Bewertung von anjaneug im Detail
anjaneug
Dresden, Deutschland97%
In der Zeit, als ich ein Praktikum in einem Kindergarten gemacht habe, haben ein paar Erzieher, die lieben Kleinen und ich einen Zoobesuch gemacht. Über die Eindrücke, Schwierigkeiten und positiven Dingen möchte ich im Folgenden berichten.
Lage und Anfahrt
Der Frankfurter Zoo liegt recht nah am Zentrum der Stadt und ist super mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Man kann beispielsweise mit der U6 vom Hauptbahnhof oder der Hauptwache aus direkt zum Zoo fahren. Dieser hat eine eigene Haltestelle namens Zoo. Schon die Haltestelle weist unmissverständlich darauf hin, dass man am Zoo ist. Überall an den Wänden sind Zootiere aufgemalt. Dies finde ich eine schöne Idee, die den Besucher schon auf den Zoobesuch einstellt. Von der Haltestelle aus läuft man noch ca. 3-4 Minuten und ist dann am Haupteingang des Zoos.
Weiterhin kann man mit der Buslinie 32 zum Zoo fahren und erreicht einen Nebeneingang in kurzer Zeit.
Abraten würde ich jedoch von der Anreise mit dem Auto, da es viel zu wenig Parkplätze für die Zoobesucher gibt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Der Frankfurter Zoo hat das ganze Jahr über geöffnet. Im Sommer ist er von 9-19 Uhr geöffnet und im Winter von 9-17 Uhr.
Der Eintritt beträgt für Erwachsene 8 Euro und für Kinder, Studenten und Schüler bezahlen 4 Euro. Schön finde ich es, dass Kinder erst ab 6 Jahren bezahlen müssen. Mit der Kindergartengruppe mussten kein Kind Eintritt bezahlen und sogar 2 Erzieher hatten als Begleitpersonen den Eintritt frei. So können die Kinder viel Spaß haben, ohne das Freizeitbudget des Kindergartens zu überlasten.
Sanitäre Anlagen
Leider kann man von den Toiletten nicht positiv berichten. Gegenüber des Robbengeheges gibt es eine Toilette. Um diese zu erreichen muss man einige Treppen nach unten laufen, die allerdings nicht sehr einladend wirkt. Sie ist extrem dunkel und es richt muffig. In den Toiletten selbst ist es schmutzig und unreinlich. In manchen Kabinen gab es zumindest zu diesem Zeitpunkt kein Toilettenpapier. Für den Eintrittspreis denke ich, dass man dies besser im Griff haben sollte.
Der Zoo an sich
Zunächst ging es dann zu den Robbenklippen. Diese waren gerade putzmunter und planschten im Wasser herum. Sehr schön finde ich, dass es die Möglichkeit gibt, die Tiere auch von unten zu betrachten. Hierzu geht man in eine kleine Höhle, wobei eine große Wand aus Glas ist und man die Robben beim Schwimmen und Spielen beobachten kann. Die Tiere fühlten sich sichtlich wohl.
Von hier aus gingen wir zu den Nilpferden und Nashörnern. Hier amüsierten sich die Kinder sichtlich. 3 Nashörner waren gerade dabei, sich in das Wasser zu bewegen, was jedoch ziemlich lange dauerte. Dabei stießen sie die 3 immer wieder an und fingen an zu streiten. Die Kinder fanden das sehr lustig und warteten dann, bis alle 3 im Wasser waren.
Kurz danach waren die Kinder von den schönen Flamingos fasziniert.
Besonders das Exotarium hat die kleinen Kinder und auch mich begeistert. Dies ist ein knapp 10 Meter langes Aquarium, in dem große Fische ihre Bahnen ziehen. Vor den Scheiben des Aquariums sind Stangen angebracht, die die kleinen Kinder zum Klettern anregt. Dabei muss man aufpassen, aber an sich ist das eine gute Idee, damit auch die Kleinen gut sehen können. Außerdem gab es eine lange Sitzmöglichkeit inmitten des Raumes. So konnten sich alle etwas ausruhen. Von dort aus kommt man von einer Treppe nach oben. Dort befinden sich die Terrarien der Reptilien. Von Schlangen über Jungkrokodile über Ameisen bis hin zu einigen Spinnen kann man alles beobachten. Schade ist hier, dass die meisten Terrarien ziemlich weiten oben platziert sind. Dadurch können die Kindergartenkinder nur schwer oder gar nichts sehen. Das war dann für uns als Betreuer sehr beschwerlich, da natürlich jedes Kind etwas sehen wollte und wir so alle Kinder mal hochheben mussten.
Weiter ging es zum Grzimekhaus, einem Haus mit vielen nachtaktiven Tieren. Spannend daran war, dass das gesamte Haus verdunkelt war. Somit trauten sich die Tiere auch raus und man konnte zumindest einige von ihnen sehen. Leider konnte ich mir die Namen der vielen verschiedenen Tiere nicht merken, da alle ganz exotische Namen hatten. Die Kinder fanden das natürlich ganz toll und konnten gar nicht genug von den kleinen Tieren sehen.
Zum Schluss ging es dann noch zu den Affen. Diese machten teils einen sehr entspannten Eindruck und genossen den Blick der Besucher. Andere waren allerdings außer sich und verhielten sich extrem auffällig. Ein Affe rannte einen einem enormen Tempo immer wieder durch gesamte Gehege, schrie und schien ziemlich aggressiv zu sein. Die Kinder fanden das allerdings sehr lustig. Witzig waren auch die kleinen Affen, die neugierig an die Scheiben kamen und mit den Kindern blödelten.
Das nahe gelegene Gehege der Erdmännchen war leider nicht sehr spannend, da sich nicht eines der niedlichen Tierchen blicken lies.
Fazit
Gut fand ich die Artenvielfalt der Tiere. Hilfreich waren die kleinen Beschreibungstafeln neben den Gehegen und Terrarien der Tiere. Darauf standen die Namen sowie eine kurze Beschreibung des Tiers und seine Lebensweise.
Schlecht war, dass die Wegweiser manchmal ziemlich verwirrend waren und dazu noch kam, dass im Moment in Zoo gebaut wird. Dadurch wurde man durch irgendwelche Gassen geleitet und man konnte viele Tiere gar nicht oder nur sehr schwer sehen.
Trotzdem kann ich eine Zoobesuch empfehlen, denn zum einen scheint es den Tieren richtig gut zu gehen und zum anderen bin ich der Meinung, dass besonders die Kinder viel Spaß hatten. Die Artenvielfalt aus den verschiedensten Regionen der Erde ist einfach faszinierend und bringt Freude.
Frankfurter Zoo9
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Gastronomisches Angebot
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Kindereignung
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Artenvielfalt