Entdeckerin
Düren, Deutschland96%
Die historische Epoche zwischen 1501 und 1543 war eine sehr turbulente für Düren. Jedenfalls spektakulär genug, um alle drei Jahre an einem Wochenende den mittelalterlichen Annamarkt zu veranstalten. Am vergangenen 04. bis 06. Juni 2010 war es also wieder soweit... Und ich konnte nicht umhin, mir das zumindest einmal anzuschauen und ein wenig die rustikal-festliche Atmosphäre zu schnuppern.
== Geschichtlicher Hintergrund, um den sich diese Veranstaltung rankt ==
Einem Steinmetz mit dem Namen Leonhard ist es zu verdanken, dass das Annahaupt (eine Reliquie), welches sich zuvor in Mainz befunden hatte, im Jahr 1501 nach Düren kam, und trotz der Proteste der Mainzer dort blieb. Dazu trug auch die päpstliche Entscheidung dafür maßgeblich bei. Dies war der Beginn einer Art Blütezeit für die Dürener Wirtschaft des 16. Jahrhunderts, nicht zuletzt deshalb, weil das Annahaupt Besucher und Pilger in diese Stadt lockte. Leider wurde dieser Erfolg durch eine Tatsache überschattet, welche im Mittelalter überall der Fall war: Es war nämlich bekanntlich auch die Zeit der Hexenprozesse und -verbrennungen. Das ist nebenbei bemerkt (neben der damals in der Region florierenden Tuchindustrie) auch eines der Themen in dem Theaterstück, das im Rahmen dieses Events aufgeführt wurde. Außerdem fand diese Glückssträhne in der Geschichte Dürens ein jähes Ende, nachdem Kaiser Karl V., besser bekannt als der Große, der die Stadt 10 Jahre zuvor schon einmal besucht hatte, sie 1643 im Rahmen des Geldrischen Erbfolgekrieges zerstörte.
== Das Programm im Jahr 2010 ==
Freitag:
20.00 Uhr: Theaterstück Liebe, Ränke, Tuchgezänke (Annaplatz neben der Annakirche)
Samstag:
11.00 Uhr: Feierlicher Anschlag der Dürener Marktordnung (sinnigerweise auf dem Marktplatz)
12.00 und 16.00 Uhr Stadtführung für Grundschulkinder (Treffpunkt vor der Annakirche)
13.15 Uhr: Historische Tänze (Ahrweilerplatz)
14.30 Uhr: Verkündung der päpstlichen Bulle anno 1506
19.30 Uhr: Einzug des Herzogs von Jülich (Kaiserplatz)
20.00 Uhr: Theaterstück s. o.
21.30 Uhr: Mittelalterliches Spectaculum inkl. Fackelumzug (vom Kaiserplatz)
Sonntag:
10.00 Uhr: Mittelalterlicher Gottesdienst (natürlich in der Annakirche wen's interessiert)
13.15 Uhr: Historische Tänze (s.o.)
14.00 Uhr: Festzug zum Einmarsch von Kaiser Karl dem Großen (Beginn am Annakirmesplatz)
20.00 Uhr: Theaterstück (s. o.)
Fr. - So.: Landsknechtlager im Park Holzbenden, Einblick in das Alltagsleben inkl. Essen und Trinken
Sa.und So. Kinderritterturnier am Markt
== Im gesamten Verlauf zu sehen / Stände etc. ==
Historisch:
Marktstand und Lager
Scriptorium
Pilgerstand
Blumenbinder
Dürener Gewandmalerei
Mittelalterzelt
Handwerklich:
Papierschöpfen
Historische Druckerei
Töpferhandwerk
Glasmalerei
Weberei
Ritterzelt
Renaissance am Rhein“
...weitere Erläuterungen und Ergänzungen siehe meine Eindrücke.
