burghof
Das Restaurant "Burghof" findet man auf der Ortenburg im historischen Stadtkern von Bautzen. Die Gaststätte ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt: das Restaurant, eine Loungeecke, den Wintergarten und das Matthiaszimmer. Die Wände sind mit Malereien von historischen Bautzner Stadtansichten und Zeichen der verschiedenen Handwerksinnungen verziert. Bei entsprechendem Wetter lädt der Biergarten seine Gäste ein. Die Speisenkarte wird von regionaler und deutscher Hausmannskost bestimmt.
Öffnungszeiten:
Täglich ab 11.30 Uhr.
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Nicolaikirchenruine und -friedhof
Die Nicolaikirche wurde Anfang des 15. Jahrhunderts auf einen Felsvorsprung erbaut, etwa ab dem gleichen Zeitraum wurde auch der Nicolaifriedhof genutzt. Durch die Zerstörung der Kirche im Dreißigjährigen Krieg steht nur noch die Ruine, in dieser befindet sich noch heute eine kleine Kapelle mit den Gräbern von Domdekanen und Bischöfen. Seit 1745 wird auch der Innenraum der Ruine für Grabstellen genutzt. An der äußeren Front befindet sich eine Aussichtsplattform mit Blick in das Spreetal. Neben dem Friedhofseingang steht der Nicolai-Turm, auch als Pulverturm bekannt.
Öffnungszeiten für Friedhof und Ruine:
Januar und Dezember 08.00 - 16.00 Uhr, Februar und November 08.00 - 17.00 Uhr, März und Oktober 07.00 - 18.00 Uhr, April und September 07.00 - 19.00 Uhr, Mai, Juni, Juli und August 07.00 - 20.00 Uhr.
Kinder nur in Begleitung Erwachsener.
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Bautzner Senfstube
Das "1. Bautzner Senfrestaurant" findet man in der historischen Schloßstraße von Bautzen. Die Gaststube ist modern eingerichtet, mit Dekorationen und Bildern aus der Geschichte des Senfes verziert. Die Küche der Bautzner Senfstube bietet ein reichhaltiges Speisenangebot, ergänzt wird dies noch durch herzhafte Senfgerichte. Bei entsprechendem Wetter bietet die Terrasse Platz zum Entspannen und man kann dem geschäftigen Treiben auf der Schloßstraße zuschauen.
Geöffnet ist täglich ab 11.00 Uhr.
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Domschatzkammer
Die Domschatzkammer befindet sich im Domstift unmittelbar neben der Petrikirche. Im Jahre 1985 öffnete die Domschatzkammer erstmals ihre Pforten mit Ausstellungsstücken zur Geschichte des St. Petri Domes. Gezeigt werden liturgische Gefäße und Geräte, Gewänder und Textilien, Bilder und Skulpturen, Bücher sowie kostbare Gläser. So ist ein Tragaltar vom Niederrhein aus dem Jahre 1220, gefertigt in Limoger Emailtechnik, als ältestes Ausstellungsstück ausgewiesen.
Führungen und Besichtigungen des Domschatzes:
Montag bis Freitag von 10.00 - 12.00 Uhr und von 13.00 - 16.00 Uhr.
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Sorbisches Museum
Das Sorbische Museum befindet sich auf dem Burgplatz der Ortenburg von Bautzen. In diesem Museum erfahren die Besucher alles über die Geschichte, das Leben und die Kultur des sorbischen Volkes. Folgende Ausstellungen sind fester Bestandteil des Museums: Kultur und Lebensweise, sorbische Sprache, Literatur und sorbische bildende Kunst sowie ein Museumspädagotisches Kabinett. Ca. 23.000 Ausstellungsstücke werden in den Sammlungen des Museums betreut: Sammlung materieller Kultur, Textil- und Trachtensammlung, die Museumsbibliothek, Kunstsammlung und Fotografische Sammlung.
Öffnungszeiten:
April bis Oktober: Montag - Freitag 10.00 - 17.00 Uhr und Samstag - Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr,
November bis März: Montag - Freitag 10.00 - 16.00 Uhr und Samstag - Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr.
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Mönchshof zu Bautzen
Das historische Gasthaus "Mönchshof zu Bautzen", gelegen an der Burglehn, ist nach mittelalterlichem Vorbild eingerichtet. So tragen auch die verschiedenen Räumlichkeiten in Anlehnung an diese Zeit die entsprechenden Namen wie z.B.: Gesindestube, Ratsherrenstube, Klausur, Klosterküche, Studierstübchen und der Klostergarten. Die Speisen sind rustikal und herzhaft, meist nach regionalen Rezepturen zubereitet.
