Bewertung von elfenblume im Detail
elfenblume
Deutschland95%
Die Semperoper war ein fakkultatives Angebot während unserer dreitägigen Dresdenreise. Bis auf zwei Herrschaften, die schon das vierte mal in Dresden waren, wollte der ganze Bus diese Führung warnehmen.
Wir konnten schon während der Stadtführung ein Blick auf die schöne Fassade werfen. Wir standen auf dem Theaterplatz neben dem Reiterdenkmal und bekamen die einzelnen Bauten dort erklärt. Der ganze Bau ist liebevoll restauriert worden. besonders schön fand ich das Mosaik über dem Haupteingang. Dieser war natürlich im Moment nicht geöffnet. Der Eingang für die Führungen befindet sich rechts am Gebäude, bekamen wir erklärt.
Pünktlich um 15.00 Uhr fand sich die gesamte Gruppe dort ein.
Jeder Teilnehmer bekam an der Tür eine Karte ausgehändigt und uns wurde die Führerin durch das Haus vorgestellt. Zunächst ging es in die Garderobe, in der die Schirme, rucksäcke oder Jacken abgelegt werden konnten. Dieser Service war im Preis der Karte inbegriffen.
Danach wurden wir ins Foyer geführt. Wir standen dort in einem Gang der ein Halbrund bildete, also genau hinter dem Haupteingang. Wände und Türen waren mit dem gleichen Holz getäfelt, so sah es zumindestens aus. Die Täfelung an der Wand ist allerdings eine Nachahmung und wie uns die Dame erklärte, von einem sehr kompetenten tischler der damaligen Zeit gefertigt. Echt und wunderschön dagegen sind die Malereien an der Decke. Leider durften wir nicht die Haupttreppe nach oben benutzen, denn die Teppiche sollen nicht zu sehr abgenutzt werden. Wir benutzten ein anderes Treppenhaus, das sicher für Personen über 1,90 Meter ein Problem darstellt, denn es ist ziemlich niedrig.
Oben angekommen standen wir in einem großen Raum, der als Wandelgang während der Pausen und vor der Vorstellung dient. Auch hier gibt es die wunderschön bemalten Decken, die von Marmorsäulen gestützt werden. Es sieht aus wie Marmor, ist aber in sehr vielen Arbeitsgängen bemalt worden. Marmor war einfach zu teuer zu beschaffen. Von hier sind wir auf den Balkon gegangen. Ein herrlicher Blick auf die Elbe und den Platz wird einem hier geboten.
Dann sind wir in den eigentlichen Theatersaal gegangen. Von der Galerie konnte man alles gut überblicken. Die Logen und auch den riesigen Kronleuchter, der 3 Tonnen wiegen soll. Über die Dimensionen hinter dem Vorhang bekamen wir auch noch Infos. Über die Größe der Bühne kann man nur staunen, denn alles was für die Zuschauer unsichtbar ist, ist dreimal so groß. Leider konnten wir es nicht sehen, denn es war gerade Sommerpause und dann ist der "eiserne Vorhang" geschlossen.
Doch wurde uns alles so plastisch erklärt, dass wir es uns vorastellen konnten.
Semperoper8
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Architektur
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Unsere Gruppenkarte hat 8.- Euro gekostet. wie teuer es für Einzelpersonen ist, kann ich nicht sagen.
In jedem Fall lohnt sich der Besuch.