Bewertung von blacktip im Detail
blacktip
Reinsdorf, Deutschland98%
Anfang des Jahres nutzten wir die Gelegenheit, uns einmal die Boot in Düsseldorf anzusehen, wo wir schon immer mal hin wollten. Und wenn schon mal in der Gegend, dann wollten wir auch gleich noch was davon haben, und so brauchten wir ein Hotelzimmer für zwei Nächte. Über trivago gebucht wurde das Courtyard, weil der Preis trotz Messe einfach unschlagbar günstig war. Und so wie hier wurden wir noch nicht mal in einem 5-Sterne-Hotel behandelt.
Wir reisten am Freitag abend so gegen 17 Uhr an und hielten erstmal vor dem Hotel, um das Gepäck auszuladen. Zufällig war einer der Mitarbeiter vom Bellcounter auf der Straße. Guten Abend, schön, dass Sie da sind. Wissen Sie was, ich räume Ihnen mal hier den Parkplatz vor dem Haus frei, dann müssen Sie nicht in die Tiefgarage fahren. Soll ich Ihnen das Gepäck schon aufs Zimmer bringen?
Am Tresen ging es weiter: Herzlich willkommen! Sie haben ... gebucht... Möchten Sie....
Unser Gepäck war da schon weg, ehe wir die Zimmernummer und den -schlüssel hatten. Zu dem Zeitpunkt sahen wir uns nur noch an und überlegten, ob jemand von trivago irgendwie gepetzt hatte, dass Hoteltester unterwegs sind. Denn das, mit Verlaub, war nicht normal für ein Hotel. Ich übernachte ja oft in wirklich teuren und hochklassigen Hotels, aber diese Eifrigkeit und dieses Zuvorkommen habe ich noch nie erlebt.
Courtyard by Marriott Düsseldorf Seestern9
Einzelbewertung
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Zimmer
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Größe
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Sauberkeit
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Ausstattung
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Zustand (gut erhalten etc.)
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Design/ Flair Zimmer
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Das Hotel hat über 200 Zimmer auf 12 Stockwerken, die sich unterscheiden in Standardzimmer und Executive Zimmer, außerdem 6 Suiten. Wir hatten ein Standardzimmer gebucht, das sich als durchaus großzügig herausstellte. Die Ausstattung ist recht modern, nur der Teppich ist das ewige Marriott-Grüngelbrot-Gemisch. Doch das soll ja bald grundsätzilch geändert werden, habe ich gehört. Zur Ausstattung gehören eine Klimaanlage, Minibar, ISDN-Anschluss, zwei Telefone, Modemanschluss, Satellitenfernseher und Bügelbrett. Die dunkel gehaltenen Möbel sind wohl in jedem Marriott gleich, wirken aber nicht ungemütlich. Im Zimmer sind ein Bett, Mediabar mit Fernseher und Minibar drunter, Schreibtisch, Sessel und Tischchen sowie natürlich ein Schrank, der viel Platz bietet, ausreichend Bügel hat für einen großen Kleiderkoffer und mittels Halogenleuchten angestrahlt wird. Man merkt, dass die Renovierung nicht lange zurückliegt, denn alles wirkte noch nicht abgewohnt.
Im kleinen Badezimmer, das vom Flur aus betreten werden kann, befindet sich eine Badewanne mit Duschvorhang, Waschplatz mit Ablagefläche auch für zwei Leute, die üblichen Accessoires, Fön und Zewa-Tuch-Spender. Sehr praktisch finde ich in den amerikanisch orientierten Hotels diese integrierte ausziehbare Wäscheleine über der Badewanne. Grad, wenn man mal den Pool benutzt und die Sachen wieder aufhängen muss, ist das ein Segen.
Auch im Bad war in Hinsicht von Sauberkeit eigentlich nichts zu beanstanden: die Armaturen sauber, die Fugen an der Wanne pilzfrei und weiß und ebenso die Handtücher.
