Fuerteventura bedeutet übersetzt Starker Wind. Die Insel besitzt 152 Strände. Sie hat eine Fläche von etwa 1700 km² und ca. 69.000 Einwohner. Die Hauptstadt der Insel heißt Puerto del Rosario. Fuerteventura ist die zweitgrößte der Kanarischen Inseln und bildet zusammen mit Lanzarote die östliche Grenze der Kanaren. Sie ist die älteste Insel der Kanaren und ist vulkanischen Ursprungs. Die Insel erreicht zwischen der Nord- und Südwestspitze eine Länge von knapp 102 km, an der breitesten Stelle misst sie 31 km. Fuerteventura liegt auf dem 28. Grad nördlicher Breite und zwischen dem 13. und 14. Grad westlicher Länge.
Land und Leute
Die wirklichen Einwohner der Insel lernt der Urlauber kaum kennen, denn diese leben in Orten wie
Cotillo oder
Tinayda. Fuerteventura lebt vom Tourismus und das ist auch an den Haupturlaubsorten wie
Playa de Esquinzo,
Playa de Jandia und
Corralejo nicht zu übersehen. Die Insel ist in 6 Gemeindebezirke unterteilt:
Liebe auf den ersten Blick?
Fuerteventura

ist eine Insel in die man sich entweder im ersten Augenblick verliebt und zu der man immer wiederkehrt oder eine Insel mit deren Kargheit man wenig anfangen kann. Die hauptsächlichen Attraktionen sind die Sandstrände, die insgesamt 34 km lang sind. Fast überall fallen sie flach ins Wasser ab und stellen zusammen mit den konstanten Winden ideale Surfbedingungen dar. An der
Caleta de Fustes findet man dunklen Sandstrand, doch sonst ist der Strand meist sehr hell und feinsandig. Auf Fuerteventura gibt es 13 Naturschutzgebiete wie zum Beispiel der
Montana de Tineyda. Außerdem gibt es hunderte von Windmühlen, die das Gofio herstellen. Gofio ist geröstetes Getreide und eine der Hauptzutaten der landestypischen Speisen.
Fuerteventura ist eine Oase in der Wüste der Zivilisation, sagte einst der baskische Schriftsteller Miguel de Unamuno. Wer auf der Insel zu Besuch ist versteht den Ausspruch. Die Fahrt von
Corralejo nach
Jandia bestimmen karge Steilküsten und endlose Strände. Aber auch Ziegenherden, die nicht selten die Straßen blockieren. Auf der Insel leben mehr gefräßige Geißböcke als Menschen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass
Puerto del Rosario früher Puerto de Cabras hieß – Ziegenhafen.
5 Gründe für Fuerteventura
Man kann entspannen, am Strand liegen, etliche Bücher lesen. In den Wellen mit einem Surfboard zu gleiten macht Spaß und Drachensteigen am Strand ebenso. So oder so ähnlich könnten die meisten Urlauber antworten, die die Insel besucht haben. Der berühmte Surfer
René Egli hat an der Playa Barca beim Hotel
Sol Gorriones eine bekannte Basis errichtet, wo auch internationale Wettbewerbe ausgetragen werden. Deshalb gerade die Gegend um die
Costa Calma mit ihrem Surfspot ein bliebtes Ziel für Surfer und Kiter ist.
Strandfloh - oh!
Nicht

alle Strände auf Fuerteventura sind gleich schön. In der Gegend um
Costa Calma gibt es ab und an Beschwerden über Strandflöhe. Genau so wie es an der
Playa de Esquinzo ab und an enttäuschte Gesichter gibt, wenn vom Strand Dank der Strömung gerade nicht mehr viel übrig geblieben ist.
Lohnenswert ist daher sich schon vor dem Urlaub zu überlegen, ob man auf lange Strandspaziergänge Wert legt oder ob man mit dem Kinderwagen den doch recht beschwerlichen Abstieg an die
Playa de Esquinzo in Kauf nehmen möchte. Ebenso sollte man vorher Überlegungen anstellen, was man vom Urlaubsort erwartet. So ist zum Beispiel in
Nuevo Horizonte teilweise aufgrund der Nähe zum Flughafen mit Fluglärm zu rechnen und hier ist recht wenig Strand vorhanden. In Richtung der
Costa Calma sind die Orte oft "zweigeteilt" und beim Zugang zum Strand muss die stark befahrene Hauptstraße überquert werden.
Webtipps
Die Insel besitzt sicherlich nicht annähernd so viele Sehenswürdigkeiten wie die anderen kanarischen Schwestern. Dafür besitzt Fuerteventura viele tolle Websiten. Zum Beispiel die private Seite von Daniela Linde.
Hier findet man die Beschreibung von 18 Orten und über 100 Fotos. Das Online-Magazin fuerza bietet umfangreiche Informationen zur Insel und ein Forum sowie einen Bereich in dem auch Reiseberichte veröffentlicht werden.
Außerdem bietet fuerza eine hervorragende Navigation. Wer einen gut strukturierten und sehr informativen Reiseführer im Netz sucht ist mit Isla Fuerteventura gut beraten. Vielleicht ist das Design etwas gewöhnungsbedürftig, dafür kann man auf der Seite sogar in die spanische Sprache schnuppern.
Fuerteventurafans kommen auf der Page auf ihre Kosten. Wer noch einen Webtipp vermisst wird sicherlich auf der
Übersicht der Tipps schnell fündig.
Sehenswürdigkeiten
Der Ort
La Pared selbst ist schon einen Ausflug wert. Hier ist das Meer rau und die Küste spektakulär. Was aber den Ort weiter zum lohnenden Ausflugtipp macht, sind die beiden Restaurants
El Camello und
Bahia la Pared. Außerdem gibt es in La Pared die
Wellenreitschule Cowabunga.
Wenige