Aktionen:
Der Wünsche-Altar
Der Narrenspiegel (muss wohl diese akrobatische Darbietung im Narrenkostüm mit Feuerspieleinlagen gewesen sein)
== Kunterbunte und lebendige Eindrücke ==
Schon von weitem vernahm ich, aus Richtung Oberstraße kommend, einen charakteristischen rauchigen Geruch. An jenem späten Samstagnachmittag, an dem ich mir dieses Schauspiel bis in den Abend hinein live angesehen habe, herrschte allerschönster Sonnenschein und es war schwülwarm, so dass ich kurzärmlig herumlaufen und mich auch toll irgendwo draußen hinsetzen konnte. Bessere witterungsmäßige Voraussetzungen hätten es also nicht sein können! Der Rauch kam übrigens von diversen Feuerstellen (z. B.zum Schmieden, aber auch für fleischiges Grillgut). Dieser war tatsächlich meilenweit zu riechen, was meine Vorfreude und Neugier jedoch keineswegs trübte. So lange Düren nicht jeden Tag so riecht...
Zuerst bin ich langsam die Fußgängerzone Richtung Markt entlang gegangen. Es war schon einiges los, so dass ich manchmal etwas Geduld brauchte, um mir an einem Stand etwas näher anschauen zu können. Auch konnte es vorkommen, dass plötzlich Leute ins Bild kamen, wenn ich versucht habe, etwas zu fotografieren. Zum Glück ist mir das bei wesentlichen Sachen letztlich doch gelungen, so dass ich diesen Bericht mit einigen aussagekräftigen Fotos untermauern kann. Wer den Annamarkt in Düren besucht, sollte also auf jeden Fall darauf gefasst sein, dass es sich, zumal bei schönem Wetter, um einen der wenigen Publikumsmagneten und Highlights dieser Stadt handelt. Ein ähnliches Besucheraufkommen wird lediglich durch die Annakirmes im Sommer auf dem gleichnamigen Platz sowie durch die Dürener Jazztage erzielt. Klar, dass die Leute der Umgebung das ausnutzen, wenn hier schon mal was los ist!
Unter anderem kam ich an einem Likör- und Sirupstand mit überteuerten Produkten (diese konnte man allerdings auch testen, wenn man wollte und wenn nicht so viele Leute davor gewesen wären), einem Messerschleifstand, einem Glasmacherstand, welcher Metalldeko-Objekte mit verschiedenen bunten Glaskugeln ausgestellt hatte, und einigen Handwerkerständen vorbei. An einem dieser Handwerkerständen wurde geschmiedet; hier konnten auch z. B. Kinder unter Anleitung und mit Hilfe des Akteurs ein Stück selbst schmieden. Ziemlich zu Anfang wurde an einem Besenbinderstand diese Kunst in Aktion gezeigt. Die Erzeugnisse konnten natürlich auch erworben werden, aber fragt mich nicht zu welchen Preisen. Ein paar Schmuckstände gab es auch; dabei fand ich an einem Stand den Edelsteinschmuck recht hübsch anzuschauen. Die Preise für Ketten, Armbänder & Co. richteten sich etwas danach, wie die Edelsteinteile bearbeitet waren, oder ob sie eher grob geformt waren. Also, mit durchschnittlich 7,00-10,00 € musste man hierbei schon rechnen. Auf dem Weg bemerkte ich übrigens einen wandelnden Brezelstand; im Vorbeigehen rief der Verkäufer noch humorvoll: Vorsicht! Freilaufende Brezeln!“ um auf sich aufmerksam zu machen. Einige verkleidete Akteure und Gruppen habe ich ebenfalls vorbeilaufend gesichtet. Außerdem gab es dann noch so nettes, aber unnützes Zeug wie kleine Ledersäckchen, die sich Kinder selbst zusammenschnüren konnten. Für Kinder sicher eine schöne Beschäftigung, ebenso wie das Malen auf dem Platz vor bzw. hinter der Annakirche.
