Bewertung von FLYGVA im Detail
FLYGVA
Neuk.-Vluyn, Deutschland98%
Die Lage des Hotels ist der absolute Vorteil des Hotels. Mitten in der Innenstadt ist das Hotel der optimale Ausgangspunkt um Frankfurt zu erkunden. Das Hotel ist eines der besten Häuser am Platze, was die Eingruppierung angeht. Indes, hier sind auch einige Punkte, die durchaus verbesserungsfähig sind. Zum einen ist das Interior zwar okay, aber es ist nicht mehr so ganz stilistisch auf der Höhe der Zeit. Es würde m.E. aber bereits ausreichen, wenn man kleine Details, wie die vergoldeten Lampen in den Zimmern, austauscht und vielleicht die Badezimmer mal renoviert. Größerer Renovierungsbedarf gibt es im Poolbereich. Die Probleme offener und ineinander übergehender Bereich wie Bar und Restaurant kann man nur schwer beheben. Alles in allem ein recht angenehmer Aufenthalt, trotz der fehlenden Statuts Recognition. In dem Bereich gibt es in Frankfurt nicht so viele Alternativen, das Intercontinental und das Le Meridien sind eine Liga darunter anzusiedeln und nicht so viel preiswerter. Ich denke, ich werde mir das Hotel auch weiterhin immer mal wieder gelegentlich gönnen, wenn ich in die Innenstadt will und nicht auf das Budget achten muß.
Westin Grand Frankfurt8
Einzelbewertung
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Zimmer
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Größe
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Sauberkeit
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Ausstattung
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Zustand (gut erhalten etc.)
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Design/ Flair Zimmer
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Bett-/ Matratze
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Ausblick
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Die Zimmereinteilung des ArabellaSheraton Grand ist die eines typischen Hotelzimmers. Man betritt das durchschnittlich große Zimmer und steht im Flur, in dem sich ein Wandschrank mit Safe, Hosenbügler und Schirm befinden. Daneben eine kleine Ablage, wo sich auch die Minibar befunden hat.
Gegenüber geht es dann in das Badezimmer mit Badewanne, Toilette und Waschbecken. Die Marmorablage rund um das bündig eingelassen Waschbecken sowie die Fliesen sollen dem ganzen einen etwas gehobeneren Anspruch geben, ich fand dies aber irgendwie nicht mehr so ganz zeitgemäß. Insbesondere die goldenen Armaturen an Waschbecken und Badewanne fand ich dann doch eher etwas kitschig. Gleichfalls nicht ganz dazu passend die eher billigeren Ausführungen von Telefon und Föhn. Bathroom Amenities standen in ausreichender Anzahl bereit und wurden auch täglich aufgefüllt. Gleiches gilt auch für die Handtücher, die täglich gewechselt worden sind.
Weniger schön war die zu kurze Glaswand, die das Badezimmer von Spritwasser schützen sollte. Irgendwie scheint dies ein typisches Problem von ArabellaSheraton zu sein, denn ich habe hier noch nie eine ausreichend große Abtrennung erlebt. Positiv dagegen die separat zu bedienenden beiden Duschen, einmal die Handbrause über der Badewannenarmatur zum anderen die separate Duscharmatur.
Der große Spiegel war leider nicht beheizt, so daß er nach einem Duschen recht schnell beschlagen war. Die Lautsprecher im Bad waren nicht funktionsfähig. Allerdings waren die Leuchtkörper im Bad sehr hell, einzig der Kosmetikspiegel war etwas niedrig positioniert und daher nicht als Rasierspiegel zu gebrauchen.
Das eigentliche Zimmer bestand aus zwei bequemen französischen Betten mit dazwischen liegenden Nachttisch mit recht großer Nachttischleuchte und zwei kleineren Leseleuchten. Hier befand sich zudem ein Telefon. Zwischen Bett und Fenster der Schreibtisch, ausreichend groß um dort bequem arbeiten zu können. Die Anzahl der Steckdosen in diesem Bereich hätte indes etwas großzügiger sein können. Ein LAN Anschluß für einen Laptop waren vorhanden, Wireless LAN ist auf den Zimmern nicht vorhanden, dies gibt es nur in der Lobby. Hier befand sich ein weiteres Telefon und eine Lampe, die für eine Schreibtischlampe aber etwas heller hätte sein können. Auf der gegenüberliegenden Seite befanden sich neben dem Fenster zwei Sessel mit einem kleinen Beistelltisch. Daneben war der Schrank mit Fernseher gefolgt von der Kofferablage, hinter der eine Art Wandteppich einen dekorativen Akzent setzte.
