Bewertung von celles im Detail
celles
Wien, Österreich93%
Das Hotel Düsseldorf Mitte habe ich über expedia für 90 Euro ergattert. In
diesem Preis war das Frühstück schon inbegriffen. Es handelte sich hierbei um
ein 3-Sterne-Hotel im Zentrum. Von dem Hotel sollten wir aber nicht viel haben.
Den Grund liefere ich gleich.
Wir haben einen m&m Prämienflug um 10.000 Meilen nach Madrid ex MUC und via DUS
zurück gebucht. In Düsseldorf wollten wir dann eine Nacht bleiben und dann
weiter nach Remagen. Die Rahmenflüge habe ich normal gebucht.
In Madrid ging aber die Maschine von Lufthansa (operated by eurowings) ein.
Zuerst sollten wir gar nicht mehr fliegen können, doch dann konnte die repariert
werden und wir hoben um 23 Uhr ab. In Düsseldorf durften wir dank
Nachtlandeverbots nicht einmal mit Sonderanfrage landen. Wir wurden nach
Köln/Bonn verfrachtet, wo wir dann 1 Stunde aufs Gepäck warten mussten und eine
lange Busfahrt bis DUS hatten. Dann mussten wir noch zum Bahnhof. Um 3:15 nachts
nicht einfach.
Um 3:45 früh !!! waren wir dann im Hotel, hurra !!! Wir waren hundemüde und
frustriert. Der Nachtdiensthabende guckte gerade in die Röhre. Wie wir fragten,
ob wir doch noch einchecken konnten, meinte er, unser Zimmer sei schon vergeben.
Super !! Nein, er hätte noch eines frei. Wie schön, immerhin hatten wir es schon
voraus bezahlt.
Der Gang war sehr lang und ging in einer Bar über. Dort standen 6-7 Hocker. Über
der Bar hingen längliche, weiße Lampen. Der Tresen hat zu den Stühlen hin einen
Einschluss in Weiß, der beleuchtet werden kann. Zwei Steinstützen hatten eine
schöne Natursteinoptik. Auch eine Sitzecke mit zwei gelben Fauteuils war hinten
vorhanden. Die Tür zur Lobby vom Lift her war fast ganz gläsern und hatte ein
weißes Mustern aufgedruckt. Wir nahmen den Lift nach oben. Den sieht man gar
nicht gleich so gut. Der ist gut im Stiegenhaus versteckt. Wenigstens hing vor
dem Lift ein modernes Bild an der Wand. Das Stiegenhaus sieht aus wie das eines
Altbaus. Etwas ungewöhnlich für ein Hotel. Der Liftkorb war auch recht groß und
wirkte älterlich. Die Drucktasten waren groß und sperrig. Vom 4.Stock aus konnte
ich gut in den Liftschacht zwischen den rechteckigen Stockwerken blicken.
Unser Zimmer lag am Ende des Gangs. Die Zimmernummer konnte man gar nicht
verfehlen, denn die war riesengroß angeschrieben. Wir hatten Zimmer 409. Wie man
das sofort sah, ist leicht erklärt. Die Türe ist total weiß und unten im letzten
Viertel steht platzfüllend mit rund 20 cm hohen Ziffern in Grau 409. Die Türen
haben noch ein echt Schlüsselloch.
Im Netz sah ich viele moderne Zimmer, die voll designt und neu wirkten.
Vielleicht gibt es die auch. Unseres war halt eines der alten Riege. Etwas
muffig und zweckmäßig eingerichtet. Ich schätze so mal 15 m mit dem Bad zusammen.
Das Zimmer war mit einem ordinären, grauen Spannteppich versehen. Nicht gerade
ansprechend. Das Doppelbett waren eigentlich zwei aneinander geschobene
Einzelbetten. Beide waren schmal und der Bettenbau war sehr faltig. Auch waren
die Matratzen nicht mehr wirklich fit. Dafür lagen zwei Pralinen am Bett, die
wir nicht mehr aßen. Hinter dem rein weißen Bettzeug eine hohe, braune Bettwand
mit grauem Einschluss.
Links und rechts an der Wand hingen Bettleuchten. Zum Fenster hin zeigte sich
ein schlichter, nicht gerahmter Spiegel im Hochformat. Auch waren die großen
Vorhänge ganz grau. Die haben wir gleich zu gezogen.
Im Zimmer stand noch ein einfacher Kasten für die wichtigsten Dinge. Auch ein
Schreibtisch in hellbraunen Tönen war zugegen. Dort stand auch der alte schwarze
Röhrenfernseher mit etlichen deutschen Programmen.
Das Frühstück war nicht von schlechten Eltern und war appetitlich angerichtet.
Bis auf die 4 Plastiksteigen links von der hellen Anrichte. Diese passieren
besser in ein Lager. Auf einer schwarzen Platte standen die weißen Teller. Im
oberen Regal lagen in Körben Kipferln, Semmel und Weckerln.
Auf einer anderen Anrichte hatte einen Glasschutz. Unter diesem standen
Joghurtschalen, Wurst, Käse, Wurst, Salami und Extrawurst. Für unseren Geschmack
war auch gutes Müsli mit von der Partie.
Der Frühstückraum war sehr hell und ruhig. Die sehr hellbraunen Tische hatten
grau gepolsterte Sessel. Die Tischunterlagen waren grau designt und man legte
auf diese gelbe Servietten. Diese passten optisch sehr gut.
Im Frühstücksraum stand auch ein Infoskiosk mit beschränktem Internetzugang. So
konnte man ich gut über Düsseldorf informieren. Auch eine kleine, braune
Sitzecke gehörte mit dazu.
Düsseldorf Mitte7