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Hoteleinrichtungen
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Erscheinungsbild/ Architektur
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Atmosphäre/ Flair Lobby
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Gesamtzustand
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Rezeption/ Organisation
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Personal (Freundlichkeit/ Service)
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Wellnessangebot
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Das Hotel selbst ist ein gläsernes Hochhaus, aus den 80er Jahren vermutlich. Unspektakulär, nüchtern, aber praktisch. Durch eine gläserne Eingangstür gelangt man in eine mittelgroße Lobby, wo man links die Rezeption findet und rechts einen sehr modern wirkenden Sitzbereich. Links um die Ecke gibt es noch einen kleinen Shop mit Waren des schnellen Bedarfs, daneben einen PC-Arbeitsplatz sowie ein Gang zu den Konferenzräumen.
An der Rezeption, ich erwähnte es schon, wurden wir äußerst höflich und super schnell bedient, bekamen die Schlüssel, und das Gepäck wurde aufs Zimmer gebracht.
Innen wirkt das Gebäude erstens großzügiger als der Anblick außen verspricht, alles ist auch freundlicher mit hellen Farben, Dekoration und Bildern. Ein echter Gegensatz, der auch positiv überrascht.
Im Erdgeschoss liegen übrigens noch das Restaurant und die Bar, ebenfalls eher modern als gemütlich vom Ambiente her. Die Bar haben wir am ersten Abend noch besucht und fanden es angenehm, mit ziviler Lautstärke der Musik und zivilen Preisen. Im Sommer kann man auch auf einer Terrasse sitzen.
Wellnessbereich
Diesmal hatten wir sogar die Zeit, mal den vorhandenen Wellnessbereich auszunutzen, besser gesagt, den Pool. Der Bereich befindet sich im Keller und besteht aus einem Schwimmbad, einem Solarium und einer Sauna. In dem 5 x 8 m großen, ovalen Becken konnten wir zu zweit sogar Bahnen schwimmen. Bei mehr Personen wirkt es aber schnell voll. Handtücher und Liegen sowie Duschgel sind hier vorhanden.
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Essen und Trinken
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Vielfalt des Speisenangebots
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Qualität des Speiseangebots
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Arrangement der Speisen
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Bedienung/ Service
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In unserem Zimmerpreis war auch das Frühstück enthalten. Serviert wird es im Restaurant bzw. bei Platzproblemen auch in der angrenzenden Bar. An einem großen Buffet gibt es diverse Sorten Brötchen und auch Brot, eine Auswahl an Konfitüren und Marmeladen, ebenso Wurst und Käse in mehreren Varianten, dazu Müsli und Säfte, sowie Eier in diversen Zubereitungsarten. Die werden auf Wunsch mit verschiedenen Zutaten frisch zubereitet. Wer schon früh auf Nachrichten aus ist, findet eine Reihe von internationalen Zeitungen am Eingang zum Restaurant.
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Lage und Umgebung
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Lage (Stadthotel)
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Verkehrsanbindung
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Ruhige Lage (kein Baulärm etc.)
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Von den Autobahnen im Ruhrgebiet ist das Hotel sehr schnell zu erreichen. Wir hatten uns einen Routenplan ausgedruck, um durch das Autobahngewirr um Düsseldorf zu finden. Von der Abfahrt von der A44 fährt man Richtung Niederkassel und hält sich an die ausgeschilderten Hotels. In der Nähe liegen nämlich noch das Novotel und das Hotel Mercure.
Die Umgebung ist nicht gerade attraktiv für einen Urlauber, wohl aber für den Geschäftsmann, denn das Hotel liegt mitten in einem Gebiete mit Bürogebäuden. Auch die Anbindung an Verkehrsmittel ist hervorragend. Vor dem Hotel fährt eine Buslinie Richtung Stadt und mit der Stadtbahn in nur 100 Meter Entfernung kann man direkt bis zum Messegelände fahren. Nur mit Shoppen oder Kultur sieht es hier schlecht aus, dann müsste man eine 15minütige Fahrt in die Stadt in Kauf nehmen.