Dublin ist die Hauptstadt und das unbestrittene politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Republik Irland. Sie ist eine weltoffene, pulsierende und vor allem junge europäische Metropole. Die eigentliche Stadt hat 495.000 Einwohner (2002). Im Ballungsraum um die Dublin Bay herum leben rund 1 Million Menschen. Der englische Name der Stadt leitet sich vom keltischen Dubh Linn ab, was soviel wie dunkler Teich oder Tümpel bedeutet. Die heutige irische Bezeichnung Baile Atha Cliath wird meist mit "Stadt an der Hürdenfurt" übersetzt.
Land und Leute
Ein kurzer Blick in die Geschichte
Bereits im Jahre 140 n. Chr. ist auf der Weltkarte des Griechen Ptolemäus eine Siedlung namens Eblana an Stelle der heutigen Stadt verzeichnet. Als Gründungsdatum des modernen Dublin gilt das Jahr 988, als der irische Clan-König Mael Sechnaill die Wikingersiedlung an der Liffey eroberte, wobei dieses Datum durchaus nicht unumstritten ist. Als um 1170 die englischen Normannen nach Irland kamen, machten sie die Stadt in den folgenden Jahrhunderten zum Zentrum ihrer Herrschaft.

Im 18. Jahrhundert erlebte Dublin seine Blütezeit. Es entwickelte sich zur nach London bedeutendsten Stadt des britischen Empire. Die georgianischen Prachtbauten um
St. Stephens Green und Merrion Square geben noch heute eine Ahnung vom Selbstbewusstsein des damaligen Dubliner Bürgertums. Als Irland im Jahre 1800 mit dem "Act of Union" seine relative Autonomie verlor, setzte ein schleichender Niedergang der Stadt ein. In den Jahren des Unabhängigkeitskampfes und Bürgerkriegs nach dem Osteraufstand (1916-1923) wurden weite Teile der Innenstadt (u.a. das
Zollamt) schwer beschädigt. Der Wiederaufbau der Stadt konnte aber schon in den frühen 30er Jahren abgeschlossen werden.
Dublin heute
Das heutige Dubliner Stadtbild wird wesentlich vom Fluss Liffey geprägt. Er teilt die Stadt in eine Nord- und eine Südhälfte.

Die Trennung ist nicht nur geographischer Natur, sondern markiert in den Augen vieler Dubliner auch eine soziale Grenze. Viele Bewohner der eher bürgerlich geprägten Südseite schauen schon ein wenig herablassend auf die von Mietskasernen und etwas heruntergekommenen Vierteln dominierte Nordseite. In den letzten Jahren versucht die Stadt allerdings das, in der Vergangenheit, oft vernachlässigte Stadtbild wieder etwas aufzupolieren. Ein gutes Beispiel dafür ist die Restaurierung des
Temple Bar-Viertels im Stadtzentrum. Seit Mitte der 90er Jahre erlebt Dublin, wie das gesamte Land, einen erstaunlichen Wirtschaftsboom (Stichwort: keltischer Tiger), der in den modernen Bürobauten entlang der Liffey Quays seinen Ausdruck findet.
Dem Besucher präsentiert sich die irische Hauptstadt als moderne und junge Metropole. Dazu tragen nicht zuletzt die beiden Universitäten, das altehrwürdige
Trinity College im Zentrum und das moderne University College of Dublin (UCD) im Süden, bei. Das heutige Dublin orientiert sich nach Europa. Auf das übrige
Irland blickt der alteingesessene Dubliner mit einer gewissen Herablassung. Die Culchies , so lautet der Ausdruck für alle Iren, die das Pech haben nicht in der Hauptstadt zu leben, sind für ihn nur provinzielle Hinterwäldler. Wer als Tourist mit den Einheimischen in Kontakt kommt, lernt sie zumeist als offene, schlagfertige, unkomplizierte Menschen kennen, die ihren Humor so leicht nicht verlieren.
Dublin ist eine Stadt, deren Reize sich nicht auf den ersten Blick offenbaren. Man sollte sich Zeit für die Stadt nehmen, sich auf sie einlassen. Auch viele berühmte Dubliner, wie James Joyce oder Samuel Beckett, hatten ein zwiespältiges Verhältnis zu ihrer Geburtsstadt. Der Reisejournalist Ralph-Raymond Braun hat über die Stadt geschrieben: "Dublin erscheint launisch und wechselhaft wie das Wetter. Ein abgetragenes Kleidungsstück, an dem nur noch wenige Stellen glänzen, das viel mitgemacht hat und viel erzählen könnte, für das man sich manchmal schämt und doch so sein Herz daran verloren hat, dass man sich von ihm nicht trennen will."
Sehenswürdigkeiten
Zum Glück für den Besucher konzentrieren sich die meisten Sehenswürdigkeiten der irischen Hauptstadt in der relativ übersichtlichen Innenstadt. Eine durchschnittliche Kondition ist ausreichend, um sich dort alles zu erlaufen. Sollten die Füße einmal nicht mehr wollen, dann kann man auf das recht gut ausgebaute Netz von
Dublin Bus zurückgreifen.
Ein Rundgang durch die Innenstadt
Einen kleinen Stadtrundgang beginnt man am besten an der O'Connell Bridge, dem Verkehrknotenpunkt Dublins. Die Brücke weist übrigens eine Besonderheit auf, die man bei Brücken nur sehr selten findet. Sie ist breiter als lang. Blickt man flussabwärts fällt einem als Erstes der klassizistische Prachtbau des
Custom House ins Auge. Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Gebäude, wurde im Bürgerkrieg 1921 bis auf die Fassade zerstört. Nach Wiederaufbau und Restaurierung ist das Gebäude mit der markanten Kuppel heute wieder eines der schönsten Bauwerke der Stadt.
Wendet man sich von der Brücke nach Süden in die Westmoreland Street kommt man zum
Trinity College mit seiner berühmten Bibliothek. Das College ist die älteste irische Universität.