Öffnungszeiten:
Montag bis Donerstag 11.30 - 24.00 Uhr,
Freitag und Samstag 11.30 - 01.00 Uhr, Sonntag 11.30 - 23.00 Uhr,
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Bautz'ner Senfladen
Der Bautz'ner Senfladen versteht sich als Manufaktur und Museum. Er befindet sich in der Bautzener Innenstadt, gleich neben dem Bautzener Sankt Petri Dom.
Im Museum sieht man eine Orginal Biedermeier Ladenerinrichtung aus dem Jahre 1860. An dieser Theke kann man die steinvermahlenen Senfe probieren und kaufen.
Eine Original- Steinmühle mit einem Gewicht von 1300 kg kann in diesem Raum besichtigt werden. In den Vitrinen des Museums sind die Zutaten des Senfs ausgestellt. Hier kann man alles über die Herstellung erfahren und verschiedene Verpackungen des Senfs betrachten.
Ein Höhepunkt ist die Verkostung, bei der man jede Sorte probieren kann. Dazu gehören zum Beispiel steinvermahlener Preiseelber-, Orangen-, Feigen- oder auch Kümmelsenf. Eine Führung ist nach Voranmeldung ab 10 Personen möglich. Bei diser Führung werden alle Ausstellungsstücke erkärt und man bekommt einen Film über den Bautzener Senf zu sehen.
Mit Pkw ist das Senfmuseum sehr gut zu erreichen. Gebührenpflichtige Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Zu Fuß vom Bahnhof Bautzen ist es ein schöner Spaziergang durch die Bautzener Altstadt. Mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln fährt man zum Altmarkt und von dort sind es nur noch wenige Meter zum Museum.
Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 10:00 - 18:00 Uhr
Samstags 10:00 - 17:00 Uhr
Sonntags und an Feiertagen 11:00 - 17:00 Uhr
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Burg Kriebstein
Die Burg Kriebstein thront über der Zschopau auf einem von drei Seiten umflossenen steilem Felssporn. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1384, als sie Wohn- und Herrschaftssitz der Familie von Beerwalde war, zu deren Besitz die Städte Waldheim und Hartha gehörten. Die Ringburg mit ovalem Grundriss zählt zu den den am besten erhaltenen Burgen in Deutschland.
In ihrer über 650jährigen Geschichte hatte Burg Kriebstein über 30 Besitzer, daher ist die Anlage geprägt von Um- und Anbauten. Der größte Teil der Gebäude stammt aus der Zeit der Gotik, als Arnold von Westfalen mit den Erweiterungsarbeiten betraut war. Das Ensemble wird geprägt von dem insgesamt 45 m hohen Wohnturm mit seinen spätmittelalterlichen Erkertürmchen und dem Dachreiter.
Besichtigen kann man die Gotische Halle, die romanische Kapelle mit der Ausmalung aus dem 15. Jahrhundert, Zimmer von der Renaissance bis zur Neogotik, den Rittersaal, das Jagdzimmer und den großen Festsaal.
Außerdem werden regelmäßig Sonderausstellungen, Burgkonzerte sowie mittelalterliche Ritterspiele mit Ritteressen geboten. Die Termine kann man bei der Burgverwaltung oder im Fremdenverkehrsamt erfragen.
Auch Trauungen werden im Festsaal durchgeführt.
Öffnungszeiten:
11. Februar - April und November von 10.00 - 16.00 Uhr
Mai - Oktober wochentags von 9.00 - 17.00 Uhr
Sonnabend, Sonntag von 10.00 - 17.30 Uhr
Letzter Einlass 17.00 Uhr
Montag Ruhetag
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Rathaus Bautzen
Das Rathaus von Bautzen befindet sich im Zentrum der Bautzner Altstadt, es zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der 1000 jährigen Stadt. Begrenzt ist es südlich vom Hauptmarkt und nördlich vom Fleischmarkt, der Dom St. Petri befindet sich unmittelbar daneben. Die erste Erwähnung des Gebäudes reicht in das Jahr 1219 zurück, das heutige Aussehen des Rathauses stammt aus der Zeit 1729 / 32.
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