Dresden, das politische und kulturelle Zentrum Sachsens, bietet fast 500.000 Einwohnern eine Heimat. Die Hauptstadt von Sachsen liegt nordwestlich des Elbsandsteingebirges und wird durch den Fluss Elbe zweigeteilt. Dresden ist flächenmäßig die viertgrößte Stadt Deutschlands. Sie gliedert sich in 10 Ortsamtsbereiche und 9 zugehörigen Orts- und Stadtteilen. Ursprünglich lag der älteste Teil der Stadt rechts der Elbe, heute gibt es jedoch den Stadtteil Altdresden nicht mehr. Seit dem Jahr 1991 existiert ein Ortsamtsbereich Altstadt, der die Innere Altstadt beeinhaltet. Seit dem Jahr 1835 wurden 64 Landgemeinden, zwei Gutsbezirke und zwei Städte nach Dresden eingemeindet.
Land und Leute
Einst

als Kaufmannssiedlung am Ort eines slawischen Fischerdorfs entstanden, war Dresden ab dem 15. Jahrhundert Residenz für Könige, Kurfürsten und Herzöge. Gerade im 18. Jahrhundert erlebte Dresden eine Hochzeit und war ein prächtiges Zentrum europäischer Kultur, Politik und Wirtschaft. Nur 2 Jahrhunderte später wurde die Stadt als Synonym für brachiale Zerstörungsgewalt genannt. Gerade in der letzten Zeit wird die Historie Dresdens wieder aktuell und neue Fernsehfilme erinnern an die tragische Geschichte der Stadt im 2. Weltkrieg. Zwischen dem 13. und 15. Februar 1945 war Dresden ein willkürliches Ziel der Alliierten und wurde fast dem Erdboden gleich gemacht.
Die Stadt der Kultur
Trotz der schweren Niederschläge, die sowohl die Stadt als auch die baulichen Denkmäler zu verzeichnen hatten, ist Dresden eine Stadt der Kultur sowie der Kulturdenkmäler geblieben und auf der anderen Seite auch wieder geworden. Durch die Fertigstellung der Frauenkirche im Jahr 2006 ist ein bedeutender Schritt zu altem Glanz und Ruhm gelungen. Wer das erste Mal Dresden besucht, ist fast erschlagen von der Größe und Dichte der imposanten Gebäude. Nicht nur der
Zwinger, auch die
Semperoper und die bereits genannte
Frauenkirche lassen fast den Atem vor Erfurcht stocken. Nicht umsonst ist Dresden Weltkulturerbestätte und beherbergt in seinem Stadtgebiet etwa 13.000 Kulturdenkmäler und 8 Denkmalschutzgebiete.
Schöne Aussichten
Wer Dresden von oben sehen möchte, hat in der Stadt weitaus mehr Möglichkeiten, als in anderen Städten der Einwohneranzahl. So kann man vom 91 Meter hohen Turm der
Frauenkirche auf Dresden blicken oder gar vom noch 1 Meter höheren Turm der
Kreuzkirche. Wer ganz hoch hinaus will sollte den 100 Meter hohen Turm der Schlosskirche besteigen.
Essen stärkt Leib und Seele
Wie

in den meisten Teilen Mitteldeutschlands werden auch in Sachsen und speziell in Dresden deftige Gerichte bevorzugt und Bier. Sehr populär ist Letcho, ein Schmorgericht der ungarischen Küche. Aber auch Soljanka, eine sämige und würzige Suppe aus Russland, steht auf vielen Speisekarten. Der bekannteste kulinarische Export aus Dresden ist der Dresdner Stollen. Nach einem über 100 Jahre alten Rezept darf der Dresdner Stollen nur ganz spezielle Zutaten enthalten. Ein echter Dresdner Stollen enthält nie Marzipan. Wer nun Appetit bekommen hat, sollte eins der
Dresdner Restaurants aufsuchen.