Am Marktplatz befanden sich dann diverse Fress-und Trinkbuden, in der zweiten Reihe (links aus meiner ankommenden Perspektive) auch wieder einige Warenstände, teils mit Mitmach- und aktiver Schaumöglichkeit. Auch der Stand mit den Gewändern sowie einer mit mittelalterlichen Waffen und Bogen befand sich dort. Insgesamt habe ich in dieser Umgebung auch zwei Süßwaren- / Bonbonstände gesehen und einen für Bäckerei- und Konditoreiwaren, an dem auch Zuckerschnecken verkauft wurden. Dort, wo die Kölnstraße vom Markt abzweigt, war auch ein Zelt, in welchem zu bestimmten Zeiten wohl Märchen für Kinder erzählt wurden. Diese Zeiten standen draußen inklusive einer kurzen Beschreibung auf einem Schild. Daneben Richtung Kölnstraße war dann noch ein Bildhauerstand mit Ausstellungsstücken leider konnte ich das Bildhauerhandwerk während meiner Anwesenheit nicht in Aktion erleben. Die Utensilien inklusive Spuren dieser Arbeit standen aber alle noch da, so dass davon auszugehen ist, dass im Verlauf dort auch Figuren rausgehauen wurden. Im hinteren, dem Kaiserplatz zugewandten Teil des Marktplatzes war eine Bühne aufgestellt, wo im späteren Verlauf eine Musikgruppe spielte, die zwischen den Stücken auch einige lustige Passagen und Bemerkungen parat hatte. Vor dieser Bühne gab es mehrere Bankreihen mit langen Tischen, an denen die Besucher und Zuhörer Platz nehmen konnten. Zunächst bekam ich aber noch vor dem Bürgerbüro eine Unterhaltungsdarbietung mit einem Gaukler mit, im Verlauf derer auch mit dem Feuer gespielt wurde.
Am Kaiserplatz angekommen, konnte ich den antike Wappen hoch haltenden Abmarsch einer Umzugsgruppe sehen, vermutlich den mit dem dargestellten Jülicher Herzog, welcher in jener Epoche herrschte. Den Fackelzug später am Abend habe ich allerdings verpasst, weil der Kellner im Café Jungbluth zu langsam mit der Rechnung war und ich nicht einfach vor dem Bezahlen loslaufen wollte. Es war jedoch zu dem Zeitpunkt eh noch nicht ganz dunkel, so dass es wohl nicht ganz so eindrucksvoll gewesen sein dürfte als bei völliger, nachtschwarzer Dunkelheit (sieht man vom Licht der Straßenlampen einmal ab). Der Fackelzug wurde jedenfalls auch musikalisch begleitet.
Zufällig habe ich bei meinem Rundgang übrigens auch den letzten Teil des Theaterstückes, welches an allen drei Tagen abends neben der Annakirche aufgeführt wurde, am Rande mitbekommen. Ich hätte gern wenigstens ein Mal das gesamte Stück gesehen, aber dazu kam es an dem Wochenende nicht. Es ist auf jeden Fall wirklich gut gemacht, sehr ausdrucksvoll und dramatisch gespielt. Ein Unterschied zwischen den professionellen und den hobbymäßigen Laiendarstellern war jedenfalls nicht zu bemerken: Sie alle haben ihre Rollen gekonnt und mit viel Leidenschaft gespielt!