Ihre Gründungsurkunde stammt aus dem Jahre 1592. Nachdem man den etwas düsteren Haupteingang durchschritten hat, gelangt man auf den Library Square mit seinem markanten Campanile. Die Südseite des Platzes nimmt die Old Library ein. Hier kann man eines der großartigsten Meisterwerke europäischer Buchmalerei bewundern: Das "Book of Kells". Die prächtige Handschrift entstand um das Jahr 800 und hat seinen Namen nach dem Kloster Kells (ca. 70 km nordwestlich von Dublin), wo es vermutlich entstand. Daneben gibt es noch andere Handschriften und zwei mittelalterliche Harfen zu betrachten. Anschließend bietet sich das College Green für eine kleine Rast an. Hier treffen sich die Studenten um die Mittagszeit und im Sommer kann man gelegentlich dem Uni-Team beim Cricket-Training zuschauen.
Verlässt man das College wieder durch den Haupteingang und folgt der Dame Street in Richtung Christchurch, liegt zur rechten das Szeneviertel
Temple Bar, das aber erst am Abend richtig lebendig wird (mehr dazu beim Thema Essen und Trinken). Nach einem kurzen Fußmarsch erhebt sich auf der linken Seite das
Dublin Castle. Von der mittelalterlichen Burg, die in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstand, ist nur noch der trutzige Record Tower im unteren Schlosshof übriggeblieben. Bis zur Unabhängigkeit war das Gebäude Sitz der britischen Vizekönige. Heute wird es hauptsächlich zu Repräsentationszwecken genutzt und einige Gebäudeteile können im Rahmen einer Führung besichtigt werden.
Am Ende der Dame Street befindet sich die
Christchurch Kathedrale. Die im Jahre 1038 an dieser Stelle errichtete Holzkirche wurde im Jahre 1172 durch die heutige Kirche ersetzt. In dieser eindrucksvollen Kathedrale findet man das Grab von Strongbow und auch ein Besuch der Krypta ist sehr interessant. Durch eine steinerne Brücke gelangt man in ein Nebengebäude, in dem sich eine Ausstellung über die Stadtgeschichte befindet.
Wendet man sich an der Kathedrale nach Süden, gelangt man nach wenigen Minuten zur
St. Patricks Kathedrale, der größten Kirche Irlands.