Vom Ambiente her war das Zimmer recht nett, aber stilistisch in den 80er Jahren stehen geblieben. Zwar zeigten die Möbel so gut wie keinen Gebrauchsspuren und der recht dunkle Teppich wirkte gleichfalls noch sehr frisch, nichts desto trotz sind aber die vergoldeten Lampen mitunter etwas kitschig. Das zweite Problem ist die recht dunkle Zimmerbeleuchtung. Bedingt durch die dunklen Teppiche und das dunkle Mobiliar wirkte das Zimmer sehr dunkel. Hier hätte etwas mehr Licht, vielleicht auch ein Deckenfluter anstelle der Stehlampe einiges bewirken können. Insgesamt gilt aber das Ambiente ist okay und auf gehobenem Niveau, aber es werden keine designerischen Akzente gesetzt. Es ist halt ein luxuriöses Hotelzimmer, dessen Einrichtung stilistisch in den 80er Jahre ihren Ursprung findet.
Unsere Zimmer lag zum Innenhof, was den Ausblick etwas einschränkte, dafür war es aber recht ruhig und da der Innenhof, de facto ein begrüntes Dach, aber zur einen Seite offen ist, kann man damit leben. Dazu kommt daß der Ausblick in der Frankfurter Innenstadt an keiner Stelle so berauschend ist, wenn man nicht gerade hoch oder mit Blick auf den Main oder eine sonstige Sehenswürdigkeit nächtigen kann.
Ein Turndown Service wurde angeboten und auch die Morgenzeitung wurde geliefert. Bademantel und Hausschuhe standen bereit.
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Hoteleinrichtungen
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Erscheinungsbild/ Architektur
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Atmosphäre/ Flair Lobby
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Gesamtzustand
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Rezeption/ Organisation
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Personal
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Vielfalt gastron. Einrichtungen
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Business-Ausstattung
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Hotelbar
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Sportangebot im Hotel
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Wellnessangebot
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Das Hotel ist ein recht großzügiger aber nicht sonderlich attraktiver Bau. Er würde auch als Bürogebäude durchgehen und war das, was man in den 80er Jahren halt so baute.
Das Hotel wird durch eine Glasdrehtür betreten und man befindet sich in der großzügigen Lobby. Auf der rechten Seite befinden sich zahlreiche Sitzgelegenheiten vor dem großzügigen Empfangsbereich. Hier gibt es W-LAN Empfang und die Bodensteckdosen leisteten hier nicht nur mir gute Dienste.
Auf der linken Seite liegen die Aufzüge zu den einzelnen Etagen. Im hinteren Bereich befinden sich das Restaurant "Pensinsula" und die Bar "Rhapsody" unter einem Dach mit Glaspyramide. Es gibt noch drei weitere Restaurant, wobei vor allem das japanische Restaurant einen sehr guten Ruf genießt.
Insgesamt ist die Lobby sehr großzügig und dem Anspruch des Hotels als Mitglied der Luxury Collection angemessen, allerdings würde ich sie im Vergleich zu anderen nicht zur Luxury Collection gehörenden Häusern, u.a. auch dem Sheraton am Frankfurter Flughafen oder dem ArabellaSheraton Grand in München eher am unteren Rand positioniert wissen. Einem Vergleich mit den Häusern in Asien möchte ich eigentlich nicht ziehen, hier fällt das Hotel ab.
Der Check-In geschah schnell und routiniert. Es gab aber keine Hinweise auf ein mögliches Upgrade oder den Umstand, daß es keines gegeben hat. Der Weg zum Zimmer wurde erklärt, nach Business Center oder Wellness Bereich mußte ich fragen. Insgesamt daher ein eher leicht unterdurchschnittlicher Empfang, wenn man bedenkt, daß es sich um ein Haus der Luxury Collection handelt. Das Personal war allerdings hierbei immer freundlich und beantwortet geduldig meine Fragen. Check-Out verlief gleichfalls schnell, die Rechnung war noch nicht fertig, und man versprach sie zuzuschicken. Dies mußte ich allerdings zweimal telefonisch anmahnen, was nicht passieren sollte.