== Kulinarisches und Preise ==
Irgendwann bekam ich selbstredend auch mal Hunger. Bereits beim erstmaligen Rundgang hatte ich schon ein wenig Ausschau danach gehalten, was es denn hier so zum Essen gibt. Das auf dem Markt angebotene, gebratene Honigfleisch ließ mir nicht nur beim Gedanken daran, sondern auch bei dem Anblick und leckeren Geruch schier das Wasser im Munde zusammenlaufen. Zudem handelte es sich für die 4,50 € in der Tat für eine reichliche, satt machende Portion. Es ist zwar nicht gerade günstig und kostet mehr als ein kleiner Snack zwischendurch, aber bei der Menge ist es noch akzeptabel. Es hat mir auch gut gemundet und das Fleisch war gut durch. Allerdings war das Fleisch auch etwas zäh abzubeißen, so dass ich es manchmal mit den Händen festhalten musste, um nicht auf einmal das gesamte Stück am Mund zu haben. Angesichts dessen hätte ich durchaus mehr als nur eine Papierserviette dazubekommen können. Und auch das würzig-leckere currygelbe Kraut quoll durch diesen Umstand mitunter ein wenig aus dem frischen Roggenbrot raus,in dem das Ganze eingeklappt war. Aber es hat geschmeckt; der Rest gehörte wohl zum rustikalen kulinarischen Erlebnis dazu.
Später habe ich mir noch einen Becher Kirschwein für 3,00 € (inklusive etwa nochmal so viel Pfand, welches ich nach der Rückgabe aber zurückerhielt) gegönnt. Er schmeckte etwas säuerlicher als erwartet, so dass er vermutlich aus Sauerkirschen hergestellt gewesen sein muss. Durch die Säure kam es mir zudem so vor, als wäre noch mehr Alkohol drin. Mit dem Genuss habe ich mir auf jeden Fall Zeit gelassen so einen Wein stürzt man ja ohnehin nicht hinunter. An sich war er aber ganz in Ordnung; eventuell hätte ich mir nur bei dem Preis etwas qualitativ Hochwertigeres mit vielseitigerem und interessanterem Aroma vorgestellt.
Nun möchte ich noch ein paar Preisbeispiele nennen, damit Ihr eine Vorstellung davon bekommt, wie man auf Märkten wie diesem theoretisch arm werden könnte, wenn man das eine oder andere Angebot annimmt:
Edelsteinschmuck: durchschnittlich 7,00-10,00 €
An dem Likör- und Sirupstand empfand ich die Preise, besonders für kleine 0,2 L Flaschen, aber auch größere, als zu teuer.
Der Mittelaltermarkt und die dazugehörigen Veranstaltungen konnten kostenlos angeschaut werden. Irgendwelche Eintrittspreise wurden nur für die Logenplätze am Kaiserplatz fällig sowie für Sitzplätze im Rahmen des Theaterstücks (es waren einfache Klappstühle). Das Ganze konnte man sich allerdings auch kostenlos von außen ansehen, nur halt mit weniger Komfort und ggf. im Stehen (es sei denn, man hätte sich selbst einen Klappstuhl mitgebracht, um sich außerhalb der Absperrung hinzusetzen).
Preise fur Logenplätze auf der Tribüne am Kaiserplatz: 6.00 € pro Person
Preise für Sitzplätze während des Theaterstücks: je 6,00 €
== Ambiente? ==
Die Buden, das verwendete und aufgestellte Zubehör sowie die Deko unterstrichen das mittelalterliche Feeling schon ziemlich, ebenso wie die Kostüme, die live an den Buden vorgeführten Handwerke, die Unterhaltungsdarbietungen und die Musik. An verschiedenen Stellen waren zudem Strohballen aufgestellt, welche viele Passanten als rustikale Sitzgelegenheit zum Ausruhen zwischendurch nutzten.
Allerdings war die Innenstadt als Location für so ein Mittelalterevent nicht wirklich perfekt, denn durch die Geschäfte und hässlich-langweiligen Nachkriegshäuser, die das Stadtbild prägen, fühlte man sich nicht hundertprozentig in diese Zeit versetzt und konnte demnach nicht richtig darin abtauchen (wozu auch das hohe Publikumsaufkommen beigetragen haben mag). Hierfür eignet sich eindeutig eher das Schloss Burgau, wenngleich die Mittelaltermärkte, die dort ab und zu stattfinden, Eintritt kosten und dort platzmäßig für das Geld lange nicht so viel geboten werden kann. Dafür ist das Dürener Traumschloss, wie ich es insgeheim nenne, auf jeden Fall viel gemütlicher für solche Veranstaltungen. Aber nun ja, Düren kann ja nichts dafür, dass seine gesamte Innenstadt im zweiten Weltkrieg völlig zerbombt wurde und somit keine historischen Gebäude mehr mitten in der City stehen. Man hat sich aber einige Mühe gegeben, eine mittelalterliche Atmosphäre zu schaffen, so dass ich insgesamt auch in diesem Punkt zufrieden bin.