Irland ist ein sehr katholisch dominiertes Land, da ist es ein ziemliches Kuriosum, daß die beiden größten Sakralbauten Dublins (Christchurch und St. Patricks) anglikanische Bischofskirchen sind. Die St. Patrickskathedrale ist etwas jünger als Christchurch und wurde im 19. Jahrhundert grundlegend renoviert. In der Kirche ist das Grabmal von Jonathan Swift (der Autor von Gullivers Reisen) zu sehen. Er war von 1713-1745 Dekan der Kathedrale. Vor der Kirche starten die Amphibienfahrzeuge der
Viking Splash Tours zu ihrer Stadtrundfahrt. Eine recht amüsante Tour, die man aber möglichst nur bei gutem Wetter machen sollte, da die Wagen nur ein dünnes Verdeck besitzen.
Von hier geht es wieder in Richtung Zentrum. Durch ein paar Nebenstrassen ist es nur ein kurzer Weg zum
St. Stephens Green.

Wem jetzt nach einer kurzen Rast zumute ist, der ist hier genau richtig. Eine grüne Oase inmitten der hektischen Großstadt. Der Park aus dem Jahre 1880 ist wahrscheinlich der bekannteste Irlands und ist bei Einheimischen wie Touristen gleichermaßen beliebt. Hier trifft man den Investmentbanker bei der Mittagspause, sich auf dem Rasen sonnende Jugendliche und Rentner beim Enten füttern. Aus deutscher Sicht interessant ist der von Josef Wackerle gestaltete Brunnen, der von Deutschland als Dank für die irische Hilfe nach dem 2.Weltkrieg gestiftet wurde. Unbedingt beachten sollte man das georgianische Häuserensemble rund um den Park und in den angrenzenden Strassen.
Wer danach noch Lust auf etwas Kultur hat, findet gleich in der Nähe zwei Museumshighlights. In der Kildare Street befindet sich das
Irische Nationalmuseum. Dieses, im viktorianischen Stil gestaltete, Gebäude beherbergt die bedeutendste Ausstellung zur irischen Geschichte. Hier finden sich archäologische Fundstücke aus der Frühzeit, Kunsthandwerk aus dem Mittelalter (insbesondere die Brosche von Tara) und die "Road to Independence" beschäftigt sich mit dem Unabhängigkeitskampf. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die
Nationalgalerie. Sie beherbergt die größte Sammlung irischer Malerei. Daneben gibt es noch eine Sammlung italienischer, holländischer und spanischer Malerei.
Sehenswertes ausserhalb der Innenstadt
Nicht nur die Dubliner City hat Sehenswertes zu bieten. Auch etwas abseits der Innenstadt gibt es Interessantes zu entdecken.

Dabei kommt man natürlich am
Guinness Storehouse nicht vorbei. Seit 1759 wird in Dublin das dunkle Guinness-Bier gebraut. Für nicht wenige Iren hat es den Charakter eines Grundnahrungsmittels. Das Getränk machte die Familie Guinness zu eine der reichsten und einflussreichsten in Irland. Im Besucherzentrum werden viele Aspekte des Brauprozesses und des Vertriebs erläutert. Von der Bar auf dem Dach des Gebäudes hat man einen grandiosen Blick über die Stadt. Das, im Jahr 2000 eröffnete, Storehouse ist heute die am meisten besuchte Touristenattraktion der gesamten Insel.
Nördlich der Liffey liegt der
Phoenix Park. Mit 7 qkm ist er einer der größten Stadtparks in Europa. Hier kann man wunderbar spazieren gehen, picknicken oder einfach nur auf den großen Grasflächen faulenzen. Der Name des Parks leitet sich vom gälischen "Fionn Uisce" ab, was soviel wie klares Wasser bedeutet. Inmitten des Parks liegt der Amtssitz des irischen Präsidenten. In der Nähe des Haupteingangs steht ein ca. 70 Meter hoher Obelisk, der an den Herzog von Wellington erinnert, der in Dublin geboren wurde. Am Rande des Phoenix Park findet man auch den
Dubliner Zoo. Er ist 1830 gegründet und damit einer der ältesten Europas. Besonders sehenswert ist die neugestaltete Savannenlandschaft.
Wer Interesse an der irischen Geschichte hat, sollte einen Besuch im
Kilmainham Gaol keinesfalls versäumen. Das frühere Staatsgefängnis wurde im Jahre 1796 errichtet.

