Bewertung von zomtech im Detail
zomtech
Berlin, Deutschland97%
Ankunft am Frankfurter Bahnhof war Punkt 14.00 Uhr, Schock Pünktlich!
Nur wo gehts jetzt lang? Da fragt man doch geschickt das Bahnpersonal.
Der Weg ab Bahnhof ist eigentlich Peinlich kurz, man nimmt den Ausgang in Richtung Poststr. und steht schon halb davor. Optisch ist es von Außen ein eher sehr alt wirkender Bau.
Im Inneren sieht es aber komplett anders aus, richtig schick und fast Nobel wie ich finde.
Ein Blick nach rechts bringt einem die Sitzecke aus Sesseln und Tischen näher, Links vom Eingang befindet dagegen die Rezeption mit drei Schaltern.
Einchecken
Ich stellte mich kurz vor und gab der jungen Frau meine Reiseunterlagen in die Hand.
Dann fragte sie mich nach einer Kreditkarte, die klein Michael jedoch nicht Besitz, so musste ich einen 30 Euro Pfand hinterlegen die bei Pay TV oder Telefon Nutzung dann verrechnet werden würden. Nun noch ein Zettelchen ausfüllen mit meinen Daten und es war fast vorbei.
Die junge Frau fragte mich nun noch ob Raucher oder Nichtraucherzimmer und ich sagte Raucher, bekam aber schlussendlich ein Nichtraucherzimmer! Zwar blöd aber auch wieder gut, so wurde ich gezwungen draußen zu rauchen. Kann ich aber mit Leben.
Jetzt händigte man mir die Schlüsselkarte und den Fahrausweis für die öffentlichen Verkehrsmittel aus und ich konnte endlich das Zimmer beliebäugeln.
Zimmer
In der fünften Etage ist nun endlich mein Zimmer in Greifbare nähe gerückt, nach einer kurzen Suche fand ich endlich Tür mit meiner Nummer drauf. Jetzt geschickt die Karte hinein geschoben und mein Reich für 2 Tage öffnete sich. Ich war entzückt, als ich sah was es hier alles gab. Denn Laut Flyer hab ich mich nur auf das nötigste Verlassen. Aber hier gibt es mehr als ich mir träumen lies. Nach einem winzigen Flur schreitet man an einem großen Spiegel in Richtung SchlafWohnraum zu. Mein erster Blick ging in Richtung Bett, sah schon im ersten Moment in bisschen klein aus, da ich von zu Haus ja eine Riesen Schlafcouch gewöhnt bin. Als es dann aber zum ersten mal in die Kiste ging war es richtig gemütlich, besonders weil die Decke so richtig schön lang war. Das einzige blöde, ich Schlaf lieber mit zwei Kissen, hatte nur eins.
Beim auspacken fiel mir dann der Safe im Schrank auf, obwohl nirgends erwähnt war das es hier welche gibt, hatte ich einen. Ebenso wenig stand da etwas von Klimaanlage, aber die braucht man bei etwa 4 Grad außen Temperatur nun wirklich nicht. Der Fernseher ist OK, beinhaltete sogar MTV und VIVA was ich ja am liebsten anhabe. Praktisch war ja auch die Freie Sicht vom Klo auf die Mattscheibe. Habe nie etwas verpasst! Wo wir auch direkt am Bad angelangt sind. Klein aber Fein könnte man es nennen. Obwohl die Toilette für jemanden der noch Prall gefüllter ist als ich ein Problem sein könnte. Sie ist nämlich ungeschickt nah an der Armatur des Waschbeckens angebracht. Die Dusche ist wirklich ein Prachtstück, richtig schön groß und direkt Warmwasser beim aufdrehen. Herrlich, so ne Technik möchte ich zu Hause auch haben und nicht noch ewig warten müssen.
Interessant fand ich ja hier die installierte Wärmeleuchte an der Decke, musste ich beim ersten Duschgang sofort ausprobieren. War richtig cool, zu Hause friert man nach der Dusche und hier kommt ein Warmer Strahl von Oben. Richtig gut. Zu erwähnen ist das die Duschköpfe zum abdrehen sind! Das Zimmer selbst war in einem Zitronen Gelb gestrichen wirkte frisch und freundlich auf mich. Die dunkelblaue Tür dagegen hatte Flair eines Knastes, musste sie richtig zu schmeißen damit die eingerastet ist. Auch hatte ich einen kleinen Schreibtisch, der aber mit all möglichen Zeitschriften zugekleistert war. Leider geht man in diesem Hotel wohl davon aus das hier mehr Frauen verkehren. Denn was soll ich mit Allegra, Glamour, Wohn Idee oder dem Archtektur Digest? Über meine Fenstersicht schweige ich mich mal aus, denn relevant für meine Bewertung ist sie nicht.
Minibar
Meine Minibar war Prall gefüllt und sie ist es immer noch! Denn die Preise dafür waren echt happig. Eine Pepsi 0.2 sollte nämlich 2.10 Euro kommen und ein Granini Säftchen 0,2 L 2.30 Euro. Wie gut das ich Bahnhofsnahe eingekehrt bin, denn der kleine Kiosk an der Ecke war dagegen eine wahre Schnäppchenburg. Da hab ich ne Flasche Cola 1Liter für 1.60 Euro gekauft. Das war also meine Minibar.