== Der sonntägliche Umzug ==
Bei diesem war ich nicht anwesend, zumal ich auch das Wetter nicht so optimal fand.
Er startete jedenfalls am Annakirmesplatz und ging über die Elbersfelder Straße, Aachener Straße, Stürtzstraße, Oberstraße, Ahrweilerplatz, Wilhelmstraße, Weierstraße, Victor-Gollancz-Straße, Zehnthofstraße und Kaiserplatz.
Zu sehen und zu hören waren dort folgende Gruppen und dargestellte Personen: Kaiser Karl V. und sein Hofstaat, Reitergruppen, Fanfarenzüge, Musikanten, Herzog von Jülich mit Gefolge, Albrecht Dürer, Dürener Marktfrauen, Pilger zum Annahaupt, Hildebrand von Weworden (Pfarrer der Kirche St. Anna in jener Epoche), Menschen, die damals der Hexerei bezichtigt worden waren, sowie die Stadtwache.
== Erreichbarkeit ==
Die Busse, die sonst vom Kaiserplatz abgehen, wurden während des Marktes auf die Schenkelstraße umgeleitet. Aber sie fuhren! Am Bahnhof gibt es da noch - neben dem normalen Zugverkehr mittels RE Richtung Aachen und Köln sowie der S-Bahn nach Köln - die Möglichkeit, mit der Rurtalbahn zu fahren. Diese fährt freitags halbstündlich, samstags und sonntags stündlich. Parkplätze gibt es in Düren auch genug, wobei sich bei solchen Großveranstaltungen wohl am ehesten die Parkhäuser empfehlen, da andere Parkplätze recht schnell voll sein dürften. Taxistände gibt es wiederum am Kaiserplatz und am Bahnhof.
== Fazit ==
Alles in allem war es ein interessanter Mittelalterevent. Es wurde viel geboten, und die Beteiligten haben sich große Mühe gegeben, eine mittelalterliche Stimmung mit passenden Kulissen zu untermalen. Auch für das leibliche Wohl wurde hinreichend gesorgt. Kleine Abstriche muss ich allerdings für das allgemeine Ambiente der Umgebung sowie teils die Preispolitik (obwohl niemand gezwungen wird, dort Geld auszugeben) machen.
Etwas fraglich ist auch, dass zugleich die Dürener Geschäfte den Samstag ausgenutzt haben, um wieder so eine Einkaufsnacht (bis 24.00 Uhr) zu veranstalten. Erstens haben die Leute durch so ein Event wohl auch nicht mehr Geld, das sie verschenken bzw. ausgeben können, und zweitens geht das noch zusätzlich zu Lasten einer etwaigen Gemütlichkeit, wenn gleichzeitig noch viel mehr Leute durch die Geschäfte hetzen. Weil so schönes Wetter war, war ohnehin auch so schon viel los, da braucht es nicht noch einen zusätzlichen, kommerziellen Anreiz, in die Stadt zu kommen. Wenn man sowieso noch etwas nötig hat und nebenbei die längeren Öffnungszeiten nutzt, um eine Besorgung zu machen, ist das etwas anderes. Aber das kann man ja immer, und notwendig ist es nicht.
Der nächste Annamarkt wird bestimmt wieder rechtzeitig auf www.düren.de sowie den örtlichen Medien bekannt gegeben werden.