Bewertung von elfenblume im Detail
elfenblume
Deutschland96%
Schon bei dem ersten Blick von der Brühlschen Terrasse war ich begeistert von dieser Kirche. der barocke Sandsteinbau hat eine ungewöhnliche Außenansicht, jedenfalls kann ich mich nicht entsinnen, das ich sowas ähnliches schon gesehen habe. besonders von der Terrasse der Semperoper sieht man den Dachaufbau, der sich irgendwie spiralförmig über das Kirchenschiff schraubt. Darauf stehen in einem geordneten Abstand Heiligenfiguren, die 3,5 Meter hoch sind und insofern auch von unten gut zu erkennen sind.
Die vorderen Fassade mit dem darüber aufragenden Glockenturm kann ich einfach nur harmonisch nennen. Nischen und Säulen gliedern die Fassade und auch an der Seite sieht man viele dieser Dekorationselemente.
Ein bisschen zur Geschichte weil es da auch ungewöhnliche Details gibt. Das August der Starke diese Kirche bauen ließ, wohlgemerkt eine katholische, dürfte jedem bekannt sein. das er es aus Berechnung tat, nämlich um die polnische Krone zu bekommen, weiß sicher auch jedes Kind in Dresden. Wir Touristen bekamen es natürlich von der Stadtführerin erklärt. Auch den Blick hinüber zum italienischen Dörfchen lenkte sie. Der Baumeister war Italiener und brachte seinen Bautrupp sozusagen aus der Heimat mit. Diese mussten untergebracht und versorgt werden. Insofern war das Italienische Dörfchen damals eine Kantine.
Für die Innenbesichtigung war sie nicht zuständig, gab aber den Tipp, dass man links der Hauptfassade die offene Tür findet.
Nach der Führung durch die Oper nahmen wir die Gelegenheit war. Gleich wenn man eintritt hat man beim Blick nach links den Hauptaltar vor sich. Dominiert wird der Altar von dem über 9 Meter hohen Gemälde 'Christi Himmelfahrt'. Dabei hat man dann die bekannte Silbermannorgel über sich, so dass man den kopf schon tief in den Nacken legen muss. besser ist, man schaut nochmal von der anderen Seite.
Ich habe schon oft bei Kirchen einen Chorumlauf gesehen, doch hier geht ein Umlauf durch die ganze Kirche. Dieser Prozessionsumlauf musste angelegt werden, da im protestantischen Dresden keine Prozessionen auf der Straße stattfinden durften. Neben dem Altar befinden sich die schön dekorierten Sakraments- und Kreuzkapellen. Aus diesem Blickwinkel kann man dann auch die riesige Orgel in heller Schönheit sehen. Weiss und Gold sind auch hier die dominierenden Farben und sie soll einen göttlichen Klang haben.
Hofkirche - Kathedrale Ss Trinitatis8
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Atmosphäre
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Architektur
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Links neben dem Eingang liegt ein kleiner Shop mit Karten und Literatur. Ein Eintrittsgeld wurde nicht erhoben.