Der Wellnessbereich liegt in der oberen Etage. Dort befinden sich ein rund um die Uhr geöffneter Fitneßbereich, der aber recht klein ist. Separat der Bereich mit Pool, Sauna und Solarien. Handtücher werden gestellt und auch Umkleidekabinen und Spinde stehen bereit. Eine kleine Bar befindet sich hier genauso wie einige Liegen und eine kleine Teebar, an der man sich selbst mit Tee aus einem Samowar versorgen kann. Der Pool ist durchschnittlich groß und verfügt über zahlreiche individuell zu steuernde Massagedüsen.
Abstriche muß man hier allerdings etwas am Zustand machen, denn hier gibt es einige Macken wie gebrochenen Fliesen oder Schrammen. Auch hier merkt man den Stil der 80er Jahre, tw. empfand ich die Akzente z.B. durch einen steinernen Löwen etwas arg kitschig und auch die Motive der Wandgemälde sind zur Zeit wohl nicht mehr modern. Das Personal hier war freundlich und hilfsbereit und zudem recht locker. Die Gäste eher nicht, diese waren eher etwas überkandidelt und darum bemüht daß der Lidschatten nicht naß wurde.
Das Business Center, ergänzt durch 13 Konferenz-, Bankett und Ballsäle, ist dem Level des Hotels angemessen ausgestattet. Kopierer und PC sowie ein Sekretariatsservice stehen hier zur Verfügung.
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Essen und Trinken
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Getränkeangebot
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Atmosphäre Restaurant/ Speisesaal
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Bedienung/ Service
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Die Rhapsody Bar besteht aus einem Barbereich mit Sitzgelegenheiten an der Bar und an Tischen. Zur vorgerückterer Stunde wird aber bei Bedarf auch noch der Bereich des angrenzenden Restaurants mit dazu genommen. Da die Bar auch für die Getränke generell zuständig ist, ist dies an sich keine schlechte Idee. Ich hatte aber den Eindruck, daß die Kellner des Restaurants hierdurch etwas überfordert sind, vor allem in der Zeit in der noch Gäste zu Abendessen aber auch schon Bargäste in diesem Bereich sitzen. So mußten wir um 23.00 Uhr länger warten, bis wir die Bestellung abgeben konnten. Die Karten hatten wir schnell erhalten aber das Interesses des Kellners ließ etwas nach, als er merkte, daß wir nur noch was trinken wollten. Die Auswahl der Cocktails ist typisch und die Weinkarte dem Niveau des Hotels angemessen. Ich fand das Ambiente aber eher ungemütlich, da es recht laut war. Insoweit ist der offenen Bereich hier auch störend, wenn an der Bar Personen sitzen, die sich recht laut unterhalte. Mich würde dies als im Restaurant dinierender Gast sehr stören.
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Lage und Umgebung
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Lage (Stadthotel)
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Verkehrsanbindung
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Einkaufsmöglichkeiten
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Kulturelle Angebote
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Nachtleben
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Das Hotel liegt nur wenige Meter von der Konstablerwache entfernt und ist somit hervorragend zu erreichen, denn von hier aus fahren alle S-Bahnen zum Hauptbahnhof und auch die direkten Linien zum Flughafen. Auch mit dem Auto ist das Hotel recht gut zu erreichen, dem Gast, der mit PKW anreist, steht eine Parkgarage zur Verfügung.
Durch die Lage mitten in der Innenstadt, am Ende der Fußgängerzone sind alle wesentlichen Punkte in der Frankfurter Innenstadt, wie z.B. die Paulskirche, das Museumsufer, die Alte und Neue Oper zu Fuß zu erreichen. Und auch wer abends noch etwas unternehmen will oder in Richtung Sachsenhausen in die dortigen Äppelwoi Kneipen will, liegt mit diesem Hotel nicht so verkehrt. Eine viel bessere Lage gibt es eigentlich nicht wirklich.