Verkehr und Transport
Dresden besitzt einen
Hauptbahnhof und einen
Flughafen. Das Dresdner S-Bahn-Netz, das hauptsächlich für den Verkehr mit dem Ballungsraum um die Stadt und die Anbindung an den Flughafen in Klotzsche genutzt wird, besteht aus drei Linien. Über 30 Buslinien und zwölf Straßenbahnen bedienen den Öffentlichen Nahverkehr.
Sehenswürdigkeiten
Der
Striezelmarkt findet leider nur ein Mal im Jahr statt und dies zur Weihnachtszeit. Der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands befindet sich auf dem Altmarkt. Ende November geht es los und natürlich erwartet die Besucher hier auch der echte Dresdner Stollen. Neben kulinarischen Genüssen werden verschiedene Events rund um den Striezelmarkt geboten. So erleben die Besucher erzgebirgische Volkskunst und Fest- und Bühnenprogramme. An jedem 2. Adventswochenende findet der "Stollemarkt" statt und an jedem 3. Adventswochenende begeht man das "Pyramidenfest".
Wer sich lieber auf dem Wasser aufhält, kann bei der
Sächsischen Dampfschifffahrt in der größten und ältesten Raddampferflotte der Welt Platz nehmen. Am Terrassenufer in Dresden geht es entlang der Elbe bis zur Tschechischen Republik.
Das
Schloss Albrechtsberg ist seit dem Jahr 1977 ein Kulturdenkmal. Neben einer Dauerausstellung können sich die Besucher zu einem Konzert oder Empfang einfinden. Das Schloss, welches man zu den Elbschlössern zählt, bietet einen ausgedehnten Park, der zu Spaziergängen einlädt. Besonders interessant ist der spätzklassizistische Stil von Schinkel-Schüler Adolph Lose. Zum Schloßpanorama, hoch über die Elbe, gehören außerdem das Lingner Schloss und das Schloss Eckberg. Im Schlossgelände von Albrechtsberg befindet sich außerdem das Restaurant Prinzenkeller.
Mit Kindern empfiehlt sich ein Besuch im
Zoo von Dresden. Der Zoo befindet sich direkt im Zentrum von Dresden und 2.700 Tiere aus 400 Arten können dort bestaunt werden. Als Attraktion im Zoo gelten Affen aller Art, die Orang-Utan Zucht ist in der ganzen Welt anerkannt.
Die
Brühlsche Terrasse entstand durch eine Umwandlung der ehemaligen Festungsanlage. Seit dem Jahr 1814 ist sie bereits für die Öffentlichkeit zugänglich. An der nordöstlichen Spitze der Terrasse befindet sich das Moritzmonument. Dank der wunderbaren Aussicht wird die Brühlsche Terrasse auch gerne als "Balkon Europas" bezeichnet. Einige bedeutende Teile der Festungsanlagen, die unter der Terrasse liegen, sind wieder erschlossen worden. So können nun unter anderem Kassematten und ein Renaissance-Stadttor besichtigt werden.
Die
Frauenkirche gilt als eines der architektonisch reizvollsten Kirchgebäude Europas. Die Kirche wurde im Oktober 2005 wieder geweiht, heute dient sie nicht mehr als Gemeindekirche sondern wird seit 1988 von einem eigenen Pfarrer betreut. Während die Unterkirche für die stille Andacht reserviert bleibt, ist die Frauenkirche täglich von 10 bis 18 Uhr zur Besichtigung geöffnet, wenn Festivitäten stattfinden gibt es allerdings Einschränkungen bei der Besichtigungsmöglichkeit.
Ein tierisches Erlebnis der nassen Art bietet das
SeaLife. Die Becken wurden naturgetreu nachgebildet. Das große Tiefseebecken bietet einen faszinierenden Blick ,was an dem gewölbten Hauptfenster liegt. Wer beim nassen Element bleiben möchte, es aber vorzieht selbst ins kühle Nass zu springen, der sollte das
Elbamare besuchen. Das Erlebnisbad lädt mit tropischem Ambiente und einer großzügigen Saunalandschaft zu einem erholsamen Tag ein.
