[09.10.2009] Das Hotelkonzept "unterscheidet sich ganz wesentlich von dem anderer Luxushotels" in Dubai so der Autor. Es würde "inmitten der Wüste" liegen und "auf Ökotourismus, jenseits von Jesuslatschen und Jutebeutel" setzen. Vom Eingangstor bis zum Hotel fahre man noch 15 Minuten über "eine holprige Schotterpiste" und würde unterwegs nur "Wüstensand, karge Büsche" und "windschiefe Bäumchen" sehen. Das Hotel selbst liegt "einsam", so der Autor, "inmitten von 225 Quadratkilometern Naturschutzgebiet".
Der Hotelkomplex würde aus der Ferne mit den " vielen Zeltdächern wie ein Beduinenlager" aussehen, welches am "Rande einer kleinen Oase aufgeschlagen worden ist". Der Autor erwähnt allerdings, dass der "klassische Typ des Nomaden" hier "keineswegs" verkehren würde. Prominente wie "Robert De Niro, Matt Damon und Glenn Close" hätten "sich dieses exklusive Erlebnis schon gegönnt" heißt es weiter. Auch "etliche weniger prominente Leute mit Vermögen" würden hier einkehren. Im Konzept des Hotels sind "Tagesgäste" nicht vorgesehen, denn "mindestens zwei Übernachtungen sind Pflicht" und "Kinder unter zwölf Jahren müssen zu Hause bleiben". Dies wird damit begründet, dass die Hotelgäste im Al Maha Desert Resort "vor allem die Ruhe und die Natur genießen" wollen.
Das Hotel verfügt über 42 Suiten und diese wurden mit "mit reichlich arabischen Antiquitäten aufgefüllt". Jede Suite habe zudem einen "privaten Swimmingpool". Der Autor nennt dies "ein ausgesprochener Luxus", der "dem ökologischen Grundgedanken der Anlage zu widersprechen scheint". Allerdings würde man kein Wasser verschwenden, denn "Abwasseraufbereitung lautet das Zauberwort", wodurch "94 Prozent des Brauchwassers" wieder verwendet werden.
Solaranlagen, so der Autor, suche man auf dem Hotelgelände "gleichwohl vergebens", obwohl sich das "für ein Hotel in bester Wüstenlage geradezu" anbieten würde.
Das Hotel liege "knapp 45 Kilometer" von Dubai entfernt heißt es weiter und vom Balkon aus, könne man "die City in der Ferne ausmachen", allerdings wäre hier "nichts mehr von der Hektik der Metropole zu spüren".
"Das Naturschutzgebiet" wäre "fraglos das große Kapital" des Al Maha Desert Resorts und "in seiner Art einmalig im Emirat".
Abschließend berichtet der Autor noch über den Hoteldirektor, der abends mit den Gästen auf der Terrasse sitzt und dabei in Richtung Dubai schaut und stellt fest: "Keine Wolkenkratzer, keine Einkaufszentren, keine Autolawine sind zu sehen. Dubai ist weit entfernt. Und keiner vermisst es".
Bei dieser Bewertung handelt es sich um eine Interpretation des Beitrags des oben genannten Verfassers
Lies den kompletten Artikel auf: