Bewertung von Bea_32 im Detail
Inzwischen war ich schon etliche Male in "Playa de Palma", auch unter "Arenal" oder "Ballermann 6" bekannt. Ob es sich dort wirklich so abspielt, wie es immer in den Medien beschrieben wird, möchte ich bezweifeln und mal darüber berichten.
Mindestens einmal jährlich verbringen wir unseren Urlaub auf der wunderschönen Insel. Uns zieht es immer wieder an den gleichen Ort, nämlich nach Playa de Palma, da er sehr zentral liegt, alles supergut zu erreichen ist und der Urlaub, ohne lange Anreisen mit dem Bus zu tätigen, beginnen kann. Vom Flughafen aus erreicht man das Ziel in gut zehn Minuten, je nachdem, ob man mit dem Bus in die Hotels befördert wird oder sich ein Taxi mietet. Dort angekommen, erspäht man auch schon den wunderschönen, langen weißen Sandstrand, der von Can Pastilla bis zum Hafen von El Arenal reicht. Am ca.8 km langen und 40 m breiten feinen Sandstrand tummeln sich in der Hauptsaison von morgens bis abends zahlreiche Urlauber, ob Jung oder Alt. Überwiegend trifft man hier auf deutsche Touristen.
Gut, mehr los ist hier schon, als an den anderen Stränden der Insel, vor allem in der Hauptsaison, also von Mitte Mai bis Ende September. Da kann es schon mal passieren, dass man sein Handtuch am Strand vergeblich sucht. Ansonsten findet man hier problemlos einen Platz zum Erholen. Wer nicht gerne auf der Strandmatte die Sonnenstrahlen genießen möchte, ergattert sich einen der bereitgestellten Liegen, die pro Tag ca. 4,50.-€ kosten. Sofort nach Benutzung dieser erspäht man auch schon einen Kassierer, der genau weiß, wann wer und wo eine Liege erobert hat.
Tipp:
Sobald man die Liege für einige Zeit verlässt, werden sie zurückgestellt. Deshalb lieber jemand bitten, während der Abwesenheit diese zu besetzen, sonst zahlt man erneut den vollen Preis.
Schatten findet man unter den Strohschirmen oder bringt sich seinen eigenen Schirm mit. Voll ist der Strand in der Hauptsaison fast überall, aber an meisten ballt es sich um den Ballermann 6, obwohl alle Balnearios gleich sind. Das Meer ist so gut wie immer sauber. Nur sehr selten sieht man mal ein paar Algen oder angeschwemmte Bierdosen. Gut soll auch die Wasserqualität sein. Die Wassertiefe fällt nur langsam ab, so dass man ziemlich weit ins Meer laufen kann, ohne gleich den Boden zu verlieren. Muschelsammler werden auch fündig, denn diese sind reichlich vorhanden.
Geht man morgens ziemlich früh an den Strand, sieht man gleich, dass dieser täglich gereinigt wird. Dafür sorgen spezielle Maschinen, die den Sand regelrecht durchsieben. Auch die Liegen stehen ordnungsgemäß in Reih' und Glied. Diese Ordnung und Sauberkeit habe ich so gut wie nirgends an anderen Stränden erlebt, einfach toll.
Ob man nur faul am Strand liegen, sich zwischendurch in die Fluten stürzen möchte oder einen Strandspaziergang macht, hier passt einfach alles. Zudem gibt es einen Bootsverleih oder man schaut den Segelregatten zu.
Nervig sind meines Erachtens die Flyer-Verteiler der berühmten Diskotheken, die hier tagtäglich ihre Lokale anpreisen, aber auch die Obst- und Getränkeverkäufer, die ihren Slogan loslassen. Auch hier ist VORSICHT geboten, denn sie bieten ihre Waren überteuert an.
Hin und wieder ergattert man auch mal Masseure/innen am Strand, die für 10.-Euro Massagen anbieten. Eine Zeitlang gab es auch Figurenbauer am Strand, die kunstvolle Werke geschaffen haben und um einen kleinen Obolus baten, allerdings habe ich sie seit 2 Jahren nicht mehr gesehen.
In der Regel ist der Strand bewacht. Je nach Wetterlage erspäht man in regelmäßigen Abständen auch unterschiedliche Fahnen, die auf Gefahren hinweisen. Sanitäre Einrichtungen gibt es an allen Balnearios, die allerdings oft nicht ganz so sauber sind. Für die Müllentsorgung stehen in regelmäßigen Abständen von ca. 10 Metern Mülltonnen bereit, die in der Regel auch genutzt werden. Selbst beim überfüllten Strand entdeckt man keinen herumliegenden Unrat. Wertgegenstände sollte man am besten im Tresor lassen. Allerdings habe ich es in all den Jahren noch nicht erlebt, dass etwas entwendet wurde, was ich aber nicht ausschließe, denn in der Regel wird auf der Insel sehr viel gestohlen.
In der Hauptsaison kann es auch passieren, dass die Ruhe mal durch grölende Gruppen gestört wird, allerdings kann es auch recht lustig sein, ansonsten findet man schon ein ruhiges Plätzchen. Wunderschön anzusehen sind auch die Sonnenuntergänge am Strand, einfach traumhaft. Tätigt man frühmorgens, so zwischen 2 und 3 Uhr mal einen Spaziergang am Strand, bitte nicht erschrecken, denn dann tummeln sich auch schon mal Liebespärchen hinter den gestapelten Liegen.
Die Wassertemperatur liegt im Oktober noch so um die 22-24 Grad, die Lufttemperatur so etwa zwischen 22 und 27 Grad, wobei man sich erst wieder ca. Anfang Mai ins Wasser stürzen kann.
Zum Saisonende, etwa Ende Oktober, werden sogar die Strohschirme entfernt und erst Mitte April wieder aufgebaut. Verwaiste Stämme bleiben alleine zurück.
Im Winter ist die Playa de Palma ein beliebtes Ziel für Langzeiturlauber aus Deutschland. Die Balnearios sind aber geschlossen, ebenso auch einige Hotels und andere Einrichtungen. Baden kann man nur noch in den Hallenbädern der geöffneten Hotels, dafür ist es sehr ruhig, erholsam und ideal für lange Strandspaziergänge oder zum Radfahren auf der angrenzenden Promenade.
Der Strand von El Arenal zählt auch zur längsten Partymeile Mallorcas, denn gleich hinter dem breiten Strand und der wunderschönen Promenade, die als Fußgängerzone umgestaltet wurde, findet man sowohl etliche Hotels, als auch Diskotheken, Restaurants, Souvenirläden, Bekleidungsgeschäfte, Supermärkte usw.. Er ist in 15 Abschnitte eingeteilt, den besagten Balnearios 1-15.
Ich kann diesen Strand nur empfehlen.
Strand von El Arenal10
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Strand - Größe
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Strand - Sauberkeit
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Strand - Platzangebot
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Wasserqualität