Sauberkeit
Eigentlich gut, über das Bad kann ich wirklich nicht klagen. Obwohl ich die Handtücher eindeutig hingelegt hatte zum noch mal benutzen hatte ich nach meiner Citytour wieder neue im Bad hängen, zu dem war hier alles geputzt. Was mir aber beim Schrank einräumen aufgefallen ist, das der Boden vom Schrank wohl schon länger nicht mehr geputzt worden ist. Da lagen Krümel und Staub auf dem Boden auch die Steckdosen Leisten haben hier noch nie ein Staubtuch gesehen. Ist für mich aber nicht wirklich ein Grund zu meckern. Denn zu Haus weiß ich noch nicht mal wo unsere Staubtücher liegen!
Frühstück
Frühstückszeiten sind hier am Wochenende von 7-11 Uhr. Auf Anhieb gefiel mir hier das ich freie Platzwahl hatte und es war alles überschaubar. Leider hab ich Dusel mich natürlich an einen Nichtrauchertisch gesetzt am ersten Morgen. Meine erste Erkundungstour ging zu den Brötchen, mhh was da alles so rum lag. Krosse, Sesam, Mehrkorn, warme Croissonts und verschiedene Brotsorten. Als ich zur Butter kam stockte es mir kurz, die geschnitten Stückchen lagen leicht zerfetzt in eine Wasserschale. Das sah später auf meinem Brötchen aber wieder ganz normal aus. Besonders zu erwähnen ist hier die große Auswahl an Aufstrich und Aufschnitt. Echt klasse. Auch Frischkäse Sorten und normaler Käse war vertreten.
Etwas versteckt lag dann auch eine Saftbar mit drei verschieden Säften, auch Tee, Espresso und ähnliches konnte man sich am Automaten nehmen. Der Kaffe stand an jedem Tisch schon in einer Thermoskanne. Hab nur keinen Kakao gefunden, da man mich für Kaffee nicht begeistern kann. Später fiel mir noch die Obstbar und eine Müsli und Cornflakes Ecke auf.
Da war ich aber schon Satt. Den warmen Teil hab ich mir dann am zweiten Tag zu Gemüte gezogen, da ich ja am ersten noch mittags einen Happen essen gegangen bin.
Da gab es Mini Nürnberger, Rühr und Kochei, Speckscheiben und Minifrikadellen.
Zum voll fressen also genau das richtige im IC Hotel.
Hotel
Die Hotelräume selbst hatten ein freundlich wirkendes Flair. Die kleine Sitzecke am Eingang bestehend aus roten Sofas und Glastischen lud mich immer ein eine zu rauchen. Zwar war die Vorhalle jetzt nicht die größte aber eine recht hübsche. An der Decke hingen zwei große Kronleuchter die mich sehr fasziniert haben. Sie unterstrichen die vier Marmorsäulen sehr schön. Es gab hier insgesamt drei Fahrstühle die auf die Etagen fuhren. Einen großen, dessen Tür leicht verzogen war und knarrte und zwei kleine.
Der Frühstücksraum war mit vielen großen Fenstern und einer Terrasse ausgestattet, die aber wegen der Temperatur draußen geschlossen hatte. Es gab hier Tische mit Bänken und Strohstühlen. Machte einen sehr Familiären Eindruck auf mich. Auch hatte man großzügig Platz zwischen den einzelnen Tischen gelassen, so konnte ich in Ruhe zu Buffet schlendern. Die Bar im Erdgeschoß sah etwas eingequetscht aus in der Ecke. Sie bot Platz für 6 Leute am Tresen und noch mal 10 an zwei Tischen. Sie wirkte auf mich unattraktiv, da sie sehr dunkel war und farblich auch nicht gut auf den restlichen Innenraum abgestimmt war.
Ausstattung
Zimmer: Minibar, Klimaanlagen, Fernseher mit Pay TV, Fön, Seife, Duschgel, Safe, Internet Anschluss, Heizleuchte, Zeitschriften, Telefon.
Gastro: 1 Restaurant und eine Bar.
Hotel: 13 Konferenzräume bis 140 Teilnehmer.
Fazit
Bin sehr zufrieden mit Zimmer und Hotel, besonders die Freundlichen Mitarbeiter hier sind zu empfehlen. Sehr schön finde ich diesen Kontrast, draußen ein total vergilbtes Hotelschild und drinnen ein total renoviertes Hotel. Echt genial. Auch sehr gut das Preis Leistungsverhältnis. Da das Frühstück mit im Preis ist und zu dem die Verkehrsmittel auch.
Speziell hier auch die Anbindung, da man nur kurz aus dem Hotel stolpert und kurz vorm Kiosk meines Vertrauens in die U-Bahn hinein geht. Hier fährt nämlich direkt die U5 die mich zum Stammtisch und zur Zeil bringt.
Preis
Wochenendpreis pro Nacht inklusive Frühstücksbuffet 79 Euro.
P.S. Beim zweiten duschen am Samstag gab es irgendwie Probleme mit den Leitungen, denn es kam nur noch Heiß Wasser aus der Leitung. Hab dann noch mal den normalen Wasserhahn versucht und bei ihm gabs auch nur noch heiß. Am nächsten Morgen war aber wieder alles normal.
InterCityHotel Frankfurt9
Einzelbewertung
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Zimmer
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Größe
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Sauberkeit
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Ausstattung
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Zustand (gut erhalten etc.)
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Zimmerservice
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Hoteleinrichtungen
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Gesamtzustand
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Rezeption/ Organisation
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Personal (Freundlichkeit/ Service)
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Essen und Trinken
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Vielfalt des Speisenangebots
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Qualität des Speiseangebots
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Getränkeangebot
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Bedienung/ Service
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Lage und Umgebung
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Verkehrsanbindung
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Nachtleben/ Ausgehmöglichkeiten
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Ruhige Lage (kein Baulärm etc.)