Der
Fürstenzug gehört ebenfalls zu den lohnenswerten Ausflugszielen in Dresden. Das 102 Meter lange Bild an der Nordwand des Stallhofes ist ein beliebtes Fotomotiv. Es besteht aus 25.000 Meißener Porzellankacheln und stellt in 35 überlebensgroßen Figuren die Fürsten und Könige des sächsischen Herrscherhauses Wettin dar, ebenso wie Vertreter des sächsischen Bildungsbürgertums. Das größte Porzellanbild der Welt wurde 1868 von dem Maler Wilhelm Walter geschaffen und von 1904 bis 1907 auf die Kacheln übertragen. Für den geschichtlich interessierten Dresden-Reisenden finden sich
hier weitere Informationen zum Fürstenzug.
Wer nun meint, er habe Dresden noch lange nicht entdeckt, liegt richtig, daher findet man hier eine
Übersicht aller lohnenswerter Ausflugsziele in Dresden.
Webtipps
Eine
schöne Bilderseite mit über 3.000 Bildimpressionen stellt Thomas Uhlig im Internet zur Verfügung. Das
Online-Stadtmagazin bietet aktuelle Freizeit- und Eventtipps. Wer in Dresden Wert auf einen guten Tropfen Wein legt, sollte die Seite kann sich bei dem Bericht von
Judith Weinbrecht mit Restauranttipps einen Überblick verschaffen.
Hotels- und Unterkünfte
In Dresden finden viele Tagungen- und Kongresse statt. Wer hier ein Hotel sucht, hat die Qual der Wahl mit gut ausgestatteten Business-Hotels. Eine Übersicht der
besten Tagungs- und Kongresshotels erleichtert die Suche und bietet einen Preisüberblick.
Das
NH Dresden liegt nicht nur zentral, es bietet auch ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis. Der Service ist freundlich und die großzügigen Zimmer bieten viele Extras. Neben der beliebten Bar findet der Gast ein Restaurant, welches gehobene Speisen serviert. Im Bistro dagegen kann man kulinarische Kleinigkeiten für den Hunger zwischendurch zu sich nehmen. Zum Entspannen laden die Sauna, das Solarium und das Dampfbad ein, wer es lieber sportlich mag kann kostenfrei das Fitness-Studio im Hotel nutzen. Gegen Gebühr kann der Gast in der hoteleigenen Garage parken.
Das
Mercure Newa Dresden besitzt 4 Sterne und eine äußerst zentrale Lage. Dazu erhält der Gast einen tollen Ausblick vom Hotel auf die Stadt und zeitgemäße Zimmer. Auch der Tagungsbereich und die gastronomischen Angebote können punkten. Wer also mit einer gläsernen Dusche inmitten seines Hotelszimmers nächtigen möchte und persönlichen Service schätzt, ist im Mercure Newa Dresden, welches nach dem Hochwasser im Jahr 2002 übrigens umfangreich renoviert wurde, genau richtig.
Das
Schloss Eckberg liegt im Osten Dresdens, im Stadtteil
Weißer Hirsch. Inmitten einer großzügigen Parkanlage kann man 5-Sterne-Komfort zu moderaten Preisen genießen. Im Torhaus, an der Einfahrt zum Hotel, befindet sich die Rezeption. Es gibt die Möglichkeit, im Schloss selbst oder im Kavaliershaus zu übernachten. Die Zimmer im Kavaliershaus werden mit 4-Sternen eingestuft, das etwas teurere Schloss dagegen bietet 5-Sterne-Gastlichkeit. Das Hotel beherbergt einen großen Wellness- und Fitneßbereich mit 3 Saunen. Dazu kommt ein kostenpflichtiger Massage- und Schönheitsbereich. Von den Fensterplätzen im Restaurant hat man einen fantastischen Blick über die Elbe, wobei bei schönem Wetter die Außenterrasse geöffnet ist.