In ihm wurden nicht nur unzählige Kriminelle sondern auch viele irische Rebellen gegen die Briten gefangengehalten und zum Teil auch hingerichtet. Angefangen von den United Irishmen über die Fenier bis zu den Anführern des Osteraufstandes von 1916. Kurz nach der irischen Unabhängigkeit im Jahre 1924 wurde das Gefängnis geschlossen. Danach verfiel der Komplex immer mehr. Erst in den 60er Jahren besann man sich der historischen Bedeutung und restaurierte das Gebäude komplett, um ein Museum und eine nationale Gedenkstätte daraus zu machen. Das Wort Gaol ist übrigens eine antiquierte Schreibweise für das englische Wort Jail (Gefängnis). Wer sich für Hintergründe der irischen Geschichte interessiert, für den ist Kilmainham Gaol ein Muss. Aber auch für diejenigen, die nicht soviel Hintergrundwissen mitbringen, ist der Einblick in den Strafvollzug des 19. und frühen 20. Jahrhunderts das Eintrittsgeld allemal wert.
Essen und Trinken
Was wäre ein Aufenthalt auf der grünen Insel ohne einen Pub-Besuch? Das gilt natürlich auch für Dublin. Genaue Zahlen gibt es nicht, aber man schätzt, daß es in der Stadt etwa 600 Public houses (so lautet die korrekte Bezeichnung) gibt. An Auswahl herrscht also kein Mangel, insbesondere nicht in
Temple Bar (siehe Abb.).

