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Burgplatz Altstadt
40213
Düsseldorf
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Beschreibung
Der Radschlägerbrunnen am Burgplatz erinnert an eine der ältesten Traditionen in Düsseldorf. Er wurde 1954 vom Heimatverein Düsseldorfer Jonges gestif
[mehr]Der Radschlägerbrunnen am Burgplatz erinnert an eine der ältesten Traditionen in Düsseldorf. Er wurde 1954 vom Heimatverein Düsseldorfer Jonges gestiftet und von Alfred Zschorsch entworfen. Die in Bronze gegossenen Figuren stehen auf einem quaderförmigen Sockel im großen Becken des Brunnens. Das Becken wurde aus fränkischem Muschelkalk hergestellt und hat einen Durchmesser von 3,10 Metern. Er trägt die Inschrift "Radschläger wolle mer blieve, wie jeck et de Minschen och drieve".
Zur Entstehung der Radschlägertradition gibt es mehrere Legenden. Eine Legende besagt, dass die Kinder in Düsseldorf nach der Schlacht um Worringen (1288) aus Freude über den Sieg Räder geschlagen hätten.
In einer anderen Überlieferung wird gesagt, dass dem Kurfürsten Jan Wellem ein Rad an der Kutsche gebrochen sei und ihm ein Junge ins Rad gegriffen habe um ihm zu helfen. Dabei sei er zum Radschlagen gezwungen gewesen und so zum lebenden Kutschrad geworden.
Seit dem 19. Jahrhundert schlugen die Düsseldorfer Kinder vor reichen Händlern und Reisenden ihr Rad und kassierten dafür Geld. Hieraus entstand 1925 das Radschlägerlied des Düsseldorfer Mundartdichters Müller-Schlösser, in dem es heißt: "Radschläger werden wir genannt; im ganzen Land bekannt; wir sind ´ne Spezialität, die ihre Kunst versteht."
Der Radschlägerbrunnen liegt am Rheinischen Sagenweg.
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