Bootsminuten entfernt in Richtung Nordosten liegt das winzige Eiland
Los Lobos, welches früher ein Piratenunterschlupf war. Wer unberührte Schönheit und Ruhe sucht ist im autofreien Naturpark genau richtig. Die Landschaft wird von kleinen Vulkankegeln und Lavagestein geprägt. Der Strandabschnitt "Playa de la Calera" lädt zum Baden, Tauchen und Surfen ein. Das Eiland wird täglich 1-2 x mit kleinen Booten angefahren, die Überfahrt dauert ca. 20 Minuten. Auf der Insel gibt es 2 kleine Fischrestaurants. Das einzige kleine Dorf heißt El Puertito und besteht aus einer handvoll Häusern und wenigen Kneipen. In den Sommermonaten sind die Häuser von Fischern bewohnt.
Wer wegen der Strände nach Fuerteventura fliegt, sollte den
Playa de Jandia nicht verpassen. Der Strand zieht sich bis nach
Morro Jable . Wer dort angekommen ist kann sich einen Jeep mieten und weiter geht es zur legendären
Villa Winter. Die Villa kann zwar nur von außen besichtigt werden, allerdings ist hier der Weg dorthin schon fast das Ziel.
Hotels und Unterkünfte
Auf Fuerteventura gibt es wie auf sonst keiner anderen Insel, eine Vielzahl von Hotels die direkt am Strand liegen. Ein großes Plus für alle, die nicht noch einen weiten Weg zum Strand zurück legen oder gar auf einen Hoteltransfer zum Strand angewiesen sein möchten.
Hier fühlen sich Strandfans und Wasserratten besonders wohl.
Fuerteventura ist eine Familieninsel, denn was unternehmen Kinder lieber, als barfuß am Strand hin und her zu rennen und im Sand zu spielen, während die Eltern entspannen können und sich bräunen lassen.
Hier sind Familien besonders erwünscht
Besonders zu erwähnen ist der
Robinson Club Esquinzo Playa, der ein absolutes Familienparadies ist. Die Anlage ist sehr weitläufig und schon optisch ein Highlight. Außerdem ist der Club geeigent für Sportfans, denn nicht nur 10 Tennisplätze sondern auch 60 Surfboards stehen unter anderem für Gäste des Clubs bereit. Besonders gelobt wird auch die Verpflegung und die Gästestruktur. Ein weiterer Tipp ist der
Aldiana Fuerteventura, der zwar bei den Sportangeboten nicht so gut abschneidet, bei den restlichen Aspekten jedoch punkten kann.
Im
Barcelo Jandia Mar wird vor allen Dingen die Vielfalt des Speiseangebots gelobt sowie die ruhige Lage und die Sportmöglichkeiten. Die Anlage ist zwar sehr weitläufig, aber architektonisch sehr schön gestaltet. Die Außenanlegen, in deren Mittelpunkt der Poolbereich steht, sind sehr gepflegt. Vom Personal ist sehr freundlich und das in einer angenehm unaufdringlichen Art und Weise. Ein bisschen Kritik wird bei der Atmosphäre im Speisesaal geübt und bei den etwas längeren Wartezeiten beim Essen. Die Anlage eignet sich vor allen Dingen für jüngeres Publikum, da der Weg zum Zentrum von Jandia außerhalb der Shuttle-Buszeiten doch etwas beschwerlich für das ältere Semester ist.
Ebenfalls zu empfehlen ist das
Sunrise Tamango, welches ehemals ein RUI Haus war und zum Komplex
Venutra,
Maxorata und eben
Tamango gehört. Die Zimmer sind geräumig und die Lage ist ruhig. Zum Strand geht es einige Treppen am Maxorata vorbei und dann kann man den Strand per Unterführung erreichen. Die Zimmer sind freundlich möbliert und die Verpflegung ist sehr gut. Ein kleiner Wermutstropfen ist der zweigeteilte Pool, an dem keine richtige Schwimmfreude aufkommen mag. Dafür ist der Blick von der Poolterrasse auf den Strand von Jandia und das Meer wunderschön.
Das
Crystal Beach an der
Costa Calma zeichnet sich vor allen Dingen durch den Strand und die Sportmöglichkeiten im Umfeld des Hotels aus. Die Entfernung zum Strand beträgt je nach Unterkunft bis zu 400 Metern. Im Hotel selbst werden ein wenig die langen Wege zu den Zimmern bemängelt, aber der Service wird als gut emfpunden und das sehr gute Essen gehört auch zu den Vorzügen des Hotels. Im Zusammenschluß der Bewertungen des Hotels kommt man zum Fazit dass das Hotel seinen 4 Sternen gerecht wird.
In
Corralejo hebt sich das
RIU Oliva Beach Resort durch besonders gute Hotelbewertungen hervor. Das Essen und der Service sind besonders gut und auch die Lage zum Strand ist hervorragend. Da das Hotel etwas außerhalb von
Corralejo in den Dünen liegt, werden einzig die Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten nicht so gut bewertet. Aber in allen anderen Aspekten gehört das Hotel zu den Spitzenreitern in
Corralejo.