In den meisten Pubs gibt es regelmäßig abends Live-Sessions. Einer der populärsten Anlaufpunkte für Musik-Fans ist
O'Donoghues. In Deutschland vor allem durch die Folkband "The Dubliners" bekannt, die hier 1962 ihre ersten öffentlichen Auftritte hatten. Das
Brazen Head nimmt für sich in Anspruch das älteste Pub Dublins zu sein. Wobei das heutige Gebäude allerdings "nur" aus dem 18. Jahrhundert stammt. Dem
Davy Byrnes hat James Joyce mit seinem Roman "Ulysses" ein bleibendes Denkmal gesetzt. In ihm verzehrte Leopold Bloom sein berühmtes Gorgonzola-Sandwich, das übrigens noch heute auf der Karte zu finden ist.
In den meisten Pubs erhält man Mittags und Abends auch Barfood. Es stellt eine preiswerte und gute Alternative zu den, doch etwas teuren, Restaurants dar. Auch wenn Irland nicht gerade als kulinarische Hochburg gilt, gibt es doch eine Reihe hervorragender Restaurants. Eines der besten ist das
Chapter One. Es bietet klassische französische Küche mit modernen Einflüssen. Etwas traditionellere irische Küche bietet
Gallaghers Boxty House. Boxty ist übrigens eine Art Kartoffelpuffer, den es mit verschiedenen Füllungen gibt. Natürlich gibt es auch an jeder Ecke Fish und Chips. Die etwas gehobenere Variante kann man bei
Beshoffs geniessen. Dort gibt es vollständige Filets zu den Chips und das ganze wird auf Porzellantellern serviert. Da Dublin immer internationaler wird, gibt es mittlerweile auch ein großes Angebot an ethnic cuisine.
Shopping
Mittlerweile hat es sich auch bei den meisten auf dem Kontinent herumgesprochen, Irland ist kein billiges Urlaubsland. Das gilt natürlich erst recht für die Hauptstadt. Eine recht hohe Mehrwertsteuer sorgt dafür, daß viele Waren teurer als in Deutschland sind. Eine der Haupteinkaufsstraßen ist die Grafton Street, eine Fußgängerzone südlich der Liffey. Die Einkaufgegenden auf der nördlichen Flussseite um die O'Connell und Henry Street sind nicht so elegant und auch etwas preiswerter als die südlich des Flusses.
Für den Touristen lohnt sich besonders der Einkauf von CDs mit irischer Folkmusik, Strickwaren und Wollpullovern sowie das Stöbern in den zahlreichen Buchläden. In den letzten 20 Jahren haben sich auch einige große, moderne Shopping Malls mit einem weitgefächerten Angebot an Läden etabliert. Da gibt es zum einen das
Stephens Green Shopping Centre am gleichnamigen Park. Es war, wegen seiner modernistischen Architektur, die es wie ein Fremdkörper inmitten der georgianischen Umgebung wirken lässt, sehr umstritten. Das
Jervis Einkaufszentrum nimmt sich dagegen etwas bescheidener aus.
Webtipps
Wer noch Tipps für einen Besuch in Dublin sucht, findet hier eine ganze Reihe von
Links mit nützlichen Informationen.
Auf dieser deutschsprachigen Seite unter der Überschrift
"Dublin...ein Klick und Du bist da" gibt es, neben den üblichen Informationen zu Sehenswürdigkeiten, auch Hinweise zum Thema Nahverkehr und Sicherheit. Daneben gibt es noch einen Jahreskalender mit Veranstaltungen und Events.
Als Tourist sollte man auch die
Wikitravel-Seite über Dublin nicht ausser Acht lassen. Sie gibt Tipps, wie man in der Stadt am Besten mobil ist. Ausführliche Informationen gibt es auch zu den Themen Einkaufen und Ausgehen.
Unterkünfte
Die
Hotels in Dublin haben für jeden Geschmack und in jeder Preislage etwas zu bieten. Die meisten Unterkünfte befinden sich in der Innenstadt und im, südlich der City gelegenen, Stadtteil Ballsbridge.
Dublin ist eine boomende Wirtschaftsmetropole. Viele Menschen kommen nicht nur zum Vergnügen oder Shopping in die Stadt, sondern sind geschäftlich unterwegs. Es gibt daher natürlich eine Reihe von Hotels, die speziell auf die Bedürfnisse von
Geschäftsreisenden eingerichtet sind.
Viele Besucher lockt die lebendige und vielfältige Theaterszene der irischen Hauptstadt. Auch die Konzerte internationaler Popstars in den grossen Stadien oder Konzerthallen führen die Menschen nach Dublin. Wer in Sachen Kultur in die Stadt kommt, findet hier die am
besten bewerteten Hotels für Kulturfreunde.
Auch wer Luxus sucht, wird in Dublin eine passende Unterkunft finden. Es gibt einige sehr traditionsreiche Hotels in der Stadt, die es gewohnt sind auch Gäste mit höchsten Ansprüchen zufrieden zu stellen. Einige der
bestbewerteten Luxushotels liegen in hervorragender Lage in der Innenstadt.
In die Kategorie dieser zentral gelegenen Luxushotels fällt das
Merrion. Es bietet dem Gast alles, was man von einem 5-Sterne-Hotel erwarten kann. Die Fassade ist mit viel Liebe zum Detail restauriert worden. Sie ist charakteristisch für das georgianische Viertel, in dem das Hotel liegt. Das Hotelrestaurant wurde bereits mehrfach für sein exzellentes Essen ausgezeichnet.
Wer ein kleine, aber feine Unterkunft sucht, der sollte es einmal mit
Butlers Townhouse versuchen. Das Hotel liegt im Botschaftsviertel und ist im Stil eines viktorianischen Landhauses erbaut. Es ist reich dekoriert und hat eine einladende, aber nicht zu steife, Atmosphäre. Die Zimmer sind individuell eingerichtet und die Ausstattung bietet höchsten Standard.
Eine Unterkunft für den kleinen Geldbeutel zu finden, ist in Dublin nicht so ganz einfach.

Wer eine Alternative zu den teuren Innenstadthotels sucht, sollte es einmal mit
Egans House probieren. Das Haus liegt in einem ruhigen Wohnviertel nördlich der Liffey und ist im edwardianischen Stil erbaut. Die Zimmer sind zwar eher klein, aber die Atmosphäre ist behaglich. Das Personal ist stets hilfsbereit und beim Frühstück erwartet den Gast eine gute Auswahl an warmen und kalten Speisen. Man sollte nichts Besonderes erwarten, aber das Hotel ist sein Geld wert.
Unter den Geschäftsreisehotels ragt besonders das
Conrad Dublin hervor. Die dortigen Räume können auch als effizientes Büro genutzt werden und das Hotel bietet unmfassende Tagungsmöglichkeiten auf dem neuesten Stand der Technik. Außerdem ist das Hotel sehr zentral gelegen.
St. Stephens Green und die Fußgängerzone Grafton Street sind praktisch um die Ecke und das Amüsierviertel
Temple Bar mit seinen Bars und Restaurants ist ebenfalls nicht weit. Alles in allem eine sehr komfortable Unterkunft.